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#1
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| Hallo zusammen! Ich habe heuer im Juli meine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau abgeschlossen. Die drei Jahre Ausbildung waren eine totale Qual für mich. Mit dem Ausbildungsbetrieb lief es sehr schlecht, da sich dort niemand wirklich um meine Ausbildung gekümmert hat und ich mir das meiste selbst bei bringen musste. Die Prüfung habe ich nur bestanden, weil man halt das theoretische für die Prüfung lernen kann. Ich habe zwar mit einer 2 als Gesamtnote abgeschlossen, aber mein Problem ist jetzt, dass ich jetzt aber in diesem Beruf nicht arbeiten kann, weil mir einfach die praktischen Erfahrung fehlt. Ich habe mich jetzt für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschossen und werde auch am 1.9. dort anfangen. Ich habe das Gefühl, dass durch die abgeschlossene Ausbildung mein Lebenslauf total kaputt ist. Ich habe zuvor die FOS gemacht und auch gut bestanden. Auch wenn sich das jetzt doof anhört, aber es ist einfach absolut nicht mein Job. Er würde mich mehr kaputt machen. Leider weiß ich überhaupt nicht in welche Richtung ich jetzt gehen soll. Ob der soziale Berich für mich das richtige ist, weiß ich auch absolut nicht. Ich habe Angst, schon wieder das Falsche zu erwischen. Ich habe einfach totale Angst und bin wütend, dass ich mir meine bis zur Fos so tollen Lebenslauf total zerstöre. Habt ihr einen Rat für mich? Grade der Rat von einem Personaler würde mich einmal interessieren, was er zu solch einer Situation sagen würde.... Danke schon einmal für eure Hilfe ![]() Viele Grüe Anne |
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#2
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| Also erstmal ein großes Lob an dich. Trotzdem die Ausbildung mehr schlecht als recht verlief, hast du sie durchgezogen und das sogar mit einem guten Abschluss. Darauf kannst du stolz sein! Ein Abbruch hätte in deinem Lebenslauf schlechter ausgesehen, als die heutige Erkenntnis, das du den falschen Beruf gelernt hast und dich nun neu orientieren möchtest. Dein Lebenslauf ist deshalb nicht verhunzt oder wie du sagst "kaputt". Es ist nur wichtig, dass du dir genau überlegst, was du als nächstes machen möchtest. Es bringt dir nichts, wenn du jetzt eine Richtung einschlägst und später feststellst, das der soziale Bereich eigentlich auch nicht so das Wahre ist. Was ich mich frage, ist, woher du wissen willst, das der Beruf Veranstaltungskauffrau nichts für dich ist, wenn du nie alle Bereiche kennen gelernt bzw. keine praktischen Erfahrungen gemacht hast. Vielleicht ist der Beruf ja gar nicht so schlecht, wie du glaubst und er würde dir doch Spaß machen, wenn du nur richtig zum Einsatz kommst.
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. Geändert von Ratgeberin (21.08.2009 um 23:40 Uhr) |
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*Anni (24.08.2009) | ||
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#3
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| da schliess ich mich der Ansicht unserer Ratgeberin voll an und möchte dich bestärken, die Sache etwas weniger enttäuscht von deinem eigenen Lebenslauf zu betrachten und erst mal das bisher Erreichte auszuschöpfen versuchen. Veranstaltungskauffrau/-mann Ausbildungs- und Berufsinhalte: Der Aufgabenbereich der Veranstaltungskaufleute umfasst: * Konzeption, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von unterschiedlichsten Veranstaltungen * Mitarbeit an der Entwicklung zielgruppengerechter Konzepte für Veranstaltungen * Kalkulation und Bewertung von Veranstaltungsrisiken * Erstellen von Leistungsangeboten * Beratung und Betreuung von Kunden vor und während der Veranstaltungen * Erstellung und Umsetzung von Ablauf- und Regieplänen * Erarbeitung von Marketing- und Werbekonzepten * Bearbeitung kaufmännischer und personalwirtschaftlicher Vorgänge * Durchführen von Kalkulationen und Erfolgskontrollen. Voraussetzungen: Mindestens schulischer Teil der Fachhochschulreife Ausbildungsdauer: 3 Jahre Ausbildungsgliederung: Praktische Ausbildung schwerpunktmäßig im Fachbereich Kultur, daneben theoretischer Unterricht an der Otto-Bennemann-Schule in Braunschweig. Prüfungen: Zwischenprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres und eine Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung, jeweils vor der Industrie- und Handelskammer Braunschweig Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" Geändert von wellen (22.08.2009 um 13:19 Uhr) |
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*Anni (24.08.2009) | ||
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#4
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| Hallo ihr beiden vielen Dank für Eure Antworten. Ja, es stimmt schon, eigentlich sollte ich stolz drauf sein, dass ich die Ausbildung (trotz dem ganzen Ärger ) gut abgeschlossen habe. Leider habe ich nur irgendwie das Gefühl, dass ich das Richtige für mich noch nicht gefunden habe. Mit dem freiwilligen sozialen Jahr möchte ich jetzt einfach einmal abklären, ob nicht doch ein anderer Bereich für mich besser in Frage kommt als der Wirtschaftliche. Ich habe bis jetzt von der Realschule bis jetzt in der Berufsschule immer nur wirtschaftliche Sachen (BWL-VWL...) gelernt, die mich eigentlich nie wirklich interessiert haben. Leider habe ich das Gefühl, mir rennt die Zeit davon, ich bin nämlich schon 21, wenn ich mit dem FSJ fertig bin, bin ich dann 22. Und die nächste Ausbildung / Studium sollte dann endlich mal das Richtige sein! Am liebsten würde ich ja noch ein Jahr Ausland dran hängen, aber mit 22? Und dann nochmal ein Studium/Ausbildung? Hilfe, mir rennt die Zeit davon..... !!! @Ratgeberin: Ich denke, dass der Beruf allgemein nicht zu mir passt. Als Veranstaltungskauffrau sollte man schon so eine Art "Machertyp" (so nenn ich das immer) sein. Also sich durchsetzen können, einfach ein "hallo-hier-bin-ich-Typ". (ich hoffe du verstehst was ich meine...)Außerdem muss man extrem belastbar sein, manchmal hat man 2-3 Veranstaltungen an einem Tag, außerdem ist das mit dem Privatleben sehr sehr schwierig. Das bin ich nun eben mal nicht. Ich habe im öffentlichen Dienst gelernt, da ist das alles noch harmloser als in der freien Wirtschaft, die ist der Job echt hart.... Danke für eure Hilfe Viele Grüße Anne |
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