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#1
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| Hi, ich hoffe ich bin mit dieser Frage hier in diesem Forum richtig. Und zwar habe ich einen guten Freund, der im Juli seine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation beendet hat und ab dem 31.09.2010 arbeitslos sein wird. Er ist sich zwar bereits am bewerben, allerdings nur Absagen. Da er von der Bundeswehr vergessen wurde bzw. nie gemustert wurde, versuche ich ihm zu erklären, dass dies ein großes Problem für die Unternehmen darstellt. Er scheint das nicht so recht zu glauben. Deshalb wollte ich einmal eure Meinung dazu hören, um ihm klar zu machen, dass er sich jetzt selbst mal bei der Bundeswehr melden sollte, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Denn ohne geleisteten Wehr/Zividienst bzw. Ausmusterung wird ihn kein Unternehmen einstellen, da ja die Gefahr für das Unternehmen besteht, dass der neue Arbeitnehmer ja plötzlich eingezogen werden könnte. Aber weil die Unternehmen dies nicht explizit als Begründung in ihre Absagen schreiben, glaub er wirklich, dass es andere Gründe hätte. Das selbe war vor 15 Jahren mit meinem Bruder, er musste sich auch selber melden und hat den Dienst abgeleistet weil er nur Absagen bekamm und danach keine 3 Monate später kamen Zusagen. Aus der abfänglichen Freude, dass er vergessen wurde, während alle Freunde gezogen wurden, ist jetzt ein Fluch geworden. Also wie seht Ihr das, wie relevant sehen die Firmen das? Besonders weil der Markt für Kaufmänner für Bürokommunikation mit mittelmäßigem Abschluss eh überlaufen ist, wer nimmt dann eine tickende Zeitbombe wenn 50 andere Bewerber auf der Matte stehn? Danke für Eure Meinungen, Erfahrungen etc. LG Sebastian |
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#2
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| Das sehe ich genauso. Zwar ist zu erwarten, dass eine Menge Leute nicht gezogen werden -siehe aktuelle Diskussion über die Militärkosten - aber für einen Personalentscheider bleibt immer ein Restrisiko. Ich würde hier zumindest ein Gespräch mit dem Kreiswehrersatzamt führen. Wenn die auf Einberufung verzichten oder zumindest ein kleines Theater mit Musterung und Ausmusterung proben, wäre das ein gutes Srück Sicherheit. Man muss sein Leben ja auch etwas planen können. Oder man schaut, welche Möglichkeiten man beruflich bei der Bundeswehr hat und verpflichtet sich. Sowas zum Beispiel: Sanitätsdienst Bundeswehr: Militärische Laufbahn im Sanitätsdienst der Bundeswehr Damit dürfte man auch auf dem zivilen Arbeitsmarkt eine Chance haben und auch etwas daraus machen können.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |