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#1
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| Hallo Ich habe eine kleine Frage, vllt kennt der eine oder andere die Situation. Ich bin 22 Jahre alt und habe nach den Abi eine Lehre als Industriekaufmann mit europäischer Zusatzqualifikation bei GlaxoSmithKline angefangen. Da ich mich erst sehr spät ( Anfang der Prüfungszeit ) bei Unternehmen beworben habe war ich froh über diese Stelle. Es ist ein großer Weltkonzern, bezahlt sehr gutes Geld, die Kollegen sind meistens alle nett und die Ausbildung ist auch gut. Viele Abteilungen nehmen sich Zeit für Azubifragen. Berufsschule ist überhaupt kein Problem da ich vieles schon mal im Abi hatte. Weiterhin mache ich von der Schule aus bald mit meiner Klasse für einen Monat ein Praktikum in England zur Verbesserung der Sprachkenntnisse. Man könnte sagen es ist alles bestens. Für viele wäre das auch so. Ich allerdings weiß das ich als Bürohengst und Zahlenschubser niemals wirklich glücklich sein werde. Denn ich habe die Ausbildung nur gemacht weil ich mir zu spät Gedanken gemacht habe. Eigentlich war es mein Traum nach den Abi mal ein Jahr in einem anderen Land zu verbringen. Für Work & Travel oder ähnliches hatte Ich kein Geld, und für ein FSJ im Ausland oder ein EVS war es zu spät., weil ich mich eben zu spät um meine Zukunft gekümmert hatte. Jetzt meine Überlegungen: Durch die Ausbildung habe ich das Geld für W&T zusammen. Es ist immer noch mein Traum zu reisen, neue Dinge zu sehen und fremde Länder zu erkunden. Das geht nicht im Urlaub, sondern nur wenn man mind. ½ Jahr in dem Land lebt. Meine Meinung wurde mir auch von vielen anderen W&Tlern bestätigt. Außerdem bin ich jetzt noch jung und ungebunden. Später mit Frau und Kind geht das dann nicht mehr. Außerdem ist 24 oder 26 so das Höchstalter. Also: wenn ich es nach der Lehre nicht mache ist der Zug abgefahren. Jetzt Mein Plan: Ich mache die Ausbildung bestmöglich zu Ende ( Endnote 1,X), nehme noch so viele Zusatzqualifikationen mit wie geht ( 10 Finger schreiben, Stenographie…) sammel wenn möglich noch ½ Jahr Berufserfahrung und dann…. Kündige Ich und breche nach Australien auf. Auf diese Weise sammel ich Auslands- und Lebenserfahrung , verbessere meine interkulturellen und sprachlichen Fähigkeiten und erfülle nebenbei noch einen meiner Träume. Durch die gute Ausbildung habe ich dann auf alle Fälle ein solides Fundament und finde sicher wieder Arbeit nach dem Jahr. Wenn ich mich nicht beruflich neu orientiere, was wahrscheinlicher sein wird. … Das ist mein Plan was meint Ihr dazu ? War schon mal jemand in einer ähnlichen Situation ? Grüße; Jens |
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#2
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| Es ist richtig, dass du die Ausbildung beendest. Es ist alerdings nicht so leicht, als Kfm. einen Job zu bekommen. Du steht möglicherweise vor der Entscheidung, entweder einem Job nachzugehen, der dir vielleicht so etwas wie Karriere ermöglicht, oder dein Herz zu wärmen und deinem Wunsch nachzugehen. NACH der Reise einen passenden Job zu finden, davon kannst du nicht unbedingt ausgehen. Wenn du dich für die Reise entscheidest, solltest du auch für die Zeit danach finanzielle Reserven einplanen. Zumindest soviel, bis HARTZ IV greift. |
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