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#1
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| Hallo Leser, Morgen habe ich einen Termin bei meinem Chef bei dem es derzeit um meine Berufliche Situation geht. Zurzeit bin ich über eine Zeitarbeitsfirma unbefristet eingestellt was die Tochtergesellschaft des Tvöd ist. Mein lohn setzt sich zusammen aus dem Bruttogehalt + die leistungsorientierte Zulage wo ich jedes Jahr neu beurteielt werde und demenentsprechend verdiene. Nun das eigentliche Problem der ganze Leistungsorientierte ******* geht mir ziemlich auf den Senkel da man keine 365 Tage 100% power geben kann und auch mal schlechte Monate hat sowie gute. Man muss sich quasi jedes jahr auf den neuen Lohn einstellen wenn man schloechter beurteielt wurde. Ich habe mit ihm den Termin gemacht weil ich gern eine Gehaltserhöhung hätte, die Frage ist nur wie? Argumente? Die Argumente die ich habe sind das ich eine zuverlässige flexible Mitarbeiterin bin ( einspringen im frei) - sozial engagiert und nicht nur bei den Bewohnern ( den Ausländischen fachkräften beim Dokumentieren im Pc helfe und beim übersetzen) - was ich auch meist mache ist den bewohnern ihre Kosmetik Sachen in meiner freizeit besorge wenn die Angehörigen keine Zeit dafür haben ( als dienstzeit darf ich es mir nicht aufschreiben weil die angehörigen eigentlich dafür zuständig sind). - meist ist zeit mehr beträgt als meine sollstunden - und natürlich auch meine Dokumentation und fachwissen anwenden....was natürlich auch dienst nach vorschrift ist und daher keine besondere dokumenation das die Strompreise gestiegen sind ich einen Kredit abzubezahlen habe interessiert ihn wenig ich weiß...aber indirekt ist es genau das was mich derzeit dazu bringt eine gehaltserhöhung zu fordern...ich weiß auch das die argumente nicht deutlich übertreffen.. aber ich dachte ihr habt noch tipps wie man den chef deutlich noch überzeugen kann. lg killermoon |
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#2
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| Die Lohnbeurteilungskriterien dienen sowieso nur dazu, den Beschäftigten ein schlechtes Gewissen zu machen, denn diese haben in der Regel keinen Zzgang zu den Unternehmenszahlen, sondern müssen sich mit dem zufriedengeben, was allgemein zugänglich ist und was die Vorgesetzen verlauten lassen. Mir ist immer noch unangenehm die "rote Null" als Betriebsergebnis erinnerlich, die uns anlässlich jeder Weihnachtsfeierpredigt vom Boss vorgetragen wurde. Dein Boss möge selber entscheiden, was er in seine Bögen hineinschreibt, schliesslich ist er es, der Mitarbeiter beschäftigt oder massgeblich an der Entscheidungsfindung beteiligt ist. Er muss wissen, ob er sein Personal halten will oder nicht. Du solltest klären, ob du für einen Nebenjob eine Zustimmung deines Arbeitgebers benötigst, wenn ja, holst du dir diese. Jedem Arbeitgeber muss klar sein, dass die Löhne nicht stehenbleiben können, denn die Kaufkraft nimmt kontinuierlich ab. Wenn ich im Supermarkt einkaufe, ist fast jede alltägliche Ware das nächste Mal 10 cent teurer, auf Deutsche Mark umgerechnet also fast immer 20 Pfennige teurer: Brot, Jogurt, Käse, Wurst, ... Man findet immer einen Artikel, bei dem am Preis geschraubt wurde. Insofern macht es keinen Sinb, da herumzubetteln und verzweifelt nach Argumentationen zu suchen. Wenn dein Boss keine Veranlassung für eine Lohnanpassung sieht, nimmst du entweder einen Zuverdienst auf oder du suchst dir eine besser bezahlte Stelle. Aber Achtung: immer ausrechnen, was netto übrig bleibt. Es gibt so kleine aber wirkungsvolle Fallen, da verdient man brutto mehr und netto weniger. Oder man erfüllt die Bedingungen für Wohngeld nicht mehr oder Gebührenbefreiungen fallen weg usw.
__________________ Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. |
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#3
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| Hi Danke...dein text hat mich doch grad etwas ermutigt noch selbstsicherer an die sache ranzugehen...morgen muss es dann alles passen...habe mir schon überlegt wenn er ablehnt mir dann was anderes zu suchen denn leider habe ich für einen nebenjob bei 100% keine zeit :( Danke |
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#4
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| Zitat:
Zitat:
Da kann man sich mal die Zeit nehmen und zum zuständigen Handesregistergericht laufen und sich die echten Zahlen mal angucken. Die Einsicht kostet nix, man muss sich auch nicht vorher anmelden. Stell Dir mal das Gesicht Deines Chefs vor, dessen Rumgejammer von Dir unterbrochen wird mit ein paar positiven Geschäftsergebnissen der letzten Jahre. ;-) |
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#5
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| Und wie ists gelaufen? Hast du deine Gehaltserhöhung bekommen? |
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#6
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| Hallo liebe Leser, ja ich hatte heute mein gespräch...fazit....keine gehaltserhöhung....folgendes ergab sich aus diesem gespräch... vorerst muss ich sagen das die leistungsorientierte beurteilung nach punkten beruht...da ich schon 100 punkte habe ( die höchste die man kriegen kann) und daher auch die höhste leistungszulage schon habe kann man sich danach verbessern wie man will es wird nur bis zu 100 punkten bezahlt...wo man höchstens noch mehr geld kriegen könnte wäre eine zusatzfunktion wie wohnbereichsleitung oder pflegedienstleitung was ich aber nicht bin. in den ersten zwei jahren hatte ich eine leistungszulage von 350€ im 3. eine zulage von 700€ da ich mich leistungsmäßig verbessert habe... die beurteilung kann bis zu 200 punkten erreicht werden was aber sinnlos ist da man dies eh nicht bezahlt bekommt..wieso also noch mehr anstrengen? der fleiß wird nirgendwo widergegeben zumindes bei dem gehalt nicht...ich habe ihm auch gesagt das man nicht jahrelang auf dem selben lohn sitzen bleiben kann wenn nebenbei die preise steigen...alles was ich ihm gesagt habe hat er verstanden. wieso muss man erst eine zusatzfunktion besitzen um noch mehr an geld zu kommen? kann man nicht auch so gute leistung zeigen und ein höheres gehalt bekommen wenn man keine zusatzfunktion möchte? für mich steht fest sobald ich die weiterbildung beendet habe bewerbe ich mich andersweitig...leider habe ich erst nach dem gespräch mit einem guten freund geredet der selbst in der firma arbeitet er selbst hat seine erhöhung bekommen als sesselfurzer...das heim selbst hat ihm eine tarifliche zulage von 200 mehr gewährleistet...ich werde mit 33,72€ abgespeist ( kleine verwirrung ich weiß steht halt mit auf dem lohnzettel) wo ist da bitte die gerechtigkeit? wird meine körperlich schwere arbeit nicht anerkannt? zumal noch massiver personalmangel herrscht und ich so **** bin und einspringe wenn jemand fehlt?? nur um keine angst haben zu müssen das ich wieder in der beurteilung schlechter eingestuft werde weil ich nicht flexibel bin? die weiterbildung die im übrigen die firma bezahlt werd ich als kinhaken mitnehmen! |
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