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#11
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| Eine interessante Frage ![]() Mein Bauchgefühl sagt mir, dass diese Handhabung zwar moralisch fragwürdig, aber leider nicht gesetzwidrig ist .Dieses Gefühl ergibt sich aus der Überlegung, dass es nicht umsonst die Möglichkeit gibt Arbeitsmittel steuerlich abzusetzen. Auch habe ich weit und breit kein Gesetz gefunden, welches eindeutig sagt, dass ausschließlich der Arbeitgeber die Arbeitsmittel bezahlen muss. KomNet Dialog 6725 : Wie kann der Betriebsinhaber die wiederkehrenden Prüfungen der Arbeitsmittel sicherstellen, die der Beschäftigte zur Arbeit mitbringt? http://www.gesetze-im-internet.de/bu...chv/gesamt.pdf Ich lese hieraus, dass der Arbeitgeber nur dafür sorgen zu muss, dass dem Arbeitnehmer die nötigen Arbeitsmittel zur Verfügung stehen und diese den Arbeitsschutzbestimmungen entsprechen. Wie der Arbeitgeber dies anstellt, bleibt scheinbar ihm überlassen.
__________________ ______________________ schöne Grüße wombat Für jene die von Quantität auf Qualität schließen. Die Anzahl meiner Beiträge resultiert nur aus meinem zwanghaften Drang meine höchst persönliche, fachlich unbeleckte, bemüht vernünftige aber möglicherweise falsche Meinung zum Besten zu geben. Zögert also nicht, euch Rat von Experten zu holen, die dafür dann (hoffentlich) auch geradestehen. Ich gehöre nicht zu dieser Elite und tue letzteres auch nicht. |
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#12
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| Ein Arbeitnehmer stellt seine Arbeitskraft zur Verfügung, er ist aber meiner Kenntnis nach nicht verpflichtet, Werkzeuge zu stellen. Es reisst zwar immer mehr ein, dass die Arbeitnehmer alles stellen sollen, angefangen von der Arbeitskleidung über Werkzeuge bis hin zum Klopapier und Reinigungsmittel, ein Fahrzeug soll natürlich auch noch eingebracht werden samt dazugehöriger Unterhaltskosten. Und natürlich noch ein Mobiltelephon, damit einem der Boss nonstop rund um die Uhr auf den Wecker gehen kann. Und zum Auto gehört dann natürlich auch noch ein Navi. Da die Löhne aber auf breiter Front eingebrochen sind, sollte man solchen Unfug rigoros ablehnen. Sonst verlangt man demnächst noch von einem Kapitän, er soll seinen eigenen Dampfer mitbringen .Um auf den hier vorgetragenen Fall einzugehen: Die Klamotten sind auch noch mit dem Firmenlogo versehen, das heisst, man kann diese beim nächsten Arbeitgeber nicht mehr verwenden. Der Werkzeug- Preis von 600€ (fast 1.200,-- DM) erscheint mir recht üppig, mich beschleicht der Verdacht, dass das Unternehmen noch daran verdient und nicht zum Selbstkostenpreis abgegeben wird. "Seriös" nenne ich das nicht.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#13
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| Wieviel sollst Du da verdienen? Wärst Du damit von ALG II unabhängig? Und pass auf, dass Dir die Arge die Kosten nicht als Darlehen vorstreckt und dann ihrerseits das Geld von Dir eintreibt. Ist denn jetzt die Arge für Dich zuständig oder die Arbeitsagentur (ALG I oder ALG II)?
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#14
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| Hi. Die Arge ist für mich zuständig. War heute morgen auf der Arge und wollte den Sachbearbeiter sprechen, leider geht ohne Termin da momentan gar nix, weil der zusätzlich noch Urlaubsvertretung macht. Nunja bin dann zu der Firma hin und habe gesagt dass ich den Job nicht annehme. Da meinte der Typ von der Leihfirma: ich habe sie jetzt schon fest eingeplant, der Kunde wartet morgen auf Sie. Es kam zu einer Diskussion, und er sagte, das wäre mittlerweile so üblich, dass man eigenes Werkzeug hat. Bei andern Leihfirmen wär das genauso. Ich sagte, dass ich den Job unter diesen Bedinungen nicht annehme. Der Vermittler von der Leihfirma hat mich dann kurz nach draußen gebeten, und mit seinem Chef Rücksprache gehalten. Ein paar Minuten später sollte ich zum Chef ins Büro. Der hat sich meine Bewerbungsunterlagen nochmal angesehen und mit mir nochmal selber geredet. Er meinte dann, er kann mir die Arbeitskleidung auch auf Firmenkosten bereit stellen, und ich könnte einen Werkzeugoffer ohne Kosten leihweise bekommen. Er sagte, "ich muss mich aber auf Sie verlassen können", er hätte da schon Sachen erlebt, Leute die nach 3 Tagen einfach nicht mehr gekommen sind usw. Deswegen würden sie jetzt auch Geld nehmen, man kann die gebrauchten Klamotten ja nicht mehr jemand anderem geben. Damals als die Koffer noch leihweise gestellt wurden, wäre da auch viel Werkzeug verschwunden. Den geliehenen Werkzeugkoffer soll ich pfleglich behandeln und nichts verlieren. Ich würde einen recht guten Eindruck machen und er würde sich auf mich verlassen. Er meinte dann noch, wenn ich ordentlich arbeite und verlässlich bin, gibt er mir eine Lohnerhöhung auf ca 10,60 Euro, und es wäre längerfristig auch eine Festanstellung, bei einer Firma an der er ebenfalls beteiligt ist, zu entsprechenden Konditionen möglich. mfg Geändert von Nazgul (12.07.2010 um 18:12 Uhr) |
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#15
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| Da kann man mal sehen, welchen Unterschied es macht, wenn jemand selbstbewusst auftritt und nicht vor Angst wegen einer möglichen ALG II-Sperre alle Bedingungen zähneknirschend schluckt. 10,60 € sind für ein Zeitarbeitsunternehmen ein ordentliches Geld! Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg, und zwar auch in der Hinsicht, dass Du so bald wie möglich einen sehr guten Arbeitgeber findest, bei dem Du dauerhaft bleiben kannst!
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#16
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| Wobei ich schon noch eine Kleinigkeit anmerken möchte: Zitat:
Zitat:
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#17
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| Danke für eure Wünsche. Ich hoffe die Arbeit wird mir gefallen. Naja es ist so, dass die Leihfirma und eine "normale" Firma sehr stark zusammenarbeiten. Es sind zwar getrennte Geschäftsführer, aber jeder hat an der jeweils anderen Firma eine Beteiligung. So hab ich das jedenfalls mitbekommen. Die Partnerfirma bekommt ihr Personal über die Leihfirma, die dann als Leiharbeiter dort arbeiten. Dort werden aber auch nur ausgesuchte Leiharbeiter hingeschickt. Aus den Besten werden dann die Leute zur Festanstellung ausgewählt. Die Leihfirma verleiht aber nicht nur an die Partnerfirma sondern überall wo sie Leute unterbringen können. |
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