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#1
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| Hallo zusammen! Ich stehe kurz vor meinen ersten Gehaltsverhandlungen und würde sehr gerne Eure Meinungen dazu hören. Zunächst die Fakten: BWL-Studium vor kurzem abgeschlossen, "gutes" Diplom, Studiendauer etwas besser als der Durchschnitt (Uni Köln), ein Praktikum im relevanten Bereich! Hab mich (u.a.) bei einem Werbefachverlag (< 50 Mitarbeiter) als "Junior Sales Manager" beworben (Innendienst) und das VG lief meiner Meinung nach sehr gut. Hatte definitiv das Gefühl, dass Interesse an meiner "Arbeitskraft" besteht Es wurde mir jedoch im Gespräch mehr oder weniger signalisiert, dass weitere "Dinge" mit dem Geschäftsführer besprochen werden können. Dementsprechend habe ich jetzt bald einen Termin und überlege, was realistisch ist. Die Diskrepanz ist ja schon sehr hoch. Werde wohl nicht einfach so 30.000 bekommen. Andererseits bin ich ja trotz dieser "Forderung" eingeladen worden! Was meint Ihr nun? Ist meine Forderung mit meinen Voraussetzungen in der Medienbranche realistisch? Was ist in der konkreten Situation realistisch als Verhandlungsergebnis und wie argumentiere ich als Berufseinsteiger idealerweise? Vielen Dank für Eure Antworten im Voraus! Geändert von admin (02.07.2011 um 19:26 Uhr) |
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#2
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| Berufseinsteiger in einer "das ist schick!"-Branche und noch dazu in einem kleinen Laden. Zudem Innendienst, also nicht direkt umsatzrelevant. Verhandeln kann man grundsätzlich immer. Du hast deine 32K in den Raum geworfen, die ihre 25K. Jetzt geht´s in die letzten Verhandlungen und normalerweise solltet ihr irgendwo in der Mitte rauskommen. Ich tippe auf 28K, denn die 3 vorne stört die offenbar.
__________________ All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move. |
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tekkner (27.02.2011) | ||
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#3
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| Danke für Deine Antwort. Hatte auch in etwa auf 28K getippt, geboten wurden mir schließlich aber nur etwas mehr als 26K. Hätte den Job eigentlich gerne angefangen, auch wenn die Branche ja offensichtlich ziemlich verpönt ist. Aber habe mich dann für ein anderes Jobangebot entschieden, das zumindest finanziell deutlich besser ist! |
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#4
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| Mit einem vernünftigen BWL-Abschluss muss man auch nicht mit <30K einsteigen. Es muss aber eben klar sein, dass ein Teil des Geldes dann Schmerzensgeld ist. Weil der Job eben nicht nur Spaß macht oder die Arbeitszeiten eher unchristlich sind oder, oder oder... Jobs die tendenziell größeren Mengen an Menschen Spaß machen werden immer schlechter bezahlt als solche, die eher wenigen Menschen Spaß machen.
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tekkner (27.02.2011) | ||
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