Selbständigkeit mit eigenem Laden?
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Selbständigkeit mit eigenem Laden?

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  #1  
Alt 19.03.2010, 12:03
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Den Titel habe ich bewusst eher allgemein gehalten, um die Möglichkeit für andere zu lassen, mit verschiedenen Konzepten nachzufragen.

Zu meinem Profil: Ich habe eine Lehre als IT-Systemkaufmann, bin also fit mit Rechentechnik (fast) aller Art.
Außerdem: Marketing, Buchhaltung (hab ich auch zu einem meiner Hobbys gemacht, auch wenn es krank klingt), Marktanalyse,...

In der IT-Branche ist es unerlässlich, sich ständig nach neuen Trends, neuen Innovationen umzusehen und trotzdem das "Althergebrachte" und wirtschaftliche nicht aus den Augen zu verlieren. Außerdem sollte man für jeden Kunden einzeln recht schnell das richtige finden, da gerade beim Thema Computer und Zubehör die Konkurrenz zur Zeit übermäßig groß ist.
Das habe ich auch alles drauf und habe das auch in meinem Praktikum bewiesen. Es gab ne ganze Weile nach Ende meines Praktikums Leute, die speziell nach mir gefragt haben.

Jetzt zu meinen Ideen: Die IT-Branche ist in Sachsen maßlos überlaufen. Bestes Beispiel in der Nähe ist Dippoldiswalde: Im Kreis DW gibt es 3 Servicedienstleister für Reparatur- und Wartungsdienstleistungen rund um den Computer, die sich selbst recht stark konkurrieren. Für den Markt dafür würden für Dippoldiswalde und Umgebung maximal 2 der Unternehmen reichen, damit man auch gewinnbringend arbeiten kann.
Computerfachgeschäfte: Dippoldiswalde: 3 + 1 Bürobedarf, der auch Scanner, Drucker und logischerweise auch den Zubehör verkauft und damit einen Geschäftszweig der 3 anderen um einen gewissen Anteil abgräbt.

Dippoldiswalde hat mit knappen 10000 Einwohnern etwa 3000 Menschen pro Computerladen. Davon hat aber nicht jeder einen Computer und bei der demographischen Struktur wird sich auch nicht jeder dem Sinn eines Computers öffnen können. Also gehe ich von meiner Erfahrung mal von etwa 100 Stammkunden und etwa 1500 Laufkundschaft aus. Die Läden arbeiten also zur Zeit eher am untersten Limit, da viele auch ihre Computer und Zubehör sofort wollen und in Dresden, etwa 30 km entfernt, diverse Unternehmen die Produkte bedingt durch höheres Verkaufsvolumen und größeres Publikum zu einem besseren Preis zum sofort mitnehmen anbieten können. In Dresden gibt es übrigens einen extremen Angebotsüberhang, was es den Händlern der umliegenden Regionen auch nicht unbedingt einfacher macht.

Also ist das Ding leider für mich in der Betrachtungsweise "Selbständig als Reparatur/Wartungsdienstleister oder Händler" gestorben.

Mobilfunk: In DW insgesamt 5 oder 6 Anbieter für Mobilfunk (die 3 Computerhändler, davon einer mit nem eigenen T-Punkt und 2 oder 3 direkte Mobilfunkshops), in Freital an jeder Ecke, mehr als es Asiatische und Türkische Restaurants gibt. Da der Markt eh gerade nichts abwirft, eigentlich auch erübrigt. Die Erfahrung durfte ich ja auch machen.

Allerdings habe ich da noch ein Ass im Ärmel, was für mich zumindest gut klingt.
Arbeitsklamotten, Streetwear und Military.
Gibts in der Gegend um Dippoldiswalde gar nicht.
In Pirna gab es so was in der Art, was aber wegen rechtlichen Problemen geschlossen wurde.
In Freital gibt es so was auch nicht, trotz das gerade diese Stile da sehr beliebt sind und auch auf dem Dorf sieht man bei den Menschen zwischen 15 bis 35 sehr oft diesen Look.
Die beziehen ihre Klamotten alle aus Dresden, was aber jedes mal wieder eine Strecke von bis zu 60 km (z.B. von der Grenze zu CZ) bedingt.
Ich hätte schon mehrere "Quellen", die mir auf Kommission ihr Lager "zur Verfügung stellt" und andere, die mir auch beim Anfang mit diversem Equipment helfen könnten, was Kleiderständer und eine zumindest für die Buchhaltung verwertbare Kasse betrifft.
Außerdem befinden sich deutschlandweit viele der Geschäfte in größeren Städten in einer Aktualisierungsphase und die Rester der letzten Jahre werden zu fairen Preisen abgegeben bzw. werden in Gegenden mit zu viel von den Geschäften auch viele aufgelöst und da ist es möglich, gute Konditionen zu bekommen, um ein ordentliches Angebot zustande zu bekommen.
In Dipps gibt es nur noch 2 Bekleidungsgeschäfte, mit denen man sich nicht ins Gehege kommt (völlig anderes Angebot), einen Sportartikelhersteller, der nur spezielle Sportbekleidung verkauft und Mittwochs einen Markt, auf dem gelegentlich Plagiate verkauft werden, die das OA aber auch ganz gut im Griff hat.

Vorteile:
-Ich habe schon paar passende Kontakte. Da man räumlich getrennt ist und sich nicht im Weg steht, geht das klar
-Ich besitze ein sehr gutes Organisationstalent, gepaart mit dem richtigen Riecher
-sehr hohe fachliche Kompetenz auf dem Gebiet
-Ich bin in Sachen Ladenraumgestaltung ein kleines Genie und weiß um die Schalter, die bei der Kundschaft auch ohne Worte umgelegt werden müssen
-guter Ruf, also ich bin hier durchaus beliebt v.a. für meine Schraubertalente

-Ladenräume mit entsprechendem Lager bekommt man hier mittlerweile auch bezahlbar
-relativ großer potentieller Kundenkreis
-in einem weiten Raum kaum Konkurrenz (außer Internet, Ausland)
-zu Anfang schon ziemlich gute Gewinnmargen
-begehrte Produkte
-großes Angebot durch viele Hersteller und zur Zeit sehr viele Ausverkäufe möglich
-evtl. Ausbau auf eine 2nd Hand-Abteilung machbar

Nachteile:
-relative Nähe zur indirekten Konkurrenz (Vietnamesenmärkte in CZ, die Plagiate von Markenklamotten für etwa 30% - 60% des reellen Preises der echten Teile anbieten)
-allerdings sieht man die Fälschungen und die "auffällig gekleideten" Menschen nehmen ab. Mir fällt das sofort auf, auch beim Vorbeigehen.
-weit höhere Preise für die angebotnen Edelmarken als die Produkte bei üblichen Händlern oder gar bei Discountern
-viele potentielle Kunden sind hier weg, sobald sich die Möglichkeit ergibt
-Kein Kapital, ich müsste also ein Grundkapital haben, was ich auch durch Kredite oder ähnliches auf Grund meiner fantastischen Vermögensverhältnisse nicht bekommen würde

Da ist mein Hauptproblem: Woher Geld bekommen wenn nicht stehlen? :
Also müsste ich dafür einen Antrag bei der ARGE stellen. Meine Begeisterung hält sich denkbar in Grenzen, aber ich würde mir auch da nicht bis hinten rum greifen, da evtl. mein Recht einzuklagen.

Der eigentliche Träger für mich ist die DRV Bund. An wen müsste ich mich da eigentlich wenden, um mein Anliegen gut vorbereitet eigentlich vortragen zu können?

Geändert von Commander_Zod (19.03.2010 um 12:10 Uhr)
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  #2  
Alt 19.03.2010, 15:12
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Deutsche Rentenversicherung Bund - Beratungsstellen

hat sogar einen Expertenchat.

Hab mich mit derartigen Geldbeschaffungsmassnahmen aber noch nicht befasst.
DRV Gelder geniesst meist der langjährige Rentenberechtigte


Gruss

wellen
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  #3  
Alt 19.03.2010, 23:13
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  #4  
Alt 20.03.2010, 14:02
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Globetrotter ist eine ganz andere Preis- und Kundenschicht. Die haben meist sehr teure Wander und Outdoorausrüstungen, sowie Sportsachen.

Ich meine dann doch eher in der Richtung wie Hosen, Baggy: ABLANCHE, Akademiks, AL Wissam, Cross Collours, DADA, Ecko unltd, Enyce, G-unit, Hoodboyz, Hoodstar, Johnny Blaze, Joker, KARL KANI, Makaveli, Marithe François girbaud, MODERN & MULTI, New York Style, Pelle Pelle, Phat Farm, Picaldi, PJ .
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  #5  
Alt 04.04.2010, 15:29
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Auch sind deine Hauptkonkurrenten die nicht erwähnten unzähligen Flohmärkte. Hier wird gerade besagtes Klamottenangebot für einen "Appl und ein Ei" angeboten.
Deine Ideen sind nicht schlecht, insbesondere der PC-Service aber die Lage stimmt bei dir/euch dafür nicht. Also ist Standortwechsel angesagt oder Produktwechsel.
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