"Kollegin" weisungsbefugt?
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"Kollegin" weisungsbefugt?

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  #1  
Alt 17.02.2010, 16:58
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Milkaschokolade befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard "Kollegin" weisungsbefugt?


Hallo liebe Forummitglieder!

Ich habe in meinem Ausbildungsbetrieb riesige Schwierigkeiten. Was heute passierte schildere ich hier mal.
Im Mai 2008 habe ich in einer Apotheke angefangen PKA zu lernen. Damals war noch eine "Kollegin" jeden Tag da, und ich wollte schon zur Probezeit wegen ihr kündigen. Zu meiner Freude wurde diese in eine Partnerfiliale versetzt und ich habe die Ausbildung dann doch weitergeführt. Diese "Kollegin" sieht mich nur als Putzfrau, ich darf bei ihr nichts machen, egal was ich mache, angeblich ist alles falsch. Dabei macht sie 10 Mal mehr Fehler als ich. Naja, anderes Thema.
Sie kommt alle paar Monate bei uns vorbei, da sie sich ja für so unentbehrlich hällt. Außerdem ist sie "die rechte und auch die linke Hand der Chefin" (Meint sie jedenfalls. Bei uns in der Apotheke mag sie außer 1 Person niemand, sie ist hinterlistig, petzt alles der Chefin und meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Wäre so gerne Apothekerin, ist aber halt NUR eine PKA.
Ok, gestern und heute war sie da und hat mich mal wieder wie ihren Diener behandelt.
Heute Mittag waren nur sie, ein Apotheker und meine Mitazubine da.
Ich habe Päckchen verpackt (was ich ihn IHREN Augen nicht zu tun habe, den Auszubildende putzen nur, sind auch sonst keine Menschen...!) und wollte dann noch sehen, was noch zu tun ist. Sie meinte, "Da brauchst du gar nicht gucken, das hab ich schon gemacht, aber ich hab noch Arbeit, was ein Lehrmäd machen kann, geh raus putzen."
Meine Mitauszubildende hat das auch brav gemacht, aber dann war nur 1 Eimer da. Ich habe mir gedacht, warum soll ich das jetzt machen, ich bin 1. nicht dran mit putzen (wir tauschen jede Woche) und 2. hat sie mir eh nichts zu sagen.
Hab mich dann doof angestellt, Dinge weggeräumt und Prospekte eingetütet (auch eine Aufgabe, die man als Azubi gerade so in der Lage ist zu machen, nach ihrem Gesichtspunkt aus).
Danach kam unsere Vorexaminierte aus der Pause und sie hat es gleich gepetzt, schlechte Karten für mich, sie sind befreundet. Ich fühlte mich wie vor den Kopf gestoßen, dass auch sie dann zu mir sagte, ich soll das machen.

Die Situation ist eskaliert. Ich muss zugeben, mir ist der Kragen geplatzt, ich wurde etwas ausfällig, von wegen, "wenn man länger als 1 Tag im Jahr mit ihr zusammenarbeitet muss man ja in die Klapmühle" usw. War vielleicht nicht sehr nett von mir, aber in 2 Jahren kann sie viel ansammeln.

Nun meine Frage: Hat diese Person mir überhaupt etwas zu sagen, was ich befolgen muss, oder nicht? Ich denke nein, denn sie ist mir in meinen Augen, nicht weisungsbefugt, nicht mein Ausbilder und nicht der Stellvertreter. Außerdem muss ich mir doch nicht alles gefallen lassen?

Danke, dass ihr Euch das durchgelesen habt.
LG Milkaschokolade
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  #2  
Alt 17.02.2010, 17:30
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Ahanit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Grundsätzlich ist jeder der Berufserfahrung hat und in dem Laden arbeitet gegenüber Azubis weisungsbefugt, es seie denn, der Chef sagt etwas anderes.

Ein Gespräch mit der Cheffin wäre vieleicht nicht verkehrt, am besten in Anwesenheit des Ausbildungsbeaftragten. Schildere ganz ruhig wie du die Situation beurteilst.

Du kannst auch darauf hinweisen, das Azubis keine Billigen Putzfrauen sind, sondern der Betrieb die Pflicht hat alle nach Ausbildungsordung verlangten Fertigkeiten zu vermitteln. Entsprechend ist ein ich mach das von den Äteren Mitarbeitern nur dann sinnvoll, wenn du dich dabei stellen und was lernen kannst.

Und genau so sollte es auch die werte Dame machen, oder deine CHeffin muß klar machen das sie keine Weisungsbefugnis mehr hat, gegenüber den Azubis.

Aber Ohne Cheffin kannst du gar nichts machen, also Mut gefaßt und in die Höhle des Löwen und dann ganz ruhig und diszipliniert ohne Vorwürfe..

Ahanit
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Ich schreibe in meinem Blog über meinen Weg in die Selbständigkeit: http://news.ahanit.de
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  #3  
Alt 17.02.2010, 17:40
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Milkaschokolade befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo!

Danke für Deine Antwort!! Die Chefin sieht es genauso. Wir sind nur zum putzen und Medikamente ausfahren da. Billige Arbeitskräfte, wie man das ja schon kennt.

Ich werde morgen mit unserer Filialleiterin sprechen. Grundsätzlich findet sie es auch nicht ok, "Aber bei uns im Laden IST ES HALT MAL SO," das werde ich auch morgen wieder hören. Ich würde ja etwas unternehmen, ich lerne dort so gut wie NICHTS. Aber da ich den Beruf eh nicht weiter fortführen will, denke ich, noch 8 Monate, und Tschüss.
Aber Heute das ging mir echt zu weit !!!!

Meine Noten in der Schule sind 7x 1 und 2x 2. Denke, das kann sich sehen lassen. DA werde ich für 5 Monate noch einen Job außerhalb dieser Apotheke finden.

Nun noch eine Frage: Wird mein kleiner "Ausraster" in meinem Arbeitszeugnis vermerkt? Ist das überhaupt zulässig?
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