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#1
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| Hallo, Ich hänge an der Frage, ob sich eine Bewerbung wieder bei meinen letzten Arbeitgeber, lohnt. Hintergrund: bis Mai 2009, arbeitete ich als Sachbearbeiter und Lagerist in diesem Unternehmen. Ich war mehr im Lager tätig. Im Lager arbeiteten 2 Leute (ich und mein Kollege vom Lager). Ich übernahm, auch Aufgaben, die im Sachbearbeiter-Bereich anzusiedeln sind. Mir hatten die Tätigkeiten als Sachbearbeiter und als Lagerist gefallen. Nun wurde ich im letztem Jahr gekündigt, nachdem 60%, durch die Wirtschaftskrise, wegbrachen. Ich war vom Sozialplan (Jünger 42 Jahre, nicht schwerbehindert etc.). Ende 2009 erfuhr ich, daß das Lager (Niederlassung besteht weiterhin), geschlossen wurde. Jetzt wird mehr Vertrieb und Training gemacht. Der ältere Lagerarbeiter (konnte damals schon, ohne Abzüge in Rente gehen, wollte aber nicht), erhielt Ende 2009 auch seine Kündigung. Nachdem, das Lager dicht ist (weiß defenitiv, daß kein WarenAusgang mehr stattfindet) (von WarenEingang, weiß ich noch nichts. Kann sein, daß nach wie vor, Austauschteile von unseren Kunden zurückkommen. Vllt. wird dies von meinen Sachbearbeiter-Kollegen nun erledigt. Müßte diesbezüglich meine Kollegen nachfragen.) Die anderen Arbeiten (die ich vorher tätigte. z.B Werkzeugwartung, Maschinenakten), haben die Servicetechniker und die anderen Sachbearbeiter übernommen. Manchmal bekomme ich noch eine Frage, wie was geht. Unserer Firma geht es seit 01/2010 wieder blendend. Als ich ging, war dann das Verhältnis zu dem Chef schlecht, da ich vor das Arbeitsgericht ging. Soll ich es trotzdem versuchen, mich da wieder zu bewerben? Auf einen Versuch, kommts vllt. an. Wie ist Eure Meinung? Vielen Dank
__________________ ________________ Freundlichen Gruß Pumuckl |
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#2
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| Deine Beschreibung hört sich - ehrlich gesagt - insgesamt nicht vielversprechend an und erst recht nicht deshalb: Zitat:
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#3
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| Ja, zog sich bis zur Verhandlung hin 2Monate) Er ärgerte sich, daß ich Klage einreichte. Bot mir eine Abwicklungsvereinbarungen (1. mit 1200€, dann 2 Wochen später mit 7.000€ Abfindung) an. Die Klage war aber schon eingereicht. Ich und Andere auch wußten nicht, was er vor hatte. Denn 3-4 Wochen vor meiner Kündigung, kam er sehr wütend ins Büro und schrie, daß er meinen Lagerkollegen entlassen will. "So geht man mit seinen Kollegen nicht um." Er war über den Abteilungsleiter auch nicht begeistert, der meinen Lagerkollegen, immer in Schutz nahm. Vorangegangen waren mehrere Beschwerden, von mehreren Kollegen (verschiedene Abteilungen) über das soziale Fehleistungen meines Lagerkollegen, während ich im 5 wöchigen Urlaub war. Der Abteilungsleiter hatte zu diesem Zeitpunkt auch Urlaub (nahm ihn sonst immer in Schutz). Bei meinen vorherigen Urlauben, stand der Abteilungsleiter, immer am Packtisch und verpackte für meinen Lagerkollegen. Die Anderen wunderten sich. Bsp. Das Lager war verpflichtet, Salz zu streuen. Ich machte dies immer selbstständig, ohne daß mir jmd. dies extra sagen musste. An einem Tag war es glatt und wir hatten Besuch erwartet (Ich hatte Urlaub). Da mein Lagerkollege nicht selbständig streute, rief jmd. von der Buha (46Jahre) an und "erwähnte", daß es glatt ist. Der Lagerkollege, behandelte den Kollegen von der Buha, wie einen Lehrling. U.a. ein Satz "Sie haben mir gar nichts zu sagen" (der Lagerkollege war nur ein stinknormaler Lagerist). Meinung: Wenn mich jmd. auf Verfehlungen von mir hinweißt, bin ich froh. Durch mein Fehlen am Arbeitsplatz, kam heraus, welche Person mein Lagerarbeitskollege war. Durch Falschinformationen, seitens des Abteilungsleiters und des Lagerkollegen, bekam ich erst ein schlechtes Zeugnis. Nach 2 Monaten, wurde mir ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Vieles, was ich machte, konnte mein Lagerkollege nicht (entgegen seinen vorherigen Behauptungen Vorgesetzten über). Weiß jetzt nicht wirklich, was ich davon halten soll. Mehrere kollegen, sagten mir, wenn der Lagerkollege in Rente ist, wird man mich wieder holen (wollten mir vllt. Mut machen). Da wußte aber noch keiner, daß das Lager geschlossen wird.
__________________ ________________ Freundlichen Gruß Pumuckl Geändert von pumuckl2 (19.03.2010 um 10:41 Uhr) |
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#4
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| Ergänzung: Nach 2 Monaten, wurde mir ein sehr gutes Zeugnis nach persönlichem Kontakt mit meinem Chef, ausgestellt.
__________________ ________________ Freundlichen Gruß Pumuckl |
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#5
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| Hallo, weiß, jetzt auch, daß nach wievor, die Kunden Ihre defekten Austauschteile, zu unserer Niederlassung liefern. Dies wird nun auch von den Sachbearbeitern erledigt. Es wird jmd. gebraucht, der den WE macht (Feststellung der Sachbearbeiter). Ob der GF davon überzeugt wurde, weiß ich nicht.
__________________ ________________ Freundlichen Gruß Pumuckl |
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#6
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| So sehr, wie Du dort wieder arbeiten möchtest, sollte Dich der Chef sofort wieder einstellen! ![]() Ein Bekannter von mir hatte lange Jahre in einem Unternehmen gearbeitet, bevor seine Stelle entfiel. In den ersten Monaten seiner Arbeitslosigkeit erzählte er ständig von der alten Stelle. Er pflegte immer wieder Kontakte zu alten Kollegen, Kunden, Geschäftspartnern. Jedesmal erzählte er hinterher mit einem gewissen Stolz, dass er seine Ansicht wieder einmal bestätigt bekommen hatte: Das Unternehmen konnte nicht ohne Schaden auf ihn verzichten. In dieser Phase führte keine seiner Bewerbungsbemühungen zum Erfolg. Eines Tages fiel mir auf, dass er nicht mehr von der alten Stelle sprach. Statt dessen waren nun spannende Bewerbungsverfahren, die bei ihm gerade liefen, sein Hauptthema: Sollte er im einen Fall die Kompromisse im Gehalt und in den Aufgaben in Kauf nehmen, welche die Stelle von ihm erfordert hätte? Wie realistisch war andererseits die Chance, diese andere Stelle zu bekommen, die ihn so mächtig reizte, für deren Aufgaben ihm jedoch eigentlich eine wichtige Erfahrung fehlte? Und was war von dem ungewöhnlichen Angebot zu halten, welches ihm ein dritter Arbeitgeber unterbreitet hatte? Und so weiter. Es dauerte nun nicht mehr lange und er fand eine neue Arbeitsstelle. Irgendetwas Entscheidendes hatte sich offenbar in seinem Bewerbungsverhalten verändert, nachdem er nicht mehr permanent gedanklich am alten Arbeitgeber hing. Vielleicht wird es bei Dir ähnlich sein.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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pumuckl2 (09.04.2010) | ||
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#7
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| Es geht um Arbeit und Verdienst, die Entscheidung, ob du dich dort erneut bewirbst, kann dir keiner abnehmen. Ich sage nur: Fragen kostet nix. Es wurde seinerzeit aber eine grundsätzliche Entscheidung getroffen: das Lager wird nach derzeitiger betriebswirtschaftlicher Ansicht als reiner und unnützer Kostenfaktor angesehen, das sieht man an Konzepten wie Just-in-Time, wo die Lagerhaltung nur in die LKW und auf die Autobahnen verlagert wird und die Kostenstellenverschiebung in Richtung Speditionen erfolgt. So wurde auch in deinem ehem. Unternehmen eine entsprechende Entscheidung getroffen und zumindest das Lagerpersonal abgebaut und die Arbeit auf das verbliebene Personal umgelegt. Man hat sich also auf jeden Fall gegen ein Lager im herkömmlichen Stil entschieden. Wie in solchen Fällen üblich, wird man nur das unbedingt Notwendige gemacht haben und das Lager im übrigen inzwischen verwahrlost sein. Wenn du also wirklich eingestellt werden würdest, müsstest du damit rechnen, für alles, was inzwischen schief gelaufen ist, zur Rechenschaft gezogen zu werden: du müsstest dich also ab dem ersten Tag der Neueinstellung gegen evtl. Haftbarmachungen schützen und ggf. auch gegen deine alten neuen Kollegen vorgegen und Fehler aufdecken. Dazu kommt noch - wie bereits beschrieben - dass du im Unfrieden gegangen bist. Solltest du wirklich wieder eingstellt werden, ist dein Arbeitsplatz grundsätzlich als entbehrlich anzusehen und stark gefährdet, dein Status im Betrieb wäre eher auch der eines Heloten und Untermenschen, du wärest eher geduldet als geschätzt, insgesamt eher nicht beneidenswert und das Beschäftigungsende ist auf jeden Fall abzusehen.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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pumuckl2 (09.04.2010) | ||
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#8
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| Zitat:
An dies, habe ich gar nicht gedacht. Vielen Dank
__________________ ________________ Freundlichen Gruß Pumuckl |
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