Ganz dringend die Chefin von meinem Mann Schikaniert
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Ganz dringend die Chefin von meinem Mann Schikaniert

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  #1  
Alt 14.10.2008, 18:32
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Hallo

bin noch ganz neu hier und habe gleich ein heikles Thema.

Also mein mann arbeitet bei einer großen einzelhandelskette, seit einem halben jahr ist er in einer anderen filiale. Am anfang schien alles prima mit der chefin zu laufen, mein mann ist ihr stellvertreter. Die arbeitszeiten sind unter aller kanone. er arbeitet montag bis samstag, keinen freien tag und kommt in der woche auf ca. 55 - 60 stunden. er hat mal früh und mal spätschicht, ganz nach absprache. jetzt ist bei uns im august das eltergeld weggefallen und ich habe mir zum 1.10. einen 400 euro job gesucht. normalerweise steht meinem mann ein freier tag in der woche zu, nach langer diskusion hat sie gesagt, ok er kann dienstags frei haben, ich hab dann meinen neuen job so gelegt das ich dienstags ganz arbeite und einen vormittag in der woche, diesen freien tag hat er allerdings nur einmal gehabt. die woche später wurde gesagt das geht wegen der arbeit nicht. ich also auf meiner arbeit bescheid gegeben und so wurde vereinbart das ich 3 vormittage arbeiten gehe und mein mann an den tagen spätschicht macht.
dann wurde mein mann krank und hat es sich erlaubt mit 40 grad fieber 3 tage zu hause zu bleiben. seit dem ist seine chefin echt mies, an den tagen wo ich arbeiten muß brummt sie ihm frühschicht auf und ich kann sehen wo die kinder bleiben. er hat ihr mehrmals gesagt das er die spätschten brauch, er würde ja immer hin dafür auf den freien tag verzichten. sie aber schikaniert ihn und teilt ihn so ein das er dann arbeiten muß wenn meine arbeitstage sind. heute morgen ist die situation total eskaliert, sie hat ihn angemeckert das sie sich seine extrawürste nicht mehr gefallen lasse und das es ja wohl frech wäre wegen fiebriger grippe zu hause zu bleiben, da könnte man sich tabletten einwerfen un d arbeiten gehen. ich muß dazu sagen das mein mann seit ich ihn kenne und das sind fast 5 jahre nicht einmal krank war.
was ist denn mit den vorschriften das man nur 10 stunden am stück arbeiten darf??? das wird dort nicht eingehalten. sie selbst ist aber soweit und geht sehr oft schon um drei uhr nach hause. muß er sich das gefallen lassen???

was würdet ihr tun???

sorry für den langen text
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  #2  
Alt 14.10.2008, 20:21
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Standard bitte bitte

was würdet ihr machen???
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  #3  
Alt 15.10.2008, 14:20
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Zitat:
heute morgen ist die situation total eskaliert, sie hat ihn angemeckert das sie sich seine extrawürste nicht mehr gefallen lasse und das es ja wohl frech wäre wegen fiebriger grippe zu hause zu bleiben, da könnte man sich tabletten einwerfen un d arbeiten gehen.
Der Arbeitnehmer ist nicht verpflichtet, Angaben zu seiner Erkrankung zu machen. Wenn er seine Arbveitsunfähigkeitsbescheinigung pünktlich und rechtzeitig abgibt, hat er seine Pflicht erfüllt. Und erspart sich so Kommentare obiger Art, die dem Vorgesetzten so nicht zustehen.

Wenn ein Arbeitgeber Zweifel an der Rechtmässigkeit der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hat, kann er diese anzweifeln und den Amtsarzt einschalten.


Zitat:
alles prima mit der chefin zu laufen, mein mann ist ihr stellvertreter.
Hier sollte man mal die Hierarchien klären: Wenn jemand Stellvertreter vom Chef ist, dann ist es zumindest unüblich, dass dieser ihn in beschriebener Art und Weise respektlos behandelt.

Es wird wohl eher so sein, dass dein Mann MALOCHEN und seinen Kopf hinhalten darf, wenn der Boss nicht da ist. Eine Stellvertretung würde ich das nicht nennen. Bitte mal den Arbeitsvertrag analysieren!


Im übrigen scheint hier das alte Problem zu bestehen: ein Beschäftigter ist unkundig über seine arbeitsvertraglich geschuldeten Arbeitspflichten und unkundig über seine Rechte, und schon wird das ausgenutzt und der rechtsfreie Raum mit Arbeitgeberinteressen ausgefüllt, oder mit den Interessen der Chefin, das kann man hier sehen, wie man will.

Vielleicht sollte man doch der Gewerkschaft beitreten ...
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  #4  
Alt 15.10.2008, 18:22
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für dich antwort. mein mann wurde ihr als vertreter hingesetzt da hatte sie kein mitspracherecht. so wie wir erfahren haben hat sie das auch mit dem vorgänger von meinem mann gemacht
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  #5  
Alt 16.10.2008, 20:22
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Hallo Mimiba,

auch Euch kann ich nur raten alles schriftlich festzuhalten.
Also Datum, Uhrzeit, wer war dabei, was wurde gesagt. Vielleicht Zeugen dabei?
Sucht die Beratung bei einem Rechtsanwalt. Der Grund: Vorgesetzte die aus persönlicher Missgunst in das Privatleben der Angestellten eingreifen, sind schon zu weit gegangen als das sie dieses Verhalten wieder ablegen würden. Hier sieht es ganz klar nach Kompetenzgerangel mit Hoffnung auf Kündigung Deines Mannes aus. Was kommt als nächstes? Der Vorwurf eines Diebstahls? Wartet nicht so lange, es geht um Euch und vor allem die Kinder.

Der Rechtsanwalt wird Euch vielleicht raten, den zuständigen Gebietsleiter, die als übergeortnete Stelle für Leiter und stellvertrenden Leiter zuständig sind, um ein klärendes Gespräch zu bitten. Dort kann Dein Mann das Geschehene auf den Tisch bringen und klar machen, dass er dies nicht mehr dulden werde.

nontestatum hat etwas Treffendes bemerkt mit der Aufgabe Deines Mannes. Er soll sich doch bitte vom Gebietsleiter eine Stellenbeschreibung geben lassen. Diese liegt fertig in der zentralen Personalverwaltung vor, und wird einfach zugestellt. Also keine Sorge, da setzt sich keiner extra hin und macht Euch Vorwürfe dass ihr Arbeit produzieren würdet. Diese dient als Grundlage um auch abzuklären, was es mit den Schichtdiensten auf sich hat.
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Ich schreibe hier aus persönlicher Erfahrung und natürlich ohne Gewähr aber mit Leidenschaft. Zum Thema Job, Karriere und Recruiting betreibe ich einen Blog unter http://www.blogaboutjob.de
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