Kündigung durch Chef nach ***. Belästigung seinerseits
Veröffentlicht: 17.10.2011 um 20:09 von Sonne
Hallo,
ich habe echt ein großes Problem, das mich sehr belastet. Vielleicht wisst Ihr ja weiter oder mehr:
Ich habe fast drei Jahre für einen Einzelanwalt das Sekretariat etc. geführt. Irgendwann fing er dann mich "Luxusmäuschen" zu nennen, von hinten an meinen Platz zu kommen und hinter mir stehend, die Arme jeweils an meinen vorbei den PC zu bedienen, mich anzuflirten. Ende letzten Jahres wollte es mein Chef dann gerne "privater" werden lassen. Ich wusste nicht, ob es nicht vielleicht unhöflich wäre, das Angebot zum Essengehen bei schicken Italiener abzulehen, vielleicht wollte er ja nur unser berufliches Verhältnis aufbessern? Dem war nicht so. Bereits die zweite Frage war "Haben Sie denn nun einen Freund?" Weitere Fragen, wie "Wie lange ist denn die letzte Beziehung her?" und "Auf was für Männer stehen Sie?" folgten. Das Essen war dann für mich sehr schnell gelaufen. Ich habe den Fragen nicht geantwortet und nächsten Tag weitere Einladungen abgelehnt. Ich habe jedoch vorgeschlagen, dass man doch mal in seinem Büro beim Kaffee nachmittags ein paar Akten besprechen könnte und dann auch mal "quatscht". Das wurde dann von ihm abgelehnt. Daraufhin wurde einen Monat lang nur per mail kommunziert und ich bekam seine kulerischen Anfälle volle Breitseite ab. Sachen wie "Sie lochen schief!!" "Sie tackern nicht gut!!" Ich habe dann im Januar das Gespräch gesucht. Das verlief genau so, wie ich es befürchtet hatte: Er flippte es. Wir würden immer noch in einem Angestellten-/Chefverhältnis leben, in dem er mit mir umgehen könnte, wie er das will. Ich habe dann nach einem Zwischenzeugnis gefragt, für das ich richtig bluten durfte. Mobbing pur. Kulerische Anfälle, runtermachen vor der Bürogemeinschaft, ich sei dumm etc etc.... Im Juli hatten wir ein langes Gespräch. Ich fragte, ob ich gehen soll. Aber er meinte, wir bekämen das schon wieder hin. Ich müsse nur teamfähiger sein... Weniuge Wochen später war ich zwei Wochen im Urlaub, danach nach einer Woche seit 3 Jahren das erste Mal lange (2 Wochen) krank geschrieben. Ich war einfach am Ende, und dann eine Woche zwecks Zwischenprüfungen für mein Fernstudium in einder anderen Stadt. Währenddessen bekam ich die ordentliche Kündigung. Da ich jedoch aufgrund Krankheit bei meinen Eltern war, ist mir die Kündigung (per Einschreiben/Rückschein) erst Anfang des Monats September (kündigung zum 30.09.) zugegangen, und das auch nur per mail. Ich habe ihr widersprochen. Sodann bekam ich mein Septembergehalt erst nach Aufforderung meiner dann beauftragten RAin. Meine Unterlagen fürs Amt wurden nicht ausgefüllt, ich bekam meine Lohnabrechnung nicht und auch kein Zeugnis. Nun hat er mir eins ausgestellt. Im Grunde eine 4-. Mein Zwischenzeugnis aus Januar war eine "1". Er würde sich bereit erklären, wenn ich auf mein Oktobergehalt (nunmehr 1/2, da ich heute meinen neuen Job angetreten habe) verzichte, das Zeugnis ein wenig auszubessern. Er benimmt sich so daneben, macht es mir so schwer und nun das. Wenn er mit was zufrieden war, dann mit meiner Arbeit und das immer sehr.Ich habe so viel dort übernehmen dürfen. Ich bin gerade seit drei Jahren ausgelernt und kann es mir nicht leisten, ein schlechtes Zeugnis zu erhalten für Arbeit, die ich immer Top gemacht habe, da es nunmal mein "Aushängeschild" ist. Meine Anwältin ist nicht so richtig "hinter meiner Sache her" und ich kann mir einen Wechsel nicht leisten.
Irgendwelche Tipps? Was kann ich machen? Kann ich ihn bei der Anwaltskammer anzeigen? Soll ich klagen? Ich will ein Top-Zeugnis, das ich mir verdient habe. Ich war immer fleißig und sehr gut in dem was ich getan habe.
Vielen lieben Dank im Voraus,
Eure Sonne!
ich habe echt ein großes Problem, das mich sehr belastet. Vielleicht wisst Ihr ja weiter oder mehr:
Ich habe fast drei Jahre für einen Einzelanwalt das Sekretariat etc. geführt. Irgendwann fing er dann mich "Luxusmäuschen" zu nennen, von hinten an meinen Platz zu kommen und hinter mir stehend, die Arme jeweils an meinen vorbei den PC zu bedienen, mich anzuflirten. Ende letzten Jahres wollte es mein Chef dann gerne "privater" werden lassen. Ich wusste nicht, ob es nicht vielleicht unhöflich wäre, das Angebot zum Essengehen bei schicken Italiener abzulehen, vielleicht wollte er ja nur unser berufliches Verhältnis aufbessern? Dem war nicht so. Bereits die zweite Frage war "Haben Sie denn nun einen Freund?" Weitere Fragen, wie "Wie lange ist denn die letzte Beziehung her?" und "Auf was für Männer stehen Sie?" folgten. Das Essen war dann für mich sehr schnell gelaufen. Ich habe den Fragen nicht geantwortet und nächsten Tag weitere Einladungen abgelehnt. Ich habe jedoch vorgeschlagen, dass man doch mal in seinem Büro beim Kaffee nachmittags ein paar Akten besprechen könnte und dann auch mal "quatscht". Das wurde dann von ihm abgelehnt. Daraufhin wurde einen Monat lang nur per mail kommunziert und ich bekam seine kulerischen Anfälle volle Breitseite ab. Sachen wie "Sie lochen schief!!" "Sie tackern nicht gut!!" Ich habe dann im Januar das Gespräch gesucht. Das verlief genau so, wie ich es befürchtet hatte: Er flippte es. Wir würden immer noch in einem Angestellten-/Chefverhältnis leben, in dem er mit mir umgehen könnte, wie er das will. Ich habe dann nach einem Zwischenzeugnis gefragt, für das ich richtig bluten durfte. Mobbing pur. Kulerische Anfälle, runtermachen vor der Bürogemeinschaft, ich sei dumm etc etc.... Im Juli hatten wir ein langes Gespräch. Ich fragte, ob ich gehen soll. Aber er meinte, wir bekämen das schon wieder hin. Ich müsse nur teamfähiger sein... Weniuge Wochen später war ich zwei Wochen im Urlaub, danach nach einer Woche seit 3 Jahren das erste Mal lange (2 Wochen) krank geschrieben. Ich war einfach am Ende, und dann eine Woche zwecks Zwischenprüfungen für mein Fernstudium in einder anderen Stadt. Währenddessen bekam ich die ordentliche Kündigung. Da ich jedoch aufgrund Krankheit bei meinen Eltern war, ist mir die Kündigung (per Einschreiben/Rückschein) erst Anfang des Monats September (kündigung zum 30.09.) zugegangen, und das auch nur per mail. Ich habe ihr widersprochen. Sodann bekam ich mein Septembergehalt erst nach Aufforderung meiner dann beauftragten RAin. Meine Unterlagen fürs Amt wurden nicht ausgefüllt, ich bekam meine Lohnabrechnung nicht und auch kein Zeugnis. Nun hat er mir eins ausgestellt. Im Grunde eine 4-. Mein Zwischenzeugnis aus Januar war eine "1". Er würde sich bereit erklären, wenn ich auf mein Oktobergehalt (nunmehr 1/2, da ich heute meinen neuen Job angetreten habe) verzichte, das Zeugnis ein wenig auszubessern. Er benimmt sich so daneben, macht es mir so schwer und nun das. Wenn er mit was zufrieden war, dann mit meiner Arbeit und das immer sehr.Ich habe so viel dort übernehmen dürfen. Ich bin gerade seit drei Jahren ausgelernt und kann es mir nicht leisten, ein schlechtes Zeugnis zu erhalten für Arbeit, die ich immer Top gemacht habe, da es nunmal mein "Aushängeschild" ist. Meine Anwältin ist nicht so richtig "hinter meiner Sache her" und ich kann mir einen Wechsel nicht leisten.
Irgendwelche Tipps? Was kann ich machen? Kann ich ihn bei der Anwaltskammer anzeigen? Soll ich klagen? Ich will ein Top-Zeugnis, das ich mir verdient habe. Ich war immer fleißig und sehr gut in dem was ich getan habe.
Vielen lieben Dank im Voraus,
Eure Sonne!
Kommentare 1
Kommentare
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Das ist eine besch...eidene Situation in der du dich gerade befindest, Sonne.
Ich an deiner Stelle würde zuerst das Arbeitszeugnis in trockene Tücher bringen, so hat er kein Druckmittel mehr. Lass dich nicht auf irgendeinen von ihm selbst verzapften Unfug ein sondern schlage vor, selbst einen extern erstellten Zeugnistext einzureichen. Nutze diese Chance dann zu deinem Vorteil und investiere in die Arbeit eines, auf das Erstellen von Arbeitszeugnissen spezialisierten Ghostwriter. So bist du dann auf der sicheren Seite und erhältst ein fachgerecht und nach gängiger Schreibweise erstelltes, deinem beruflichen fortkommen dienliches, qualifiziertes Zeugnis.
Sobald du dieses Zeugnis dann in Händen hältst forderst du selbstverständlich dennoch dein ausstehendes Gehalt ein, wenn er sich quer stellt bemühst du das zuständige Arbeitsgericht. Gehe mal davon aus dass er selbst weiß dass er in dem Fall keine Chance hat...
Wenn du möchtest kannst du mich wegen des Verfassens deines Zeugnisses gerne direkt per E- Mail, unter number--1@online.de kontaktieren.Veröffentlicht: 07.11.2011 um 21:49 von derWolf
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