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#1
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| Hi, schön ein gutes Forum gefunden zu haben. ![]() Schaut man sich meinen Lebenslauf an, dann spricht der nicht gerade für mich. Mit 19 Abi (schlechtes), Bundeswehr, 1.Studium. Bis hier alles ok. Nach einem Jahr das Studium abgebrochen, ein Jahr auf einen anderen Studienplatz gewartet, 2. Studium begonnen, nach 2 Jahren aus persönlichen Gründen abgebrochen, danach mich mit Helfertätigkeiten über Wasser gehalten und mittlerweile bin ich 26 Jahre alt. Nun möchte ich mein Leben in den Griff bekommen und eine solide Ausbildung beginnen. Bisher ohne Erfolg. Entweder antwortet man mir garnicht oder man weist mich höflich mit Standardphrasen ab. Dabei bin ich nicht mal anspruchsvoll. Groß-und Außenhandel, Industriekaufmann, Lagerlogistik etc. alles hab ich versucht. Mein Lebenslauf, Alter und Abitur schrecken scheinbar ab. In meinen Tätigkeiten war ich bisher 100% pünktlich, zuverlässig und fleißig, aber meine "Präferenzen" sagen was anderes. Habe ich überhaupt eine Chance oder muss ich einen Umweg über Pratikum/Nebenjob machen um mich damit bei einer Firma ins Gespräch zu bringen? Danke Geändert von Unvermittelbarer (11.05.2011 um 14:13 Uhr) |
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#2
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| Du hast Abi, das ist immerhin etwas, was man nicht zu gering achten sollte, auch wenn es vielleicht so ist, dass man damit nicht studieren kann. Was hälst du davon, in den Einzelhandel zu gehen? Kaufland, Lidl und Co. suchen Trainees, schau mal auf deren Internetseite, was angeboten wird und ob das was für dich wäre. Ansonsten suchst du dir irgendeinen stadtbekannten berüchtigten Ausbeuterbetrieb, denen kommst du wie gerufen ...
__________________ Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. |
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#3
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| Juhu, eine Antwort! Jobs ohne Perspektive, in denen ich "ausgenutzt" wurde hatte ich bereits genug. Einzelhandel, da bin ich ehrlich, wäre nix für mich. Einige meiner Freunde sind Einhandelskaufleute und auf die trifft, laut eigener Aussage, mein erster Satz zu. Fakt ist, dass meine nächste Ausbildung meine letzte Chance auf eine normale Laufbahn ist. Da müsste ich eigentlich wählerisch sein, aber das kann ich mir mit meinem Lebenslauf nicht erlauben. Unter normal verstehe ich: - Ausbildungsbetrieb finden - 3 Jahre lernen (abwechselt im Betrieb und Berufsschule) - Ausbildungsvergütung zwischen 300-400 Euro - eventuell übernommen werden Allles Andere wird sich meiner Meinung nach immer einen Haken haben. Folgende Optionen sehe ich: 1. eine normale Ausbildung finden (mein Wunsch) 2. eine Ausbildung, für die ich zahlen muss, beginnen - die nehmen mich, aber ich bekomme kein Geld sondern zahle - Probleme: Geld auftreiben + eventuell auf dem Arbeitsmarkt schlechter anerkannt 3. einen Helferjob in einer Branche annehmen, die mir gefällt. Wenn ich mich gut eingearbeitet habe, dann eventuell fragen ob ich im nächsten Ausbildungsjahr eine Ausbildung beginnen kann, wenn nicht, dann hätte ich wenigstens ne Art Praktikum + Empfehlung für einen anderen Arbeitgeber 4. übers Arbeitsamt eine rein schulische Ausbildung machen Meine Zeugnisse + Lebenslauf zeigen nicht wirklich wer ich bin, aber wäre ich Arbeitgeben würde ich mir vielleicht auch keine Chance geben, wenn ich die Bewerbungsunterlagen lesen würde. Geändert von Unvermittelbarer (16.05.2011 um 13:31 Uhr) |
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