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Von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln

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  #11  
Alt 22.09.2009, 21:44
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Zitat:
Ist bei der gesetzlichen auch eine Gesundheitsprüfung nötig, wie bei der privaten?
Nein. Das würde auch der Krankenversicherungspflicht widersprechen.
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Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter.
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Primexx (23.09.2009)

  #12  
Alt 23.09.2009, 13:07
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Hallo,

mit Interesse habe ich die bisherigen Meinungen verfolgt da ich mich grad in einer ähnlichen Situation befindet... hab mich vor kurzem selbständig gemacht und jetzt ist die frage ob ich mich privat oder gesetzlich versichere wobei mir die gesetzliche zuviel geld kostet für zuwenig leistung...ich hab mir ausgerechnet selbst wenn ich nur den mindestsatz für freiwillig versicherte zahlen müsste wären es trotzdem noch 207,90 (14,3 % Beitrag + 2,2 % Pflegeversicherung vom Umsatz max. 1260 € wenn drüber dann erhöht sich der beitrag) + Praxisgebühr und sonstige Zuzahlungen

bei ner Privaten zahl ich für gleiche Leistung 167 und kann für wenig geld noch auslandsreiseschutz (0,66), freie arztwahl (4,52) höhere erstattung beim zahnersatz (6,70) usw. dazubestellen. komme beim arzt eher ran muss keine praxis gebühren zahlen, krieg bei leistungsfreien jahren sogar noch geld wieder bekomme die medikamente die mir wirklich helfen und nicht die die das budget noch hergibt undundund

Und wenn ich wieder in die gesetzlich will muss ich nur irgendwo ne Sozialversichrungspflichtige Beschäftigung finden die mir weniger als 4000 € im monat zahlen
siehe: Wer zurück in die Kasse darf – oder muss - Private Krankenversicherung - FOCUS Online

Meiner Meinung nach sollte wer Jung, Selbstständig, Gesundm Männlich und Ledig ist ernsthaft über ne Private nachdenken.

was sagen die verfechter der gesetzlichen dazu ?
__________________
Gruß
fragkuki

Geändert von fragkuki (23.09.2009 um 15:17 Uhr)
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Primexx (23.09.2009)

  #13  
Alt 23.09.2009, 15:00
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Hallo fragkuki,

also kommst du in deinem Fall mit der PKV besser. Ich muss mir das auch mal durchrechnen lassen. Leicht verwirrt bin ich jetzt aber schon. Ich sehe viele Vorteile in der gesetzlichen Krankenversicherung, aber auch einige in der privaten, wie eben wie bei Dir den Preis.
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  #14  
Alt 23.09.2009, 15:28
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Hallo Primexx,

mein Makler empfahl mir die uniVersa, die älteste deutsche PKV. vorteile sind umpfangreiche leistungen und weniger Beitragserhöhungen als bei anderen PKVs. Was du aber aufjedenfall bedenken solltest wenn du dich für eine PKV entscheidest das es mit mehr aufwand verbunden ist da du die arzt Rechnungen erstmal selbst zahlen musst und dann bei der gesellschaft einreichen muss und erstattet bekommts. Und einzutreten ist natürlich auch schwieriger weil du erst nen mehrseitiges Formular zu deiner bisherigen Krankengeschichte usw. ausfüllen musst. Desweiteren musst du bedenken das die Privaten Kinder nicht kostenlos mitversichern wenn du also selbige planst bleib aufjedenfall in der gesetzlichen.
__________________
Gruß
fragkuki

Geändert von fragkuki (23.09.2009 um 15:35 Uhr)
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Primexx (25.09.2009)

  #15  
Alt 25.09.2009, 08:59
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Das mit den Rechnungen vorschießen ist natürlich ein überlegenswerter Punkt. Ich glaube so günstig sind Ärzte nicht und wenn ich dann ein paar hundert Euro vorschießen muss, könnte es am Anfang eng werden.

Die Einstiegshürde scheint mir bei der privaten Krankenversicherung doch um einiges höher und auch schwieriger. Schade das Kinder nicht mitversichert werden. Dann hat sich das eigentlich schon erledigt, weil Kinder will ich schon irgendwann und wenn ich die auch noch privat versichern will, oh je.

>Primexx<
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  #16  
Alt 25.09.2009, 09:46
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Zitat:
was sagen die verfechter der gesetzlichen dazu ?
Mein Anliegen ist es nicht, pauschal gegen die privaten Krankenversicherungen zu wettern.

Meine Kommentare beziehen sich ausschliesslich auf die Situation, dass der Rechtskreis des SGB II / III /Agentur für Arbeit, Arge-Jobcenter) sowie Bedürftigkeit berührt wird. Dort kann die Situation eintreten, dass der Hilfeempfänger mit dem Rücken an der Wand steht, das heisst: er verliert möglicherweise seinen Krankenversicherungsschutz mangels Zahlungen und er kommt in den Genuss von Zwangsvollstreckungen hinsichtlich geschuldeter Beitragszahlungen (Krankenversicherungspflicht).

Auch ist es nicht immer ganz einfach, wieder aus der PKV auszuscheren und in die GKV zurückzukehren.

Wer ständig und sicher über ein Einkommen verfügt, um die Beiträge der PKV zu bezahlen, der soll ruhig seine Entscheidung zugunster der PKV treffen, wenn er meint, dass er damit glücklich wird.

Wenn aber ein Otto Normalverbraucher und armer Schlucker meint, er könne sich an eine PKV binden, ohne dafür eines Tages büssen zu müssen, und sei es im Alter bei geringerem Einkommen (Rente), der ist auf dem Holzweg.
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Primexx (02.10.2009)

  #17  
Alt 29.09.2009, 14:41
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Was meinst du denn wie viel Einkommen ich haben müsste, damit ich auf der sicheren Seite wäre, falls ich doch mal die private Krankenkasse nehme?

>Primexx<

Geändert von Primexx (29.09.2009 um 14:49 Uhr)
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  #18  
Alt 29.09.2009, 14:55
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Zitat:
Zitat von Primexx Beitrag anzeigen
Was meinst du denn wie viel Einkommen ich haben müsste, damit ich auf der sicheren Seite wäre, falls ich doch mal die private Krankenkasse nehme?

Es geht darum, dass man als Mitglied einer PKV nach heutiger Gesetzeslage jederzeit in der Lage sein muss, die Beiträge für die Krankenversicherung bezahlen zu können.

Die PKV interessiert sich nicht dafür, ob du gerade pleite, arbeitslos, oder aus anderen Gründen daran gehindert bist, die Beiträge zu zahlen.

Zahlst du nicht, geniesst du nicht nur keinen Versicherungsschutz, die Versicherung gibt dir auch noch mit der Zwangseintreibung der Beiträge den Rest.

Insofern bist du mit einer gesetzlichen Krankenversicherung besser gestellt, da wirst du von der Arge/Jobcenter unterstützt.

Aber wie gesagt: meine Beiträge werden aus dem Blickwinkel der sozialen Versorgung und des SGB II geschrieben.
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Primexx (02.10.2009)

  #19  
Alt 29.09.2009, 15:33
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Ich würde die private Krankenversicherung als selbstständiger immer vorziehen. Ganz einfach weil sie günstiger ist und besser Leistungen hat als die freiwillige gesetzliche. Kommt man in Zahlungsnot gibt es Wege die Krankenversicherung ruhen zu lassen bis sich das Geschäft wieder stabilisiert hat. Bei Alg2 wird man dann auch problemlos wieder über die gesetzliche versichert. Ist nicht ausgedacht. Ein Kollege musste bei seiner früheren gesetzlichen Krankenversicherung nur die Bescheinigung der privaten Krankenversicherung vorlegen, als Nachweis das er da versichert war und war imnu wieder in der Gesetzlichen.


Das ist der rechtliche Stand bis 31.12.2008. Ab 01.01.2009 gelten andere Regelungen.

Geändert von nontestatum (30.09.2009 um 20:09 Uhr)
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Primexx (02.10.2009)

  #20  
Alt 29.09.2009, 15:45
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Michael1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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das ist vollkommen falsch!
Nach einem Wechsel in die private ist kein Wechsel mehr in die gesetzliche Krankenkasse möglich!
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Primexx (02.10.2009)

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