| | |||||||
| Registrieren | Blogs | Hilfe | Interessengemeinschaften | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| |
| | LinkBack | Themen-Optionen | |
|
#1
| |||
| |||
| Hallo Zusammen, zunächst möchte an dieser Stelle nochmals ein großes Lob aussprechen. Ich habe hier immer soviel gute Tipps bekommen, wodurch ich wahrscheinlich auch meinen neuen Job bekommen habe. Nun bin ich allerdings selber nochmals in der Zwickmühle und hoffe einige Tipps zu bekommen. Ich habe vor 2 Wochen einen neuen Job angenommen. Davor habe ich lange bei einer Firma gearbeitet. Die letzten 5 Monate war ich nicht mehr auf der Arbeit durch einen persönlichen Schicksalsschlag, habe allerdings weiter Leistungen von meinem Arbeitgeber erhalten. Je Näher der 1 Arbeitstag kam, desto mehr wurde mir bewusst, dass ich nicht mehr dort hin zurück wollte. Also habe ich mich beworben und direkt eine neue Stelle bekommen. Allerdings ist der neue Job ein absoluter Griff in den Klo gewesen. Desweiteren nervt es ziemlich, dass ich jeden Tag 100 km fahren muss. Allerdings war mir dies zunächst egal. Nun habe ich mich letzte Woche für eine Stelle beworben, welche nur 4 Kilometer entfernt ist. Letzte Woche habe ich dann ein Vorstellungsgespräch gehabt und nun eine Einladung erhalten zum Probearbeiten (Büro) für einige Stunden. So, nun zu meinen eigentlichen Fragen: Wie gut stehen die Chancen, durch Probearbeiten den Job zu bekommen? Wie viele werden in der Regel zum Probearbeiten eingeladen bei einer seriösen Firma? Bei dem Vorstellungsgespräch wurde ich zu meinem Lebenslauf gefragt und dabei ist mir dann aufgefallen, dass ich bei der Bewerbung nicht geschrieben habe, dass ich vor einer Woche einen neuen Job angenommen habe. Ich habe dies dann auch nicht weiter erwähnt. Vor einigen Tagen habe ich von meinem Arbeitgeber die Lohnsteuerkarte. Dadurch habe ich gesehen, dass auf meiner Karte für dieses Jahr noch nichts eingetragen ist. Dies ist auch soweit in Ordnung, da ich Ersatzleistungen bekommen habe. Dies steht auch auf meiner Lohnabrechnung. Nun Frage ich mich, ob es Sinn macht zum Probearbeiten zu gehen, da ich nicht erwähnt habe, dass ich meinen Job vor einer Woche gewechselt habe. Dies wird ja bei einem Wechsel eingetragen. Bzgl. der fehlenden Eintragung auf der Lohnsteuerkarte müsste ich mich spätestens bei der Abgabe dieser eventuell erklären. Allerdings ist dies sehr persönlich und beim Vorstellungsgespräch wurde ich ja nicht angesprochen darauf, somit habe ich auch nicht gelogen sondern es einfach nicht erwähnt. Wie genau schauen die sich die Steuerkarte an, wenn man eingestellt wird.? Was würdet ihr Raten? Soll ich wenn ich eingestellt würde es nicht erwähnen und es drauf ankommen lassen? Oder vielleicht Ansprechen, wenn ich eine Zusage bekommen? Ich habe bei meinem letzten Arbeitgeber, wo ich einige Jahre war, immer gerne gearbeitet und mir für die den Ar... aufgerissen. Und zum Schluss habe ich festgestellt, dass dies nie honoriert wurde sondern. Eigentlich war ich, nachdem ich dort weg gegangen bin, dass ich keine Rücksicht mehr nehme, da die Arbeitgeber dies auch nicht tun. Allerdings merke ich jetzt, dass ich immer noch zu dem Spruch tendiere: "Ehrlich wert am längsten" Wie ist Eure Meinung dazu? Was würde ihr machen.? LG Floeckchenshila |
|
#2
| ||||
| ||||
| Hallo! Probearbeiten ist bei vielen Unternehmen üblich. So kann sich das Unternehmen schon einen Eindruck über Deine Arbeitsleistung und Befähigung verschaffen. Wenn Du Dich gut verkaufst, stehen Deine Chancen gut den Job auch zu bekommen. Um allen späteren Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen, würde ich Deinen kurzfristigen Job erwähnen.
__________________ Beste Grüße Franky Moderator arbeits-abc.de Folge uns auf Facebook Meine Bemühungen liegen darin, Fragen und Beiträge nach meinem besten Wissen zu beantworten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden (Menschen machen auch Fehler). Zudem sind von mir gemachte Äusserungen, Kommentare und eigene Beiträge, der Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Rechtsberatungsersatz zu verstehen. |
|
#3
| |||
| |||
| Hallo Franky, danke für die Antwort. Habe gestern das Probearbeiten gehabt, ca. 3 Stunden. Naja, ob es gut lief bin ich mir nicht so ganz sicher. Die Leiterin hatte mir einiges gezeigt und für eine halbe Stunden durfte ich auch einige Daten eingeben. Und da ich so nervös war, habe ich prompt einige Daten falsch eingeben bzw. hatte einige Zahlendreher. Mein Gott, das war so eine einfache Sache, die ich machen sollte. Könnte mich in den Hintern beißen. Ansonsten hatte ich das Gefühl, dass die Chemie stimmt. Bei der Verabschiedung hat mich die dann die Leiterin dann noch bis Haupteingang gebracht. Dabei habe ich dann glatt vergessen, denn anderen Kollegen "Auf Wiedersehen" zu sagen. Das ist mir erst aufgefallen, nachdem eine Kollegen Tschüss sagte. Mein Gott ich hätte im Boden versinken können. Zum Schluss habe ich dann gefragt, wann ich mit einer Antwort rechnen kann ( Ich hatte mir geschworen es nicht zu tun). Sie sagte mir in den nächsten 2 Tagen. ( O.k, solange braucht die Post, bis ich meine Bewerbungsunterlagen zurück habe) Ich war davon ausgegangen, dass ich nochmals auf meine Gehaltswünsche angesprochen werde, oder wann ich nun den genau anfangen kann. Aber leider nichts. Habe jetzt irgendwie das Gefühlt, dass es nicht geklappt hat. Trotz alledem finde ich, dass so ein Probearbeiten gar nicht so schlecht ist, für beide Seiten. Hätte ich bei meiner jetzigen Firma einen Probearbeitstag gehabt, wir mir direkt klar gewesen, dass ich dort nicht glücklich werde. Danke nochmals für die Antwort. LG floeckchenshila |
|
#4
| ||||
| ||||
| Hat es geklappt oder nicht?
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
|
#5
| |||
| |||
| Hallo, danke für die nachfrage. Ich habe gedacht, wenn ich hier nach längere Zeit erst antworte, liest dies keiner mehr, weil ich dann so weit runter gerutscht bin. Also, es hat tatsächlich geklappt. Ich hatte bei einem anderem Beitrag geschrieben, dass ich in der Bewerbung nicht erwähnt hatte, dass ich erst vor kurzem gewechselt habe. Habe aber dies dann, bevor ich den Arbeitsvertrag unterschrieben habe dann doch noch erwähnt. Nachdem ich Ihm dann nach einer Woche dann per Email mitteilte, dass ich laut Kündigungsfrist erst zum 01.06.2008 anfangen kann, sollte ich mich dort nochmals melden. Am Telefon sagte man mir dann, dass man etwas am zweifeln sei, ob ich wirklich Interesse an dem Job habe, insbesondere weil ich erst spät erwähnt hätte, dass ich vorher den Job gewechselt habe und dann noch so spät anfange. Konnte ihn aber dann überzeugen. Leider lässt mich mein jetziger Arbeitergeber nicht vorher aus dem Vertrag, aber so schlimm ist das auch nicht. Nochmals vielen Dank für die super Hilfe und die Nachfrage. LG Floeckchenshila |
|
#6
| ||||
| ||||
| Zitat:
Zitat:
Schön das es geklappt hat. Das beste daran ist doch, das Du Dein kleines Geheimnis doch noch offenbart hast und somit ab dem 1.6. ruhigen Gewissens in der neuen Firma arbeiten kannst. ![]() Ich wünsche Dir alles Gute, viel Erfolg und Spaß bei der neuen Arbeit.
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
|
#7
| |||
| |||
| Guten Morgen, auch ich stecke in einer Zwickmühle und würde mich sehr über einen Rat freuen. Kurz zu meiner Situation: Ich habe mich vor ein paar Tagen bei einem Unternehmen vorgestellt und konnte dort überzeugen. Im Gespräch selbst wurde zum Ende hin ein "Schnuppertag" angesprochen, der beiden Seite helfen solle zu sehen, ob man sich eine Zusammenarbeit vorstellten kann. Der Personalleiter meinte darauf hin noch, dass sie für diesen Schnuppertag auch noch einige Tests planen würden, wie z.B. einen Persönlichkeitstest, Sprachtests, Test über fachliche Kenntnisse, MS-Office-Test usw. Wenn ich das schon höre, wird mir ja Angst und Bange, so viele Tests, wenn man aufgeregt ist, ob das gut geht. Hat jemand eine Idee was mit bei so einem Persönlichkeitstest erwarten könnte? Was mich auch ein wenig verwundert hat: ich bekam im Vorstellungsgespräch schon einen Personalbogen, den ich ausfüllen solle. Wenn ich ihn zurückschicke, ist das ein Zeichen für sie, dass ich noch interessiert bin, ansonsten streichen sich mich von der Bewerbeliste. Bisher kannte ich das Ausfüllen des Personalbogens nur bei Vertragsabschluss, nicht aber schon vor dem Probetag. Es ist wirklich krass was sie alles von mir wissen wollen und eine Frage ist: Leiden Sie unter chronischen Krankheiten? Leide tue ich das. Ich bin Typ I Diabetikerin, habe aber keinerlei Probleme und habe noch nie einen Tag wegen der Krankheit gefehlt, nicht im Job und auch nicht damals in der Schule. Jetzt weiß ich nicht, ob ich die Wahrheit sagen oder es verheimlichen soll. Denkt ihr, dass das allein schon ein Ausschusskriterium darstellt? Ich bin hin- und hergerissen und habe den Bogen immer noch nicht abgeschickt, weil ich mir in der Sache so unsicher bin, langsam wird es aber Zeit ihn abzuschicken ansonsten macht es wohl den Anschein als sei ich nicht wirklich an der Stelle interessiert. Ist es normal, dass man vor Vertragsabschluss Bankverbindung, Sozialversicherungsnummer, Krankenkasse usw. angeben soll?! Wozu?! Denke aber es bleibt mir nicht anderes übrig, denn ein "halbausgefüllter" Bogen wird wohl im Papierkorb landen. Muss ich bei Angabe meines letzten Jahresentgelts die Wahrheit angeben oder kann ich da ein bisschen flunkern, damit die Differenz zu meinem Gehaltswunsch nicht so groß ist? Am Ende wird noch darauf hingewiesen, dass ich die Wahrheit angeben muss, da sonst der Arbeitsvertrag von Ihnen angefechtet wird. Ach und ein polizeiliches Führungszeugnis brauche ich auch noch, ich sag ja die sind von der ganz "genauen" Sorte. Ich hoffe ihr könnt mich ein bisschen unterstützen, damit ich schnell zu einer Entscheidung komme und möglicherweise ein paar Tipps bekomme, wie ich mich am Besten auf den "Schnuppertag" vorbereiten kann. Herzliche Grüße Velvet82 |
|
#8
| |||
| |||
| Das Ausfüllen einer Fragebogens mit diesen "Ausmaßen" noch vor einem Schuppertag kenne ich persönlich nur aus der Arbeitnehmerüberlassung und empfinde es als nicht sehr seriös. Zudem die Taktik offensichtlich ist. Dinge, die im Vorstellungsgespräch nicht gefragt werden dürfen werden in einen Bogen gepackt zusammen mit anderen Punkten und sollen so im Kontext mitschwimmend entsprechend beantwortet werden. Chronische Krankheiten gehen den Arbeitgeber nichts an, so lange es sich nicht um eine relevante Behinderung handelt oder die Arbeit beeinträchtigt wird. Hier musst du also gar nichts reinschreiben. Eine Auskunftspflicht bezüglich deines letzten Gehalts besteht auch nicht. Also kannst du auch hier schreiben, was du willst. Durch beide Punkte wäre imho keine Angriffsfläche auf den Arbeitsvertrag gegeben. Gruß Eauvive
__________________ All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move. |
|
#9
| |||
| |||
| Hallo Eauvive, vielen Dank für deine Antwort. Ich finde den Bogen auch mehr als dreist, einen solchen Bogen vor einem Probetag ausfüllen zu müssen ist eine Frechheit Ich denke wirklich gerade ernsthaft darüber nach, ob ich den Bogen noch einmal neu ausfülle und ein paar "Sachen" weglasse. Meinst du nicht, dass mir das später Probleme bereiten könnte, wenn ich tatsächlich genommen werden würde. Ich meine, wenn die Zusammenarbeit schon auf einem so wackeligen Fundament aufbaut... könnten Sie meine Einstellung wieder rückgängig machen, wenn herauskommt, dass ich sie angelogen habe? Eigentlich schon? Weil ich unterschrieben habe, dass ich den Bogen wahrheitsgemäß ausgefüllt habe. Ganz ehrlich, glaubst du der Fakt, dass ich Diabetes habe sortiert mich schon aus? Dann sollte ich es vielleicht wirklich erstmal verschweigen. Da ich aber ein Mensch bin, der nicht gerne lügt, weil die Wahrheit eh immer irgendwann ans Licht kommt, würde ich mich relativ unwohl damit fühlen. Aber mir ein Eigentor schießen will ich natürlich auch nicht. OHJE OHJE was mach ich nur... Wäre schön, wenn du dich nochmal melden würdest! Danke. Velvet82 |
|
#10
| |||
| |||
| Ganz ehrlich, mir stellen sich immer sämtliche Haare, wenn ich einmal wieder irgendwo mitbekomme, dass die Überzeugung kursiert, jeder unterschriebene Wisch wäre automatisch ein rechtlich relevantes Dokument. Das ist einfach Quatsch. Nein, die können nicht die Einstellung rückgängig machen, wenn du persönlich, schriftlich oder auf sonstigem Wege Informatione nicht oder "gefällig" lieferst, die der potentielle AG laut Gesetz gar nicht erfragen darf. Nicht ohne Grund steht inzwischen tatsächlich im entsprechenden § dass in diesen Fällen die Unwahrheit gesagt werden darf, eben weil klar ist, dass einfaches Nichtantworten zu negativen Folgen führen würde. Diabetes ist ein Thema für sich. Das kann eine Behinderung darstellen und die wiederum wäre evtl. bei der Konstellation sogar ein Vorteil, weil sie praktisch nicht ins Gewicht fällt aber gleichzeitig zur Erfüllung von Quoten und Erreichung von Zuschüssen für den AG relevant sein kann. Ein kritischer Punkt wäre die Möglichkeit, dass du während gefährlicher Arbeiten unterzuckerst und ein Unfall passiert. Das muss du abschätzen.
__________________ All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move. |
| Themen-Optionen | |
| |
| | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Freistellung und trotzdem neuen Job anfangen? | Morphy81 | Kündigung | 5 | 24.11.2008 11:44 |
| Hilfe...extrem unglücklich im neuen Job !! | Hotty80 | Karriere & Job | 4 | 26.10.2008 23:30 |
| Fehlzeiten zwischen altem und neuen Arbeitsvertrag | connif | Arbeitsverträge | 3 | 03.10.2008 12:39 |
| Neuen Vertrag unterschreiben, bevor der alte gekündigt ist? | jant | Arbeitsverträge | 1 | 26.03.2008 07:31 |
| Neuen Arbeitsvertrag trotz Kündigungsfrist unterschrieben, wie komme ich früher raus? | emem2404 | Kündigung | 1 | 14.06.2007 22:37 |