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#11
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| @Malete Du hast Recht dass es evtl. etwas Widersprüchlich erscheinen mag. Jedoch besagt die Aussage "kurzfristig" bzw "sofort" m.M. nach nicht zwingend, dass ich den nächsten Tag nach dem Vorstellungsgespräch bereits mit der Arbeit anfange. Was mir jedoch neu ist, ist der Hinweis, dass man einen Job bereits vor der Antretung kündigen kann. Danke dafür. Zum gepimpten Lebenslauf. Hier gibt es geteilte Meinungen. Ich habe auch einige Arbeitgeber bzw. Recruiting Companies kennengelernt die mir sagten, ihnen sei Kandidaten lieber die sich Ihre Entscheidung gut überlegt haben als erstmal bei einem x-beliebigen Arbeitger anfangen um nur erstmal "unter der Haube" zu sein. Wichtig ist nur, dass man in diesem Fall gut argumentieren kann WARUM man diese Lücke im Lebenslauf hat. Wenn diese Lücke natürlich beispielsweise nen halbes Jahr ist, kann es natürlich Probleme geben, das kann ich nicht beurteilen. Bei mir ist es jedoch so, dass ich seit dem 1.1. auf Arbeitssuche bin. Da macht es keinen Unterscheid ob ich nun 4 oder 5 Wochen arbeitslos bin. Das Thema mit dem erstbesten Job annehmen habe ich heute bei der Serviceline der Arbeitsagentur erfahren. Man sagte mir telefonisch wenn ein Job zumutbar ist, bin ich verpflichet, diesen auch anzunehmen. Und nein, ich habe noch KEINE Stellen abgelehnt. |
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#12
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| Du wirst noch von der Agentur für Arbeit betreut und nicht von der Arge/Jobcenter, bei der AfA sieht man das vielleicht ein wenig lockerer und lässt dich möglicherweise auch wegen deiner Qualifikation an einer etwas längeren Leine laufen. Wenn du auf das Arbeitslosengeld angewiesen bist, solltest du die Eingliederungsvereinbarung auf zehn Stellen hinter dem Komma einhalten, die EGV ist in ihrer Wirkung absolut explosiv und mit spitzen Fingern anzufassen. Wiege dich nicht in Sicherheit, du wandelst auf dünnem Eis, und wie dünn das Eis ist, kannst du z.B. hier nachlesen: Erreichbarkeitsanordnung ... bestimmt hast du noch nicht wahrgenommen, dass du dieser famosen Erreichbarkeitsanordnung unterliegst ...
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#13
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| Zitat:
![]() Erwartest Du etwas anderes? So sollte die Annahme einer Arbeitsstelle oder deren nicht so lange Dauer nun auch nicht unbedingt erklärt werden. ![]() Allerdings wirst Du in der Regel keine Gelegenheit erhalten, das WARUM Deiner Lücken zu erläutern. Das ist dann eher ein Thema für das Selbstgespräch.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#14
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| Sehe ich anders. Ich glaube wie gesagt nicht dass es einen Unterschied macht ob jemand 4 oder 6 Wochen arbeitssuchend war, gerade in der heutigen Zeit ist das (leider) nichts ungewöhnliches mehr. Dennoch vielen Dank für Deinen "informativen Beitrag". Evtl. hat ja noch jemand anderes einen wertvollen Tip oder Hinweis zum eigentlichen Thema für mich... |
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#15
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| Ich würde die Stelle zur Not annehmen und direkt wieder verlassen wenn du die Zusage von deiner Wunschstelle hast. Um es nicht so weit kommen zu lassen würde ich an deiner Stelle mit deinem Berufsberater reden und ihm die Einladungen zu den Gesprächen, bzw. deine Perspektive zeigen. Die Meinung klingt vielleicht sehr egoistisch - Aber ich denke auch: Was willst du mit einer Stelle, die dir auf Dauer keinen Spaß macht? Letztlich merkt das Unternehmen dir dies auch an. Bei meinem Termin Anfang des Monats habe ich mir auch Sorgen um meine jetzige Arbeitslosigkeit bis zum Studium im März gemacht - Ich habe ihm nach seiner Meinung gefragt und er war mit mir d'accord, dass man die Arbeitslosigkeit beim neuen Arbeitgeber mit der Vorbereitung für's Studium begründen kann. Ich denke mit plausiblen Begründungen wird man - gerade heutzutage - nicht direkt in die Roland Koch Ecke gedrückt. |
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#16
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| Ganz ehrlich, in deiner jetzigen Situation würde ich die Stelle annehmen. Lieber die Taube auf dem DAch, als den Spatz in der Hand. Nach meinen eigenen Erfahrungen heraus, du weißt doch gar nicht, ob dich die anderen Firmen nehmen. Ich hatte auch damals sehr viele für mich vielversprechende Bewerbungen verschickt und war überzeugt davon, dass eines von denen mir favorisierten Anstellungen es doch klappen müsste. Tja, weit gefehlt. Zu Gesprächen war ich auch bei einigen, geklappt hatte es dann bei einem letzendlich, wo ich eigentlich gar nicht richtig hin wollte. GEnommen habe ich es, weil es für mich der Weg aus der Arbeitslosigkeit war. Und das war auch gut so. Ich habe meine Chance genutzt. Letzendlich dauert es ja auch immer noch eine Weile, bis du den Vertrag zugeschickt bekommst. Diese Zeit kannst du weiter abwarten und falls sich die anderen Stellen dann doch nicht so erfüllen, wie von dir erwartet, bist du zumindest aus der ARbeitslosigkeit heraus. Wenn du aber jetzt nicht annimmst, warum auch immer, falls sie dir einen Vertag anbieten, das weist du ja wohl auch noch nicht wirklich, bleibst du weiterhin in der Arbeitslosigkeit und auch dein Wissen veraltet und in einem halben Jahr, bist du da wo du jetzt bist und bist dann im Prinzip gezwungen ungeliebte Stellen anzunehmen. |
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