Opfer und andere Missverständnisse (Beobachtungen zu Karrierewegen und Hartz IV) - Seite 3
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Opfer und andere Missverständnisse (Beobachtungen zu Karrierewegen und Hartz IV)

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  #21  
Alt 17.04.2011, 21:24
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Standard AW: Opfer und andere Missverständnisse (Beobachtungen zu Karrierewegen und Hartz IV)


ich bedauere Dir mitteilen zu müssen, dass mit folgender Kurzbetrachtung, alle "Spiralen", "salto mortale", und ähnliche Kunstfiguren will ich nicht "würdigen", dazu ist der Tenor - eine unverhohlene Hetze, zu offensichtlich, meine "Unterhaltung" mit Dir beendet ist.

Zitat:
Das Problem mit lobbyistisch eingefärbten Hetzreden...
Hetzreden? wer hetzt hier gegen wen? Wolfgang Grupp gegen seine Unternehmerkollegen? oder wie oder was?

Zitat:
Fakt ist, dass Stand aktuell ca. 1 Mio. davon ALG 1 bezieht, also hier zur Diskussion gar nicht relevant sind. Das ist ein wandelnder Bereich, der immer da sein wird, egal wieviele offene Stellen es gibt, weil Lücken zwischen zwei Jobs entstehn.
lol - es gab also nie weniger als 1 Mill. Arbeitslose? jugendliches Unwissen

Zitat:
Bleiben 2 Mio. ALG II Empfänger auf 80 Mio. Deutsche. Also nicht einmal 3%...
Arbeitslosenzahlen bezogen auf die Gesamtbevölkerung, d.h. vom Säugling bis zum Greis? Schon aus diesem Grund ist jede weitere Unterhaltung sinnlos - das Gefälle ist zu groß.

Zitat:
Das unterscheidet Lobbyarbeit von faktisch operativer Problemlösung.
lol - ein toller, nassforscher Satz

Zitat:
Für mich ist es okay, dass der Polizist, den ich nachts anrufe, weil bei mir eingebrochen worden ist, aus Steuermitteln gezahlt wird. Ich sehe das Problem nicht.
ich auch nicht, Polizisten sind keine Verwaltungsbeamten/angestellten sondern "Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft".
Das stammt nicht von mir sondern ist offiziell.

Zitat:
Die große Mehrheit sind Menschen, denen einfach die Qualifikation fehlt, um am Arbeitsmarkt etwas mit ihnen anfangen zu können. Sei das nun fachlich, persönlich oder beides.

Daran kann man arbeiten. Viele Ausbildungssuchende tun das zum Beispiel. Oder aber man zieht sich auf die bequeme Opferrolle zurück und beharrt darauf, der Staat müsse irgendwo die 100% passende offene Stelle herzaubern, soll heißen, den Traumjob zum Traumgehalt, unabhängig davon, welche Qualifikation vorliegt oder was der Betroffene selbst zu investieren und zu leisten bereit ist.
nassforsche Hetze

Zitat:
...und die BILD-Zeitung nicht das Lobbypapier der ALG II Front (wäre)...
rofl - das schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht - die BILD, das Propagandahetzblatt in "Stürmer"qualität ("Sozialschmarotzer" u.ä.) für Stammtische und nassforsche "Problemlöser", ein "Lobbypapier" für ALGII-Geschädigte?
Der Gag bekommt von mir "summa cum laude" und dazu stehe ich, im Gegensatz zu anderen "Doktorvätern", selbst dann, wenn Du "abgekupfert" haben solltest. - rofl

Zitat:
Das würde ich mir für Deutschland wünschen.
Mindestlöhne in allen Bereichen, Sekung der Lohnnebenkosten für die Arbeitgeber um zusätzliche weitere Arbeitsplätze zu schaffen, Ausbildungs- und Qualifizierungsprogramme für Arbeits- und Ausbildungssuchende...Mehr Geld für die wirklich Bedürftigen, schneller, mit weniger Hindernissen und größerem Spielraum.
na, denn schreib mal Deinen Wunschzettel für den Tag an dem Weihnachten und Ostern zusammenfallen

Zitat:
...und dann tabula rasa im Stützebezieherbereich.
...und, auch schon eine "Endlösung" parat?

Zitat:
Wenn man nämlich nicht die kategorischen Opfer immer mitversorgen müsste, dann wäre Raum da und es wären Mittel da, um wirklich gezielt helfen zu können.
ja z.B. mit mind. 320 Milliarden den "Bad Banks"

Also, gehab Dich wohl

over and out

Geändert von sgb-nee (17.04.2011 um 21:32 Uhr)
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  #22  
Alt 19.04.2011, 02:32
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Standard AW: Opfer und andere Missverständnisse (Beobachtungen zu Karrierewegen und Hartz IV)

Wow.
Bin beeindruckt.

Dank der Nazivergleiche dürfte dann auch der letzte Bildzeitungsleser begriffen haben, woher der Wind bei dir weht.

Das Gefühl muss echt ******* sein, wenn man den bösen privilegierten Karrieremenschen Missgunst noch und nöcher nachspuckt, und dann tauchen da immer wieder diese lästigen Ausreißer auf, die nicht aus privilegierten Familien stammen, die nicht auf irgendwelchen Privatschulen waren oder via Vitamin B hingekommen sind, wo sie sind. Und dann bröckelt plötzlich das Gerüst im Kartenhaus der Zweiklassengesellschaft aus bösen Turbokapitalisten, die eh immer alles hatten und armen Opfern, die nie eine Chance bekommen haben.

Jeder verdammte Jungspund aus dem Wohnblock, der mit Sozialhilfe aufgewachsen ist und sich dann erdreistet, Abitur zu machen, Studieren zu gehen und Karriere zu machen versaut total das Bild.

Unverschämtheit.

Wenn das so weitergeht, dann erheben die irgendwann noch die zugehörigen Zahlen und es stellt sich raus, dass diejenigen welchen, die eine solche Karriere und einen solche Lebensstatus einfach mitbekommen haben im einstelligen Prozentbereich liegt und der Rest sich schlicht den ***** aufgerissen hat.

Sich dann hinzustellen, auf diejenigen zu deuten und sich zu beschweren, dass man nicht gleichauf ist, ist schlichtweg symptomatisch für die Opferlobby.

Go for it.
Passt schon.

Jedem seine eigene kleine Realität.


Und es hat ja zum Glück den angenehmen Nebeneffekt, dass man gar nicht arbeiten gehen kann, nicht wahr? Denn die beuten einen ja alle aus! Und wenn grade keiner da ist, der einen ausbeutet, dann schafft der Staat eben nicht genug Arbeitsplätze, oder die Politik sorgt nicht für 20h Wochen bei 40h Bezahlung, subventioniert nicht die aussterbende Branche, in der man unbedingt hat lernen müssen oder, oder oder...

Irgendwas ist doch immer.
Irgendwer wird sich schon finden, der schuld ist, so lang das Licht dabei nicht auf einen selbst fällt.
__________________
All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move.
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