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#1
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| hallo! bei mir hat sich kurzfristig ein problem ergeben und ich bräuchte mal ein paar tipps, sozusagen als entscheidungshilfe! Das Unternehmen in dem ich seit ca 2 jahren in einer kleinen führungsposition arbeite, strukturiert sich von heute auf morgen um. Dabei wird es darauf hinauslaufen, dass meine position (genauso wie die von ein paar anderen Kollegen auf meiner Hierarchie-ebene) wegfällt und zum nächsthöher gestellten Leiter noch eine Zwischenhierarchie eingebaut wird, die neu zu besetzen ist. Ich wurde unter anderem in den Kreis eingeladen, der diese neuen Stellen definieren (es fehlt also noch das Konzept und die Klare Definition der Aufgaben) und gegebenenfalls auch besetzen soll. Ich weiß aber nicht, ob ich den Posten erfüllen kann und will. Es ist auf jeden Fall eine Aufstiegschance für mich, aber definitiv mit viel mehr Verantwortung, Chaos und Zeitaufwand verbunden. Die Alternative wäre, eine kleine Stufe zurück zu gehen mit fast dem gleichen Aufgabenkreis wie bisher - weniger Verantwortung aber auch weniger Gestaltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten, evtl. geringen finanziellen Einbußen aber sicherlich auch weniger Stress!! Hat jemand von euch auch schon einmal vor einer solchen Entscheidung gestanden oder eine Idee wie ich meine Entscheidung treffen könnte? Kann mir jemand helfen??? Danke schon mal ... Gruß Sommer PS: Ich habe das heute erfahren und nur übers Wochenende Zeit, muss meine Entscheidung Montag mitteilen - zumindest die Tendenz, weil das ganze jetzt innerhalb von Tagen aus dem Boden gestampft wird! Ups...der Beitrag ist ganz schön lang geworden |
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#2
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| ist der Beitrag gar nicht - musst mal eine Fachabiturarbeit schreiben Ich würde diesen verantwortungsvolleren Bereich annehmen da die Suppe niemals so heiss gegessen wie gekocht wird. Etwas Mut bitte - und es klappt auch. Wer ... Ups ... schreiben kann - der kann doch noch kein Alteisen sein Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#3
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| danke ... ich hatte schon viel Mut als ich vor 2 Jahren diese Stelle angenommen habe - so völlig ohne Leitungserfahrung. Der Aufgabenkreis wird sich aber quasi potentieren und anstatt der direkten Arbeit mit den Klienten werde ich nur noch jetzige Kollegen kontrollieren, überwachen und zu den Klienten selbst wahrscheinlich kaum noch Kontakt haben. Ich bin noch sehr jung und frage mich halt, ob ich nicht zunächst noch ein paar Jährchen Erfahrungen an der Basis sammeln sollte - in der Hoffnung, dass das nicht die einzige Aufstiegschance in meinem Leben bleibt ... Es fühlt sich an wie eine Entscheidung zwischen Karriere und damit "Leibeigener sein" oder "Fußvolk" und damit Freiheit und ein Anrecht auf Privatleben... am Montag wird die Entscheidung erwartet ... |
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#4
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| Sommer, hast du nicht eigentlich bereits die Entscheidung getroffen zunächst besagtes kleines Stück zurück zu gehen... ggf. um dann später aus einer stärkeren Position heraus durchzustarten?
__________________ ... schöne Grüße Wolf Die in meinen Beiträgen enthaltenen Aussagen stehen nur und ausschließlich für meine persönliche Meinung. Sie stellen keine, wie auch immer geartete, Rechtsberatung dar. Ich bin kein Jurist. |
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#5
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| tja ... ich befürchte das auch! hoffentlich bereue ich den "Rückschritt" nicht irgendwann ... sozusagen als "knick in der karriere" gruß sommer |
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#6
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| Vielleicht sollte man dabei auch nicht nur in Kategorien wie oben und unten denken. Dir scheint die direkte Arbeit mit den Klienten wichtig zu sein. Die Aufgabe, die Du hingegen durch diesen Schritt erhalten würdest, scheint Dich nicht gerade zu begeistern. Was nützt Dir denn ein Aufstieg, wenn Du die damit verbundene Aufgabe weniger gerne erfüllen würdest? Wenn Du jetzt nicht gerade finanziell darbst und leidest, dann hättest Du für ein paar Euro netto mehr - nach dem, was Du oben schilderst - keine oder kaum noch Freizeit und dabei eine Aufgabe, vor der Du Dich im Grunde schon gruselst, bevor Du sie angenommen hast. Sehe es doch nicht als Entscheidung für oder gegen einen Aufstieg, sondern als Entscheidung für bestimmte Aufgaben, die Dir wichtig sind. Nach Aufstiegsmöglichkeiten könntest Du dann irgendwann dem entsprechend suchen, eben verbunden mit einer Tätigkeit, die Dich wirklich reizt.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#7
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| euch allen erstmal danke ... mal sehen wie es mit der neuen struktur im unternehmen weitergeht ![]() gruß |
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