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#1
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| Hallo, ich muß ein wenig ausholen, damit man den Zusammenhang versteht. Meine Vorgesetzte wurde schwanger, wo ich noch im Erziehungsurlaub war. Man bat mich ein halbes Jahr früher arbeiten zu kommen, damit ich sie vertreten kann. Dafür gab es eine Beförderung zur Stellvertretung. Habe dann meine Zwillinge mit 1 1/2 Jahren in den Kindergarten gebracht. Da sie 10 Wochen zu früh zur Welt gekommen sind, waren sie häufig krank. Ich habe jedes Mal eine Lösung gefunden. Habe sie immer irgendwo abgegeben können. Teilweise brachte ich sie krank in die Kita. Habe pro Jahr vielleicht 4-7 Tage im Jahr gefehlt. Ich habe die komplette Abteilung und das gesamte Aufgabengebiet der Leitung gut geleitet. Nun ist sie seit 1 1/2 Jahren wieder zurück. Ich wurde wieder zurückgestuft (von Entscheidungssituationen und einigen Aufgabengebieten). Das war Anfangs recht hart. Habe mich aber gefügt. Im Jahr 2008 war die Vorgesetzte selbst (ohne Kind) 27 Werktage krank. Desweiteren hat sie sich Urlaub genommen, wo uns es verboten wurde. Für sie ist es selbstverständlich, dass sie dieses Jahr wieder den 24.12. (das 3.mal in Folge) frei hat. Für mich ist es das 4. mal in Folge, dass ich arbeiten muss. Sie hat sich desweiteren komplett verändert. Läßt Mitarbeiter einfach stehen, wenn die was von ihr wollen. Knallt Türen, brüllt rum, macht etliche Fehler und raucht alle ca. 50 min eine Zigarette (wo sie dann 5 min immer weg ist). Wir haben viele Ü-Stunden und jedes Mal hält sie uns vor, dass sie ihre Familie nicht sieht. Mir geht es genauso, aber es ist leider nicht änderbar, aufgrund der vielen Arbeit. Die ganzen anderen Abteilungen fragen uns immer wieder, was mit der schon wieder los ist. So nun zum Punkt: Mein Kind ist krankgeworden und diesmal war es mir nicht möglich, mein Kind irgendwo hinzubringen. Ich mußte mich für 4 Tage krankschreiben lassen. Also rief ich auf Arbeit an, um dass mitzuteilen. Es wurde mir gleich an den Kopf geworfen, dass sie nun eine "Nachtschicht" wegen mir einlegen muß. Ihre Kita hatte eben selbst angerufen, dass ihr Kind krank ist (das Kind war 2 Wochen zuvor, sie selbst 4 Wochen zuvor krank). Dann beendete sie das Gespräch, ohne dass ich die Möglichkeit hatte, zu sagen, wie lange ich krank geschrieben bin. Also rief ich in der Personalabtleiung an und das mitzuteilen. Meine andere Kollegin rief mich dann kurz an, erzählte mir, dass die Vorgesetze nicht verstehen kann, warum mein Mann nicht zu Hause geblieben ist. Er ist zu 80% immer mit den Kindern zu Hause, wenn sie krank sind. Nur dieses Mal war er auf Geschäftsreise und ich ganz allein. Also schrieb ich dann meiner Kollegin eine Mail, dass ich super enttäuscht von unserer Vorgesetzen bin, dass man mir so gegenübertritt. Das wir nie gemurrt haben, als sie 2008 ständig krank war. Wir hatten immer Verständnis für sie. Haben auch nie gemeckert, wenn sie ständig zu spät kam. Wenn ihr Kind krank war, war das auch ok für uns, sie sollte sich kein Kopf um uns machen. Wir fanden ihr Verhalten unfair und egoistisch. Nun hat sie aber in den Mails meiner Kollegin rumgewüllt, diese Mail ausgedruckt und an die GF weitergeleitet, mit der Begründung, wir machen sie im ganzen HAus schlecht. Meine Kollegin hatte am Freitag ihren Termin, ich meinen am Montag. Wir sollen froh sein, hier arbeiten zu dürfen. Wir haben nie mit jemand anderen darüber gesprochen. Bin total frustriert. Habe meiner Vorgesetzten dann noch eine Mail geschrieben, wie enttäuscht ich von ihr bin, obwohl wir ihr immer den Rücken frei gehalten haben. Sie sieht das anders. Sie ist komplett im ganzen Haus eher unbeliebt, aber das hat sie alles selbst verursacht. Habe mich nie geäußert, wenn andere über sie gelästert haben. Ich finde es super unfair. Nun ist für mich Eiszeit ihr gegenüber. |
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#2
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| was soll man bei "Schmutziger Wäsche Wascherei " für einen Rat geben ? Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#3
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| Melde diesen Vorfall bitte sofort eurem Datenschutzbeauftragten, und eurem Betriebsrat. Habt ihr eine Richtlinie, die den Umgang mit E-Mail regelt?
__________________ Viele Grüße, FreiBir Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben. Georg Christoph Lichtenberg |
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#4
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| dass es so abgelaufen ist. Kann Dich auch voll verstehen. Aber leider wird immer dem AL Glauben geschenkt. Hoffe, es verbessert sich bei Euch. Ansonsten hilft nur noch ein neuer Job. Alles Gute |
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#5
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| Naja, seine Wäsche soll jeder selbst waschen, aber hier sitzt ja das Kind nun mit im Bade und ist auf dem Weg zum Brunnen... Zunächst einmal würde ich gerne wissen, wie lange du schon bei diesem Unternehmen bist und wie groß das Unternehmen ist. Abhängig davon sind mehrere Verläufe denkbar: 1. die GF weiß um den Ruf und das Verhalten der Dame, es haben sich schon Leute beschwert und die GF nimmt das ganze daher nicht übermäßig tragisch. 2. die GF weiß von alledem ganz und gar nichts und diese Email ist mehr oder minder der erste "Beleg" zwischenmenschlichen Umganges, den sie überhaupt von einer der Beteiligten hat 3. eine Mischung aus beidem, sprich, die GF ahnt zwar etwas, will aber Frieden im Haus und es sich aus irgendwelchen Gründen nicht mit der Dame verscherzen, wird also euch die Verantwortung zuschieben. Deinerseits gibt es drei potentielle Einstellungen zum kommenden Geschehen: 1. Du fühlst dich vollkommen abhängig von diesem Job und willst um Himmels Willen keinen Ärger, entschuldigst dich also artig, erzählst irgendwas von "nicht richtig verhalten" und gelobst Besserung 2. Du arbeitest zwar gerne für diese Firma, nicht aber um jeden Preis. Du hast dich fair verhalten - deine Vorgesetzte nicht. Also schilderst du diese Situation klar und wahrheitsgemäß auch der GF. 3. Du hast im Grunde die Nase ohnehin voll von dem Laden. Außerdem ist dir bewusst, dass du durch die Stellvertretung die Chance auf einen Karriereschritt in einer anderen Firma hast, wenn du dich eben mit dieser Argumentation bewirbst, DASS du die Abteilungsleitung über ein Jahr lang vertreten hast. Das kommunizierst du dann auch im Gespräch mit der GF: Dass du gerne dort gearbeitet hast bisher, du nun aber sowohl deinen Seelenfrieden als auch dein berufliches Fortkommen gefährdet siehst und dir unsicher bist, ob man sich nicht besser anderweitig orientiert. ... dann können nämlich zwei Dinge passieren: a) die GF weiß sehr genau, dass sie dich dringender braucht als die Dame, verschafft dir eine Beförderung und Madame aus den Augen - und sei es in eine andere Abteilung. oder b) sie weiß es nicht und lässt dich gehn. |
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#6
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| Hallo Eauvive, bin jetzt 6 Jahre im Unternehmen und wir sind ca. 140 Mitarbeiter. Die GF weiß eher nicht vom Ruf der Dame, da ja niemand ihre Fehltritte herum erzählt. Man schüttelt eher den Kopf und denkt sich sein Teil. Punkt 2 wird eher in Kraft treten. Punkt 3 stimmt, denke ich teilweise. Wir übernehmen viele ihrer Arbeiten und helfen ihr in den Projekten. Bei den Präsentationen jedoch stellt sie es immer als ihr Ergebnis dar, ohne jemals zu sagen, meine Kollegen haben mich voll unterstützt, damit es so aussieht. Also denken die, man eine super Frau mit einer tollen Arbeit. Habe neben der Arbeit (trotz kleiner Zwillinge) mein Diplom Betriebswirt sehr erfolgreich abgeschlossen (1/100 Es leider nur immer super unfair, dass solche Kollegen immer im Betrieb bleiben und die, die gute Arbeit leisten, dann immer kündigen. Bin gespannt, wie es am Montag verläuft. Werde jetzt jegliche Zuarbeit lassen. Jetzt wird sie ihre Auftäge ganz allein erstellen müßen, wie jeder andere auch, trotz des normales Arbeitsaufwands. LG und vielen Dank |
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