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#1
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| Hilfe....ich kann nicht mehr..ich weiß nicht mehr weiter Ich bin 23, habe endlich nach vielen vielen Problemen in meinem Leben eine Ausbildung gefunden.... Und am Montag werde ich mich bis auf weiteres krank schreiben lassen... Ich bin noch in der Probezeit...ich will in diesem Beruf bleiben!! Nur nicht mehr in diesem Betrieb.... Es gibt viele kleine Probleme in dem Betrieb, über die ich hinweg sehen kann und runter schlucken würde, nur heute war einfach der Bogen überspannt.... Ich musste mir sagen lassen das ich stinke, das es alles andere als angenehm in meiner nähe wäre, und das ja dann auch für die "Kunden" nicht zumutbar wäre....nein, nicht von der Chefin/Ausbilderin, die sehe ich kaum....soll ich mir 2000€ aus den rippen schneiden und mir die schweißdrüsen entfernen lassen? ich mein, wenn mir einer das geld gibt gerne.... ach, is doch alles nur noch zum heulen mein ganzes verpfuschtes Leben Ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll oder kann, der mir helfen kann, ich kann nicht noch ein Jahr "nichts" machen....ich brauche das Geld!!!! Ohne das Geld, muss ich nicht nur meine Tiere verkaufen, sondern meine Eltern auch das bzw unser Haus, da mein Vater letztes Jahr im Mai eine Hirnblutung hatte, und noch immer nicht arbeiten gehen darf/kann wie auch immer....mom bekommen meine Eltern nur noch Geld vom A-Amt, ich bekomme rein gar nichts! hilfe...bitte.... |
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#2
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| Ich bin 23, habe endlich nach vielen vielen Problemen in meinem Leben eine Ausbildung gefunden.... Und am Montag werde ich mich bis auf weiteres krank schreiben lassen... Tue das nicht. Krankschreibung in der Probezeit ist sowas wie eine Aufforderung zum Rausschmiss. Ich bin noch in der Probezeit...ich will in diesem Beruf bleiben!! Nur nicht mehr in diesem Betrieb.... Es gibt viele kleine Probleme in dem Betrieb, über die ich hinweg sehen kann und runter schlucken würde, nur heute war einfach der Bogen überspannt.... Ich musste mir sagen lassen das ich stinke, das es alles andere als angenehm in meiner nähe wäre, und das ja dann auch für die "Kunden" nicht zumutbar wäre....nein, nicht von der Chefin/Ausbilderin, die sehe ich kaum....soll ich mir 2000€ aus den rippen schneiden und mir die schweißdrüsen entfernen lassen? ich mein, wenn mir einer das geld gibt gerne.... Das ist nicht notwendig. Du wäscht dich jeden Morgen, bevor du zur Arbeit gehst, mit flüssiger ph-neutraler Seife, die gib's preiswert in jedem Discounter. Dazu täglich frische Wäsche. In deinem Beitrag erwähnst du Tiere, habt ihr einen Bauernhof, Reitstall oder ähnliches? ach, is doch alles nur noch zum heulen mein ganzes verpfuschtes Leben Mit 23 kannst du nicht von einem verpfuschten Leben reden. Du stehst erst am Anfang deines Lebens. Auch wenn dies heute gerne propagiert wird und der Götze Mammon angebetet wird: Arbeit, Geld, Besitz sind nicht das Maß aller Dinge. Ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll oder kann, der mir helfen kann, ich kann nicht noch ein Jahr "nichts" machen....ich brauche das Geld!!!! Ohne das Geld, muss ich nicht nur meine Tiere Was sind das für Tiere? verkaufen, sondern meine Eltern auch das bzw unser Haus, da mein Vater letztes Jahr im Mai eine Hirnblutung hatte, und noch immer nicht arbeiten gehen darf/kann wie auch immer....mom bekommen meine Eltern nur noch Geld vom A-Amt, ich bekomme rein gar nichts! Wenn deine Eltern eine Unterstützungszahlung erhalten, muss damit gerechnet werden, dass im Todes- und Erbfall 10 Jahre rückwirkend die erbrachten Leistungen aus der Erbmasse zurückgefordert werden. Das bedeutet, dass das Haus wahrscheinlich mit Ansprüchen der ARGE belastet ist. Hier sollte ein Rechtsanwalt für Klarheit sorgen und Perspektiven aufzeigen. Man sollte sich evtl. dazu durchringen, zu vermieten und eine Wohngemeinschaft zu gründen. Das wird von der Familie wahrscheinlich zunächst entrüstet zurückgewiesen werden, weil man "keine fremden Leute im Haus haben will", aber die Aussicht, irgendwann in einer zugigen schlecht beheizten Einzimmerwohnung zu landen, dürfte einen Sinneswandel bewirken. Du bist 23. Das heisst, im Sinne des SGB II müssen deine Eltern dich bei Bedürftigkeit bis zum 25. Lebensjahr versorgen. Das bedeutet, du würdest den besonderen U25-Regelungen unterliegen. Wenn du also deine Lehrstelle verlierst, egal ob schuldig oder nicht schuldig, verbessert sich deine Situation dadurch nicht. Ganz im Gegenteil, weil du jung und im besten arbeitsfähigen Alter bist, wird man dir jeden beknackten Job unterjubeln wollen und du kannst dich nicht wehren, weil du sonst von der ARGE massiv sanktioniert wirst. Ausserdem musst du deine Krankenversicherung im Auge behalten, mit 23 bist du nicht mehr familienversichert, und bei einer 100%-Sanktion wärest du auch nicht mehr krankenversichert und müsstest die Krankenversicherung aus eigener Tasche zahlen (Krankenversicherungspflicht ab 1.4.2007). Wenn du Fragen hast, die nicht für ein öffentliches Forum geeignet sind, kannst du dich an die Telefonseelsorge wenden, die kann man auch per E-Mail erreichen. Wie das funktioniert, ist genau beschrieben: Startseite TelefonSeelsorge Was deine Lehrstelle angeht, kannst du dich an Dr. Azubi DGB-Jugend ~ Online-Beratung wenden. ich empfehle auch eine Gewerkschaftsmitgliedschaft: für Auszubildende sind die Gewerkschaftsbeiträge erschwinglich. Ausserdem sollten du und deine Eltern einem Sozialverband beitreten, z.B. dem VDK Sozialverband VdK Deutschland - Unsere VdK-Landesverbände hilfe...bitte....
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Du hast mit keine Wort geschrieben, dass Du in Deinem Betrieb gemobbt wirst. Falls dass stimmt, dann kann es ja sein, dass tatsächlich ein unangenehmer Körpergeruch aufgetreten ist. Ich gehe aber mal davon aus, dass du dich regelmäßig wäschst. Viele Menschen schwitzen in Situationen in denen sie Angst haben oder unsicher sind (biologische Abwehr sozusagen) und dieser "Angstschweiß" riecht sehr viel unangenehmer, als der normale Schweiß. Vielleicht gehst du Montag erst mal zu deinem Chef, sagst ihm, dass dir der Körpergeruch, den du trotz angemessener Hygiene haben sollst nicht aufgefallen ist. Dann merkst du auch schnell, ob deine Kollegin dich ärgern will, oder ob es wirklich ein Problem gibt. Geh zum Arzt, lass dir Krankheiten ausschließen und ergreife Gegenmaßnahmen. Außer Waschen und täglich frischer Kleidung, wie es mein Vorschreiber ausgedrückt hat, kann man noch mehr tun. Zum einen kann man Wechselkleidung mit auf die Arbeit nehmen. Wichtig, keine Chemiefasern. Das muß ich auch tun, da ich in Stresssituationen mal schnell unangenehm riechen kann. Deo oder Antitranspirantien sind eine Möglichkeit und es gibt auch noch den vielgerühmten Salbeitee. Vielleicht muss man Antitranspirantien und Salbei nicht immer nehmen, aber wenn man unangenehme Situationen vorausahnt geht das schon. Ansonsten muß ich sagen, solltest Du nicht beleidigt wie Vogel Strauß den Kopf einziehen, bloß weil jemand gesagt hat du riechst. Wenn es timmt tue was dagegen und wenn nicht, weis deine Kollegen in die Schranken. Denn ein Leben ist mit 23 nicht versaut, bloß weil mal jemand was unangenehmes zu dir sagt. Geändert von Teeblatt (17.11.2007 um 20:09 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler hoffentlich jetzt alle entfernt |
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#4
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| Finde ich richtig gut die Tipps, die die Vorgänger gegeben haben. So etwas kann man auch nett sagen und dem Anderen nicht um die Ohren knallen. Ich hätte wahrscheinlich der Kollegin geantwortet: "das mache ich absichtilich um Weibchen anzulocken" und hätte ihr die Achselhöhle hingehalten. Die Leute sollen sich nicht immer so einschüchtern und ins Bockhorn jagen lassen. Wegen einer dummen Bemerkung - von mir aus auch mehrere - das ganze Leben umkrempeln, desswegen alles hinschmeißen. Was kann man eigentlich tun um sein Selbstwertgefühl zu stärken und seine Kampfeslust zu wecken? Kann man diese Eigenschaften eigentlich bewusst beeinflussen? Geändert von helen3 (22.11.2007 um 12:06 Uhr) |
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#5
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| Es gibt sehr gute Bücher ( z.B. ich bin ok - du bist ok ) die einem helfen das eigene Selbstbewußtsein zu steigern, oft helfen aber auch schon die richtigen Freunde. Was auch sehr gut gegen Körpergeruch sein soll sind solche Deosteine. Ein Bekannter von mir hatte auch damit zu kämpfen und hat das von seinem Hautarzt empfohlen bekommen. Aber den besuchst am besten einfach mal, die haben da alles mögliche an Tipps und Tricks. Und ansonsten Kopf hoch, du bist sicher toll so wie du bist. Laß dich von deiner Chefin nicht runterputzen und zeige ihr, daß du zwar ihren Rat anhörst und dich auch pflegst / stell doch einfach mal die Deoflasche auf den Tisch *grins* und vorallem zeige es ihr in dem du deine Arbeit gut machst. Wünsch dir viel viel Kraft und Geduld, du schaffst das |
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#6
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| Vielleicht könnte auch eine bestimme Sportart helfen, die zum kämpfen animiert oder das Durchhaltevermögen stärkt. Hat Dein Bekannter das Problem immer noch? Hat ihm der HA helfen können? |
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#7
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| Ja der HA hat ihm weiterhelfen können. In bestimmten Fällen werden auch die Kosten für die OPs übernommen, kam gerade neulich ein Bericht im TV dazu. Denke man darf das Thema aber nicht überbewerten. Vielleicht sucht die Chefin auch einfach nur einen Grund.. ?! |
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#8
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| So weit ich weiß ist in der Probezeit kein Grund notwendig. Ich glaube eher, dass er "trotz des Problems" bleiben darf. Vielleicht gerade weil er seinen Job doch gut macht? Ich würde die Chefin mit ihrer Kritik nicht im Regen stehen lassen. Es gibt Leute, die 100 mal etwas über sich ergehen lassen oder ertragen, nichts sagen und beim 101. Mal explodieren und man selber fällt aus allen Wolken. Wobei ich von einer "Chefin" mehr Rückgrad erwarten würde. Du solltest auf ihre Kritik trotzdem reagieren und auf sie zugehen. Somit die Situation für Dich und für sie entspannen und klären. Nicht stumm bleiben. Kommuniziere mit ihr. Gehe auf ihre Kritik ein. Gib ihr die Gelegenheit Dich richtig einzuschätzen. Oder den schlechten Eindruck den sie von Dir hat wieder zu korrigieren. Je länger Du stumm bleibst desto mehr negative Gefühle wachsen auf beiden Seiten. Es wird immer mehr Druck aufgebaut. Jemand der stumm ist und nicht kommuniziert den kann man weder einschätzen noch ist er berechenbar. Wenn man jemanden nicht einschätzen kann ist man erst mal vorsichtig und hält Abstand oder ist agressiv. Das hat vielleicht etwas mit unserem Instinkt zu tun. Seine Reaktionen sind für sein Umfeld nicht zu verstehen weil er für sich in Gedanken schon viel weiter ist. Du solltest für die anderen berechenbar sein. Dann können sie auch mit Dir umgehen. Erst wenn Du alles versucht hast dann erst kannst Du über´s Weggehen nachdenken. Du wirst laufend irgendwelche Ereignisse haben und auf Hindernisse stoßen, die Dich aufhalten. Du kannst nicht jedes Mal Dein Leben über den Haufen werfen und von Vorne anfangen. Das bringt Dich nicht weiter. Krank machen ist keine gute Lösung und bestätigst auch noch den schlechten Eindruck. Du läufst damit weg. Du versuchst dem Unangenehmen damit aus dem Weg zu gehen. Weglaufen ist keine gute Lösung. Ich würde zu einem klug gewählten Zeitpunkt auf die Chefin zugehen. Die ganze Sache ansprechen. Ich würde ungefähr folgendes sagen: "Ich war über Ihre Bemerkung über mein Körpergeruch geschockt. Das musste ich erst mal verdauen. Es war mir nicht bewusst, dass dieses Problem existiert. Keiner hat mich bisher darauf aufmerksam gemacht. Ich weiß, dass es im Kontakt mit Kunden und Kollegen eine Zumutung ist. Aber es ist ein Problem das ich lösen kann. Ich bin schon zum Arzt gegangen er meint, dass man etwas dagegen tun kann und man kann es in den Griff bekommen. Meine Ausbildung macht mir Spaß und die Arbeit bereitet mir Freude. Ich möchte gerne meine Ausbildung vortführen und ich hoffe, dass es keine anderen unausgesprochenen Probleme gibt, die mich daran hindern würden. Ich hoffe, dass ich meine Arbeit ansonsten ordentlich mache und keine weiteren Punkte gegeben sind, die zu beanstanden wären" ![]() . Geändert von helen3 (26.11.2007 um 13:05 Uhr) |
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#9
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| Und? Was gibt´s Neues? Wie ist es weitergegangen? |
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#10
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| Erstmal vorab: Vom operativen Entfernen der Schweidrüsen in den Achselregionen kann ich aus medizinischer Sicht nur abraten - sie sind wichtige Bestandteile der Thermoregulierung des Körpers. Es gibt wie schon von Vorgängern erwähnt andere Möglichkeiten: gut bewährt haben sich als Antitranspiranz diese Kristall-Deosteine...die riechen nicht, aber die Salze zersetzen chemisch den Schweiß. Ausserdem würde ich mich beim Hausarzt untersuchen lassen. Manche Stoffwechselprodukte werden zum geringen Teil über den Schweiß mit ausgeschieden - liegen diese im Überschuss durch z.B. eine Störung vor, können sie das bekannte "Müffen" auslösen. Und auch ansonsten kann ich dir nur Helen's Rat ans Herz legen: Sprich das Thema an, setz dich mit deinen Kollegen auseinander. Ruf vielleicht vorher wirklich mal bei einer Telefonseelsorge an und hol dir "Unterstützung"...denn sonst wird das alles zu einem Teufelskreis, aus dem es noch schwerer wird, wieder herauszukommen. Also, Kopf hoch und ab dafür! Geändert von Curly_Berlin (16.01.2008 um 20:15 Uhr) |