Was mach ich nach der Ausbildung?
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Was mach ich nach der Ausbildung?

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  #1  
Alt 08.07.2007, 14:15
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Hallo Leuds,

bin schon seit Tagen am Überlegen, was ich nach meiner schulischen Ausbildung machen soll.

Ich bin nächstes Jahr im Juli fertig und momentan ziemlich durcheinander.
Mache zur Zeit eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. Hatte davor meine 6 Monatige Ausbildung zur Bürokauffrau abgebrochen, weil ich mit dem Betrieb (Kollegen) nicht klar kam. Daraufhin habe ich meine jetzige Ausbildung angefangen. Momentan läufts sehr gut und habe auch einen Schnitt von 1,3

Meine Frage ist was mache ich danach? Mich gleich um einen festen Job bemühen? Oder sollte ich doch lieber eine zweite Ausbildung machen? Ich weiß nit, ob meine jetzige Ausbildung für den heutigen Arbeitsmarkt ausreicht :( Zum anderen würde mich auch noch ein duales Studium interessieren, am Besten Fachrichtung Tourismus, wo ich auch meine Sprachkenntnisse gezielt einsetzen kann.

Was meint ihr dazu??

Ich wollte auch noch gerne wissen,ob ich meine abgebrochene Ausbildung angeben muss? Reicht es aus, wenn ich es einfach im Lebenslauf erwähne? Muss ich das Ausbildungszeugnis dazulegen?

Wie begründe ich am Besten, dass ich mit dem Betrieb nicht klar kam? Die Ausbildung an sich hätte mir sicherlich Spaß gemacht. Aber in den 6 Monaten hatte ich leider nur 4 Wochen Praxis.

Vlt. könnt ihr mir helfen.

LG Esmi
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  #2  
Alt 09.07.2007, 14:32
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bin schon seit Tagen am Überlegen, was ich nach meiner schulischen Ausbildung machen soll.

Ich bin nächstes Jahr im Juli fertig und momentan ziemlich durcheinander.
Mache zur Zeit eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. Hatte davor meine 6 Monatige Ausbildung zur Bürokauffrau abgebrochen, weil ich mit dem Betrieb (Kollegen) nicht klar kam. Man sollte keine Ausbildung abbrechen. Zu überlegen wäre immer, einen anderen Ausbildungsbetrieb zu suchen, wo man die Ausbildung fortsetzen kann. . Daraufhin habe ich meine jetzige Ausbildung angefangen. Momentan läufts sehr gut und habe auch einen Schnitt von 1,3

Meine Frage ist was mache ich danach? Das kommt darauf an, wie dann die Arbeitsmarktbedingungen sind. Meine persönliche unmassgebliche meinung ist, dass der Arbeitsmarkt bis zur nächsten Bundestagswahl in ca. 2 Jahren relativ stabil bleiben wird. So können sich die Politiker mit den angeblich gesunkenen Arbeitslosenzahlen und dem erlogenen Wirtschaftsaufschwung schmücken. Wenn die Wähler mal wieder alles geglaubt haben, was man ihnen vorgelogen hat und die etablierten Parteien ihre Stimmen eingesackt haben, lässt man das Wahlvolk fallen.

Mich gleich um einen festen Job bemühen? Oder sollte ich doch lieber eine zweite Ausbildung machen? Die Frage ist: wie finanzierst du eine zweite Ausbildung? Ich weiß nit, ob meine jetzige Ausbildung für den heutigen Arbeitsmarkt ausreicht :(Dein Chef wird dir immer erzählen, dass du eine Niete bist und froh sein sollst, dass er dich gnädigerweise von der Strasse aufgelesen hat. Zum anderen würde mich auch noch ein duales Studium interessieren, am Besten Fachrichtung Tourismus, wo ich auch meine Sprachkenntnisse gezielt einsetzen kann.

Was meint ihr dazu??

Ich wollte auch noch gerne wissen,ob ich meine abgebrochene Ausbildung angeben muss? Ja, im Lebenslauf. Reicht es aus, wenn ich es einfach im Lebenslauf erwähne? Muss ich das Ausbildungszeugnis dazulegen?Ja. Lücken erwecken Interesse ...

Wie begründe ich am Besten, dass ich mit dem Betrieb nicht klar kam? Die Ausbildung an sich hätte mir sicherlich Spaß gemacht. Aber in den 6 Monaten hatte ich leider nur 4 Wochen Praxis.

Beispiel: Nach einem kurzen Intermezzo als Bürokaufmanns-Auszubildende habe ich eine gewisse Sinnleere empfunden und habe mich entschlossen, etwas Gescheiteres zu erlernen.

Vlt. könnt ihr mir helfen.
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  #3  
Alt 09.07.2007, 14:40
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Ich musste da einfach aufhören, das ging nicht anders. Bin ich auch froh drum. Das was ich jetzt mache, macht mir auch richtig Spaß.

Wenn ich eine weitere Ausbildung mach, dann würde ich mich nach einer betrieblichen umschauen.

Ich werde mich einfach mal bewerben und hoffen, dass ich Glück habe.

Falls ich nichts kriege, werde ich wohl mich um das Studium kümmern. Kostet halt im Monat 515 EUR und geht 6 Semester. Wird das eigentlich mit Bafög gefördert? Ist ein duales Studium, aber in der Praxisphase verdient man kein Geld.

Im schlimmsten Fall hoffe ich, dass meine Eltern mich da irgendwie unterstützen können.

Wie muss ich das im Lebenslauf angeben? Einfach: 6 Monate Ausbildung bei der Firma xxx.?

Geändert von Seicentine (09.07.2007 um 14:47 Uhr)
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  #4  
Alt 09.07.2007, 15:20
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SO zum Beispiel:

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Gammelfleisch und Havarieware
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  #5  
Alt 09.07.2007, 15:29
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Alles klar

Werde die nächsten Tage mal mit der Bewerbung anfangen

Grüße
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  #6  
Alt 28.01.2009, 18:05
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Hi,

ich kenne viele Leute, die nach der Ausbildung nicht übernommen worden sind.
Was macht man da am besten - Weiterbildung vom Amt(Bildungsgutschein), nur Bewerbungen schreiben, auf bessere Chancen hoffen...!?

-Freue mich über Eure Antworten.

Viele Grüße
BF
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  #7  
Alt 28.01.2009, 19:20
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Es mag hart klingen, aber ich beobachte eine für mich persönlich irritierende Kurzsichtigkein in Sachen berufliche Entwicklung in der Allgemeinheit..

So wie eigentlich jedem Azubi klar sein sollte, dass sein Ausbildungsverhältnis i.d.R. mit erfolgreiches Abschlussprüfung endet und scheinbar jeder über den Arbeitsmarkt und seine Unsicherheit demonstrativ informiert ist, erschließt sich mir absolut nicht, woher immer die Tausenden erschrockenen, Frischarbeitslosen kommen... ganz ehrlich.


Man fängt nicht an sich zu bewerben, wenn man keinen Job mehr hat sondern sobald sich absehen lässt, dass man evtl. demnächst keinen mehr haben könnte.

Da hilft ein frühzeitiges Gespräch mit dem Ausbildungsbetrieb, um letzte Klarheit zu schaffen.

Ebenso tut es gut eine Wirtschaftskrise nicht nur gespannt zu verfolgen, sondern sich aktiv Gedanken darüber zu machen, inwiefern der eigene Betrieb unter die Räder kommen könnte und inwiefern es ratsam wäre, sich bereits jetzt umzusehen.


Ich arbeite täglich u.a. mit dem Automotive-Bereich. Da fallen aktuell die betriebsbedingten Kündigungen nur so vom Himmel. Aber keiner - kein EINZIGER ist erschrocken, geschockt und wird arbeitslos. Die haben allsamt schon angefangen, Bewerbungen zu schreiben, als man die Krise erst von Weitem hat winken sehen.


Etwas Weitsicht bitte!

Und deutlich mehr Eigenverantwortung für den eigenen Werdegang.

Das wünsch ich mir und denen, die es betrifft.
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