Was meint ihr zu diesem Gehalt!
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  #1  
Alt 02.11.2008, 20:58
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werners befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Was meint ihr zu diesem Gehalt!


Hi!

Hätte mal eine Frage an die Community!

Ich arbeite zur Zeit in der Getränkeindustrie und leite seit mitte dieses Jahres einen produzierenden Teilbereich dieses Unternehmens!
Ich bin vom Ausbildungsgrad Dipl. Ing. in dieser Branche.

Mein aktuelles Gehalt beträgt 2600€ pro Monat bei 40h/Woche(Kommen aber noch gut und gerne 300 Überstunden pro Jahr dazu). Nachdem ich mehr Geld gefordert hatte sagte man mir zu ca. 3000€ wären noch möglich, mehr jedoch nicht.

Meine Produktionsverantwortung sind immerhin Waren im Wert von ca. 18 Millionen Euro.

Meint ihr nicht auch das das mir angebotene Gehalt deutlich zu niedrig ausfällt im Vergleich zur Verantwortung?

Gruß werners
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  #2  
Alt 02.11.2008, 21:34
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FreiBir befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo werners,

Gehälter steigen und fallen mit der Region, Branchen, Gewerkschaften, Tarifverträgen und und und.

Und unter anderem auch, mit der Dauer, der Besetzung der Position.
Du bist erst seit einem halben Jahr in deiner Position. Für meine Region, wäre die Bezahlung nicht unterdurchschnittlich.

Wo lebst und arbeitest du, in welcher Region?
__________________
Viele Grüße,

FreiBir

Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben.
Georg Christoph Lichtenberg
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  #3  
Alt 04.11.2008, 07:40
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Standard Hallo werners!

Willkommen hier! ...

Zu deiner Frage eine Antwort von mir:

Regional hin oder regional her- willst du es so haben wie die "Großen"?
Schön wär's, wie Ackermann und Co. zu verdienen. Dabei ist es doch gleich, in welcher rechenbaren Größe mit Verlust oder Gewinn man an den Umsatzmillionen beteiligt wird.

Freibir hat schon teilweise recht..., doch warum soll man im Umfeld von FFM ganz einfach "mehr" verdienen als in der östlichen Provinz? Weil's dort im z.B. Bergischen mehr Banker gibt als Gartenzäune?
Auch hier gibt's viele Betriebe, welche mehrere Millionen pro Jahr erwirtschaften und die verantwortlichen Dipl.- Ing.'s eben mit einem Gehalt wie dem deinen klarkommen müssen. Da wird nicht gemault, sondern an die (eigene) Zukunft im Beruf der Fa. gedacht.

Mein eigener Sohn ist so einer. Er rackert in Tschechien in der Firmenleitung einer großen Schweizer Fa., welche Baumarkt- und Profihandwerkzeuge herstellt. Und das schon seit 3 Jahren. Erst vor einem Jahr bekam er den befristeten Arbeitsvertrag auf unbestimmte Zeit gewandelt und dazu eine Gehaltsverdoppelung (!). Nur- dafür, werners, hat er 2 Jahre sein Bestes gegeben. Nun kann er den verdienten Lohn ernten. Er hat nicht nach 6 Monaten nach einer Lohnerhöhung gefragt ...

Das dazu von mir.

soisrecht2
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  #4  
Alt 04.11.2008, 17:35
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Also wie Ackermann möchte ich es nicht!

Übrigens arbeite ich nicht erst seit einem halben Jahr in dieser Fa., sondern ich leite erst seit einem halben Jahr diese Abteilung. Mit dem arbeiten begonnen habe ich dort vor knapp 2 Jahren!

Aber ich sehe es eben nicht ein bei massiv gestiegener Verantwortung konstanten Lohn zu erhalten. Ich leg mich ja ins Zeug für die Fa.! 300 Überstunden sind ja nun auch nicht so wenig!

Übrigens die Betriebswirte in unserer Firma verdienen deutlich mehr als ich und bei weniger Verantwortung!!
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  #5  
Alt 04.11.2008, 19:51
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Standard Hast recht

2.600 nach 2 Jahren ist in deiner Klasse gerade mal Durchschnitt.
Bekommst du aber 3000 so kannst du dich keinesfalls mehr beschweren.

Gruss

wellen
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  #6  
Alt 04.11.2008, 20:05
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Standard Ich hatte

1998 einen jungen Dipl. Ing. (Bauleiter) der machte die anfallenden Arbeiten für
20 - 50 Mio. Projekte. Er erhielt damals 4500 DM. Dies nur um mal aufzuzeigen
dass es vor 10 jahren schon schwer war und man sich seine Sporen erst verdienen muss. Nun ja er hat dann ein Unternehmertöchterlin geheiratet. nach dem Motto: Was du dir nicht verdienen kannst musst du erheiraten.


Gruss

wellen
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  #7  
Alt 05.11.2008, 07:07
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Standard Oder so ...

... wellen! Wie recht du doch hast! Der Vergleich zu DM- Zeiten war gut und treffend!

M.l.G.!

soisrecht2
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  #8  
Alt 05.11.2008, 10:19
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Standard Vergleichen kann man

doch sollte man gestiegene Lebenshaltungskosten mit einberechnen.
Vor 10 Jahren Kosteten z.B. Abwasser - Müllgebühren etc. schon weniger.
Bestimmte Schichten haben sich zwischenzeitlich ja auch mehr gegönnt.
1999 lernte ich auch das erste mal sog. Mitnahmementalität eines gewählten Volksvertreters kennen der dafür aber auch suspendiert und abgesetzt wurde.

Gruss


wellen
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  #9  
Alt 05.11.2008, 13:29
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Standard Das ist richtig ...

..., nur die wenigsten rechnen oder interessieren sich für die jüngere Geschichte. Wie hat der scheidende Busch auf die Frage, ob er sich für Geschichte interessiere, geantwortet:

"Geschichte? Da sind wir schon tot."

Nur eine kleine Anekdote...

Zum Thema: Manchmal habe ich den Eindruck, dass viel Weltfremdheit und Desinteresse die Ursache dieser "Mitnahmenetalität"- gerade bei sog. "Großen" aber leider immer mehr auch vom kleinen Bürger- ist.

Stellt man hier im Forum die Frage, ob man (mit den spärlichen Angaben) eine Lohnerhöhung verdient und ob jemand Vergleichswerte angeben kann, dann ist dies sicher immer völlig unverbindlich und provoziert eigentlich andere user zu falschen Einschätzungen der eigenen Wertigkeit.

Das ist meine Sicht auf diese Dinge- muss nicht unbedingt richtig sein. Aber ich seh's nun mal so.

M.l.G.!

soisrecht2
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  #10  
Alt 14.11.2008, 18:31
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Kommt jetzt natürlich noch drauf an, was für ein Ingenieur du bist.


Aber wenn du nicht gerade Architekt oder Bauing bist, kommt mir das etwas niedrig vor. Speziell mit 2 Jahren Berufserfahrung.
Ich geh jetzt davon aus, das das Brutto angaben sind.
Kommt jetzt natürlich darauf an, ob du 12 oder 14 Monatsgehälter bekommst. Deshalb vergleicht man auch gerne Jahresgehälter. Inkl. Zulagen, Boni etc.
300 Überstunden im Jahr ist aber ganz locker.

Du solltest dich mal umhören, was für deine Quali angemessen ist.
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