Bedenken bei Kündigung in der Probezeit
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Bedenken bei Kündigung in der Probezeit

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  #1  
Alt 03.02.2008, 20:18
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Farfalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Bedenken bei Kündigung in der Probezeit


Hallo an alle,

ich bin Berufsanfänger (Ökonom, Uni) und stehe vor einer knifflichen Situation. Mir ist ein sehr guter Job angeboten worden. Es ist aber leider nicht der Themenbereich auf dem ich spezialisiert bin und da ich noch Bewerbungen für "Traumjobs" laufen habe, überlege ich gerade dem aktuellen Angebot zuzustimmen um eine Sicherheit zu haben, sollte der "Traumjob" nix werden und bei Zusage zum "Traumjob" während der Probezeit einfach zu kündigen.

Ich habe aber Bedenken, dass solche Aktionen negativ auf mich zurückfallen, denn die Branche ist sehr klein und solche Geschichten sprechen sich rum.

Nun wende ich mich an euch um ein Feedback zu bekommen, was heute so gängige Praxis ist auf dem Arbeitsmarkt. Ich denke ja immer noch, dass man so was nicht bringen kann und ich bin auch nicht der Typ dafür...aber am Ende steht man sich selbst am Nächsten?

Ich freue mich auf eure Antworten!

Vielen Dank
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  #2  
Alt 03.02.2008, 20:52
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Krabbe83 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Blinzeln Nehme den Job an

Ich würde dir empfehlen den Job anzunehmen. Wenn die Branche wirklich nicht so verbreitet ist, wie du sagst, nehme den Job erstmal an. Wer garantiert dir, dass dich eine andere Firma nimmt, wenn es nicht so verbreitet ist. Wenn du dann doch von einer Traumstelle ein Arbeitsvertrag bekommst, kündige in der Probezeit aber erst, wenn du den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben hast. Bedenke dabei auch die 2 Wochen Kündigungsfrist. Negativ dürfte das nicht auf dich zurückfallen.
MfG
Krabbe83
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  #3  
Alt 03.02.2008, 22:19
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rosinenbomber befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

bei uns in der sachbearbeitung wechseln die sachbearbeiter ihre jobs wie ich meine unterwaesche...

sobald da leute den posten bezogen haben, schauen die sachbearbeiter sich permanent natuerlich anderwertig um, um zu sehen, was sie so am arbeitsmarkt an wert haben, und oftmals ist es so, sobald sie eine lukrativere firma erreicht haben, und das drum herum ok ist, und vorallem die kohle bisschen besser ist, werden grad die 7sachen wieder eingepackt, und tschuessikovski...

naja irgendwo ist es gang und gebe geworden, mein meister ist vor 5monaten gegangen, 2leute aus unserer instandhaltung, 2in unserer weiterverarbeitung, zurzeit ist wieder ein bisschen was zutun in deutschland, und leute die eine ausbildung haben, und ein paar jaehrchen berufserfahrung haben, und noch jung sind, haben jetzt die chancen ihre firmen zu wechseln...

was willst du machen wenn deine kohle nicht ausreicht? du unzufrieden bist? oder dein arbeitgeber ******** ist?
wenn du jung bist, kannst du nur hoffen das es woanders besser ist, mehr kohle gibt, und gut is... selbstverstaendlich kann man dir das auch negativ anlasten wenn du 50firmen durch hast, und du wirst angesprochen wieso du bei sovielen firmen gearbeitet hast, wenn das dein zukuenftiger ag das in deinem lebenslauf liest...

aber jetzt... du faengst ja grad erst an... ich wuerde den job annehmen, als sicherheit, und damit hast du auch ein polster, du hast genuegend zeit dich umzusehen, zu bewerben, und vielleicht liegts dir ja auch, und du moechtest garnicht mehr weg... warum denn nicht?
__________________
"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück!" (Benjamin Britten engl. Komponist, Dirigent u. Pianist )
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  #4  
Alt 04.02.2008, 06:29
Benutzerbild von soisrecht2
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soisrecht2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Servus Farfalle!

Job annehmen und loslegen- nach dem Motto "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach".

Denn:

Du würdest doch sicher erst in der PZ kündigen, wenn du bei deiner Traumfirma sicher anfangen kannst. Dann solltest du ehrlich sein und es könnte sich zum Positiven für dich auswirken. Ich als Chefchen würde das so bewerten...

Mir ist Hundertmal lieber, wenn jemand zu mir kommt und mir erklärt, dass er vorübergehend in einer anderen Firma gearbeitet hat, um keine "Lücke" zu haben und qualitative und soziale Kompetenzen nicht zu verlieren.

Das kann u.U. sehr schnell gehen.

Kenne einen jungen, intelligenten und engagierten studierten Innenarchitekten. Er hat über 3 Jahre nach dem Studium und sehr guten Abschluss bei ZAF und in kleinen Tischlereien gearbeitet. 3 Praktika a. 6 Monate ohne richtige Entlohnung ...

Und nun? Man müßte den armen Burschen wie Sauerbier "verkaufen". Alle Bemühungen- weil diese Biografie- verlaufen ergebnislos. Und das, Farfalle, solltest du vermeiden.

M.l.G.!

soisrecht2
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  #5  
Alt 04.02.2008, 10:38
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Farfalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

danke euch allen für euer feedback!!!
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  #6  
Alt 05.02.2008, 18:27
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Benutzerfreundlich ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard Sicherheiten sicher behandeln!

Hallo, gute Frage hast du da gestellt, Farfalle!
Ich denke mal, wenn ich in Deiner Situation wäre, würde ich Sicherheiten sicher behandeln!
Kündige nicht gleich, den Fehler habe ich auch immer gern gemacht, dann hatte ich aber nix und so enstehen Lücken im Lebenslauf.

Also, Sicherheiten sicher behandeln!
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