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#1
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| Hey, verstehe ich es richtig das der Gründerzuschuss nur dem ALG1 Empfänger zusteht? Gibt es eine ähnliche Förderung wenn man aus einem festen Arbeitsverhältniss heraus sein Unternehmen gründet? |
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#2
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| Es gibt zig verschiedene Förderungen für Gründer (auch aus einer Festanstellung heraus): geförderte Beratung, spezielle Darlehen, Zuschüsse zum Lebensunterhalt, Förderungen für Investitionen, für Forschung, für die Einstellung von Mitarbeitern, Gründerwettbewerbe und und und. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat eine Datenbank mit Angeboten für bestimmte Gründergruppen Anbietern bestimmter Leistungen für Existenzgründer Adressen von Einrichtungen und Institutionen Kurzbeschreibungen dieser Einrichtungen und Institutionen Sie enthält rund 25.000 Adressen von öffentlichen Einrichtungen und Institutionen. Auf dieser Seite des Ministeriums findet man auch viele weitere Infos für den Weg zur Selbstständigkeit. Diese Infos sowie die Datenbank können ein erster Anhaltspunkt sein: BMWi Existenzgründungsportal | Adressen
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#3
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| Nach der Existenzgründerberatung kann ich mir nun meine Frage selbst beantworten aber vielleicht interessiert es ja noch andere. Wer sich aus dem Job selbständig macht und kündigt kann auch den Existenzgründerzuschus bekommen. Er muss nur mindestens einen Tag Arbeitslos gemeldet sein. Danach das Gewerbe anmelden und vorher schon den Zuschuss beantragen(!!!) man bekommt dann zwar immernoch die 3 Monate sperre aber nach den 3 Monaten wird der Zuschuss voll ausgezahlt. |
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#4
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| Dann erhälst Du also 3 Monate kein Geld und anschließend 6 Monate Gründungszuschuss. Den Tipp mit der Datenbank hatte ich Dir gegeben, da es auch noch andere Zuschüsse zum Lebensunterhalt gibt, die im Einzelfalle zusätzlich bezogen werden oder besser geeignet sein können. So kann es beispielsweise auch Zuschüsse zum Lebensunterhalt aus dem Europäischen Sozialfonds geben, die ein Jahr lang bezahlt werden. Was in speziell Deinem Fall in Frage kommt, kann jedoch niemand ohne Kenntnis der genauen Verhältnisse und Deiner Gründungsidee wissen, denn gefördert werden mit verschiedenen Mitteln unterschiedliche Gründungen, z.B. in den Bereichen Technik, Innovation, Forschung, Soziales, Kultur, aus der Arbeitslosigkeit, aus drohender Arbeitslosigkeit oder was auch immer gerade förderungswürdig erscheint. Außerdem werden immer mal wieder neue Förderprogramme aufgelegt. Auf die Beratung von Gründern spezialisierte Unternehmen und Coaches müssen sich da auch ständig auf dem Laufenden halten. Ein Blick in die Datenbank bzw. eine eigene Information über mögliche Förderungen ist übrigens auch dann empfehlenswert, wenn eine Gründungsberatung gegeben ist. Das einfach noch als Tipp aus der Praxiserfahrung.
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#5
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| Für mich kommt nur der Gründerzuschuss in Frage. |
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#6
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| Ich wünsche Dir alles Gute und jeden Erfolg bei Deinem Vorhaben!
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#7
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| Hallo, ich nutze mal mein altes Thema um von den ersten 4 Monaten meiner Selbständigkeit zu berichten. Im Voraus sollte ich erstmal festhalten das vieles was ich mir so dachte und erträumte trotz sorgfältiger Rechere im vorraus nicht eingetreten ist. Im Prinzip arbeite ich seit der Gründung nur als Subunternehmer für größere Firmen, das sichert mir zwar ein festes und ausreichendes Einkommen aber natürlich geht die Unternehmerische freiheit im großen und ganzen Flöten. Die Stundensätze werden mir von meinen Auftraggebern praktisch vorgegeben, ist Zeitdruck im Spiel kann man auch mal einen Euro mehr raushandeln, kommt man an einen Geizhals ist es besser garnicht erst da anzufangen, man arbeitet sonst für einen Hungerlohn und das oft 50 Stunden in der Woche. Ich hab es aber momentan "gut" getroffen mit ~18€ die Stunde, vor allem werden die Rechnungen pünktlich gezahlt, mir ist da auch anderes bekannt. Eigentlich wollte ich ja so schnell es geht ins Privatkundengeschäft insteigen und mir eine Schaltschrankwerkstatt aufbauen in er ich 1-2 Mitarbeiter beschäftigen könnte aber da kommt man nicht an lukrative Aufträge und was man bekommen könnte lohnt sich wiederrum überhaupt nicht, außer ich finde Leute die für 5€ arbeiten würden und das gefällt mir wiederrum auchnicht. Um da erfolgreich zu sein müsste ich noch die entsprechende Planungserfahrung haben + gute Verbindungen zu potentiellen Kunden, mir mangelt es an beiden. Mit Privatkunden sieht es auch nicht so gut aus, zwar gibt es schon einige aber das reicht einfach nicht um genug im Monat zu verdienen und an größere Baustellen kommt man schlecht ran ohne genug EK und Dumpingpreise ( für die meiner Meinung nach keiner arbeiten kann). Trotzdem gibt es natürlich auch einige Sachen die mir gut gelungen sind, da wäre vor allem die Software. Der ganze Verwaltungsaufwand schrumpft auf wenige Mausklicks zusammen, und sogar bestellungen und Angebote könnte ich schnell und bequem am PC mit aktuellen Preisen kalkulieren. Hier hat sich die Investition von 2000€ auf alle Fälle gelohnt. Als erstes Fazit muss ich feststellen ist trotz ausreichender Planung, einem Unternehmensberater etc nicht alles Gold was glänzt. Bei aller Eigeninitiative und Recherche schaut nun vieles eher nicht so rosig aus. Würde ich jetzt noch einmal vor der Entscheidung stehen dann würde ich es wieder tun aber nicht nur mit 5000€ EK sondern eher mot 25000€ oder mehr. |
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#8
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| Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, Elektromeister! Ja, es verhält sich oftmals so, dass die Realität ganz anders aussieht als die Planung. Man kann vorab noch so viele Gespräche führen. Wer einem nachher tatsächlich Aufträge gibt, stellt sich erst in der Praxis heraus. Bei mehreren Gründern habe ich mitbekommen, dass ausgerechnet jene Kontakte, die sie vor der Gründung ganz sicher für potentielle Kunden hielten, in der Praxis keinerlei Rolle spielten. Auch bekam ich mehrfach mit, dass sich einzelne Geschäftsbereiche (z.B. Privat- und Geschäftskunden etc.) völlig anders entwickelten als in der Planung erwartet. Wenn Du nach den ersten Monaten bereits sagen kannst, dass Du Dein Einkommen als gesichert ansiehst, dann ist das allerdings ein sehr schöner Erfolg. Und was die Bürokratie anbelangt: daran scheitert so mancher Gründer. Hinsichtlich des Privatkundengeschäfts stelle ich mir vor, dass dieses eine längere Anlaufphase braucht, um richtig in Schwung zu kommen. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier und vergibt Aufträge gerne immer wieder an dieselben Dienstleister, mit denen er einmal zufrieden war. Betreibst Du entsprechende Werbung? Ich wünsche Dir jedenfalls, dass es Dir nach und nach gelingt, Deine Ziele umzusetzen!
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