Aufstieg vom Einzelhandelskaufmann - Seite 3
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Aufstieg vom Einzelhandelskaufmann

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  #21  
Alt 04.05.2011, 18:40
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Mein Abschluß war zwar nicht schlecht^.- aber leider gehörte er nicht zu den Topplatzierungen.

Zivildienst habe ich abgeleistet und zwar 9 Monate.

Mit der Praxis leuchtet mir ein,aber die hätte ich ja auch wenn ich einen Bachelor machen würde.Aber ich glaube zumindest das man den nicht nebenberuflich machen kann oder? bzw finde nur wenig zu Teilzeit.


beim suchen nach Möglichkeiten ist mir allerdings gerade was ins Auge gefallen was mir den staatlich geprüften Betriebswirt wieder sehr schmackhaft macht.

AWS –*BWL – Betriebswirt/in

Wo ist der Haken? Wieso ist das kostenlos? das wäre ja echt toll ich könnte arbeiten nebenbei ganz normal und dabei den staatlich geprüften Betriebswirt machen.

Oder ist die Schule nicht gut angesehen? bzw wo kann man nachschauen wie gut eine Fachschule angesehen ist?

zb diese Fachhochschule ist ja sehr gut bewertet auch wenn man das nicht ganz vergleichen kann^^ Fernstudium: BWL, MBA | Studium @ PFH


Und nochmal vielen dank Melete weiß das sehr zu schätzen das du für meine vielleicht blöden Fragen Zeit opferst


mfg

Geändert von Schütze82 (04.05.2011 um 18:43 Uhr)
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  #22  
Alt 05.05.2011, 11:57
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Zitat:
Zitat von Schütze82 Beitrag anzeigen
Mein Abschluß war zwar nicht schlecht^.- aber leider gehörte er nicht zu den Topplatzierungen.

Zivildienst habe ich abgeleistet und zwar 9 Monate.
Das hatte ich nur gefragt, um zu schauen, ob ein Ausstiegsstipendium für Dich infrage kommt.

Zur Komination Meister-BAFöG, Bildungskredit und Bildungsprämie habe ich noch einmal tiefer in die Verästelungen der Regelungen geschaut.

Den Bildungskredit gibt es nur für Vollzeitmaßnahmen.

Die Bildungsprämie gibt es wiederum nur für Erwerbstätige (also nebenberufliche Weiterbildung) und auch nur dann, wenn kein Anspruch auf Meister-BAFöG besteht.

Zitat:
Mit der Praxis leuchtet mir ein,aber die hätte ich ja auch wenn ich einen Bachelor machen würde.Aber ich glaube zumindest das man den nicht nebenberuflich machen kann oder? bzw finde nur wenig zu Teilzeit.
Z.B. hier:

Bachelor Wirtschaftswissenschaft (BSc) FernUniversität

Zitat:
beim suchen nach Möglichkeiten ist mir allerdings gerade was ins Auge gefallen was mir den staatlich geprüften Betriebswirt wieder sehr schmackhaft macht.

AWS –*BWL – Betriebswirt/in

Wo ist der Haken? Wieso ist das kostenlos? das wäre ja echt toll ich könnte arbeiten nebenbei ganz normal und dabei den staatlich geprüften Betriebswirt machen.

Oder ist die Schule nicht gut angesehen? bzw wo kann man nachschauen wie gut eine Fachschule angesehen ist?
Die kostet nichts, weil es sich dabei um eine Staatliche Abendwirtschaftsschule handelt. Das staatliche Wirtschaftsgymnasium, das man am Tage besuchen kann, kostet ja auch nichts.

Aus demselben Grund sind die Gebühren an der Fernuniversität Hagen auch so günstig. Das ist die einzige öffentlich-rechtliche Fernuniversität.

Wie anerkannt eine Schule oder Hochschule ist, hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, ob sie staatlich ist oder besonders teuer. Die staatlichen sind entsprechend bezuschusst.

Natürlich gibt es private Hochschulen, die ganz besonders anerkannt und ganz besonders teuer sind. Dann werden nur Elite-Professoren aus der ganzen Welt eingeflogen oder die Präsenzphasen bei einem nebenberuflichen Studium finden eben mal in New York und mal in Shanghai statt.

Da sollte man sich Rankings ansehen oder einen Blick auf die Kundenliste werfen (private Schulen, die Aufstiegsfortbildungen anbieten, werben auch gerne mit großen Unternehmen, die ihnen regelmäßig Leute schicken).

Man muss aber nicht davon ausgehen, dass ein Abschluss an einer staatlichen Schule oder Hochschule nicht anerkannt wäre.
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  #23  
Alt 05.05.2011, 18:14
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Also ich weiß garnicht wie ich das Gut machen kann das du mir soviele Infos zukommen läst^^
Meine Freundin kriegt evtl in Hamburg eine Stelle und wenn wir da wohnen sollten könnte ich in Vollzeit den staatlich geprüften Betriebswirt dort machen und dazu in Vollzeit arbeiten, das wäre ideal.


Eine Frage hätte ich noch wo ich mir nicht ganz Sicher bin, kann man mit dem staatlich geprüften Betriebswirt im Key Account Management arbeiten?
Oder gibt es da nochmal bestimmte Bereiche in die man sich weiterbilden muss?


Besten dank schon mal.

mfg
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  #24  
Alt 06.05.2011, 00:17
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Zitat:
Zitat von Schütze82 Beitrag anzeigen
Also ich weiß garnicht wie ich das Gut machen kann das du mir soviele Infos zukommen läst^^
Ich weiß das schon.

Indem Du hier auch mal irgendwo ein paar Tipps für andere fallen lässt. Oftmals kann man schon mit ein paar Anmerkungen oder einem Link weiterhelfen.

Außerdem könntest Du Deine weiteren Erfahrungen schildern. Das ist auch sehr wertvoll. Ich kann den Leuten zwar sagen, wie sie etwas finden können und ein paar Links einstellen. Das war's aber oftmals schon. Ob es bürokratische Schwierigkeiten mit dem Meister-BAFöG geben könnte, ob da bestimmte Tipps, Fristen, Infos unbedingt zu beachten sind etc. weiß ich dann nicht mehr.

Das Meister-BAFöG scheint überhaupt eine weitgehend unbekannte Sache zu sein. Ich weiß nicht, wie oft ich schon Leuten, die über ein berufliches Fortkommen nachdachten, den Hinweis darauf gegeben habe.

Zitat:
Meine Freundin kriegt evtl in Hamburg eine Stelle und wenn wir da wohnen sollten könnte ich in Vollzeit den staatlich geprüften Betriebswirt dort machen und dazu in Vollzeit arbeiten, das wäre ideal.
Die Schule in Hamburg scheint eine ziemlich einmalige Sache zu sein. Ich habe nirgendwo etwas ähnliches gefunden.

Zitat:
Eine Frage hätte ich noch wo ich mir nicht ganz Sicher bin, kann man mit dem staatlich geprüften Betriebswirt im Key Account Management arbeiten?
Oder gibt es da nochmal bestimmte Bereiche in die man sich weiterbilden muss?
Für Key Account Management gibt es keinen vorgeschriebenen Weg. Da Du im Einzelhandel tätig bist, hast Du ja Erfahrung im Umgang mit Kunden und in der Kundenberatung. Das ist eine gute Voraussetzung. Vielleicht wird es nicht gleich Key Account, aber dahin entwickeln kannst Du Dich vermutlich schon.

Hier gibt's Infos über den Key Account Manager:

Key-Account-Manager/in - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden

Dort heißt es unter Tätigkeit und Zugang:

Die folgenden Berufe stellen in der Regel nur eine Auswahl an Zugangsmöglichkeiten zur Tätigkeit als Key-Account-Manager/in dar.

• Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Absatz/Marketing

• Betriebswirt/Betriebswirtin (Hochschule) für allgemeine Betriebswirtschaft

• Betriebswirt/Betriebswirtin (Hochschule) für Internationale Wirtschaft

• Fachkaufmann/Fachkauffrau für Vertrieb

• Fachkraft - Marketing/Verkauf/Vertrieb

• Ingenieur/Ingenieurin für den Technischen Vertrieb

• Ingenieur/Ingenieurin für Technisches Management

• IT-Vertriebsbeauftragter/IT-Vertriebsbeauftragte

• Ökonom/Ökonomin (Hochschule)

• Sales-Manager/Sales-Managerin

• Wirtschaftsingenieur/Wirtschaftsingenieurin

Du könntest Dir also auch noch einmal alternativ zum Beispiel den Betriebswirt für Absatz/Marketing ansehen.
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  #25  
Alt 07.05.2011, 03:30
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Nur kurze Randbemerkung für den heutigen Tag: Berufenet wird offenbar gerade überarbeitet. Da gibt's also grad ein paar technische Probleme. Ein wenig Geduld und die Sache müsste wieder funktionieren.
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  #26  
Alt 13.05.2011, 21:19
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Ich würde nur noch mal gerne wissen wie der Abschluß bewertet wird.

VWA - Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie – Studium neben dem Beruf würde zb auch in Hamburg gehen. Vwa Abschlüße sind ja nicht staatlich anerkannt oder?

Also wird eher der Staatlich geprüfte Betriebswirt oder der Vwa Betriebswirt besser angesehen.

Nur hier könnte man in 1 Jahr noch den Bachelor dran hängen was ja beim SgB nicht so schnell geht.




ja man merkt so ganz Sicher bin ich bei meiner wahl noch nicht
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  #27  
Alt 14.05.2011, 01:29
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Ich kann Dich ja sooo gut verstehen. Im Augenblick denke ich nämlich selbst über entsprechende Weiterbildungen nach. Hätte man die Zeit dafür, könnte man das glatt eine Weile zu einer Ganztagsbeschäftigung machen.

Aber bei aller Unsicherheit stelle ich für mich selbst Effekte fest, die für sich ganz alleine genommen schon viel wert sind: Man macht sich Gedanken über seinen beruflichen Stand, über sein Wissen und seine Ziele. Und bei der genauen Information über Weiterbildungsmöglichkeiten gleicht man ständig ab, was man schon weiß, was die Weiterbildungsabschlüsse oder -zertifikate an Wissen festhalten bzw. in der Zeugnismappe darstellen (ergo, was die entsprechenden Kurse/Studiengänge an Wissen mit sich bringen können), was man davon beruflich voraussichtlich brauchen wird, und eben auch, was einem dazu aktuell noch fehlt.

Alleine dieses Nachdenken bringt schon enorm viel. Und es ist ganz kostenfrei!
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  #28  
Alt 14.05.2011, 02:29
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Bei meiner eigenen Beschäftigung mit Weiterbildungen dieser Art (Fachkaufleute, Fachwirte, Betriebswirte) bin ich noch einmal auf einen Aspekt gestoßen, der wirklich gut mitüberlegt sein will:

Abschlüsse, die unterhalb eines Universitätsabschlusses liegen, sind definitiv nicht gleichermaßen anerkannt wie universitäre Abschlüsse.

Manchmal kann das zu Nachteilen führen. So muss man seine Daten beispielsweise oftmals in eine Kandidaten-Datenbank eingeben. Dort aber gibt es meist dafür keine Kategorie. In den meisten Fällen lässt sich da nur einstellen: Höchster Abschluss = Abgeschlossene Ausbildung oder FH/Universitätsabschluss.

Dennoch haben die Abschlüsse auf Fortbildungsniveau, wie z.B. Meister, Betriebswirt oder Fachwirt, natürlich ihren Wert und Sinn. Und ich habe mittlerweile auch in meinem Bereich von etlichen Leuten gelesen, die durch eine solche Weiterbildung sehr gute Stellen bekommen haben.

Der Vorteil dieser Abschlüsse besteht eben auch oftmals darin, dass sie sehr praxisorientiert sind (aus meiner ganz persönlichen Erfahrung gilt das z. B. für die IHK-Abschlüsse, aber es kann auch für andere gelten - das ist jeweils im Einzelfalle zu recherchieren).

Deshalb würde ich Dir empfehlen, auf jeden Fall noch einmal fachbezogene Abschlüsse anzuschauen, z.B. den Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Absatz/Marketing.

Außerdem ist wirklich empfehlenswert, darauf zu achten, dass der Abschluss später die Möglichkeit bietet, noch einen Universitätsabschluss draufzusetzen, wenn man will.

Zum einen hat man dann die Möglichkeit, noch aufzusatteln, falls sich im eigenen, persönlichen Fall herausstellen sollte, dass die Aufstiegsausbildung nicht so viel bringt wie man sich das erhofft hat (ist bei einzelnen der Fall, bei anderen aber gar nicht - im Gegenteil).

Es kann freilich auch ganz andere Gründe geben, später auf den erreichten Abschluss noch aufzusatteln.

Vielleicht bekommt man einen tollen Job, denkt dann jedoch einige Jahre später beim nächsten Karriereschritt über ein weiteres Aufsatteln nach.

Manchen macht die nebenberufliche Weiterbildung auch so viel Spaß, dass sie hinterher weitermachen wollen. Eine erfolgreich abgelegte Prüfung kann wirklich Ehrgeiz wecken.

Außerdem kann eine solche Weiterbildung viel, viel mehr bringen als nur ein Papier für die Zeugnismappe, vorausgesetzt man interessiert sich wirklich für die Lerninhalte (jedenfalls für etliche Lerninhalte - manche sind vermutlich immer dabei, die einen etwas quälen) und lernt einfach gerne.

Ich persönlich habe ja schon einmal nebenberuflich studiert und empfand das nie als Belastung, sondern immer als interessante Anregung. Die Stoffmenge ist in der Regel für Leute, die sich nebenberuflich einschreiben, nicht zu hoch. Und insbesondere jene Bildungseinrichtungen, die nebenberufliche Möglichkeiten anbieten, achten aus Gründen des Kundenservices meist auch darauf, in diesem Punkt flexibel zu sein (also z. B. die Studienzeit zu verlängern).

Da kann es Ausnahmen geben, z. B. weil einem der Stoff nicht so liegt (dann würde sich ein Wechsel in eine andere Fortbildung empfehlen, NICHT aber der Schluss, eine nebenberufliche Weiterbildung wäre generell nicht gut) oder aber z. B. weil man ohnehin schon 50, 60, 70 Stunden die Woche arbeitet, ansonsten total erschöpft ist und eine Weiterbildung einfach nicht schaffen kann.

Ich habe aber auch schon 50 bis 60 Wochenstunden Arbeit plus zeitintensiver Weiterbildung geschafft. Nicht etwa durch Quälerei. Sondern, weil mir die Weiterbildung absolut Spaß gemacht hat und ich sie auch als Instrument zum Abschalten von der Arbeit genutzt habe. Da war es nicht die Anzahl besonders vieler Wochenstunden, die mich in der Weiterbildung voran brachte. Dennoch kam ich sehr gut voran.

Andererseits kannte ich schon Zeiten in meinem Berufsleben, in denen ich nach 50 Wochenstunden vollkommen ausgelaugt war und gar nichts mehr auf die Reihe brachte. Das lag dann jedoch an anderen Faktoren als der Stundenanzahl.

Eine Weiterbildung kann sogar unabhängig von beruflichen Erfordernissen und Zielen wirklich sehr viel bringen.

Man lernt andere Leute kennen, die sich mit denselben Themen beschäftigen und kann sich mit ihnen austauschen. So kann man neue Kontakte knüpfen zu Leuten, denen man sonst nie begegnet wäre.

Man hat Nahrung für das Hirn. Manche mögen und brauchen das nicht. Andere schon. Und die quälen sich zur Not auch mal ein Stück weit damit - wie der Marathon-Läufer oder andere Sportler oder jemand, der auf einen Berg steigt und sich dann an der Aussicht freut (jetzt mal ganz ehrlich: Es ist doch schrecklich anstrengend, etliche Stunden bergauf zu hecheln, oder?).

Man hat langfristige Ziele und Erfolgserlebnisse. Das ist überhaupt so oder so ein gutes Gefühl.

Gerade aber auch in schnelllebigen Zeiten, in denen viele nur befristete Arbeitsstellen haben, in denen viele auch aus anderen Gründen beruflich nur von heute auf morgen leben, können Weiterbildungsziele, die langfristig sind, etwas sein, das einem viel mehr gibt als irgendeinen Zettel in der Zeugnismappe.

Man tut es für sich selbst.

Ob ein Arbeitgeber das später gut findet, steht zunächst einmal grundsätzlich auf einem anderen Blatt.

Natürlich versucht man, dieses andere Blatt von vornherein mit zu betrachten. Wenn sich hier doch die Chance bietet, auf diesem anderen Blatt (Arbeitgeber) Vorteile zu erwirken, dann wäre es schön dumm, das außer Acht zu lassen.

Aber eine Weiterbildung, die man sich selbst sucht und die man auch noch selbst bezahlt (!), ist immer mehr als ein Papier für einen Arbeitgeber, den man womöglich noch nicht einmal kennt.

Der blöde Spruch: "Das Wissen ist das einzige, das einem niemand nehmen kann" ist kein blöder Spruch. Es ist eben wirklich so und kann richtig Spaß machen (auch wenn man manchmal in einzelnen Situationen, z. B. kurz vor einer Prüfung, fluchen mag).

Zwischenfazit:

1) Alleine nur, dass Du Dir jetzt so viele Gedanken um Deine Weiterbildung machst, wird Dir viel bringen.

2) In erster Linie machst Du das für Dich selbst. Dabei kann Dir das auch viele Vorteile bei Arbeitgebern bringen. Aus diesem Grund betrachtest Du dieses andere Blatt (Arbeitgeberseite) selbstverständlich auch. Warum sollte man sein Wissen, seine Fähigkeiten nicht auch entsprechend einsetzen und für sich nutzbar machen können? Aber das ist nicht Deine einzige Motivation.
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  #29  
Alt 14.05.2011, 03:19
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Nun noch einmal zurück zu der Frage, inwieweit man auf Weiterbildungsabschlüsse aufsatteln kann, wenn man das später gerne möchte:

Die Fernuniversität Hagen bietet beispielsweise Leuten mit einem Abschluss auf Meister-Ebene (z.B. auch Betriebswirt und Fachwirt) die Möglichkeit, ohne Probestudium direkt ohne Abitur ein reguläres Studium aufzunehmen.

An privaten Einrichtungen kann auch machmal das Bachelor-Studium verkürzt werden, weil die Aufstiegsausbildung dafür anerkannt wird. Man muss jedoch bei privaten Einrichtungen stets genau darauf schauen, ob es sich bei dem am Ende erreichbaren Abschluss tatsächlich um einen Universitätsabschluss handelt oder ob er nur einen so ähnlichen Titel trägt.

Im zweiten Fall kann es natürlich auch geschehen, dass manche Arbeitgeber den Unterschied nicht kennen oder dass der Abschluss in einer bestimmten Branche oder Gegend sehr bekannt und anerkannt ist, so dass die Frage nach dem Level eines Universitäts-Abschlusses nicht zwangsläufig die entscheidende der eigenen beruflichen Karriere sein muss.

Aber wenn man schon bereit ist, derart lange Ausbildungswege (mit Aufsatteln und mit womöglich horrenden Kosten) in Kauf zu nehmen, dann sollte am Ende m. E. auch ein allgemein anerkannter Abschluss stehen, der keine Einschränkungen mehr mit sich bringt.

Genau an dieser Stelle braucht es sehr genaue Vorabinformationen.

Mit welchem Abschluss lässt sich inwiefern anschließend bei Bedarf und Wunsch noch aufsatteln? Man ärgert sich später ein Bein ab, falls man das möchte und zuvor nicht bedacht hat.

Deshalb würde ich empfehlen, bei der Fernuniversität Hagen als derzeit EINZIGER staatlicher Fernuniversität anzufragen, ob der erste geplante Ausbildungsschritt (Fachkaufmann, Fachwirt, Betriebswirt) dort anerkannt ist, um ohne Abitur und ohne Probestudium ein Bachelor-Studium zu belegen.

Heutzutage ändern sich geforderte Abschlüsse in rasanter Zeitfolge. Heute ein Studium belegt und in vier oder fünf Jahren gibt es neue Abschlüsse. Wenig später fordern prompt Arbeitgeber genau diese in Stellenausschreibungen.

Deshalb würde ich nicht empfehlen, langfristige Weiterbildungswege komplett festzulegen.

Als ersten Schritt reicht es also zu schauen, ob man auf dem angestrebten Abschluss bei Bedarf und auf Wunsch noch aufsatteln könnte.

Später dann:

Die Abschlüsse VWA tragen zwar den universitären Abschlüssen gleichlautende Bezeichnungen, entsprechen m. E. allerdings nicht diesen. Das läuft heutzutage über ein Punktesystem. Für einen Bachelor- oder Master-Abschluss ist die Erreichung einer bestimmten Anzahl von Punkten, die auf bestimmte Weise (z. B. durch sogenannte Semesterwochenstunden) plus Prüfungen zu erreichen sind, notwendig.

Man muss dann im Einzelfalle schauen, ob man diese ähnlich lautenden Abschlüsse anstreben will und was man genau damit anfangen kann.

Ein Chef, der selbst in etlichen Jahren Vollzeitstudium zu einem Universitätsabschluss gekommen ist, der womöglich noch jahrelange Arbeit für einen Doktortitel draufgesetzt hat, könnte es nicht gerade witzig finden, wenn Leute in derselben Zeit im Teilzeitstudium einen gleichlautenden Titel erwerben, der nicht den universitären Anforderungen entspricht, denen er sich selbst stellen musste. Er könnte zu dem Ergebnis kommen, dass in einem solchen Teilzeitstudium unmöglich eine vergleichbare Menge an Stoff bearbeitet werden kann (womit er auch Recht hätte).

Insbesondere Abschlüsse mit der Bezeichnung MBA sind von sehr unterschiedlicher Qualität.

Fazit:

Suche zunächst nach dem ersten Schritt für Dich.

Informiere Dich so gut es geht darüber, inwiefern Du etwas bezüglich Deiner persönlichen Zielsetzung damit anfangen kannst.

Achte gleichzeitig darauf, dass Du bei Bedarf und auf Wunsch später auf dieser Fortbildung aufbauen kannst (dafür kommen nicht unbedingt nur Prüfungen mit dem Zusatz "staatlich geprüft" infrage).

Wenn Du das sichergestellt hast, dann wünsche ich Dir viel Erfolg bei Deiner Weiterbildung!

Schau dann später einfach mal weiter, ob und wie genau Du Deine Weiterbildung in eine fernere Zukunft planen möchtest und kannst.
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  #30  
Alt 28.03.2012, 21:11
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So Hallo erstmal wieder, da sich bei mir einiges im privaten Leben in den letzten Monaten verändert hat möchte ich mich hier wieder zu Wort melden und gerne nochmal ein paar letzte Ratschläge einholen bzw Anregungen.

Da sich der Standort Hamburg leider erledigt hat muss ich meine Weiterbildung nun in meiner Heimat dem Harzer Raum machen. Diese möchte ich am liebsten dieses Jahr noch beginnen.In Hamburg wollte ich zwischen AWS (staatl. gepr. Betriebswirt) und Betriebswirt VWA wählen wobei ich zum staatl. gepr. Betriebtswirt tendierte.

Da ich nun im Harzer Raum bleiben muss bietet sich eigentlich nur noch der Betriebswirt VWA in Göttingen an.

Mich würde interessieren ob Leute mit diesem Abschluss Erfahrungen sammeln konnten.
Ich möchte einfach nichts anfangen was mir im Nachhinein beruflich nichts bringt.

Wie sind die Erfahrungen in der freien Wirtschaft mit diesem Abschluss?
Die VWA Göttingen ermöglicht z.B nach den 3 Jahren den weiterführenden Abschluss Bachelor B.A an der Hochschule Harz unter Anrechnung von bis zu 90 cp an. Wäre dieser Abschluss dann voll akademisch oder hat er Nachteile?

Aber in erster Linie wie sind die Chancen mit dem reinen Vwa Abschluss am freien Markt?


Ich weiß das der VWA Abschluss z.B im öffentlichen Dienst nicht wirklich anerkannt ist im Gegensatz zum SGB aber mich interessiert auch eher die freie Wirtschaft.Man ließt durchaus positives aber auch negatives im Netz.


Bevor ich mich da anmelde möchte ich nur Sicher gehen das mich das beruflich auch weiter bringt.

mfg und thx schonmal^^

Geändert von Schütze82 (28.03.2012 um 21:14 Uhr)
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