Grundsicherung Selbstständigkeit etc.
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Grundsicherung Selbstständigkeit etc.

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  #1  
Alt 18.01.2008, 12:07
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Hallo Leute,
meine Situation so kurz wie möglich:
-also ich bin vergeblich auf der Suche nach Antworten auf 1000 Fragen.
Ich selber bin Student für Lehramt im letzten Semester und mach jetzt im Frühjahr Prüfung. Mein Bafög endet auch im März. Da stellt sich schonmal meine erste Frage eigentlich, kann ich noch weiterhin Bafög beantragen. Ich werde im Mai 25 und muss dann zwangsläufig mich selbst versichern.

Mein Bruder(21) ist seit gestern für 6 Monate übernommen worden nach seiner Ausbildung. Er wird 1450 brutto verdienen.

Mein kleinerer Bruder (16) ist bei der BVB. Kriegt 192€ wird aber abgezogen von der Arge.

Mein Vater ist arbeitslos seit knapp 6 Jahren glaub ich. Er bekommt diese Grundsicherung von 1000€ wobei die Miete insgesamt 700€ beträgt. Das Geld ist also recht knapp. Mit dabei werden berechnet er meine Mutter und mein Bruder. ( Meine Mutter hat 60% Behinderung, falls das Vorteile hat, wüsste ich die vllt auch gern,..)
Wie wohnen alle in der selben Wohnung

Also zur eigentlichen Frage!
Wir ham einen Laden entdeckt, der recht günstig ist. Leider brauchen wir noch einen kleinen Kredit von 25000€.
Meine Idee ist es, dass mein Bruder diesen Kredit zieht. Soweit ich das verstanden habe geht das auch das Arbeitsamt nichts an.
Danach wird es warscheinlich noch eine Weile dauern bist der Laden auf Trab gebracht wird.
Jetzt stellt sich die Frage.
Kann mein Bruder meinem Vater diesen Laden vermieten(440€/Monat) , so dass mein Vater selbstständig wird und dies dann vllt irgendwie absetzen vom Steueramt.
Oder allgemein, könntet ihr mir helfen einen richtigen Weg zu finden?


Mein Problem ist eben, ich hab keine Zeit und keinen Kopf mir da so einen Weg auszudenken der rechtlich und finanziell am besten ist. Ich selbst bekomme auch kein Geld mehr und es wäre natürlich auch ein Arbeitsplatz für mich im Prinzip.

Die Ideen für den Laden sind folgende:
An- Und Verkauf, Elektronikgeräte, Commputerzubehör und Reperaturservice, Internethandel, Webhostingangebot vllt, UND eventuell ein kleines Hellseherbüro für meine Mutter.

Die zweite Frage wäre hier: Ist dies alles möglich überhaupt? Also rein von den Gesetzen her.
Ich schätze das Einkommen auf ungefähr 1000€/Monat ein.

Ich kenn mich leider auch absolut garnicht damit aus, wenn man einstellen darf, ob das Arbeitsamt meinen Vater unterstützen würde, für welchen von uns es am besten wäre der INHABER zu sein und so weiter.(Miete und Nebenkosten muss ja hier und da auch gezahlt werden, zusammen fast 900€)


Bitte dringend um Rat und Tips daher....

Mfg Zerman
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  #2  
Alt 19.01.2008, 00:38
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Hallo Leute,
meine Situation so kurz wie möglich:
-also ich bin vergeblich auf der Suche nach Antworten auf 1000 Fragen.
Ich selber bin Student für Lehramt im letzten Semester und mach jetzt im Frühjahr Prüfung. Mein Bafög endet auch im März. Da stellt sich schonmal meine erste Frage eigentlich, kann ich noch weiterhin Bafög beantragen. Ich werde im Mai 25 und muss dann zwangsläufig mich selbst versichern.

Mein Bruder(21) ist seit gestern für 6 Monate übernommen worden nach seiner Ausbildung. Er wird 1450 brutto verdienen.

Da er über eigenes Einkommen verfügt, gehört er nicht zur Bedarfsgemeinschaft.

Mein kleinerer Bruder (16) ist bei der BVB. Kriegt 192€ wird aber abgezogen von der Arge.

Mein Vater ist arbeitslos seit knapp 6 Jahren glaub ich. Er bekommt diese Grundsicherung korrekter: ALG II von 1000€ wobei die Miete insgesamt 700€ beträgt. Das Geld ist also recht knapp. Mit dabei werden berechnet er meine Mutter und mein Bruder. ( Meine Mutter hat 60% Behinderung, falls das Vorteile hat, wüsste ich die vllt auch gern,..)
Wie wohnen alle in der selben Wohnung

Also zur eigentlichen Frage!
Wir ham einen Laden entdeckt, der recht günstig ist. Leider brauchen wir noch einen kleinen Kredit von 25000€.
Das ist kein kleiner Kredit. 25.000€ sind umgerechnet ca. 50.000 Deutschmark, genug, um euch nach langen Leiden in die Privatinsolvenz zu treiben. Allein die Zinsen bringen euch um.


Meine Idee ist es, dass mein Bruder diesen Kredit zieht.
Du willst deinen Bruder wohl umbringen. Hasst du ihn so sehr?

Soweit ich das verstanden habe geht das auch das Arbeitsamt nichts an.

Doch, das geht die ARGE etwas an. Die fragt sich nämlich, woher er als ex-Hartzi auf einmal Bonität für einen Kredit geniesst.

Danach wird es warscheinlich noch eine Weile dauern bist der Laden auf Trab gebracht wird.

Jetzt stellt sich die Frage.
Kann mein Bruder meinem Vater diesen Laden vermieten(440€/Monat) , so dass mein Vater selbstständig wird und dies dann vllt irgendwie absetzen vom Steueramt.

Theoretisch geht das, aber dein Vater müsste dann genug Umsatz generieren, um einen ausreichenden Gewinn für Kreditverzinsung, Schuldentilgung, Ladenmiete, Garantie- und Kulanzleistungen, Versicherung, Steuerberatung, juristische Beratung, IHK, Berufsgenossenschaft, Energie, Werbung, und und und .... zu erzielen. Im Verhältnis zur ARGE würde er dann soviel Sand in's Getriebe (Gewinnermittlung, Feststellung der Bedürftigkeit) streuen, dass sehr wahrscheinlich eine regelmässige ALG II - Unterstützung nicht mehr gewährleistet ist. Man denke da nur an die Krankenversicherung, die ja bekanntlich über ALG II auch gewährleistet ist !

Oder allgemein, könntet ihr mir helfen einen richtigen Weg zu finden?

Mein Problem ist eben, ich hab keine Zeit und keinen Kopf mir da so einen Weg auszudenken der rechtlich und finanziell am besten ist. Ich selbst bekomme auch kein Geld mehr und es wäre natürlich auch ein Arbeitsplatz für mich im Prinzip.

Die Ideen für den Laden sind folgende:
An- Und Verkauf, Elektronikgeräte, Commputerzubehör und Reperaturservice, Internethandel, Webhostingangebot vllt,

UND eventuell ein kleines Hellseherbüro .... ..... für meine Mutter.
Also auch hier eine Selbständigkeit, die einen ALG II - Bezug akut gefährdet ... und im Falle deiner Mutter bei einer vorhandenen Behinderung somit den Krankenversicherungsschutz !!

Die zweite Frage wäre hier: Ist dies alles möglich überhaupt? Also rein von den Gesetzen her.

Man sollte sich vielleicht vorher bei der Handwerkskammer erkundigen, ob Teilbereiche mit Handwerksbereichen kollidieren.

Ich schätze das Einkommen auf ungefähr 1000€/Monat ein.

Ich kenn mich leider auch absolut garnicht damit aus, wenn man einstellen darf, ob das Arbeitsamt meinen Vater unterstützen würde, für welchen von uns es am besten wäre der INHABER zu sein und so weiter.(Miete und Nebenkosten muss ja hier und da auch gezahlt werden, zusammen fast 900€)

Bitte dringend um Rat und Tips daher....

Ich denke mal, ein Gründerseminar bei der IHK wäre hilfreich.


So wie ich das aber hier sehe, besteht noch keinerlei Konzept, keine Wirtschaftlichkeitsberechnung, kein Finanzplan, einfach nichts, ausser der vagen Absicht, irgendwas anzufangen. Das gibt eine totale Bruchlandung.
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  #3  
Alt 19.01.2008, 01:09
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Hallo nontestatum,
danke für die Antwort, dachte schon da kommt nix mehr

Also nein ich will meinen bruder nicht umbringen. Der Kredit von 25000€ soll auf gut 7 Jahre mit einer monatlichen Rate von 300 euro abbezahlt werden. Zu dem werde ich , hoffentlich nach Erfolg des Examens, im September auch anfangen mit 1000 euro Anfangsgehalt. Neben all dem habe ich ja auch noch einen kleinen Bruder der auch bald hoffentlich mit Ausbildung anfangen wird. Also den Kredit werden ja sozusagen ich und mein Bruder abbezahlen. Ich hab auch noch ein bisschen auf meinem Bausparkonto mit dem ich dann den Kredit auch ganz tilgen könnte.
Außerdem könnte man ja notfalls auch die Immobilie wieder verkaufen oder sogar an wen anders vermieten?

Du hast da noch gemeint das Arbeitsamt geht das schon was an wegen dem exharzi. Aber mein Bruder ist ja kein Exharzi gewesen. Also deswegen meinte ich eigentlich sollte es dem Arbeitsamt ja nichts angehen?

Was den Wirtschaftsplan angeht. Weiß ich nicht genau. Ich hab mir das mal grob erst vorgestellt, dass mein Vater sein Zeug in der Garage, was er normal auf dem Trödelmarkt verkaufen wollte, verkaufen wird. Und ich eben im Internetauktionshaus das ganze Sortiment noch ein bisschen vergrößere. Wobei ich erwähnen muss, dass mein Vater wirklich extrem viel überbleibsel hat in der Garage. Ich glaub wenn er jedes Teil für n Euro weggeben würde, würden da locker 50000€ rauskommen.
Da ist jetzt noch eine Frage natürlich. Wie sieht es mit diesem Verkauf von privaten aus. Darf man das, muss ich das als Einnahmen mitberechnen wenn ich die Ausgaben dafür nicht mehr kenne?

Eine andere Idee bei der ich mich beraten lassen wollen würde wäre auch noch, dass meine Mutter als Angestellte bei ihm arbeitet. Also dass meine Mutter sozusagen gesetzlich versichert noch ist. Ich sag mal für 500€ im Monat und mein Vater selber halt privatversichert.
Ich hab auch gehört, dass wenn man selbstständig werden will, dass das Arbeitsamt da unterstützt. stimmt das ?
Dann müsste ja immerhin das Minimalgehalt reichen um Mietkosten Nebenkosten Krankenversicherungen eetc. zu zahlen?

Also ich schreibs mal mit Zahlen hin ganz grobe Rechnung:
Einnahmen:
Bruder1: 1400 Brutto + Miete von Eltern für den laden 400€
Bruder2: 190 Netto
Ich selber: momentan nix nur als Nachhilfelehrer tätig,.. also 50´-150 pro Monat
Vater und Mutter: sind dann selbsttändig..
also minimal einnahmen: 2000€

Ausgaben wären dann:
Miete Wohnung momentan noch: 500+200 Nebenkosten
Kredit Bruder1: 500€
Hausgeld: 180€
Versicherungen etc. : 400€

Naja und jetzt eben noch Mutter als Arbeiterin 500€ als Ausgabe fürn Vater. Er müsste dann im Prinzip jeden Monat 1000€ an Gewinn machen um nicht daas Geld meines 1. Bruders anzurühren.

Also das wäre mal bis September eben so. Danach werd ich ja sicher auch noch einen Job haben. Egal was.

Ist das echt so riskant was ich mir da im kopf bahne oder was haltet ihr davon?

Achja bevor ichs vergesse. Wäre es besser meine Mutter(Behinderung 60%) als selbsttändig anzugeben oder meinen Vater?
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  #4  
Alt 19.01.2008, 02:11
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Hallo nontestatum,
danke für die Antwort, dachte schon da kommt nix mehr

Das ist hier ja ein Forum, in dem User (Forumsmitglieder) antworten. Diese Leute sind ja teilweise auch berufstätig und können daher erst nach Dienstschluss antworten. Also nicht gleich die Flinte in's Korn werfen, sondern vielleicht auch dem Mod eine PN (Private Nachricht) schicken oder den Beitrag hochschieben, indem man einfach schreibt: weiss keiner was?

Also nein ich will meinen bruder nicht umbringen. Der Kredit von 25000€ soll auf gut 7 Jahre mit einer monatlichen Rate von 300 euro abbezahlt werden.
Du hast die Zinsen vergessen ...

Zu dem werde ich , hoffentlich nach Erfolg des Examens, im September auch anfangen mit 1000 euro Anfangsgehalt. Neben all dem habe ich ja auch noch einen kleinen Bruder der auch bald hoffentlich mit Ausbildung anfangen wird. Also den Kredit werden ja sozusagen ich und mein Bruder abbezahlen. Ich hab auch noch ein bisschen auf meinem Bausparkonto mit dem ich dann den Kredit auch ganz tilgen könnte.
Außerdem könnte man ja notfalls auch die Immobilie wieder verkaufen oder sogar an wen anders vermieten?

Du hast da noch gemeint das Arbeitsamt geht das schon was an wegen dem exharzi. Aber mein Bruder ist ja kein Exharzi gewesen. Also deswegen meinte ich eigentlich sollte es dem Arbeitsamt ja nichts angehen?
Ich will das mal so ausdrücken: Ihr seid sozusagen ein Familienbetrieb, und wenn da auf einmal Selbständigkeit im Spiel ist, wird sich die ARGE fragen, woher das Geld kommt. Ich denke mal, ihr landet bei der ARGE allesamt auf dem Radarschirm.

Was den Wirtschaftsplan angeht. Weiß ich nicht genau. Ich hab mir das mal grob erst vorgestellt, dass mein Vater sein Zeug in der Garage, was er normal auf dem Trödelmarkt verkaufen wollte, verkaufen wird. Und ich eben im Internetauktionshaus das ganze Sortiment noch ein bisschen vergrößere.

Wobei ich erwähnen muss, dass mein Vater wirklich extrem viel überbleibsel hat in der Garage. Ich glaub wenn er jedes Teil für n Euro weggeben würde, würden da locker Uuups ---->>>50.000€ rauskommen.

Das ist natürlich ein Problem in mehrfacher Hinsicht. Hier stellt sich natürlich die Frage, woher der Kram stammt und wie er steuerlich behandelt werden muss. Das sollte ein Steuerberater beurteilen können. Viel schlimmer ist aber das Vermögensverhältnis zur ARGE. Wenn der Krempel kommerzialisierbares Vermögen darstellt, ist er offensichtlich nicht als verwertbares Vermögen angegeben worden, das birgt erhebliches Konfliktmaterial mit der ARGE. Da lauert ein Sozial-Betrugsverfahren, Bussgelder und Rückforderungen.

Da ist jetzt noch eine Frage natürlich. Wie sieht es mit diesem Verkauf von privaten aus. Darf man das, muss ich das als Einnahmen mitberechnen wenn ich die Ausgaben dafür nicht mehr kenne?
Diese Frage müsste etwas konkreter gestellt werden ....

Eine andere Idee bei der ich mich beraten lassen wollen würde wäre auch noch, dass meine Mutter als Angestellte bei ihm arbeitet.

Also dass meine Mutter sozusagen gesetzlich versichert noch ist. Ich sag mal für 500€ im Monat und mein Vater selber halt privatversichert.
Wie alt ist dein Vater ? Wie ist er jetzt versichert: privat oder gesetzlich?

Ich hab auch gehört, dass wenn man selbstständig werden will, dass das Arbeitsamt da unterstützt. stimmt das ?
Das stimmt, ist aber an einen enormen Papierkrieg gebunden UND bezieht sich vorwiegend auf ALG I - Bezieher mit einem Restanspruch.

Dann müsste ja immerhin das Minimalgehalt reichen um Mietkosten Nebenkosten Krankenversicherungen eetc. zu zahlen?

Also ich schreibs mal mit Zahlen hin ganz grobe Rechnung:
Einnahmen:
Bruder1: 1400 Brutto + Miete von Eltern für den laden 400€
Bruder2: 190 Netto
Ich selber: momentan nix nur als Nachhilfelehrer tätig,.. also 50´-150 pro Monat
Vater und Mutter: sind dann selbsttändig..
also minimal einnahmen: 2000€

Ausgaben wären dann:
Miete Wohnung momentan noch: 500+200 Nebenkosten
Kredit Bruder1: 500€
Hausgeld: 180€
Versicherungen etc. : 400€

Naja und jetzt eben noch Mutter als Arbeiterin 500€ als Ausgabe fürn Vater. Er müsste dann im Prinzip jeden Monat 1000€ an Gewinn machen um nicht daas Geld meines 1. Bruders anzurühren.

Also das wäre mal bis September eben so. Danach werd ich ja sicher auch noch einen Job haben. Egal was.

Ist das echt so riskant was ich mir da im kopf bahne oder was haltet ihr davon?
Kommt mir noch ziemlich ungar vor ...

Achja bevor ichs vergesse. Wäre es besser meine Mutter(Behinderung 60%) als selbsttändig anzugeben oder meinen Vater?[/QUOTE]
Hier wäre in beiden Fällen zu prüfen, wie sich einen Selbständigkeit auf die Krankenversicherung auswirkt und bei der Behinderung auf eine mögliche Verhinderung einer Frühverrentung.
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  #5  
Alt 19.01.2008, 11:47
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Danke dir sehr für deine ausführlichen Antworten, nontestatum.
Ja ich verstehe schon, dass viele Leute nicht den ganzen Tag hier rumsitzen und Fragen beantworten können. Dachte bloß, dass es vllt einige Moderatoren gibt, die hier auch arbeiten und sich auskennen. Naja fehlgedanke

Hmm. Also in der Garage ist halt wirklich viel kleinkram. Sind halt solche Sachen wie Hammer, Uralte Videorekorder die defekt sind, Pc bauteile, auch alte etc.
Ich wusste net dass man das angeben muss. Und was ist, wenn ich das einfach alles auf meinen Bruder schiebe. Also das es ihm gehört. Schließlich hat er ja seit 3 Jahren eine Ausbildungsstelle gehabt, hat kein GEld bekommen vom Arbeitsamt und hat Miete zahlen müssen an den Vater. Ich bekomme auch seit 3 Jahren Bafög und musste einen Mietanteil bezahlen.
Mein Vater ist jetzt 53 Jahre alt. Er würde momentan eine Rente von 700€ bekommen. Aber Frührente kann man ihn ja nicht wirklich machen. Er hat zwar extrem schlimmen Husten und ist bisschen Herzinfarkt gefährdet durch das dickflüssige Blut aber deswegen gleich Frührente?

Eine andere Möglichkeit würde ich noch sehen wenn ICH selbstständig werden würde. Es ist ja auch so dass eigentlich ich größtenteil um alles kümmern werde. Sonst hat halt wirklich keiner einen Plan in der Familie.
Ist das eine bessere Idee? Also mein Bruder besorgt sich einen Kredit 25000€ ( Zinsen sind mitberechnet, kommt auf ca. 29000€, effektiver Jahreszins 6% )
kauft sich diese Stelle. Zahlt 500€ monatlich dahin.
Ich bin ja ab April kein Student mehr ! Das heißt ich müsste mich selbstversicher, zwangsläufig. Wenn ich aber selbstständig bin. Gibts ja Angebote im Internet ab 55€ oder sowas.. dann wäre das ja optimal für mich oder? Dann würde mein Bruder zuhause wohnen sein Geld verdienen, und ich wäre selbstständig und würde mein Geld verdienen und beiden würden noch für ein-zwei Jahre zuhause wohnen bei den Eltern die eben das Geld von der Arge bekommen.

Die eine Frage nochmal genauer gestellt: Wie ist es wenn ich den Laden öffne, und von zuhause mitgebracht oder von Verwandten geschenkt bekommene Artikel verkaufen möchte. Geht das dann so ohne weiteres? Also muss ich die dann beim Finanzamt als Gewinn miteinberechnen, wenn ich garnicht mal weiß was für Geld ich für die einzelnen Artikel ausgegeben habe?
ALso bsp. Bringe meinen eigenen PC in den LAden ( damals ungefähr 500€ bezahlt für den ) verkaufe ihn im Laden für 200€. Muss das jetzt beim FInanzamt gemeldet werden?Wenn ja, was ist mit den Ausgabekosten 500€ ?

Achso wollte noch bisschen was dazuschreiben. Ich weiß das klingt alles noch so von der Hosentasche gezogen. Aber ich denke für einen Laden so mitten im Zentrum einer Stadt, 40000€ + meinetwegen sanierungen etc. 5000-10000€ ist das doch eine Supergelegenheit die man sich nicht entgehen lassen sollte. Es ist halt ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft. Mein Vater muss ja noch maximal 9-10 Jahre arbeiten dann ist er ja im Rentenalter. Ich möchte ja auch in ca. 5 Jahren meine Ruhe haben und mich endlich auf mein eigenes Leben meine eigene Familie und meinen eigenen Job als Lehrer konzentrieren. Ich denke es wäre eine Art NOTJOB für jeden in der Familie. Der kleine Betrieb könnte sich ja vergrößern und so weiter und so fort.
Also für einen guten Tip und einen guten Ratschlag wäre ich dankbar. Möglichst nicht, nein lasst es, es bringt nix, da unsere Situation eh schon schlecht ist ich mein: Ab April ich mit arbeitslos ( hab nebnbei noch ein Bausparkonto, das würde warscheinlich auch noch Probleme machen beim Arbeitsamt 4000€) selbstversichert muss ich werden, mein Vater und meine Mutter arbeitsos. Mein Bruder kriegt ja nur 1460 Brutto,.... Ach ich weiß auch nicht.... Ich studier seit Jahren jetzt bin so kurz vorm Ende, hab so viel mitgemacht wegen dem Arbeitslosenproblem meiner Familie und will jetzt endlich mal aufsteigen, und das dieses Jahr wo alles ein Ende hat endlich...

Ich hoffe ihr versteht mich

Geändert von Hope1983 (19.01.2008 um 11:58 Uhr)
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  #6  
Alt 19.01.2008, 13:05
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]Danke dir sehr für deine ausführlichen Antworten, nontestatum.
Ja ich verstehe schon, dass viele Leute nicht den ganzen Tag hier rumsitzen und Fragen beantworten können. Dachte bloß, dass es vllt einige Moderatoren gibt, die hier auch arbeiten und sich auskennen. Naja fehlgedanke
Die gibt es natürlich schon, aber SOFORT können nur User und Mods antworten, die gerade die Zeit haben, vor dem PC zu sitzen. Im übrigen muss man etwas Zeit für eine Antwort einplanen. Obwohl: in diesem Forum wird relativ zeitnah geantwortet.

Hmm. Also in der Garage ist halt wirklich viel kleinkram. Sind halt solche Sachen wie Hammer, Uralte Videorekorder die defekt sind, Pc bauteile, auch alte etc.
Ich wusste net dass man das angeben muss.
Wenn es verwertbares Vermögen darstellt, hätte man es bewerten und angeben müssen.

Und was ist, wenn ich das einfach alles auf meinen Bruder schiebe. Also das es ihm gehört. Schließlich hat er ja seit 3 Jahren eine Ausbildungsstelle gehabt, hat kein GEld bekommen vom Arbeitsamt und hat Miete zahlen müssen an den Vater. Ich bekomme auch seit 3 Jahren Bafög und musste einen Mietanteil bezahlen.
Aus der Entfernung heraus kann man keinen guten Rat geben. Ich sehe halt nur eine mögliche Brisanz und aufkeimenden möglichen Ärger. Wenn ich das Problem zu lösen hätte, würde ich den Kram nach und nach in den Elektroschrott geben.

Mein Vater ist jetzt 53 Jahre alt.
Hier wäre zu prüfen, ob dein Vater in der gesetzlichen Krankenkasse ist oder in einer privaten. Ist er in einer privaten Krankenklasse, so hat er jetzt nur noch zwei Jahre zeit, dies zu ändern. Es gibt eine Deadline, mit 55 kann er nicht mehr in die gesetzliche Kasse wechseln! Auch wenn das Problem mit den privaten Kassen durch die Gesundheitsreform entschärft wurde, haben die privaten Kassen in der Vergangenheit bewiesen, dass sie über Leichen gehen.

Er würde momentan eine Rente von 700€ bekommen. Aber Frührente kann man ihn ja nicht wirklich machen. Er hat zwar extrem schlimmen Husten und ist bisschen Herzinfarkt gefährdet durch das dickflüssige Blut aber deswegen gleich Frührente?
Das hört sich so an, als würde dein Vater medizinisch nicht so gut betreut. Wenn das Blut eingedickt ist, gibt es dagegen blutverdünnende Medikamente ("künstlicher Bluter"); dem Husten muss auch nachgegangen werden, selbst wenn die Ursache vielleicht offensichtlich ist ("Raucherhusten"), muss man das prüfen, es könnte nämlich auch eine Ansammlung von Gewebewasser in der Lunge sein. Wenn dein Vater in liegender Position verstärkten Hustenreiz und Atemnot verspürt, dann sollte ihn sein Doc mal etwas näher unter die Lupe nehmen.

Eine andere Möglichkeit würde ich noch sehen wenn ICH selbstständig werden würde. Es ist ja auch so dass eigentlich ich größtenteil um alles kümmern werde. Sonst hat halt wirklich keiner einen Plan in der Familie.
Ist das eine bessere Idee? Also mein Bruder besorgt sich einen Kredit 25000€ ( Zinsen sind mitberechnet, kommt auf ca. 29000€, effektiver Jahreszins 6% )
kauft sich diese Stelle. Zahlt 500€ monatlich dahin.
Ich bin ja ab April kein Student mehr !

Das heißt ich müsste mich selbstversicher, zwangsläufig. Wenn ich aber selbstständig bin. Gibts ja Angebote im Internet ab 55€
Das sind private Krankenkassen. Denen traue ich nicht einen Millimeter über den Weg. Siehe ja zu, dass du in einer gesetzlichen Kasse bist. Das mag zwar zunächst unvorteilhaft sein, aber im Alter (oder bei Arbeitslosigkeit) rächt es sich, in einer privaten Kasse zu sein.

oder sowas.. dann wäre das ja optimal für mich oder? Dann würde mein Bruder zuhause wohnen sein Geld verdienen, und ich wäre selbstständig und würde mein Geld verdienen und beiden würden noch für ein-zwei Jahre zuhause wohnen bei den Eltern die eben das Geld von der Arge bekommen.

Die eine Frage nochmal genauer gestellt: Wie ist es wenn ich den Laden öffne, und von zuhause mitgebracht oder von Verwandten geschenkt bekommene Artikel verkaufen möchte. Geht das dann so ohne weiteres?

Ja, das geht, sonst könnte ja niemand einen Second-Hand-Laden führen.

Also muss ich die dann beim Finanzamt als Gewinn miteinberechnen, wenn ich garnicht mal weiß was für Geld ich für die einzelnen Artikel ausgegeben habe?
ALso bsp. Bringe meinen eigenen PC in den LAden ( damals ungefähr 500€ bezahlt für den ) verkaufe ihn im Laden für 200€. Muss das jetzt beim FInanzamt gemeldet werden?Wenn ja, was ist mit den Ausgabekosten 500€ ?

Für eine ordentliche Buchhaltung wäre natürlich der rat eines Steuerberaters unentbehrlich.

Achso wollte noch bisschen was dazuschreiben. Ich weiß das klingt alles noch so von der Hosentasche gezogen. Aber ich denke für einen Laden so mitten im Zentrum einer Stadt, 40000€ + meinetwegen sanierungen etc. 5000-10000€ ist das doch eine Supergelegenheit die man sich nicht entgehen lassen sollte. Es ist halt ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft. Mein Vater muss ja noch maximal 9-10 Jahre arbeiten dann ist er ja im Rentenalter. Ich möchte ja auch in ca. 5 Jahren meine Ruhe haben und mich endlich auf mein eigenes Leben meine eigene Familie und meinen eigenen Job als Lehrer konzentrieren. Ich denke es wäre eine Art NOTJOB für jeden in der Familie. Der kleine Betrieb könnte sich ja vergrößern und so weiter und so fort.
Also für einen guten Tip und einen guten Ratschlag wäre ich dankbar. Möglichst nicht, nein lasst es, es bringt nix, da unsere Situation eh schon schlecht ist ich mein: Ab April ich mit arbeitslos ( hab nebnbei noch ein Bausparkonto, das würde warscheinlich auch noch Probleme machen beim Arbeitsamt 4000€) selbstversichert muss ich werden, mein Vater und meine Mutter arbeitsos. Mein Bruder kriegt ja nur 1460 Brutto,.... Ach ich weiß auch nicht.... Ich studier seit Jahren jetzt bin so kurz vorm Ende, hab so viel mitgemacht wegen dem Arbeitslosenproblem meiner Familie und will jetzt endlich mal aufsteigen, und das dieses Jahr wo alles ein Ende hat endlich...

Ich hoffe ihr versteht mich[/QUOTE]

... to be continued ...
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  #7  
Alt 19.01.2008, 13:20
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Also mein Vater ist gesetzlich familienkrankenversichert gewesen und meine Mutter mein kleinster Bruder und ich bei ihm mit versichert. Da ich ja noch Student war. Momentan ist es komischerweise so dass es seit neuestem auf meine Mutter übertragen wurde :S weiß nicht was da verwechselt wurde. Aber mein Vater ich und mein kleinster Bruder sind auf meine Mutter versichert.

Zur privaten Versicherung von mir. Kann man das nicht für eine bestimmte Zeit machen? Es ist ja so bei mir.
April : kein Student mehr
bis Juni sind noch Prüfungen aber
ab September: wäre ich dann Referendar (1000€ monatlich )

also bis September würde ich dann eigentlich gern selbstständig sein und halt zwangsläufig privatversichert. AUßerdem habe ich gehört dass man privatversichert sein muss, wenn man selbstständig ist.(?)
Ich kann doch dann im September einfach wieder normal gesetzlich versichert sein oder nicht? Sind ja 6 Monate eigentlich nur,..
Ich könnte dann nämlich auch als Lehrer bei dem Stellenangebot angeben dass ich in selbstständig bin und nicht grad an die Österreichische Grenze versetzt werden möchte.

Also ich denk das scheint mir bis jetzt am logischsten und finanziell sinvollsten Weg zur Bergspitze. Ob es da eben rechtlich Probleme gibt ist meine größte Frage. Ich mein den Kleinkram aus der Garage kann auch meinem Onkel gehören, dem ich das einfach abkaufe. Ist ja im Prinzip "Schrott". Und ich will ja auch Webhosting Webdesigning und so was machen. Brauch ja nicht unbedingt diesen "Schrott", könnte ich auch entsorgen wie sie es so schön gesagt haben.


Achja: Mein Vater hat diese Medikamente bekommen. Aber wirklich mehr hats nicht gebracht. Ich glaub das liegt einfach daran dass er zuhause hockt den ganzen Tag und wie gesagt eben dauernd am "Rauchen" ist. Aber was will man da am Charakter schon ändern können.

Oh noch ein Punkt den ich vergessen habe. Hier diese seite über die Bedarfsgemeinschaft:
Bedarfsgemeinschaft - Wikipedia ( weiß garnet ob ich links einfügen darf?
Hier steht dass ein Mitglied in der selben Wohnung, die Familie mitzuunterstützen hat, außer er gibt eine Eidesstaatliche Erklärung ab?
Also wie gesagt Bruderherz ist 21. Ich bin ab Mai 25. Soweit ich das verstanden habe muss ich sie nicht mehr unterstützen bis auf den Mietanteil? Aber mein Bruder schon? :S Des wär ja mies. Würde ja im Prinzip seine Zukunft für die Familie aufgeben müssen.

Geändert von Hope1983 (19.01.2008 um 13:30 Uhr)
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  #8  
Alt 19.01.2008, 13:49
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Angesichts prekärer Arbeitsverhältnisse wird der Selbständigkeit in Zukunft wieder grössere Bedeutung zukommen.

Wenn man sich aber selbständig macht, muss man wissen, was man macht.

Zunächst wäre ein Gründerseminar bei der IHK UNENTBEHRLICH: hier bekommt man schon mal einen Überblick, ob eine Selbständigkeit wirklich in Frage kommt.

Auch muss die gesamte familiäre Situation richtig eingeschätzt werden.

Deine Eltern erhalten ALG II, damit ist doch alles in Butter. Krankenversicherung ist gewährleistet, Geld "zum Leben" gibt's auch. Na gut, es wirft einen nicht vom Hocker, aber die Grundversorgung ist gegeben.

DAS würde ich nicht in Gefahr bringen. Selbständigkeit würde hier bedeuten: Ärger, richtigen massiven Ärger und Probleme ohne Ende.

Es gibt einen § 10 SGB II, der die Zumutbarkeit von Arbeit regelt. damit kann die ARGE deinen Eltern doch garnichts mehr antun, was wollen die denn noch von einem 53jährigen und einer Frau mit 60% Behinderung? Deine Eltern bleiben ganz einfach im Leistungsbezug der Arge, und der § 8 SGB II sagt auch, wie lange das noch sein wird: deine Eltern bleiben der ARGE solange erhalten, wie sie einen Bleistift drei Stunden lang in der Hand halten können.

Erst wenn deinen Eltern der Bleistift nach zwei Stunden und 59 Minuten vor Erschöpfung aus der Hand fällt, gibt's Rente.

Nun wirst du sagen, das kann man doch nicht so machen, von Sozialhilfe leben und blablabla, dann sage ich dir, natürlich geht das, wer hat denn dieses Land so an die Wand gefahren, dass wir 8 Millionen ALG II - Bezieher haben, also 1/10 der gesamten Bevölkerung? Das waren doch wohl unsere famosen Regierungen. Und übrigens: Geld ist genug da, man muss nur mal gucken, wo es versickert: Bei Müller-Milch und Nokia, in Belet Huen, im Seeeinsatz vor dem Libanon, Militärhilfe für Israel (Milliarden!), in der Entwicklungshilfe , ....

ich kann dir nicht sagen, du sollst die Finger von der Selbständigkeit lassen, aber wenn du dich dafür entscheidest, dann muss jeder einzelne Schritt wohlbedacht sein in allen seinen Folgen.

Vorhandenes Geld verbraten kann jeder, und jahrelang im Insolvenzverfahren stecken ist auch nicht gerade prickelnd.

Wenn du eine Immobilie kaufst (Ladenlokal), dann musst du auch weitere Kosten einplanen: Was ist mit der heizungsanlage: wie alt ist die und steht eine Erneuerung aus Umweltschutzgründen an (Schornsteinfegermeister fragen). was ist mit den Abwasserrohren? Müssen da neue gelegt werden? 2015, also in 7 Jahren, ist ein nachweis fällig, dass die in Ordnung sein müssen. Herzlichen Glückwunsch, wenn ihr da anfangen müsst zu buddeln und neue Rohre verlegen lassen müsst. Wie wurde das Gelände vorher genutzt? Gibt es Umwelt-Altlasten? Fragen über Fragen ... Vielleicht ist das Objekt doch nicht so günstig ...
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Alt 19.01.2008, 14:11
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Zitat:
AUßerdem habe ich gehört dass man privatversichert sein muss, wenn man selbstständig ist.(?)
Das ist nicht richtig. Man kann sich auch gesetzlich versichern. Ist aber eine Frage der Beitragshöhe.

Bitte setze dich mit deiner gesetzlichen Kasse in Verbindung und lasse dich beraten, auch zu der Frage, wie sich die Beitragsgestaltung im Alter entwickelt.
In der Vergangenheit hatten viele Kunden der privaten Kassen im Alter Gelegenheit, es zu bereuen, nicht in der gesetzlichen Kasse anzugehören.

Bedarfsgemeinschaft/ Haushaltsgemeinschaft:

Du gehörst dem Haushalt deiner Eltern an und nicht umgekehrt. Deshalb dürfte der § 9 SGB II nicht greifen. Erkundige dich aber bitte bei der ARGE, wie das in Zukunft von denen gehandhabt wird, die machen nämlich - wie man liest und hört - ihre eigenen Gesetze und haben eigene Interpretationen. Wem's nicht passt, kann ja jahrelang vor's Sozialgericht ziehen - wenn er das Geld für den Rechtsanwalt hat ...
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