| | |||||||
| Registrieren | Blogs | Hilfe | Interessengemeinschaften | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| |
| | LinkBack | Themen-Optionen | |
|
#91
| |||
| |||
| Ich habe selbst 6 Jahre im Ausland gelebt (studiert und gearbeitet) und kann es prinzipiell jedem empfehlen. Man lernt eine andere Kultur kennen und hat die Chance seinen Horizont zu erweitern. Auch beruflich hat es mir viel gebracht. Ob es immer eine positive Auswirkung auf die Karriere hat kann man nicht pauschal sagen. Aber wenn man in einem Land gelebt/gearbeitet hat in welchem ein favorisierter Arbeitgeber im eigenen Heimatland tätig ist, dann kann es schon vorteilhaft sein. Aber wie gesagt: keine Pauschalisierung möglich, muss jeder für sich selbst entscheiden. Viele Grüße Simon HACO academy |
|
#92
| ||||
| ||||
| 1. Warum kümmert sich (z.B. ein 56- Jähriger Familienvater mit Eigenheim) ein H4- Empfänger um eine möglichst längerfristige Stelle in Österreich? 2. Was sagt er nach 2 Jahren und seiner Rückkehr? Hier die Antworten: Zu 1. Er wurde in D unverschuldet arbeitslos. Er hat so wenig verdient, dass er keinen Anspruch auf ALG I hatte und somit mit seiner Familie eine "BG" (Bedarfsgemeinschaft) wurde. Das Häuschen konnte nicht mehr regelmäßig abgezahlt werden, es liefen Schulden auf. Die Familie drohte auseinander zu brechen. Er kam 2007 zu uns und bekam auf der Stelle (!) mit Antritt eine Woche später eine Vollzeitstelle als Hausmeister in einem 4*- Hotel im Zillertal. Dort blieb er- mit regelmäßigen "Heimataufenthalten"- über 2 Jahre in Arbeit. Richtig Geld verdient und etwas für seine Rente hat er getan. Seine Arbeit wurde anerkannt und ihm wurde mehrmals ein Umzug nach Österreich angetragen. Zu 2. Heute bezieht er ALG I nach seinem österr. Einkommen. Die ArbA bietet ihm nur "Weiterbildungsmaßnahmen" und Pillepalle- Stellen an. Er steht "auf dem Abstellgleis"- ist aber zufrieden über seinen Schritt nach Österreich, und auch dankbar. Von Zeit zu Zeit besucht er uns und bringt immer eine Aufmerksamkeit mit. Ich glaube, er will wieder dort hin... kein Problem an sich. Fazit: Unsere Menschen, seien sie jung oder schon über 50, haben hier in D in der derzeitigen Situation fast gar keine andere Wahl, als sich im angrenzenden Ausland um eine Arbeit zu kümmern, die auch anständig bezahlt wird. All denen, die sich auf das GG berufen und hier leben und arbeiten wollen (wofür ich volles Verständnis habe!) möchte ich sagen, dass man sich gut überlegen sollte, dass man hier lohnmäßig verheizt wird. Klar- es gibt rühmliche Ausnahmen, aber leider ist es so, dass viele vor den traurigen Tatsachen die Augen zu machen. Ein H4- Empfänger von 22 Jahren mit abgeschlossener überbetrieblichen Lehre und vielleicht noch schlechten Zeugnissen muss mir nicht erzählen wollen, dass er ein Lokalpatriot ist! Seine Zukunft ist vorgezeichnet: Kurzfristige Stellen hier in der Region, möglichst noch mit Anfütterung der AG mittels EGZ und dann Aufstocker beim Amt, weil selbst das nicht reicht (zum Leben). Das, Freunde, ist TOLL! Meine Meinung und meine Erfahrung. Insider 56 |
|
#93
| |||
| |||
| Hallo zusammen, also, eh ich mich fürs Ausland interessiere, würd ich doch lieber hier, wo´s noch am besten in EU geht, was suchen. Nur find ich immer das Hauptproblem, dass man ja die Firma nicht kennt!!! Und wie kriegt man da eine echte Antwort? Wie geht´s da zu: was die Atmosphäre betrifft, das Geld, die Arbeit an sich, die CHEFS ???? Habe zufällig beim durchzocken was interessantes gefunden unter <bewertemeinefirma.de> Da geben aktuelle und ehemalige Mtarbeiter anonym ihrer Firma ne Menge genaue Noten. Man kann auch bei den Mitarbeitern direkt nachfragen. Und da das Ganze absolut anonym ist, sind diese Auskünfte ganz sicher verbindlicher, als die Ausschreibungsaussagen !! Grüße! corala |
|
#94
| |||
| |||
| überlege auch im ausland zu arbeiten |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu klaudia30 für den nützlichen Beitrag: | ||
peterschmitz (14.06.2011) | ||
|
#95
| ||||
| ||||
| Hallo zusammen, Zum Thema Ausland arbeiten kann man ja ein Buch füllen (was ich z. Zt. auch mache. :-)) Nach mehr als 30 Jahren im Internationalen Geschäft tätig, kann ich mir auch eine Meinung erlauben. Grob gesagt, ist das Arbeiten im Ausland eine Bereicherung für jeden und nicht nur in finanzieller Hinsicht! Man soll und darf jedoch nicht die negativen Einflüsse dabei übersehen. Man lässt auch sehr viel zurück! Ich meine jetzt nicht nur den Freundeskreis oder den geliebten Tennisclub. Die Beziehungsebenen verschieben sich und bei einer Rückkehr nach Jahren fällt dem Einen oder Anderen die Eingewöhnung sehr schwer. Beim Auslandsjob ist ebenfalls wichtig, ob der neue Arbeitgeber in der Heimat Wurzeln oder Filialen hat, welche eine Rückkehr erleichtern. Hat man lokale Verträge so gelten auch die lokalen Gesetze für Kündigung und Steuerthemen. Themen wie Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung sind nicht zu überschätzen. Der Kulturschock kann vielleicht nicht so schnell überwunden werden. Ein großer Fehler ist auch falls versucht wird, die Heimat ins Ausland zu "verpflanzen" wie z. B. Bay. Knödel und Schweinebraten in Thailand... Ich hatte meinen Mitarbeitern immer geraten, sich das Thema Ausland genau zu überlegen. Nicht jeder ist dafür geeignet. Der Bereich Sozialkompetenz ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Sollten spezielle Fragen auftauchen, bin ich gerne bereit, entsprechende Unterstützung zu leisten. Viele Grüsse Globus |
|
#96
| |||
| |||
| Aus persönlichen Gründen möchte ich meinen Wohnsitz langfristig nach Österreich verlegen. Beruflich befinde ich mich hier in Deutschland nach 9 Jahren im gleichen Unternehmen in der Sackgasse. Ein neuer Job würde auch in Deutschland einen Umzug nach sich ziehen. Und Berlin und München sind für mich eben nicht so reizvoll wie Wien und Umgebung. Zur Zeit befinde ich mich in der Bewerbungsphase. Ich habe mir vorgenommen, zunächst einen Job zu suchen, bei Erfolg dann irgendwo unterzukommen und dann eine Wohnung zu suchen. Dank des Internets kann man ja auch schon Kontakte mit Österreichern knüpfen. Die Unterschiede zu Deutschland sind klein, aber fein. Aber ich denke mir, die Erfahrung wird es wert sein. |
|
#97
| |||
| |||
| Hab es mir anders überlegt... war nicht mutig genug! |
|
#98
| |||
| |||
| Schade. Wenn ich noch mal jung genug wäre, würde mich in diesem Land nichts mehr halten. Ja, sogar in ganz Europa nicht |
|
#100
| |||
| |||
| Und Freunde von mir leben in Kanada. denen gehts sehr gut. Die lachen sich kaputt über das dämliche Deutschland |
| Themen-Optionen | |
| |
| | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| 1 Jahr ins Ausland? | Kaldi | Bewerben im Ausland | 4 | 09.11.2009 11:38 |
| Soziales Jahr im Ausland | Ettuntop | Bewerben im Ausland | 2 | 27.02.2009 15:46 |
| Sprachkursgenehmigung im Ausland möglich? | Mr. X | Bewerbung allgemein | 1 | 16.09.2008 19:26 |
| Was tun als ALG II Empfänger mit der Möglichkeit im Ausland zu arbeiten? | id4community | ALG II/Hartz IV | 1 | 24.02.2007 12:37 |
| Was beachten im Ausland | Nerocrome | Karriere & Job | 3 | 03.10.2006 16:04 |