Opfer und andere Missverständnisse (Beobachtungen zu Karrierewegen und Hartz IV)
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Opfer und andere Missverständnisse (Beobachtungen zu Karrierewegen und Hartz IV)

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  #1  
Alt 23.02.2009, 12:55
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Standard Opfer und andere Missverständnisse (Beobachtungen zu Karrierewegen und Hartz IV)


Da sich hier regelmäßig für meinen Geschmack recht einseitige bis undifferenzierte Diskussionen darüber auftun, inwieweit Hartz IV-Empfänger benachteiligt sind oder werden, möchte ich einmal eine andere Diskussion anstoßen, basierend auf einer Beobachtung meinerseits:

Hartz IV ist chronisch

Wie meine ich das?

In den vergangenen Jahren konnte ich nicht nur in meinem privaten Umfeld, sondern auch und grade im beruflichen Umfeld wieder und wieder beobachten: Einmal Hartz IV, immer wieder Hartz IV.

Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Es scheint in diesem Themenkomplex nur drei überwiegende Kategorien zu geben: Menschen die nie arbeitslos werden - weder ALGI noch ALGII -, Menschen, die einmal, vielleicht auch zweimal im Leben auf ALGI rutschen, und dann gibt es Menschen die auf Hartz IV rutschen. Und der überwiegende Teil scheint dort - wenn er wieder raus kommen sollte - immer wieder zu landen.

Wie nun kann man das erklären?

Nicht gelten kann die Spekulation, alle anderen - wir sprechen hier immerhin von Millionen von Menschen - machen das durch Vitamin B. Auch sind das nicht alles Akademiker, geschweigedenn Bestverdiener. Auch sind die nicht allsamt selbständig, in einer Bildungsmaßnahme durch die ARGE oder arbeiten in Familienbetrieben.

Es muss also einen anderen Grund geben, der erklärt, weshalb Hartz IV eine gewisse Tendenz dazu hat, chronisch zu werden.

Meine Gedanken dazu:

- Vielleicht sind chronische Hartz IV-Empfänger einfach grundsätzlich nicht in der Lage, sich strukturiert am Arbeitsmarkt zu bewegen.
Heißt:

*Jobs werden gekündigt, bevor ein neuer vorliegt. Und das nicht einmal aus einer ungewöhnlichen Situation heraus, sondern wiederholt.

*Es findet keinerlei Karriere- bzw. berufliche Planung statt (Weiterqualifizierung etc.), die den Verlauf über einen gewissen Zeitraum hinweg strukturiert, so dass auf absehbare Situationen nicht vernünftig und vor allem zeitnah reagiert werden kann.

- Vielleicht bestehen menschliche, persönliche Unpässlichkeiten. Heißt:

*mangelnde Flexibilität - z.B. ein Arbeitssuchumkreis von 20km um den Wohnort

*mangelndes Marktverständnis - zu hohe Gehaltsforderungen oder einfach unrealistische Wahrnehmung des eigenen Marktwertes

*fehlendes Ausreizen der Möglichkeiten aus persönlichen Gründen wie z.B. Festlegung auf eine Branche, einen Beruf oder ein Einstiegslevel




Ein klassisches Beispiel aus meiner Berufspraxis zur Idee der drei Kategorien:

- ein Mensch, der seit Jahren aktiv an seiner Karriere arbeitet, geht für den optimalen Job ins Ausland, auch wenn das so nicht geplant war und im Zweifelsfall samt Familie und Kinder

- ein Mensch, der sich stur im Arbeitsleben hält, zieht, wenn der Betrieb insolvent wird und der Job verlorengeht für einen vergleichbaren oder besseren noch innerhalb Deutschlands um - auch mit Familie und Kindern

- ein Mensch, der keinen Job hat, möchte nicht selten gar nicht umziehen. Weder für irgendeinen Job noch für einen guten. Häufig hört man Argumente im Stile von: "Das kann man nicht von mir verlangen." Und auf Nachfrage erfährt man häufig, dass Bewerbungen außerhalb der Pendlerzone um den eigenen Wohnort gar nicht geschehen sind.


Aber das ist natürlich nicht belegbar sondern nur eine Beobachtung.
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FreiBir (23.02.2009), i&f (24.02.2009)

  #2  
Alt 23.02.2009, 13:10
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Halte ich für eine gute Beobachtung. NUr wie du so schön sagst - da gibt es also einen, der samt Familie ins Ausland geht. Und einen, der samt Familie innerhalb Deutschlands umzieht.

Was ist denn mit der großen Gruppe an Menschen, die schlicht deshalb nicht weiter weg suchen, weil sie eine Familie haben, die ebenfalls Jobs haben?

Diese Gruppe vermisse ich. Ich finde deine Beobachtung gut, aber in einer Familie oder Ehe kann immer nur einer flexibel sein, außer man riskiert dieselbige, und DIESEN Preis halte ich für ziemlich hoch.

Wo sortierst du diese Leute ein? Ich meine, die rutschen dann vielleicht nicht in H4, weil Partner/Partnerin zu gut verdient. Unflexibel sind sie trotzdem.
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  #3  
Alt 23.02.2009, 14:38
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Hallo tartufo,

wenn die Beziehung stark genug ist, kann man sie auch an den Wochenenden aufrecht erhalten.
Hierbei ist es wichtig zu unterscheiden, ist demjenigen die Arbeit, bzw. das Berufsleben im allgemeinen wichtiger, oder ist es demjenigen wichtiger jeden abend mit der Famillie zusammen zu sein?

Also wir haben die Situation schon einige Jahre mitgemacht, beide Elternteile waren soweit zufrieden, weil sie die Anerkennung durch ihre Arbeit hatten, und dadurch gerne einige Abstriche im Familienleben in Kauf genommen haben.

Das muss aber jeder mit sich selbst aus machen, das kann nur gut gehen, wenn alle Beteiligten damit gut leben können.

Und ich kann Eauvieves Audführungen komischerweise genau nachvollziehen, weil es in meinem Umfeld genauso aussieht, so traurig diese Beobachtungen auch sein mögen.
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Viele Grüße,

FreiBir

Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben.
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  #4  
Alt 23.02.2009, 14:42
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Auch wenn die Beziehung stark ist, ist es eine Belastung, die sich möglicherweise auch in der Arbeitsmotivation niederschlägt. Abgesehen davon muss dann tatsächlich gegen gerechnet werden, ob es sich "lohnt", doppelt Miete und hohe Fahrtkosten zu zahlen. Eine Fernbeziehung, die auf die Strecke (Beispiel) Regensburg-Ruhrpott geführt wird, ist allein deshalb nicht mehr schön, weil die Wochenende nur noch ein paar STunden sind, der Rest geht für Fahrtzeit drauf.

Mir gings v.a. darum, dass ganz selbstverständlich angenommen wird, das die Familie mit umzieht, und dass das manchmal einfach nicht möglich ist, und DA der Grund liegt, warum manche doch "nur" deutschlandweit oder zumindest wohnortnäher suchen.
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  #5  
Alt 23.02.2009, 15:22
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Hmmm, ich finde schon recht erstaunlich, dass immer jene solche Themen auf’s Tapet bringen, die mit ziemlicher Sicherheit nie persönlich in H4 oder vergleichbare soziale Leistungen abgerutscht sind.

Wie sich all jene bei einer solchen Diskussion fühlen mögen, die wegen Alter, Krankheit, familiärer Verpflichtungen, fehlender Sprach- oder sonstiger Kenntnisse, vergeblichem Kampf um Aus- oder Weiterbildung und sonstigen Handicaps potentielle oder tatsächliche H4-ler sind, will ich mir lieber nicht vorstellen.
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Melete (15.04.2011)

  #6  
Alt 23.02.2009, 16:35
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Zitat:
Es muss also einen anderen Grund geben, der erklärt, weshalb Hartz IV eine gewisse Tendenz dazu hat, chronisch zu werden.
Das dürfte ziemlich klar sein:

Es ist ein Prozess, der von der Regierung so gewünscht wird.

Anstatt auf Dumpingerzeugnisse aus aller Welt, insbesondere aus der VR China, Schutzzölle zu erheben, will man hier eine freie Marktwirtschaft (keine soziale Marktwirtschaft) und man sorgt dafür, dass die Löhne im freien Fall sind und dass man bewusst eine Arbeitsplatzverknappung herbeiführt, indem man nämlich einen ungebremsten Strom von Zuwanderern in's Land lässt.
Dass hier jedes Jahr mindestens 70 - 90.000 Türken im Rahmen der Familienzusammenführung (Eheschliessung) einwandern, ist eine Tatsache, die nicht sehr gerne propagiert wird. Und das sind nur die Türken, noch nicht die Italiener, Spanier und sonstige Bevölkerungsgruppen.

Dazu kommt noch, dass die deutsche Wirtschaft völlig unpatriotisch ist und sehr gerne in's Ausland abwandert und dort mit dem hier verdienten Geld Werke errichtet und so hier Arbeitsplätze und Know-How vernichtet.

Bei der Werksvernichtung schaut die Regierung tatenlos zu, siehe AEG und diverse Heuschreckenaktionen.

Tatsache ist: es gibt zuwenig Arbeitsplätze, aber man ignoriert diesen Sachverhalt und tut so, als könne man die Menschen in bezahlte Arbeit bringen. Die frisierten Arbeitslosenzahlen sprechen Bände, man ist zu feige, ungetürkte Zahlen zu veröffentlichen.

Bei dem Gerangel um die Arbeitsplätze fallen erklärlicherweise erst die Bewerber heraus, die geringer qualifiziert, gesundheitlich angeschlagen oder alt sind.

Der ideale Bewerber sieht so aus:
jung
hübsch
sportlich
Uni-Diplom (Genie)
Gutes Elternhaus mit richtig Geld, toll wäre ein Adelstitel wie unser neuer Superwirtschaftsminister
Bescheidene Gehaltsforderung, sagen wir mal 4€ die Stunde, aber nur, wenn er sein eigenes Auto zur Verfügung stellt
und er sollte Ausländer sein, die kommen nämlich nicht auf die Idee, Gewerkschaften zu gründen oder beizutreten und zu streiken oder sich zu beschweren, Firmen wie McDoof wissen das zu schätzen.

Dazu kommt noch der Formular- und Zeugniswahn, dem die Unternehmen erlegen sind. Heute braucht man für eine Stelle als Spüler oder Putzkraft eine formvollendete Bewerbungsmappe, ein Wachmann nennt sich heute Sicherheitsfachkraft und muss gesundheitlich, körperlich und auch sonst willens sein, sich handgreiflich mit bösen Buben herumzuschlagen. Das war mal ein Job für Rentner ... , heute arbeitet in der Branche nur noch junges Gemüse ...

Die Welt wird sich verändern, die fortschreitende Computertechnologie wird zukünftig auch bisher qualifizierte Arbeitsplätze vernichten, ich denke da z.B. an Arbeitsplätze mit Sprachqualifikationen. Wozu soll man noch Übersetzer beschäftigen, wenn Science Fiction Realität wurde und die Leute mit einem kleinen Kommunikator an der Jacke herumlaufen wie bei Star Trek?

Maschinenfabriken sind bereits heute menschenleer, bald ersetzen die Industrieroboter auch noch den letzten Menschen, ausser vielleicht in Ländern, wo Arbeit einen Dreck kostet und sich alle um eine Schüssel Reis prügeln.

Hartz IV = ALG II ist nur eine Randerscheinung des gesellschaftlichen Zerfalls, man arbeitet ja bereits daran, Geldzahlungen einzustellen und die Massen mit Sachleistungen abzuspeisen (Tafeln!).
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Ein-Stein (19.01.2010), wombat (23.02.2009)

  #7  
Alt 23.02.2009, 17:16
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Nonte dein Geschick den erhobenen Wackelfinger von mir alter Knurrhenne zu neutralisieren ist wie immer anbetungswürdig
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  #8  
Alt 23.02.2009, 17:52
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Was noch nicht erwähnt wurde ist die Unsitte der Zeitverträge und der langen Probezeiten. Mehrere Leute einstellen und nur einen behalten und den nach 1 Jahr wieder feuern, weil man dann das ganze Spiel nochmal treiben kann. Außerdem die Tendenz zwei, drei oder mehr Lehrlinge einzustellen, obwohl man weiß, dass man im allerhöchsten Fall nur einen übernehmen kann.
Aäßerst praktisch für Arbeitgeber, denn hier müssen keine Verbindlichkeiten eingegangen werden und jetzt wird das Ganze Fehlverhalten durch 1 Euro-Jobs noch gefördert.
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  #9  
Alt 23.02.2009, 17:59
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@tartufo

ist das ein Massenphänomen? Meines Erachtens nicht. Es ist doch nach wie vor so, dass der Großteil der Familien keine zwei Vollverdiener sein eigen nennt, spätestens wenn Kinder im Spiel sind. Demnach hat man i.d.R. einen "Ernährer" und einen Halbtagsbeschäftigten... wer muss da wohl bluten, falls der Ernährer erwerbslos wird aber ein Angebot aus eine andren Stadt hat?

Weshalb führen denn viele Menschen Wochenendbeziehungen? Eben weil sie nicht plan- und strukturlos alles hinschmeißen und zum neuen Partner ziehen, ohne dort einen Job zu haben. Die bewerben sich gegenseitig im Wohnraum des anderen und wer einen Job angeboten bekommt, der bewegt sich.

Ansonsten zieht eben der nach, der weniger verdient..

Und "nur deutschlandweit" und "wohnortnähe" sind Welten. Selbst 15km und 80km (klassischer Pendlerraum von Führungskräften, die nicht umziehen möchten) sind eine Welt..

@wombat

Das klingt nun bei dir wie eine Krankheit, die man sich eben einfängt oder auch nicht.. und das just in dieser Diskussion, in der ich grade darauf zeige, dass es scheinbar Menschen gibt, die niemals in Hartz IV rutschen, komme was wolle, während andere im Grunde beinahe umgekehrt nur sporadisch aus Hartz IV überhaupt rauskommen.

@nonte

Du, tut mir leid, aber da ist mir einfach deutlich zuviel Verschwörungstheorie drin, als dass ich auf deinen Beitrag im Einzelnen eingehen wollte. Bei deiner Darlegung wird ein kollektiv strukturierter Prozess unterstell, bei dem man grundsätzlich fragen könnte: Wer genau soll das denn steuern? Und samt alles Konsequenzen wie von dir dargelegt überblicken? Denn bei der Argumentationslinie - die aus der extrem linken Fraktion stammt - fehlt der Schlussatz, nämlich dass "die Massen" (~40 Mio. beschäftigte Deutsche - ~ 4 Mio. Arbeitslose... hmm.... Masse) sich erheben und den Kapitalismus stürzen, woraufhin wir alle im Sozialismus ohne Eigentum und mit Kindern, die von Kollektiven erzogen werden statt von den Eltern, damit die ihnen ja nichts falsches beibringen, glücklich leben bis an unser Ende.

Sorry, aber diese Argumentationsecke mag ich nicht und mochte ich noch nie. Da ist mir viel zuviel demonstrative Nichtverantwortung für die eigene Situation und die eigene Entwicklung drin.

Der Staat ist Schuld, der Markt ist Schuld, die Unternehmen sind Schuld. Die Ausländer, der Kapitalismus und die Akademiker. Außerdem die Vollbeschäftigten und die ARGEn.

Wo in dieser Aufstellung kommt denn auch nur ein Mindestmaß an Eigenverantwortung ins Spiel?
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  #10  
Alt 23.02.2009, 19:39
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Zitat:
Bei deiner Darlegung wird ein kollektiv strukturierter Prozess unterstell, bei dem man grundsätzlich fragen könnte: Wer genau soll das denn steuern?
Genau das glaube ich.

Aber da ich eigentlich unpolitisch bin, möchte ich meine Ansicht nicht in einer Verschwörungstheorie oder in eine linke Parteiansicht verpackt sehen.

Aber wir müssen uns doch fragen:

Wer läst sehenden Auges zu, dass die Industrie - oft mit fadenscheiniger Kostenargumentation - Werke in das Ausland transferiert oder einfach nur einstampft? Ein Beispiel habe ich genannt: AEG. Ein weiteres recht aktuelles Beispiel ist NOKIA.

Wie konnte es geschehen, dass Zeitarbeitsfirmen sich zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber drängeln und mindestens teilweise eine marktbeherschende Position erringen konnten?

Wie konnte ein recht desinteressierter Herr Glos Wirtschaftsminister werden und auch noch durch einen Herrn mit recht magerem Lebenslauf ersetzt werden? Wer fingert sowas?

Wie kann es sein, dass sich in Deutschland Heuschrecken austoben dürfen?

Warum lässt die EU / Deutschland zu, dass ein kriminelles Staatshandelsland wie die VR China zu skandalösen Dumpingpreisen Waren produziert und hier ungehindert sämtliche Industriestandorte demolieren kann?

Warum lügt man täglich das Volk hinsichtlich der tatsächlichen Arbeitslosenzahlen an?

Warum ist eine Agentur für Arbeit mit 90.000 Beschäftigten (Stimmt die Zahl? ) nicht in der Lage, alle Arbeitslosen bzw. Arbeitswilligen in eine wie auch immer geartete Arbeit zu vermitteln? Warum entsteht rund um die AfA eine gewaltige "Fortbildungs- und Vermittlungsindustrie" mit beamtenähnlichem Charakter? Warum wird diese "Industrie" massiv gefüttert, während der Arbeitsuchende mit Krümeln abgespeist wird?

Warum lässt die Afa einen massenhaften Betrug mit Vermittlungsgutscheinen zu?

Warum gibt es keine Staatsunternehmen, die ausschliesslich schwer Vermittelbare oder Leute mit Vermittlungshemmnissen beschäftigen ?
(jaja, der Wettbewerb und die Wettbewerbsverzerrung durch Staatsbetriebe )

Warum hat man in der Vergangenheit ALG II - Hilfeempfängern sogar im Krankenhaus auf den Mittagteller geschaut und geprüft, ob die nicht zuviel kriegen, während man der ganzen Bankermischpoke und Zockern heute die Milliarden nachschmeisst?


Und es gibt bestimmt noch eine Menge ähnlicher Fragen ...


Ich bin vielleicht nicht in der Lage, meine Meinung und mein Anliegen akademisch fein poliert zu formulieren, aber dass im Staate Dänemark was oberfaul ist, dazu braucht man kein Volkswirtschaftsstudium und auch keine Kaufmannsausbildung. Und auch keine Verschwörungstheorie ...
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