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#1
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| Hallo, habe nun schon stundenlang Google durchstöbert und "ähnliche" Einträge gefunden, jedoch nichts was explizit zu meiner Situation zutrifft. Nun habe ich die Seite eben entdeckt und hoffe hier wenigstens ein paar Antworten zu meinen Fragen zu bekommen! Es geht wie in der Überschrift erwähnt um das Ausziehen bzw. Zusammenziehen mit meinem Freund. Das gröbste was uns (bzw. eher ihm) im Magen liegt, ist erstens die Frage was eigentlich passiert, wenn wir 1-2 Jahre zusammen wohnen, uns dann trennen sollten, ich ausziehe (bzw. in mein Elternhaus zurück) und er die Wohnung alleine weiterfinanzieren muss und es aber nicht KANN. Dazu muss kurz gesagt werden, dass wenn er einmal auszieht, es für ihn quasi kein "Zurück" mehr gibt, denn momentan wohnt er bzw wir bei seinem Dad (Haus), welcher dann in eine kleine Wohnung ziehen würde und dort keinen Platz mehr hätte für ihn. Seine Mum wohnt ebenfalls mit ihrem Freund in einer Wohnung, also könnte er auch dort nicht hin. Wenn aber nun meine finanziellen Mittel aufgrund einer Trennung wegfallen und das zu einem Zeitpunkt an dem er die Miete etc. nicht alleine aufbringen kann, WAS PASSIERT DANN? Bzw. wer hilft? Er hat große Angst davor, dann einfach auf die Straße gesetzt zu werden und auch wenn ich mich absolut nicht auskenne, bin ich mir jedoch sehr sicher, dass es doch dann irgendeine Unterstützung geben muss! Und müsste er in eine kleinere Wohnung ziehen? Noch ein paar Eckdaten: Wir sind beide 22, ich bin ausgelernte Bürokauffrau und seit zwei Monaten auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, er arbeitet bei einer Zeitarbeitsfirma und zusammen haben wir monatlich 1.650 Euro netto raus, womit wir uns eine kleine Wohnung leisten könnten. Und das ist auch die Einleitung zu meiner zweiten Frage: Würden wir Zuschüsse wie Wohngeld oder ähnliches bekommen, wenn wir zusammenziehen und er DANN eine Ausbildung anfängt? Und was ist wenn er VOR DEM ZUSAMMENZIEHEN eine Ausbildung anfängt? Dadurch würde das Einkommen nämlich um einiges sinken. Und ist es überhaupt möglich finanzielle Unterstützung zu bekommen, wenn es keinen "dringenden" Grund zum Aus- bzw. Zusammenziehen gibt, außer den das wir lange zusammen sind und gerne endlich unsere eigenen 4 Wände hätten, anstatt bei seinem Dad unterm Dach? Ich hoffe ich konnte mein Anliegen verständlich rüberbringen und hoffe irgendjemand hat von so etwas Ahnung oder sogar schon einmal die selbe Erfahrung gemacht! |
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#2
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| Solange ihr euch selber fnanzieren könnt, seid ihr frei in euren Entscheidungen. Nur: sobald einer von euch Hilfe von der öffentlichen Hand benötigt, wird es schwierig, übrgens auch- zumindest teilweise - für eure Eltern. Denn das SGB II (Jobcenter) sieht vor, dass Kinder bis 25 von den Eltern zu unterstützen sind (Vereinfacht ausgedrückt). Grundsätzlich kann man sagen: Bei ALG II, und/oder Ausbidung NICHT ZUSAMMENZIEHEN. Man könnte deine Szenarien einzeln beleuchten, das würde aber Seiten füllen.
__________________ Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. |
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