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#1
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| Hallo, ich habe ein ziemlich großes Problem. Es geht darum, dass ich einfach überhaupt keine Ahnung habe, was ich beruflich machen möchte/machen soll... Darum wollte ich jetzt einfach mal in die Runde fragen, ob euch vielleicht etwas einfällt. Ich tippe hier jetzt einfach mal drauf los, wird vermutlich lang. Ich hoffe, irgendjemand nimmt sich die Zeit und liest, um mir zu helfen ![]() ------ Zitat:
Tja... und jetzt sitze ich zu Hause und weiß wieder nicht, was ich tun soll... :( Noch eine Ausbildung? Was für eine? Doch wieder zur Schule? Welche Schulform? Praktikum? Wo? Abi? Studium? Welcher Studiengang? Ich habe so viele Interessen, aber sie sind alle recht oberflächlich und mit Einschränkungen. Ich mag Tiere - aber ich könnte sie z. B. nicht verarzten, dazu bin ich zu ängstlich. Ich mag Musik - aber ich kann nur laienhaft Klavier spielen und habe eine sehr dünne Stimme. Ich mag Kinder, ich mag Menschen, ich mag auch Behinderte und Behinderte mögen mich - aber evtl. würde es mich auf Dauer seelisch zu sehr belasten. Ich musste mal einem schwerbehinderten Jungen vom Reiten eine Abfuhr geben, der hatte sich in mich verliebt. Das klingt jetzt witzig - aber das war echt mega hart. Ich mag PCs - aber nur zum Spielen. Ich schreibe auch sehr gerne, hab viele Harry Potter Fanfictions geschrieben... Lese auch sehr gerne... Ich könnte mir auch vorstellen für eine Zeitschrift zu schreiben, aber an sowas kommt man einfach so schlecht ran. Ich kann ziemlich gut mit Menschen, ich bin wirklich nett und zuverlässig. Ich kann gut telefonieren, ich kann gut mit verschiedenster Software... Habe mal Praktikum im Hotel an der Rezeption gemacht, das hat mir da auch total Spaß gemacht, aber die Ausbildung zur Hotelfachfrau wär widerum nix für mich. Die Noten versauen mir dabei eben auch einiges. Ich wünschte, ich hätte mich damals mehr angestrengt. Jetzt ist es zu spät. Habt ihr vielleicht den passenden Beruf für mich? ![]() PS: Ich bin 18, werde im Sommer 19. Wohne bei Bremen. |
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#2
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| Die mit den "alles wird gut" und "du musst das machen wozu du total viel dolle Lust hast"-Phrasen kommen morgen vermutlich. Ich bin die mit dem "krieg den ***** hoch, das hier ist nicht das Ponnyland!"-Unterton. Deine - ich nenne es mal - außerschulische Interessen... schön. Netter Ausgleich. Maßgeblich für´s Thema Job? Meiner Ansicht nach nein, es sei denn, du willst noch 3 Ausbildungen abbrechen, weil du dich vorher nicht über das TATSÄCHLICHE Aufgabengebiet informiert hast. Fachinformatiker schrauben nämlich PCs auf. Spiele und Programme entwickeln Menschen, die Informatik studiert haben. Das war einfach kurzsichtig und blauäugig. Im Augenblick seh ich das Problem weder in deinen Fähigkeiten noch in deinen Interessen - du benimmst dich schlicht wie eine 16jährige, die sich ein Praktikum aussuchen soll. Nicht wie eine Erwachsene (18...), die sich Gedanken um ihren beruflichen Werdegang macht. Zitat:
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Knick es. Zitat:
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Gegenfrage: Was genau würde dich bei deiner aktuellen Weltsicht auf Dauer NICHT seelisch zu sehr belasten? Zitat:
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Als Realschülerin mit leidlich realistischem Blick auf die Welt - gar nicht. Volontariate sind schon unter 1er-Studenten ein sehr wertvolles gut - du würdest schlicht keinerlei Land sehen. Zitat:
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Es ist ganz banal: Du hast im Moment kein realistisches Bild davon, was Berufstätigkeit ist. Niemand - einzelne Künstler und glückliche aber bettelarme Alternative ausgenommen - hat pausenlos und ununterbrochen Spaß in seinem Job. Jeder ist auf die ein oder andere Art seelisch wegen seines Jobs belastet. Die einen mehr, die andren weniger. Aber ohne gibbet schlichtweg nicht. Wie stellst du dir das denn vor? Du kannst toll mit Menschen, fängst irgendwo im Kundenservice an und wenn der erste aufgebrachte Kunde seinen Ärger über dir ausschüttet, kündigst du? Du kannst toll mit Tieren, aber sobald es da mal hässlich wird - und das wird es in der Arbeit mit Tieren immer - kündigst du? Du kannst mit Behinderten - aber sobald da irgendwas aus dem Ruder läuft - was es in diesem Umfeld praktisch IMMER tut - kündigst du? Du kannst mit üblicher EDV umgehn? Herzlichen Glückwunsch - damit bist du eine der wenigen unter 80% der arbeitenden Bevölkerung. Das ist einfach selbstverständlich heutzutage. Sofern du also nicht Programmieren kannst, sieh das als normal an. Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wie du mit deiner aktuellen Einstellung auf dem aktuellen Markt als Berufstätige überleben solltest. Vielleicht ne Ausbildung als Floristin. Da sind die Kunden freundlich, die Arbeit selbst lässt sich lernen und nen entsprechenden Laden gibts garantiert in deiner Nähe.
__________________ All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move. |
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#3
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| Ähm... Möchte mal dazu Stellung nehmen, weil du scheinbar ein extrem falsches Bild von mir hast und ich nicht will, dass weitere Leute dieses Bild übernehmen. So wird mir nämlich absolut nicht geholfen. Du hast in einigen Teilen natürlich Recht. Der Markt ist kein Ponyhof. Aber ich möchte nicht in einem Beruf arbeiten, mit dem ich nichts anfangen kann. Darum frage ich doch um Rat. Ist das zu viel verlangt? In anderen Teilen stellst du mich nur als dummes kleines Gör da. Solche Verurteilungen brauch ich natürlich nicht. Nicht ganz unbegründet, aber trotzdem unhöflich, weil du keine genauen Details kennst. Wie zum Beispiel, dass es für den Beruf des Fachinformatikers zwei Fachrichtungen gibt (Systemintegration und Softwareentwicklung). Klar, habe ich mich gefragt, was ich in so nem Pissbetrieb für Software entwickeln solle, die kriegen ja wohl kaum Aufträge für sowas - Vielleicht war ich "blauäugig", dass ich es in diesem Betrieb gemacht habe und nicht woanders.Du urteilst ziemlich vorschnell und ungerecht, hab ich das Gefühl. Vor allem das mit dem behinderten Jungen. Weil ich nicht damit umzugehen weiss, wie man einen physisch und psychisch beeinträchtigten Jugendlichen in dieser Beziehung zurückweist ohne dass er ausrastet, anfängt zu weinen und ich meinen Job als Bezugsperson dann nicht mehr machen kann, unterstellst du mir so weithergeholte Dinge? Ich würde gerne sehen, wie du das machst. Und ich würde auch gerne sehen, wo ich gesagt habe, dass ich darauf gekündigt habe. Es ist einfach eine unangenehme Situation gewesen, noch eine ganze Zeit danach - weil er sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hat, dass ich danach nochmal in dieser Gruppe mitführe. Dein Rumgereite auf "seelischer Belastbarkeit" ist ziemlich witzig - wo ich es nicht mal klar definiert habe... Ich weiß für meinen Teil nicht, wie ich mit richtigen Schicksalsschlägen wie Tod (z. B. bei so Berufen wie Altenpfleger) umgehen würde, weil ich mit sowas auf dieser Ebene noch nie konfrontiert wurde. Darum steht da ein evtl. Das ist ales. Es könnte sein, dass ich mich in solchen Berufen emotional zu sehr auf schwerkranke Patienten einlasse und es mir dann wiederholt richtig mies geht, wenn sie mir wegsterben. Das wäre fatal. Darum will ich sowas ausschließen. Vielleicht ist das ja auch gar nicht der Fall - ich weiß es eben nicht. Ich habe viel "unnützes Zeug" aufgeführt, richtig. Um zu zeigen, dass ich keine einzige Möglichkeit unüberlegt ausgeschlossen habe. Habe schon andere Threads zu dem Thema gelesen und da wurde nach sowas gefragt, also habe ich es sofort mit reingeschrieben. Ich weiß nicht, wo da das Problem liegt und was das mit Unreife zu tun hat, wenn ich so viele Infos wie möglich in meinen Post packen will. ![]() Noch mehr utopische Unterstellungen: Mit aggressiven bzw. generell verhaltensgestörten Pferden hatte ich mehrere Jahre regelmäßig zu tun und da gabs kein Problem von meiner Seite. Aber ich könnte kein Pferd und kein anderes Tier aufschneiden, operieren, einschläfern. Das meine ich mit ängstlich. Ich wollte damit sowas wie Tierarzthelferin o. Ä. ausschließen. Das Ausmisten habe ich täglich gemacht, 40 Boxen und 20 Paddocks. Ich habe mich nie beschwert, obwohl ich rein körperlich manchmal nicht mehr konnte. Als Beruf würde ich sowas einfach nicht für immer machen wollen, genauso wenig wie du Klos putzen wollen würdest. Zur nächste Unterstellung: Hotelfachfrau ist vermutlich nichts für mich, weil ich ein totaler Loser im Service war und das ein elementarer Bestandteil der Ausbildung ist. Das hektische Hotelleben, was ich außerhalb der Verwaltung kennengelernt habe, sagte mir einfach nicht so zu wie erhofft. Eine Ausbildung zur Rezeptionistin gibt es leider nicht. Dass ich nicht mit "unfreundlichen" Kunden umgehen könnte, ist auch ne Sache, bei der ich nicht verstehe, wie du überhaupt darauf kommst. Verdiene mir momentan nur mein bisschen Taschengeld davon, dass ich mich von Leuten am Telefon anpampen lasse, weil sie ihr Klatschblatt nicht bekommen haben (meine Mutter arbeitet nebenbei bei der Zeitung). Das ist nicht prickelnd, aber auch nichts schlimmes. Ist aber keine dauerhafte Lösung. Dieses unnötige sarkastische Gezicke lass ich jetzt mal unkommentiert so stehen. Bitte ab jetzt nur noch ernstgemeinte Ratschläge und Hilfe. |
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#4
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| Zitat:
In der Tat ist es so, dass sich die Arbeitsbedingungen im Laufe der Zeit eklatant verschlechtert haben, das fängt bei realen Lohnverlusten, realer Arbeitszeitsteigerung und auch der persönlichen Belastung jedes einzelnen Arbeitnehmers an und hört bei brutalster Ausbeutung auf. Diese Erfahrungen spiegeln sich natürlich in den Kommentaren der User wider. Die Frage, die du dir stellst, ist eigentlich genau die Frage, die sich derzeit fast alle Beschäftigten stellen: was ist, wenn ich meinen Job verliere, was mache ich dann? Berufsbilder sind veraltet Die Anforderungen sind gestiegen (Sprachkenntnisse, Computerbedienung) Es werden nur noch Junge eingestellt, die Alten bleiben auf der Strecke Diese Probleme sind aber eigentlich nicht nur auf die Alten beschränkt, die Jungen stehen bereits heute vor den gleichen Problemen: Wie schaffe ich es, täglich 10 Stunden und mehr durchzuhalten? Wird mein Beruf, den ich heute lerne, noch in fünf oder zehn Jahren aktuell sein? Was mache ich, wenn ich nicht nach der Ausbildung übernommen werde und den Anschluss im erlernten Beruf nicht mehr finde? Wird der technische Fortschritt meinen Beruf (und damit mich) überflüssig /entbehrlich machen? Beispiel: die derzeitigen Sprachübersetzungen per Computer sind noch recht steinzeitmässig, aber was wird in dreissig Jahren sein: ist ein Universaltranslator a la Star Trek dann noch Science Fiction oder bittere Realität ? Man muss sich also fragen, wie weit die natürliche Intelligenz und die eigene Persönlichkeit entwickelt und gestärkt sind, um dem Druck eines Arbeitsmarktes standzuhalten, auf dem es keine Regeln mehr zu geben scheint. Mit 18/19 bist du zu jung, um bereits über eine optimale Schussfestigkeit zu verfügen. Diese erwirbt man erst im Laufe der Jahre, und zwar im Rahmen beruflicher Tätigkeit. Die heutige Generation der in den Beruf Eintretenden muss bei der Wahl des Berufes auch vorsichtiger sei als frühere Generationen. Da es in Zukunft keine Rente oder zumindest keine ausreichende Rente geben wird, muss man seine Arbeitsfähigkeit bis in's hohe Alter beibehalten, man kann sich also keine vorzeitige Erschöpfung leisten. Die Invalidenrenten sind durch den § 8 SGB II ebenfalls abgeschafft. Derzeit sehe ich das so, dass man seinen Beruf nicht wirklich vorausplanen kann, man kann höchstens versuchen, einen halbwegs stabilen Berufsverlauf für ca. 10 Jahre einzuplanen. Danach werden sich die politischen, weltwirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen so weit geändert haben, dass weitere Planungen Makulatur sind. Beruflich würde ich in Richtung Export/Import schauen, und mich auch mal mit dem Thema Brasilien befassen: das setzt aber portugiesische Sprachkentnisse voraus. Um China kommt auch niemand mehr herum. Wer also einen sprachgeprägten Beruf wählt, kann, wenn er die Weltpolitik verfolgt, durchaus seine Nische finden.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#5
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@ciel So. Jetzt bist du in der richtigen Stimmung, dich mit dem Thema zu befassen. Aktuell funktioniert nämlich nur noch "So, ihr Helden, jetzt komm ich!" da draußen. Viel Spaß beim Orientieren.
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#7
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Mein Tipp: Geh' raus und spreche mit Leuten, die irgendwie beruflich mit Sachen zu tun haben, die du gut findest. Wenn es Pferde sind, dann spreche mit Leuten, die mit Pferden zu tun haben. Frage diese Leute nach ihrem Weg zu ihrer beruflichen Tätigkeit, frage sie nach Vorteilen und Nachteilen, Trends, zukünftigen Entwicklungen, was muss man draufhaben, um so etwas beruflich zu machen, was für formelle Qualifkationen braucht man (meistens braucht man nicht viel, wichtig ist die Begeisterung, das Interesse und die Motivation) usw. Und vor allem: Wenn dir Ausmisten keinen Spaß macht, Herumoperieren an Pferden auch nicht und wenn du den Eindruck hast, dass man von der Arbeit mit Pferden nicht leben kann, dann frage: "Wen kennen Sie sonst noch, der auch mit Pferden beruflich zu tun hat, aber nicht jeden Tag ausmisten muss, an den Tieren herumoperieren muss und der von seiner Tätigkeit mit Pferden gut leben kann?" Und wenn du das Gefühl hast, dass du in Mathe zu schlecht warst, frage: "Wen kennen Sie, der auch in Mathe schlecht war und trotzdem XY macht?" bzw. "Wen kennen Sie sonst noch, der kein Problem mit schlechten Mathe-Noten haben dürfte?" usw. Du baust dadurch automatisch persönliche Kontakte in deinem Interessensgebiet auf und begibst dich in die Nähe der Leute, die über Einstellungen in deinem Interessensgebiet entscheiden. Das funktioniert zielsicherer und besser als der Bewerbungskram und das Surfen im Internet. Du bekommst erstklassige persönliche Kontakte und Infos aus erster Hand. Das gilt für alle Bereiche, die irgendwie interessant sind. Das Wichtigste: Du musst deinen Hintern in Bewegung setzen und damit anfangen. Suche dir Adressen und Ansprechpartner raus, fahre hin und bitte diese Leute um ein Gespräch. Und lass dir nichts sagen von Leuten, die die Arbeitswelt wie ein Kriegsgebiet sehen. Das ist Blödsinn. Die Arbeitswelt ist tatsächlich wie ein großer Ponyhof und es macht Spaß, sie zu entdecken. Allerdings nur persönlich vor Ort und nicht über die Sachen, die hier bis zum absoluten Exzess so propagiert werden: Herumfeilen an Anschreiben und Lebensläufen, Rumsuchen im Stellenmarkt und im Internet - das kann (!) auch funktionieren, ist aber meistens ziemliche Zeit- und Energieverschwendung. finde-deine-aufgabe
__________________ Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, dann schaffen sie sie selbst. George Bernard Shaw |
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#8
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| Huhu, danke für eure Antworten erstmal ![]() Daran, dass Übersetzer irgendwann teils überflüssig werden, weil die Technik weiter ausreift - daran habe ich echt noch gar nie gedacht. Aber damit hast du vollkommen Recht. Google language tool u. Ä. kannste ja jetzt NOCH in die Tonne kloppen... Ich möchte auf alle Fälle noch eine richtige Berufsausbildung machen, damit ich zumindest etwas Festes in Händen halte. Hatte ja zunächst auch versucht, als kfm. Assistentin zu arbeiten. Die BFS-Ausbildung ist aber wirklich einfach nur ... Rauch. Auch, wenn sie als vollwertig auf dem Blatt steht. Mir wird verständlicherweise jede Bürokauffrau vorgezogen. Import/Export. Sowas wie Speditionskauffrau? Das würde mir auch gefallen, denk ich. Müsste aber wohl umziehen. Im Umkreis hier findet man größtenteils Ausbildungen zu handwerklichen Berufen. Auch ein paar im Einzelhandel, ein paar mal Büro... Ich habe bisher strikt gesagt, dass ich hier nicht wegmöchte, aber nach den letzten Tagen, an denen ich wirklich jede letzte Ecke jeder Lehrstellenbörse und jede Homepage jedes Unternehmens gewälzt habe, glaube ich, werd ich fast gar nicht drum herum kommen. Hallo finde-deine-aufgabe ![]() auch danke für deinen Eintrag. Allgemein ist das mit dem "einfach mal hinfahren und fragen" ein guter Rat, hab ich noch nie so direkt in Erwägung gezogen, dankesehr. Meine Cheffin beim Praktikum damals war immer drauf und dran mit der Idee, dass ich Reittherapeutin werde. Aber ohne eigenen Betrieb oder Festanstellung an einem großen Hof kann man das laut ihrer Aussage vergessen. Es ist der Job einer "normalen" Reitlehrerin - nur ist dabei eine pädagogische Vorbildung erforderlich und dann gibts einfach noch eine (teure) Weiterbildung oben drauf. Zu Pferden gibts ja viele Berufe, aber ob die niet- und nagelfest sind, ist immer die Frage Pferdetherapeuten gibts ja auch. Pferdezahnarzt. Sattler ... Ich hatte eigentlich diese Richtung schon komplett verworfen. Lieber was kaufmännisches werden, beständig und vernünftig sein... Aber ich werde mal die Pferdewirtschaft wieder in meine Suche einbeziehen, glaub ich. ![]() So und jetzt nochmal allgemein... Meine kleine große Recherche bis jetzt: Das große Krankenhaus hier und auch einige private Praxen haben noch einige Stellen als med. Fachangestellte zu besetzen. Da werd ich mich jetzt erstmal einfach drauf bewerben und schauen, wie die Chancen da stehen. Ansonsten hab ich noch ne Bewerbung als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte offen bei einem Anwalt, den meine Mutter kennt. Und eine als Buchhändlerin. Ziemlich bunt gemixt. Aber ich schaus mir alles mal an. Ich bin zu spät dran für dieses Jahr - aber ich möchte auch keine voreiligen Entscheidungen treffen, um dann wieder unglücklich dazustehen. Habe mir noch ein paar Angebote von Schulen eingeholt, also diese Schulen, die für die Ausbildung dann Geld verlangen. Physiotherapeut, PTA, BTA, Diätassistent gibts hier. PTA find ich irgendwie auch ganz interessant. Aber ich denke, die Arge übernimmt die Kosten da eh nicht, oder? Monatlich 200-300€, Aufnahmegebühr 100, Prüfungsgebühr 300. Ist schon ziemlich viel Geld. Auch ganz gut: Hatte mich auf gut Glück bei der Stadt beworben, u. A. als Fachangestellte für Medien- und Infodienste, Fachrichtung Bibliothek. Der Cheffin gefiel meine Bewerbung sehr gut - darum hat sie mich persönlich angerufen, um mir mitzuteilen, dass ... sie keine Ausbildungsplätze dieses Jahr zu vergeben haben. Erst wieder 2011... Und da sollte ich sie auf jeden Fall nochmal kontaktieren. FaMI gefällt mir auch sehr gut vom Berufsbild her.Mal schauen, was bei den jüngsten Bewerbungen rauskommt. |
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#9
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| Zitat:
__________________ Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, dann schaffen sie sie selbst. George Bernard Shaw |
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