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#1
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| Hallo zusammen, kurz zu mir: ich bin PTA und arbeite in einer Apotheke, würde aber gern ins Labor wechseln. Mir ist der Stress in der Apotheke zuviel und mein Körper hat schon drauf reagiert, hatte nen Bandscheibenvorfall. Nun meine Fragen: Hat man dort geregelten Arbeitszeiten oder Gleitzeit? Kann man sich die Arbeit selber einteilen? Müssen viel Überstunden gemacht werden? Kann man eine Arbeit nach der anderen machen? Vielen Dank für eure Hilfe. |
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#2
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| Kann dir antorten auf deine Fragen. Es kommt darauf an, ob du in den öffentlichen Dienst in ein Labor willst, oder aber bei privaten Ärzten. Öffentlicher Dienst bedeuted dann Gehaltsbezug und eingestuft wirst du je nach deiner Ausbildung und Gesamtberufserfahrung. Überstunden sind hier und anderswo drin und müssen einfach geleistet werden - sonst -- ...winke winke Deine Frage .. kann man eine Arbeit nach der anderen machen zeigt, dass du wenig allgemeine Erfahrung im Arbeitsleben hast. Die Arbeitseinteilung wir von deiner Vorgesetzen gemacht und mit der musst du dich absprechen wie gearbeitet werden kann um beiderseitig gut miteinander auszukommen. Es gibt hier und da gute und schlechte AG und auch gute und schlechtere AN. Man muss halt wissen was man will und sich dementsprechend bewerben. Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#3
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| Deine Frage .. kann man eine Arbeit nach der anderen machen zeigt, dass du wenig allgemeine Erfahrung im Arbeitsleben hast. Die Arbeitseinteilung wir von deiner Vorgesetzen gemacht und mit der musst du dich absprechen wie gearbeitet werden kann um beiderseitig gut miteinander auszukommen. Also diese Anschuldigung möchte ich mal schnell von mir weisen. Ich habe sehr wohl Erfahrung im Arbeitsleben!!! Aber genau deshalb weiss ich auch das es nicht überall gleich ist und genau darum habe ich ja gefragt wie es in dieser Berufssparte aussieht. In der Apotheke zum Beispiel mit viel Kundenbetrieb, wo man auch andere Sachen wie z.B. auch Laborarbeiten macht, muss man seine Arbeit immer liegen lassen und wegspringen und dann weiter machen. Das hab ich gemeint!!!! An was dranbleiben, zumindest das man es etwas einteilen kann. |
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#4
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| Klar ist in einer Apo eine Unterbrechung der Arbeit immer gegeben, da man sich auf die Kundschaft einstellen muss- und die hat oft berechtigeterweise unliebsame Fragen. Es ist nun mal der Kunde König, denn schliesslich bezahlt er ja auch die Produkte die doch meist überteuert sind und mitunter mehr Schaden als Nutzen ob der gegebenen Nebenwirkungen bringen. Was nun Laborarbeit betrifft, so sollte man hierzu auch eine entsprechende Ausbildung haben. Eine PTA ist eben nun mal keine MTLA. Eine MTLA ist eine sehr gut ausgebildete Fachkraft, welche fähig ist Gewebeschnitte vorzunehmen oder aber mit entsprechenden Materialproben nahezu schon medizinische Befunde zu erkennen und diese ihrem zuständigen Professor zu unterbreiten. Unter einer PTA stelle ich mir mehr eine Verkäuferin vor, die entsprechend der allgemeinen Geschäftsbelange von ihrem AG genutzt wird. Längst hat die Apotheke ihren ehemaligen Status verloren und es ist wohl nicht unangemessen zu behaupten, dass dieser Beruf nahezu am Aussterben ist. Wenn du nun in den Laborbereich wechseln möchtest, so bedarf es entsprechender -Bewerbung und es kann ein grösseres Unternehmen wie z.B. SYNLAB o. a. auch mal eine Privatlaborarztpraxis ins Auge gefasst werden. Gruss wellen
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#5
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| Hallo, also ich bin MTA und kann Dir sagen das man nichts verallgemeinern kann. Hab schon im öffentlichen Dienst und im Privatlabor gearbeitet. Überstunden können immer anfallen, stressig kann die Arbeit auch sein, sowohl privat als auch im öffentlichen Dienst. Arbeitszeiten sind im Privatlabor eher bescheiden, da immer Spät-und Wochenenddienste anfallen. Im Krankenhauslabor auch Nachtdienste. Im öffentlichen Dienst sind sie eher geregelt. Also von daher kann man schlecht raten, dass ein Labor generell besser ist als eine Apotheke, vor allem wenns Dir um den Stress geht..... LG Monstere |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu Monstere für den nützlichen Beitrag: | ||
PTA-26 (09.03.2011) | ||
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#6
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| MTA ist eine Arzthelferin - Meine Tochter ist zufällig MTLA und arbeitet fast tägl. Überstunden. Ihre tägl. Anfahrt beträgt 95 km einfache Fahrstrecke. Einfach ist das derzeit auch nicht. Sie macht das nun seit 1 Jahr und sie ist im 4 Berufsjahr. Es gibt somit deinerseits auch nur die Möglichkeit, entweder in eine andere Stadt zu ziehen mit mehr Möglichkeiten beruflich Fuss zu fassen, oder aber die gegebenen Möglichkeiten in deinem derzeitigen Wohnumfeld wahrzunehmen. Arbeiten verbunden mit Überstunden muss man doch heutzutage fast überall. Als PTA in ein Labor zu wechseln ist deshalb schon ungünstig, weil die entsprechende Ausbildung nicht vorhanden ist. Wie soll eine PTA z.B. Gewebeschnitte vornehmen (Histologie) wenn ihr dazu die Erfahrung gänzlich fehlt. Schuster bleib bei deinen Leisten fällt mir da unmittelbar ein. Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" Geändert von wellen (06.03.2011 um 17:15 Uhr) |
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#7
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| Ich möchte allen "Schlaumeiern" hier mal eins sagen, eine PTA hat sehr wohl die Fähigkeiten in einem Labor zu arbeiten. Warum sonst ist das ein Teil der Ausbildung und es wird auch überall publiziert das PTA´s auch im Labor arbeiten können! Es muss ja kein medizinischen Labor sein oder???? Weitere Kommentare bitte nur noch von Leuten die sich wirklich auskennen! Und vielen Dank für die guten Ratschläge von den anderen!! |
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#8
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| Tag PTA-26, also wenn ich dir meine Erfahrungen mitteilen darf: Habe aus den gleichen Gründen mein Arbeitsumfeld geändert von der Offizin in ein Sterillabor, da mir solche Personen mit überaus beschränktem Horizont wie "wellen" einfach zuviel Stress bereitet haben. Zu deinen Fragen: In meinem Labor wird der Arbeitszeit ein Rahmen gesetzt, d.h. es kommt oft genug vor, daß man vieeel länger arbeiten muss, aber auch, daß man früher rauskommt, weil man die Arbeit schon fertig hat. Also ist Überstunden sammeln leicht, aber man bekommt Gelegenheiten sie loszuwerden. Zusätzlich ist es uns gestattet, im Team Gleitzeit zu vereinbaren. Mit der Arbeit nacheinander machen ist bei uns auch eine Sache. Da wir in der Produktion tätig sind, ist vieles auf Abruf und kurzfristig, wie wenn mal gerade ein Kunde hereinschneit. Aber das heisst nicht, daß man eben seine Arbeit einfach unterbricht bzw. kann. Nur die Organisation ist wieder sehr kundengebunden. Dadurch kann man sich Arbeiten bedingt selber einteilen (wenn dies dann kein Vorgesetzter tun würde), aber eben nicht total losgelöst durch die Abhängigkeiten wie Abgabefristen, Herstellungsdauer usw... Oder wenn man eine Prüfung durchführt für eine Partnerapotheke, muss diese ja auch irgendwann abgegeben werden. Somit ist es sehr abhängig davon in welchem Betrieb du unterkommst. In einer Klinik wäre vieles geregelter (Arbeitszeit) da strengere Ordnung, dafür relativ spezifisch. In einem kleinen Labor einer Apotheke wäre einiges lockerer (z.b. Einteilung der Arbeit) und abwechslungsreicher, dafür aber wiederum durch noch mehr Eigenverantwortung mehr Arbeit? für die einzelne Person. Ein guter Kompromiss wäre evtl. das Zentrallaboratorium, wo du mal anfragen kannst. Ich denke da ist es schön geregelt, somit nicht zuviel Last auf eine Person, aber immernoch umfangreiche Herausforderung und zusätzlich immer up to date. Stressig ist es -zumindest in unserem Labor- auch sehr oft. Aber wenn du schon ein Bandscheibenvorfall hast solltest du nicht überlegen, ob eine Tätigkeit, in der du lange stehen oder sitzen musst von Vorteil wäre? So nun zu der Person die es schafft knapp 2000 Beiträge zu schreiben und immernoch nicht gelernt zu haben, daß es beim Antworten auf die Frage ankommt und nicht auf das Ego des Antwortenden. Mir ist die Kinnlade runtergefallen wie "wellen" sich hier auf deine Fragen äußert (Es gibt halt auch schlechte AN... Meine Güte, der kennt dich nicht und trotzdem so eine unsinnige Aussage). Nicht nur, daß wellen zeigt wieviel Ahnung er überhaupt hat: PTA wäre ungünstig ins Labor zu wechseln... Hab sogar selbst ich gemacht! PTA kann keine Gewebsschnitte vornehmen... Musst ich noch nie! (-> weil -man glaube es kaum!- es gibt mehr Laboratorien als diese wo wellen hockt und diese andere Tätigkeiten ausüben) PTA hat keine Erfahrung für Labortätigkeiten oder Schuster bleib bei deinen Leisten... kein Kommentar (v.a. weil 3 meiner Mitschüler nach dem Abschluss der Ausbildung direkt in ein öffentliches Labor gegangen sind; und eine Kollegin, die mit mir jetzt zusammenarbeitet auch noch nie ein Fuß in eine Apotheke gesetzt hat und NUR PTA ist) PTA steht nur vorn in der Apotheke und verkauft... Nicht mal die PKA macht das nur... aber tut mir leid dass dir der Sinn der Marktwirtschaft entgangen ist. Medikamente meist überteuert sind und bringen mehr Schaden als Nutzen... Naja das werd ich der nächsten Frau sagen, die ihren Brustkrebs mit solchen Medikamenten statt mit Vodootanz besiegt hat; oder dem Unfallopfer dem evtl. ein Bein fehlt und der Notarzt ihm positive Gedanken zuspricht um seine Schmerzen zu lindern. Ach... und bevor solche Argumente kommen, wie das wären verschreibungspflichtige Medikamente, die waren nicht gemeint... es geht nur um Aspirin & Co... ein paar sind ja sinnvoll, aber die Pharmaindustrie und ihre Abzocke... blablabla... Das ist nicht neu, diese Sachen hört man ständig von anderen. Aber das zeigt wie wenig allgemeine Erfahrung vom Arbeitsleben (oder gar vom Leben an sich) DU selbst hast, zumindest mit solchen Argumenten. Nun muss ich doch mal zum Ende kommen, nur um dir wellen noch mitzuteilen: DAS WAREN NICHT DIE FRAGEN VON PTA-26! Was bringen solche Forenkillerantworten?? (bevor du darauf antwortest... es interessiert mich nicht und ich weiß was die bringen) Geändert von pehtehah (10.03.2012 um 16:24 Uhr) |
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