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#1
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| Ich habe leider eine Schilddrüsenerkrankung (Unterfunktion), wodurch meine Leistungsfähigkeit eingeschränkt war, bzw. noch ist. (Das ganze wurde mir attestiert, habe deshalb auch im Studium für die Prüfungen in diesem Semester mehr Zeit bekommen). Ich bin vergleichsweise im Studium gut dabei, mache was mir möglich ist um weiter zu kommen (wir haben teilweise durchfallquoten um die 70%), 2/3 der Leute sind schon zurückgefallen oder haben aufgegeben. Ich habe bisher alle Prüfungen mit Erfolg abgelegt, allerdings sieht der Notenausdruck nicht so aus, wie ich es gerne hätte. Ich kann das ganze normalerweise wesentlich besser - bin um mehr als 1 Notenstufe im Vergleich zum Abiturzeugnis gefallen, damals war ich allerdings noch gesund. Ich befinde mich nun in Behandlung, die Symtome wie eingeschränkte Leistungsfähigkeit usw... sollten soweit es mir mein Arzt erklärt hat bald gänzlich verschwinden. Auch sonst bringt das ganze keine Nachteile mit sich, die für den Arbeitgeber relevant sein könnten. Mich quält nun die Frage, was ich machen soll, wenn ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werde und die mich dort auf meine Noten ansprechen. Soll ich die Erkrankung verschweigen und einfach sagen, dass das Studium schwer war und ich mich vergleichsweise noch gut geschlagen habe, oder wäre es sinnvoll die Erkrankung mit anzugeben - mit dem Hinweis, dass das ganze nun therapiert wird? (Andere mit dieser Erkrankung nehmen sich erstmal ne "Auszeit", bzw. verlängern das Studium einfach um einige Zeit - darauf habe ich aber keine Lust, ausserdem steht dem mein Ergeiz im Weg - im Vorstellungsgespräch wäre halt ne Auszeit wegen Krankheit leicht erklärbar, aber bei schlechten Noten kann es sich schnell nach einer Ausrede anhören). Bzw. muss man den Arbeitgeber nicht sowieso über chronische Erkrankungen aufklären? |
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#2
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| Hallo ROLI84 und herzlich willkommen im Forum! Zitat:
__________________ Beste Grüße Franky Moderator arbeits-abc.de Folge uns auf Facebook Meine Bemühungen liegen darin, Fragen und Beiträge nach meinem besten Wissen zu beantworten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden (Menschen machen auch Fehler). Zudem sind von mir gemachte Äusserungen, Kommentare und eigene Beiträge, der Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Rechtsberatungsersatz zu verstehen. |
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#3
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| Spiele mit offenen Karten, denn Du schreibst ja Deine Leistungsfähigkeit ist aufgrund der Krankheit noch immer eingeschränkt. Gleichzeitig betone das Du dennoch alle Prüfungen mit Erfolg abgelegt hast (das zeigt Deinen Ehrgeiz), die Krankheit gut therapiert wird und eine Genesung ohne Folgeschäden absehbar ist. Meine Meinung
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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#4
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| Danke für die Info! Ins Bewerbungsschreiben direkt gehört das ganze aber nicht oder? Wenn ich meine durchschnittlichen Leistungen im Bewerbungsschreiben gleich mit einer Erkrankung begründe könnte das meiner Meinung nach etwas "vorgeschoben" aussehen, bzw. erstmal nen negativen Eindruck erwecken. Beim Vorstellungsgespräch wollte ich es eh erwähnen, wenn ich überhaupt zu einem muss. (Die Firma kennt mich ja schon und es geht derzeit nur um eine Praktikumsstelle). Wenn man dann der jeweiligen Person gegenübersitzt ist das wohl besser zu erklären, als auf dem schriftlichen Weg. Ich denke eh, dass ich später zu relativ vielen Vorstellungsgesprächen eingeladen werd. Die Leute aus meinem Studiengang sind derzeit sehr gesucht, arbeitslos wurde die letzten Jahre niemand! Helmut Schmidt (unsere ehemaliger Bundeskanzler) litt an ner ähnlichen Krankheit - bevor er Kanzler wurde. Ist eigentlich ein gutes Argument dafür, dass man - sofern das ganze richtig therapiert wird - wieder voll Leistungsfähig ist. |
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#5
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| Zitat:
__________________ Beste Grüße Franky Moderator arbeits-abc.de Folge uns auf Facebook Meine Bemühungen liegen darin, Fragen und Beiträge nach meinem besten Wissen zu beantworten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden (Menschen machen auch Fehler). Zudem sind von mir gemachte Äusserungen, Kommentare und eigene Beiträge, der Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Rechtsberatungsersatz zu verstehen. |
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#6
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| In die Bewerbungsunterlagen gehört das auf keinen Fall. Aber im Vorstellungsgespräch kannst Du den Gesprächspartner von Deiner Erkrankung in Kenntnis setzen. Das Beispiel mit Helmut find ich persönlich richtig gut. Ich würde dies als Vergleich mit einbringen. Viel Erfolg und lass mal wieder von Dir hören
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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