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#1
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| Hallo Liebe Leser, ich bin neu hier und hoffe dieses Thema in der richtigen Rubrik eröffnet zu haben. Folgender Sachverhalt: Meine Freundin hat im letzten Jahr ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Bäderbetriebe beendet und hat anschließend eine Zeit lang im gleichen Betrieb als Angestellte gearbeitet. Anschließend fand sie eine neue Anstellung. Dort waren die Arbeitsbedingungen nett ausgedrückt "suboptimal" (keine Pausenzeiten, viele unbezahlte Überstunden, ständig Sonn- und Feiertagsarbeit ohne Ausgleichstage, etc... zum Teil illegale Zustände). Sie hat versucht sich dagegen zu wehren und wurde gekündigt. Gegen diese Kündigung läuft derzeit noch eine Klage. Seit Anfang 2008 ist sie somit vorerst arbeitssuchend. Wir wohnen an der Küste (Niedersachsen/Friesland). Ich gehe nun demnächst beruflich bedingt in den Süden (Bayern) und meine Freundin will mit mir kommen. Sie bewirbt sich massiv bundesweit, aber natürlich vor allem in der Region, wo ich arbeiten werde. Bewerbungsphasen laufen größtenteils noch. Sie will unbedingt arbeiten und am liebsten in ihrem Beruf. Jetzt wurde ihr kürzlich eine Stelle auf der Insel Wangerooge vom Arbeitsamt vorgeschlagen, die Sie abgelehnt hat, weil es wirklich nicht der Traum eines 22 jährigen Menschen ist auf einer Insel zu vereinsamen (wer Wangerooge kennt...). Darüber hinaus wollen wir ja gerade in Richtung Süden, also in die Zivilisation und nicht möglichst weit davon weg. Sie müsste für die Stelle auf der Insel ihre Haustiere ins Tierheim geben und unserer Beziehung wäre das sicher auch nicht zuträglich, wenn man sich nur ein oder zweimal im Monat für einen Tag sehen kann. Sie würde dort garantiert totunglücklich werden. Jetzt droht ihr eine Sperre wenn sie die Stelle nicht annimmt oder bis mitte März etwas Neues hat! Was kann man da tun? Kann man dagegen überhaupt etwas tun? Für eure qualifizierten Anregungen sind wir euch dankbar! Grüße |
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#2
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| Hallo Twingo! Wenn sie Leistungen empfängt, ist sie verpflichtet jedes zumutbare Arbeitsangebot wahrzunehmen, um ihre Bedürftigkeit zu mindern. Die Stelle könnte man erst einmal annehmen, um sich nebenbei nach einem anderen Job im Süden umzuschauen. Der Traum ist ja so noch nicht ausgeträumt.
__________________ Beste Grüße Franky Moderator arbeits-abc.de Folge uns auf Facebook Meine Bemühungen liegen darin, Fragen und Beiträge nach meinem besten Wissen zu beantworten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden (Menschen machen auch Fehler). Zudem sind von mir gemachte Äusserungen, Kommentare und eigene Beiträge, der Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Rechtsberatungsersatz zu verstehen. |
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