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#1
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| Hallo! Ich mache seit September 2009 eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Der Betrieb ist recht klein und eingespielt. Der „harte Kern“ arbeitet schon seit Jaaaahren zusammen. Man muss sagen, ich bin bei fremden Menschen schüchtern und ich rede nicht viel, nur, wenn man mich fragt. Wir haben quasi 2 Büros, ein Hauptbüro und noch eins für die Buchhaltung, wo ich mit meiner Kollegin / Ausbilderin sitze. Ich bin also dazu noch abgeschottet von all den anderen Mitarbeitern. Anfangs war meine Ausbilderin sehr, sehr ruhig, hat mir kaum was gesagt oder erklärt, nur, wenn ich Fehler gemacht hab, wurde mit mir gesprochen. Ich dachte mir, wenn man sich besser kennt, wird es besser, also hab ich meiner Chefin auch gesagt, ich möchte weitermachen als die Probezeit fast zu Ende war. Mittlerweile lässt sich das Verhältnis so beschreiben: Meine Ausbilderin spricht immer im strengen Ton zu mir und weist mich auf nicht freundliche Art auf Fehler hin. Auch wenn ich sie im falschen Moment etwas frage, „zickt“ sie mich an. Manchmal soll ich etwas rüber ins andere Büro bringen oder ich gehe auf Toilette und brauche dafür den Schlüssel. Wenn es dann vorkommt, dass sie ihn in der Zeit braucht, wo ich weg bin, ist sie kurzzeitig richtig sauer und lässt es mich spüren Ich bin allerdings höchstens 5 Minuten weg. Ich hab das Gefühl, in ihren Augen bin ich nur im Weg und für sie Extra-Arbeit, die sie nicht machen will. Ich traue mich oft nicht, mit ihr zu sprechen bzw. sie was zu fragen. Und wenn es sich nicht vermeiden lässt, brauch ich 5 Minuten, um Mut zu sammeln. Dann die anderen Mitarbeiter. Die nehmen mich auch nicht Ernst, zumindest nicht alle. Ich werde von oben immer nur belächelt. Auch meine Chefin, ist nicht wirklich höflich zu mir, obwohl ich das immer bin. Wenn ich sie bitten muss, etwas in Farbe auszudrucken (nur sie kann das), hinterfragt sie das mit „Warum sollte ich denn was für SIE ausdrucken?“, obwohl der Ausdruck nichtmal für mich ist. Auch bin ich seit November nun schon 3 mal für 3 Arbeitstage krank gewesen. Ich höre von einem Kollegen, dass man wohl schon über meinen Rauswurf geredet hätte. Auch das zeigt schon, dass die das nicht intern besprechen, sondern wohl auch vor anderen Mitarbeitern. Allerdings wird mir gegenüber nie was erwähnt. Ich traue mich nicht, mit denen über die Probleme zu sprechen, da ich denke, dass ich dann das Gelächter des Monats bin. Es wirkt auch keiner so, als wenn er sich für mich Zeit nehmen würde. Außerdem würde das das ganze Klima nur noch mehr verhärten. Zählt das alles als Mobbing? Ich hab ja grad mal gute 7 Monate rum, noch könnte ich abbrechen, ohne Bedenken, dass ich es nicht doch vielleicht durchhalten könnte. Eigentlich ist Bürokauffrau auch nicht das Richtige für mich, ich überlege daher, ne ganz andere Ausbildung zu machen. Allerdings führt das trotzdem noch ein Gespräch nach sich, vor dem ich wirklich höllische Angst habe. Was soll ich tun? |
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#2
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| Hallo Ladybug, die Antwort auf deine Fage gibst du dir im Prinzip schon selbst: Du schreibst das Bürokauffrau nicht das Richtige für dich ist und ich vermute jetzt mal (ohne dir zu nahe treten zu wolle oder so) das deine Arbeitsweise/Motivation das auch durtchblicken lässt. Vielleicht reagieren Vorgesetzte und Kollegen deshalb so auf dich? Ich will damit natürlich nicht sagen dass sowas deshalb richtig ist...ich glaube viele viele Leute vergessen schnell das sie selbst mal Azubi waren und wie hart das sein kann! Wenn du wirklich was anderes lernen willst, solltest du dir gut überlegen was es sein soll und dann ERNSTHAFT an der Verwirklichung der Sache arbeiten. LG Luni |
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#3
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| Hallo Luni, danke für die schnelle Antwort. Meine Motivation ist wirklcih gesunken, allerdigns nur auf der Arbeit. In der Schule bin ich Klassenbeste und das macht auch Spaß und der Stoff fällt mir leicht. Ob man das aber in meiner Arbeitsweise sieht, weiß ich nicht, da ich generell wenig zu tun habe (manchmal kommen auch Tage, an denen ich ungelogen 6 Stunden nichts zu tun habe). Aber selbst wenn sich das in der Arbeitsweise zeigt, das würde nur mene Chefin und meine ausbilderin mitbekommen. Der Rest hat mit mir ja gar nichts zu tun. Was ich machen will, ist eignetlich klar, da ich das von anfang an machen wollte, aber ich mich viel zu spät beworben hatte für ne ausbildung, da ich gedacht habe, ich würde studieren, aber es kam eine Absage nach der nächsten und dann hab ich schnell ne Bewerbung geschrieben und hatte innerhalb von 2 Wochen den Arbetisvertrag unterschrieben. Dass das die falsche Wahl war, wurde mir aber auch erst nach der Probezeit bewusst. =( Ich hab vor allem Angst vor dem Gespräch, wenn ich das Ausbildungsverhältnis beenden möchte. Ich weß auch nciht, was ich denen dann sagen soll. Die Chefin wird bestimmt ncihtmal lust haben, mit mir zu reden .. |
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#4
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| Ein solches Gespräch wird natürlich mit Sicherheit nicht angenehm aber so oder so wirst du da durch müssen. Überlege dir im Vorfeld gut was du sagst, lege dir Argumente für deine Kündigung zurecht und dann Augen zu und durch. Deine Cheffin wird bestimmt nicht begeistert sein aber eine unzufriedene Auszubildende wird auch nicht das sein was sie will/braucht. Ausserdem sollte sie (insbesondere in einer Führungsposition) in der Lage sein mit solchen Dingen professionell umzugehen. |
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