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#1
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| Hallo @ allen, suche schon Wochen nach einer Antwort auf ein paar Fragen. Mein Chef und ich, 2 Mann betrieb, Arbeiten als selbständig Ladenbauer, wobei ich bei ihm angestellt bin. Wir sind in ganz Europa unterwegs, es gibt aber auch Tage oder Wochen wo nichts zu tun ist. Um die Minusstunden, beziehungsweise das es sich für ihn rechnet, verlangt er jetzt von mir, in der zeit wo nichts zu tun ist, das ich sein Garten und Haus auf Vordermann bringe? Darf er das eigentlich? Im Arbeitsvertrag steht: Der Arbeitnehmer, ICH, wird als Montagehelfer eingestellt und vor allem mit folgenden Arbeiten beschäftigt: Be/Entladearbeiten Montagehilfe Er verpflichtet sich, auch andere zumutbare Arbeiten auszuführen,die seinen Vorkenntnissen und Fähigkeiten entspricht und nicht mit einer Lohnminderung verbunden sind. Als Zusatz hat er noch dieses geschrieben: Es ist eine monatliche Erfassung gemäß Anlage für ein Zeitkonto zu führen. Dieses hat keinen Einfluss auf das Gehalt. Erfahrungsgemäß gleichen Mehrstunden in einem Monat die Minusstunden, die sich ergeben, wieder aus. Hier noch ein paar Zahlen: Gehalt: 1700€ Brutto Urlaub:24 Tage, wobei 4 Tage von Ihm vorgegeben werden. Urlaubs/Weihnachtsgeld: NEIN Spesen:In ganz Europa egal wo 24€, Spesentabelle ist ihm egal.Mehrausgaben für Verpflegung, könnte ich ja von der Steuer absetzen, sagt er? Vielen Dank Patman |
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#2
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| Zitat:
SGB II, § 2 SGB II, § 10 Dass Plus- und Minusstunden miteinander verrechnet werden, ist zumindest im Handwerk üblich, ob es immer rechtlich einwandfrei ist, ist eine andere Sache. Das Problem liegt darin: du hast dich entschieden, in einem Kleinstberieb zu arbeiten, da musst du im Gleichschritt mit deinem Boss laufen. Du kannst natürlich das Gesetzbuch auspacken und sagen: das ist falsch, und das ist auch nicht korrekt und da sagt der Tarifvertrag, dass .... Aber dann hat dein Boss keine Lust mehr, dich weiter zu beschäftigen und du musst wissen, dass du keinen Kündigungsschutz geniesst. Dein Boss kann dich jederzeit ohne Begründung (!) unter Einhaltung einer Kündigungsfrist entlassen. Dann wärest du sehr schlecht dran, das ALG I würde nicht ausreichen und du müsstest ALG II aufstockend beantragen. Und wenn du mit der ARGE zu tun hast, wird dir das Leben und Arbeiten bei deinem alten Boss wie das wahre Himmelreich erscheinen. Du kannst natürlich schauen, ob du mehr Lohn/Spesen erhalten kannst, aber du musst auch realisieren, dass du für deinen Boss nur interessant bist, wenn du für hn einen Mehrwert (Profit) generierst.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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