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#1
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| Hi Leute, hab heut beim Googeln das Forum gefunden und denke, hier könnte es ein paar gute Tipps geben ![]() Also... Ich bin jetzt im 3. Lehrjahr einer Raumausstatter-Ausbildung (wobei ich das erste Jahr dank Abitur übersprungen habe). Schule und Überbetriebliche Ausbildung ist toll, der Beruf ist eigentlich sehr interessant... Nur hängt es voll im Betrieb. Ich arbeite bei einem kleinen Familienbetrieb mit (außer mir) 2 nicht aus der Familie kommenden Mitarbeitern. Die sind auch sehr nett zu mir und helfen mir, geben Tipps und versuchen eigentlich das, was ich unter "Ausbilden" verstehe. Nur haben die auch nicht viel Mitspracherecht und so kommt es eben dazu, dass ich nicht wirklich viel Verschiedenes lerne. Wir sind auf Fußböden spezialisiert und somit mache ich eigentlich nur die Azubi-/Drecksarbeit. Was nicht sooo schlimm wäre, wenn ich nicht so langsam wär... Fürs dritte Lehrjahr kann ich eigentlich in der Praxis nicht viel; ich weiß, wies geht, aber schaffs einfach nicht in einer angemessenen Zeit! Auch "einfachere" Dinge wie Estrich rausmeißeln oder sowas... Meine Chefs regen sich natürlich ständig übelst darüber auf. Mittlerweile hat mich die ganze Familie auf dem Kieker und sagen ständig: "Arbeit mal schneller, das muss schneller gehen etc." Ich kanns aber einfach nicht schneller. Liegt evtl. daran, dass ich versuche, meine Aufgabe ordentlich zu erfüllen; dabei geht halt mehr Zeit drauf, als wenn ich pfuschen würde... Mit den Chefs kann ich auch nicht reden (schon viel zu oft versucht), die sind der Meinung, dass sie immer und ausschließlich Recht haben (selbst wenns der Logik eines normal denkenden Menschen widerspricht...) Liegts an mir oder hat mein Chef irgendwie "Unrecht"? Kann ich irgendwas machen, damit ich schneller arbeite? Hab schon seit einem Jahr zunehmend keine Lust mehr, dort zu arbeiten und Betrieb wechseln kurz vor der Prüfung in diesem Sommer ist auch dämlich... Der Laden macht mich ehrlich gesagt fertig... Bitte um Tipps, Aufmunterungen, ähnliche Erfahrungsberichte, was ihr so auf Lager habt... Gern auch PNs, wer mag. Freu mich auf eure Antworten Mystique |
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#2
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| Du bist Ausubildender, keine bezahlte Arbeitskraft mit Arbeitsvertrag. Daraus ergibt sich, dass du zumindest auf dem Papier dem Ausbilder gegenüber keine Leistung zu erbringen hast, sondern der Ausbilder dir gegenüber eine Ausbildungsleistung. Natürlich ist es so, dass ein Ausbilder erwartet,dass ein Azubi im 3. Lehrjahr eine positive Leistung für den Betrieb erbringt, bei dir sieht es aber so aus, dass du sozusagen erst im zweiten Jahr bist, es fehlt dir das erste übersprungene Ausbildungsjahr, du konntest deine handwerklichen Fähigkeiten noch nicht genügend herauskristallisieren - unabhängig von deinen sonstigen intellektuellen Fähigkeiten. Mit diesem Defizit muss der Ausbilder leben. Im übrigen: dass Familienbetriebe nach Gutsherrenart geführt werden, ist nix neues .Bleib locker und mach dir nicht so viele unnütze Gedanken, sonst liegst du eines Tages beim Psychiater auf der Couch.
__________________ Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. |
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#3
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| Nachtrag: Scheinbar wollte mir der Chef sogar wegen meines langsamen Arbeitens eine Abmahnung verpassen (hat mein Geselle erzählt)... Darf er doch gar nich... oder? |
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#4
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| Einem Azubi wegen zu langsamen Arbeitens eine Abmahnung verpassen ... ![]() ![]()
__________________ Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. |
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#5
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| *gg* Also net... |
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