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#1
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| Hallo zusammen, ich bin beim Stöbern im Internet auf dieses Forum aufmerksam geworden Zu meiner Situation, ich bin 23 Jahre alt und habe nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht und diese auch mit guten Ergebnissen abgeschlossen. Dann musste ich im letzten Jahr meine Zivildienst ableisten. Seit diesem Jahr bin ich wieder bei der Bank in der ich meine Ausbildung gemacht habe als Kreditsachbearbeiter beschäftigt. Parallel zum Zivildienst habe ich im letzten Jahr ein Abendstudium zu Bachelor of Business Administration begonnen, von dem ich bereits 2 Semster absolviert habe. Nun zu meinem Problem, ich bin bei meinem aktuellen Arbeitgeber nicht zufrieden, da die Entlohnung recht mau ist und Aufstiegchance quasi nicht vorhanden sind bzw nicht sehr erstrebenswert. Zudem unterstützt der AG mein nebenberufliches Studium nicht. Ich würde mich daher gerne umorientieren. Die Frage ist jetzt welches Unternehmen Mitarbeiter einstellen, die ein Abendstudium fördern und Mitarbeiter nach der Arbeit einstellen. Die meisten Unternehmen bieten nur ein duales Studium an oder ein Traineeship für Studenten, die ihr Studium abgeschlossen haben. Für Tipps wäre ich sehr dankbar. LG Trick |
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#2
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Karriere macht man bei einer Bank nur a) bei einem der zumindest teils privaten Institute und b) nicht im Geschäft mit normalsterblichen Kunden. Zitat:
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Richtig. Und weshalb ist das so? Weil wahlweise die dualen Studiengänge auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt sind, das Unternehmen also direkten Mehrwert erfährt durch das duale Studium, oder in einem Traineeship 100% die Interessen des Unternehmens im Fokus stehn. Du hast dich privat dazu entschieden, ein Abendstudium zu absolvieren. Das hat mit dualen Studiengängen und Traineeships absolut nichts zu tun, DU machst aktuell PRIVAT eine Weiterqualifizierung. Dein potentieller neuer Arbeitgeber hat damit nichts zu schaffen und solange das Studium nicht abgeschlossen ist, hat er auch nichts davon. Sowas kann man nicht nachträglich anleiern. Weiterbildungen, die durch den Arbeitgeber unterstützt werden, müssen entsprechend vorab(!!) mit dem Arbeitgeber entsprechend verhandelt und abgeklärt werden. Mir wäre auf Anhieb auch kein Betrieb bekannt, der ohne Weiteres ein Abendstudium finanziell stützen würde. Warum auch? Durch ein duales Studium entstehen keine gesonderten Kosten, weil es über die normalen, öffentlichen Bildungswege läuft, also staatlich getragen. Traineeships verursachen nur interne Bildungskosten. Ein Abendstudium bei einem privaten Träger ist eine komplett andere Baustelle. Das sind hohe externe Kosten und der direkte Nutzen ist nicht klar messbar. Das Ding bringt in allererster Linie dir etwas. Den Nutzen für das Unternehmen müsste man erst einmal durchargumentieren. Wärst du seit ein paar Jahren beim AG, würdest gute Arbeit machen und man würde übereinkommen, dass du dich für die Unterstützung beim Abendstudium für X Jahre dem Unternehmen verpflichtest in einer Position, in der das Studium für das Unternehmen hilfreich ist, dann gibt es solche Einzelfallentscheidungen. Aber wer sollte einen fremden Arbeitnehmer einstellen, dessen private Weiterbildung finanzieren und ihn sich auf Jahre hin verpflichten, bevor er ihn überhaupt kennt, weiß, dass ihm das was bringt? Ich würde das nicht.
__________________ All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move. |
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#3
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| Danke für deine Antwort. Ich weiß natürlich, dass ein Arbeitgeber natürlich nicht ins Blaue hinein jemanden einstellt und das Studium bezahlt. Eher geht es mir auch daraum, das der Arbeitgeber das Studium respektiert und eventuell honoriert durch flexible Arbeitszeiten etc. Aber vermutlich ist es sinnvoller das Studium abzuschließen und nebenbei noch etwas Berufserfahrung zu sammeln und sich dann umzuorientieren, oder sehe ich das flasch? LG Trick 88 |
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#4
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| Wenn es "nur" um flexible Arbeitszeiten geht, ist das wieder ein anderes Thema. Das kann man durchaus absprechen. Aber in einer Bank wird das nichts werden. Da ist Flexibilität ein ernstes Problem.
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