Private Arbeitsvermittlung?
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Private Arbeitsvermittlung?

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  #1  
Alt 02.08.2007, 14:15
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Rahel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo

Ich bin PAV-Neuling. Habe hier im Forum aber schon einiges erfahren.

Meine Frage: Kann es sein, dass es Arbeitsvermittlungen gibt die "Schein-Stellenanzeigen" ins Internet stellen um Leute zu ködern? Denn ich finde es sehr seltsam dass eine Stelle seit Juni im Netz steht, und (nach Anfrage per Mail) nach wie vor aktuell sein soll. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die für eine simple Arbeit (Bürohilfe Ablage etc...) niemanden finden. Übrigens haben die mir gleich einen Fragebogen zugeschickt.
Habt ihr irgendwelche Erfahrungen gemacht?

Gruss, Rahel
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  #2  
Alt 02.08.2007, 14:35
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Lenchen82 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hey willkommen!

Also ich kann dir da mal was erzählen. Ich war 3 Monate arbeitslos und hab mich auf alle Stellen beworben die die bei der AfA drin standen. Und da sind jede Menge von Zeitarbeitsfirmen und PAVs drin und hunderte von Stellen. Ichdachte mir WOW wieso haben wir soviel Arbeitslose...

Naja ich hatte bei jeder ZAF und PAV Vorstellungsgespräch und jeder dieser "Firmen" hat mich zu aller erst mal einen Fragebogen ausfüllen lassen, was ich denn so kann und was ich verdienen will.
Nun es gab KEINE dieser ausgeschriebenen Stellen, ich kam mir echt verarscht vor. Witzig ist vor ca. 4 Wochen hat eine ZAF bei mir angerufen ob ich noch Arbeit suche sie hätten jetzt ne Stelle... Ich hatte mich dort im September 06 beworben...

Dann hat mir mein Fallmanager bei der AfA noch einen PAV zugeteilt der sich "nur um meine persönlichen Ziele" kümmert. Bin also hin zu dem Typen das war in so ner Art Abstellkammer einer Fahrschule und dann hat er mich aufgeklärt wie das denn so läuft. ACH JA und egal wie ich Arbeit finde ich muss SEIN Formular ausfüllen und der AfA geben (damit er die Provision kassieren kann) das nenn ich dann glatt mal Betrug. Der gute Mann hatte auch genau eine Stelle für mich und zwar in einer 2,5 Stunden entfernten Stadt... ja klar Danke.

Also soviel zu meinen Erfahrungen

LG
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  #3  
Alt 02.08.2007, 17:10
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nontestatum befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Da gibt es eine Arbeitsagentur, die zig-tausende Mitarbeiter hat und deren Erfolg doch recht mager ist.

Den Vermittlungserfolg sollen dann noch die PAV aufpolieren, natürlich gegen Vergütung.

Ich sehe das so, dass die Politik da einen Selbstbedienungsladen geschaffen hat, dessen Kasse gerne geplündert wird.

Vermittelt werden - wenn überhaupt - nur gesunde leistungsstarke Arbeitskräfte. Aber die finden - eigentlich - auch selber eine Arbeit.

Wer kümmert sich um leistungsgeminderte, gesundheitlich schwer beeinträchtigte, alte und unterqualifizierte - vom Leben überholte und abgearbeitete - Erwerbslose?

Niemand ! Die werden höchstens noch als Sozialschmarotzer abgekanzelt, denen man die Hammelbeine langziehen soll, die auch nicht essen sollen, wenn sie nicht arbeiten, und bei denen man darüber nachdenkt, ob ALG II nicht eine zu bequeme Hängematte ist.

Ich könnte so ****** ...
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  #4  
Alt 03.08.2007, 08:04
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Servus miteinander!

Der "liebe Kollege in der Abstellkammer" kann sich mit deinem Vermittlungsgutschein (egal ob Original, Kopie ist bei Vertragsunterzeichnung Gesetz!!!) den A... wischen.

Mußt du mal auf deinen VGS draufschauen, was da steht: "... mindestens 15 Std. Wochenarbeitszeit."

Was uns immer wieder ank ... ist, dass so viele "Möchtegernvermittler" nicht wissen (wollen), wie seriös gerarbeitet wird. Die Dummköpfe illern nur auf die VGS der Arbeitsuchenden. Dass dieser eigentlich ein wertloses Stück Papier bleibt, bis nachgewiesen ist, dass eine erfolgreiche Vermittlung mindestens 6 Monate Bestand hat, das vergessen die meisten.
Das bedeutet nämlich Arbeit, Zeitaufwand und ein Vertrauensverhältnis zu den Vermittelten.

Zeitarbeitsfirmen mit Privater Arbeitsvermittlung in einen Topf zu werfen ist üblich in der Erkenntnis- aber grundfalsch:

Die meisten Arbeitsuchenden- und sicher auch du- kennen den Unterschied nicht. Und ausgerechnet da gerätst du an einen solchen "Kunden"...

Tröstlich ist vielleicht die Tatsache, dass die Unwissenheit nicht nur von Arbeitsuchenden kommt, sondern auch die meisten AA- Mitarbeiter keine Ahnung davon haben. Im Übrigen, die Dame vom AA darf dich gar nicht zu einem PAV "schicken", sondern diesen nur empfehlen. Und wenn sie das in deinem Falle mit dem "Haus- Hof- und Wiesenarbeitsvermittler" so getan hat, dann würde ich mich bei ebendieser mit Dienstaufsichtsbeschwerde bedanken!

Hier in unserem Einzugsgebiet kennt man uns im Laufe der Jahre und akzeptiert unsere erfolgreiche Verfahrensweise. Beispiel: Wir haben einen 61- jährigen (!!!) Elektriker in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als Haustechniker (1400 e netto mtl., + 13./14. MGH, Unterkunft u. Verpflegung frei) integriert. Das Amt rief an und zollte uns seine Hochachtung. Darüber freut man sich!

M.l.G.!

soisrecht2
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  #5  
Alt 14.08.2007, 09:56
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Zitat:
Zitat von Rahel Beitrag anzeigen
Hallo

Ich bin PAV-Neuling. Habe hier im Forum aber schon einiges erfahren.

Meine Frage: Kann es sein, dass es Arbeitsvermittlungen gibt die "Schein-Stellenanzeigen" ins Internet stellen um Leute zu ködern? Denn ich finde es sehr seltsam dass eine Stelle seit Juni im Netz steht, und (nach Anfrage per Mail) nach wie vor aktuell sein soll. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die für eine simple Arbeit (Bürohilfe Ablage etc...) niemanden finden. Übrigens haben die mir gleich einen Fragebogen zugeschickt.
Habt ihr irgendwelche Erfahrungen gemacht?

Gruss, Rahel
Hallo Rahel! Ich denke mal, private Arbeitsvermittlungen sind besser als ihr Ruf. ICh habe deinen Beitrag durch Zufall gelesen. Auch wir haben immer wieder mit mißtrauischen Bewerbern zu tun. Es ist verständlich, denn Arbeitssuche ist eine sehr persönliche Sache. Aber es ist einfach auch aus geschäftlichen Gründen nicht möglich jedem Bewerber die ganze Stellenangebots-Historie zu erzählen. In dem Fall kann es zum Beispiel sein, dass der Kunde bisher alle vorgeschlagenen Bewerber aus persönlichen Gründen abgelehnt hat. Oder die bisherigen Bewerber mit irgendwelchen Rahmenbedingungen nicht klar gekommen sind (Gehalt o.ä.). Generell ist es doch so, dass eine Arbeitsvrmittlung davon lebt, den Arbeitsloen oder Arbeitssuchenden und den Unternehmen zu helfen. "Lockangebote", in denen nicht jedes Detail erwähnt wird, mag es geben aber nie ohne den Hintergrund dass es wirklich zu besetzende Stellen gibt. Das würde ja keinen Sinn machen, denn so sammelt man ja nur "Kartei-Leichen".

Viel Erfolg bei der Arbeitssuche weiterhin!

Viele Grüße
IHF-Vermittlung
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soisrecht2 (29.09.2008)

  #6  
Alt 25.09.2008, 07:02
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Zitat:
Zitat von nontestatum Beitrag anzeigen
Da gibt es eine Arbeitsagentur, die zig-tausende Mitarbeiter hat und deren Erfolg doch recht mager ist.

Den Vermittlungserfolg sollen dann noch die PAV aufpolieren, natürlich gegen Vergütung.

Ich sehe das so, dass die Politik da einen Selbstbedienungsladen geschaffen hat, dessen Kasse gerne geplündert wird.

Vermittelt werden - wenn überhaupt - nur gesunde leistungsstarke Arbeitskräfte. Aber die finden - eigentlich - auch selber eine Arbeit.

Wer kümmert sich um leistungsgeminderte, gesundheitlich schwer beeinträchtigte, alte und unterqualifizierte - vom Leben überholte und abgearbeitete - Erwerbslose?

Niemand ! Die werden höchstens noch als Sozialschmarotzer abgekanzelt, denen man die Hammelbeine langziehen soll, die auch nicht essen sollen, wenn sie nicht arbeiten, und bei denen man darüber nachdenkt, ob ALG II nicht eine zu bequeme Hängematte ist.

Ich könnte so ****** ...

BRAVO !!! Dieser Artikel verdient meinen Respekt, denn genauso sieht es aus.
Was glaubt ihr wie viele Arbeitsvermittlungen in meiner Gegend plötzlich aus dem Boden schiessen. Wer vorher arbeitslos war und ein Zimmerchen für einen Schreibtisch hat, geht zum Gewerbeamt und wird Arbeitsvermittler. Kosten rund 10 Euro.

Dafür kassiert er bei 6 Wochen Arbeitsdauer die ersten 1000 Euro pro vermittelter Person, nach 6 Monaten Dauer die nächsten 1000 Euro.
So einfach ist das.

Es entsteht ein Kampf unter den AV. Die Produktionshelfer in den Fabriken werden gebraucht. So oder so. Früher wurden sie fest eingestellt. Die Betriebe hatten keine andere Wahl. Mit ihrer Sch.... Politik hat die Regierung aber alles soweit versaut, dass dank Leiharbeit und AV und Co. nun kein Betrieb mehr fest einstellen muss. Man bedient sich einfach bei den Vermittlern, die für Hungerlöhne die Leute verheizen.

Nun gibt es einen Kampf unter den AVs, denn wer sich die meisten Produktionshelfer krallt, kassiert kräftig ab.

WO SOLL DAS BLOSS NOCH HINFÜHREN ???
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soisrecht2 (29.09.2008)

  #7  
Alt 29.09.2008, 08:47
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Standard Servus Miteinander!

Auch in diesen Beiträgen merke ich wieder, dass die Mehrheit der Leute- auch die von dir zitierten, euroro- nicht wirklich wissen, dass es eigentlich kein "leicht verdientes Geld" ist.

Schnell mal aus der Arbeitslosigkeit Arbeitsvermittler werden- das funktioniert in den seltensten Fällen. Für die Tausende Euro, von denen du sprichst, ist 19% MwSt. abzuziehen. Und ein "AV" in der eigenen Wohnung ist vielleicht ohnehin mit Vorsicht zu genießen. Muss aber nicht so sein...

Was aber bis auf sehr wenige Ausnahmen hier in D der Fall ist, ist die "Vermittlung" zu Vermittlern. Also der Weg der geringsten Mühe: "Bauhelfer" und "Produktionshelfer" als PAV zu Zeitarbeitsfirmen "vermitteln", weil diese direkt einstellen und die AV dort gemacht werden. Damit "verdienen" sich diese von dir bezeichneten Leute Ihr Geld und haben dabei keinerlei Skrupel ... iiicks

Warum ich so schreibe und rede? Ganz einfach: Wir wollen als PAV in meiner Fa. nichts mit Derartigen gemeinsam haben.

So was gibts auch noch ...

M.f.G.!

soisrecht2
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  #8  
Alt 29.09.2008, 08:50
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wintermama befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ich hab meine Arbeitsvermittlerin kürzlich auch gefragt, wie das mit den PAV so ist. Man findet im Netz so viele Stellen von denen. Ich war vor 1 Jahr schon mal arbeitslos und hatte mich auf jede Menge solcher Stellen beworben und nie etwas gehört.

Jedenfalls hat sie mir im Computer unmengen von Stellenageboten gezeigt und gesagt, das ihr nichts bekannt ist von freien Stellen. Sie meinte noch sie können es gern versuchen, aber die wahrscheinlichkeit ist gering. Auf meine Anfrage, sagte sie, sie hätte so im Halbjahr 1 Vermittlung durch PAV.

Mit den Angeboten und den eingehenden Adressen füllen die erstmal ihre Karteien wieder auf. Sollte dann doch mal was reinkommen, dann können die gleich handeln-angeblich.

Ich trau denen nicht.
Weiß z.B. aktuell, das das AA eine bestimmte Stelle angeboten hat und kurz danach unmengen von PAV das auch getan haben. Anhand der Beschreibung und des Arbeitsortes ( kleiner Ort) musste es sich um die gleiche Stelle gehandelt haben.Ich denk mal die haben ihre Augen und Ohren überall und klauen sich dann Stellenangebote. Kann mir nämlich nicht vorstellen, das eine Firma sowohl das AA, als auch unmengen von PAV beauftragen.
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  #9  
Alt 29.09.2008, 12:18
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soisrecht2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Servus Wintermama!

Ist absolut der Fall- wie du es beschreibst. Denn: Überlege mal- im Jahr 2006 (!) kam über den Zeitraum von 12 Monaten eine Vermittlungsquote von 1,5 (wohlgemerkt: im Jahr!) pro MA der BA zustande... Gibt das nicht zu denken?

In einem anderen Forumthema hier wird auch schon beschrieben, wie AA- Mitarbeiter ihre "Vermittlung" zu PAV betreiben. Eigentlich gar nicht- zumindest nicht aus meiner jahrelangen Erfahrung. Als Begründung wird das "Wettbewerbsverbot" und der "Datenschutz" angegeben. Ist aber eigentlich nonsens.

Natürlich ist es einfach, Internetinserate zu kopieren und dabei ein wenig zu verändern. Natürlich ist es so, dass alle die betroffenen "Vermittler" sich damit Umsätze erhoffen. Dabei merkt man aber nicht, dass man sich damit nichts Gutes tut- im Gegenteil.

Richtig ist es, mit Arbeitgebern in Kontakt zu treten und sich von diesen mit der Personalsuche betrauen zu lassen. Oder- wie bei uns- sich vom AG kontaktieren zu lassen, damit er seine Personalwünsche erläutert. Aber dazu braucht man Jahre- und diese Zeit nehmen sich einige ganz einfach nicht.

Übrigens: PAV dürfen vom Amt nicht beauftragt sein. So stehts im Gesetz.

Und, Wintermama, "wie vermittelt" das AA? Ich sag's dir- trotzdem du und viele andere es wissen müssen:

Es werden -wenn überhaupt- 3 "Arbeitsangebote" aus dem Netz gefischt, dir als Zettel vorgelegt mit dem Hinweis, dort anzurufen oder am besten eine "Initiativbewerbung" dort hin zu schicken. Wirst du zum Vorstellungespräch eingeladen- und sei's in Zürich- bekommst du sogar die Reise finanziert. Sollte es wider Erwarten klappen, darfst du die "erfolgreiche Vermittlung" dem AA auf die Brust heften.

Und? Was oder wie machen wir es?

Bsp:- Ein junges Mädchen bekommt von uns einen Job in der Nähe ihres Freundes in Österreich angeboten. Auch er ist von uns dort in Arbeit gebracht worden. Ihr Arbeitsantritt steht in einer (!) Woche bei dem von uns vermittelten AG schriftlich fest. Damit das Mädchen sich auf dem AA abmelden und Förderung beantragen kann, wird die Antrittsbescheinigung von uns auf das AA gefaxt.
Am nächsten Tag (!) kommt die Dame mit einem "Arbeitsangebot" der ZAV (AA! einem Zettel- zu uns ins Büro und möchte gern nach Zürich zum Vorstellungsgespräch fahren. Dieses Arbeitsangebot des AA würde sie soooo gern annehmen, "weil sie dort so viel verdient". Den Rest spare ich mir.

Heute ist sie übrigens schon lange zurück und immer noch arbeitslos.

Was sagt uns das?

Dem AA war es ein Dorn im Auge, weil wir wieder "nur auf die 2000 EUR scharf waren". Und DIE, Freunde, bekommen wir erst nach 6 Monaten in der Vermittlung vollständig. Also- kein leicht verdientes Geld.

Abschließend:

Noch mehr solche Vorgänge und mein "Feindbild" rundet sich richtig ab.

Wie sagt die FDP?: Die AÄ gehören abgeschafft, weil ineffektiv und nur Verwaltung. Seit wann gibt es das Arbeitsamt? Wißt Ihr alle das?

Seit Nazizeiten- damals noch "Reichsarbeitsamt"- 1933.

Kurz: Es sollte sich allmählich doch mal etwas ändern, um überkommene Konstrukte der Geschichte in der Versenkung verschwinden zu lassen.

Ein gefrusteter

soisrecht2
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  #10  
Alt 10.12.2009, 12:35
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Meine Frage: Kann es sein, dass es Arbeitsvermittlungen gibt die "Schein-Stellenanzeigen" ins Internet stellen um Leute zu ködern? Denn ich finde es sehr seltsam dass eine Stelle seit Juni im Netz steht, und (nach Anfrage per Mail) nach wie vor aktuell sein soll. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die für eine simple Arbeit (Bürohilfe Ablage etc...) niemanden finden. Übrigens haben die mir gleich einen Fragebogen zugeschickt.
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#################################################

Man ist das eine ******* hier mit der Anmeldung,
habe ich lange Weile oder was?

So, zu den PAV´s (Private Arbeits Vermittlungen)

ERST MAL NEUE KUNDEN LOCKEN:

Könnt es selbst ausprobieren. Im Internet habt ihr die Möglichkeit, euch neue Stellen per Mail zu schicken zu lassen. Beobachtet aber erst mal die Anbieter bevor ihr euch da meldet. Zuerst fragt man sich, woher die PAV´s die ganzen Stellen- Angebote her bekommen. Da werden Inserate hineingesetzt und nach ein paar Tagen, genau die gleichen Anzeigen, mit dem Selben Text wieder hinein gestellt.
Dann tauchen aufeinmal 5x die selben Anzeigen untereinander auf, von ein und der selben Pav. (Neu- Betrüger)
Da werben PAV´s mit Praktika (6 Monate), bei denen man 400 Euro pro Monat bekommt oder gar kein Geld erhält und dann wollen die vom Staat noch 1800-3600 Euro Vermittlungsgeld. So läuft es aber nicht, weil es gar nichts zu vermittelln gibt, die holen sich ihr Geld von EUCH!!! Und da stecken Rechtsverdreher hinter, (Anwälte) die vom Staat unterstützt werden!!!

DANN DER PAV "ARBEITSVERTRAG" (BETRÜGERVERTRAG)

Seit ihr dann mal so gutgläubig und stellt ihr euch bei solch einer PAV vor, dürft ihr erst mal einen Fragebogen ausfüllen, was für Fähigkeiten ihr habt...
Namen, Adresse... der ganze ****** noch mal.
Und dann heißt es: DIE STELLE IST SCHON VERGEBEN, ABER WIR HÄTTE DA VIELLEICHT NOCH ETWAS ANDERES FÜR SIE, BITTE UNTERSCHREIBEN SIE HIER DEN ARBEITSVERTRAG. PASST JA AUF WAS IHR DA UNTERSCHREIBT, AM BESTEN IHR NEHMT DEN VERTRAG ERST MAL MIT UND LÄSST IHN NOCH VON EINEM JURA STUDENTEN DURCHLESEN. Und wenn sie nicht wollen, dann verzichtet auf den Job.
Dann steht da drinn, dass ihr Bewerbungsunterlagen für 5 Euro pro Stück, zugeschickt bekommt, die ihr euch dann vom Arbeitsamt wieder holen dürft.
Vielleicht bekommt ihr dann ein paar Unterlagen zugeschickt und ihr wundert euch wieder, weil ihr im Internet keine dieser Firmen je entdeckt habt, die solch eine freie Stelle haben, es liegt daran, dass die Anzeigen schon 5 Jahre alt sind.
Oder ihr bekommt von der PAV Anschreiben für Zeitarbeitsfirmen, wo ihr dann für 3,50- 5,00 Euro 220 Stunden arbeiten gehen dürft.
Doch dann machen sich die PAV´s gar nicht mehr die Mühe euch Bewerbungsunterlagen zu schicken, aber Rechnungen schicken, dass können sie gut und wenn ihr nicht zahlen wollt, schreibt euch gleich ein Inkassko Unternehmen an. Nur Ärger mit den ****** Vereinen.

LASST DIE FINGER DAVON!!!

Ich will ja nicht alle PAV´s in einen Topf schmeißen, aber kennt ihr einen, der durch eine PAV vermittelt wurde?

Wenn ihr gesund seit, halbwegs was in der Birne habt, findet ihr auch auf normalen Wege etwas und auch wenn es erst mal nur ein Praktikum ist, tut was, die Chancen werden immer geringer, wenn in eurem Lebenslauf steht, dass ihr 9 Monate Arbeitslos wart. Maßnahmen, Hilfsarbeiten, Minijobs... tippt alles ein was euch einfällt.

Und was sehr wichtig ist, das Anschreiben, googelt mal nach Bewerbungen, Lebensläufen... wie sie PERFEKT geschrieben werden, macht auf eure guten Eigenschaften aufmerksam und returschiert eure schlechten ein wenig. (Ich meine aber keine Urkundenfälschung...) Erkundigt euch im Internet, kleiner Tipp euer Fachwissen ist nur zu 20% entscheident, davon gehen die Arbeitsgeber aus, es kommt auf ganz andere Dinge an. Z.B.: Das ihr bei bekannten Firmen wie MERCEDES gearbeitet habt, euer persönliches Image...
Lasst teure (gute Bewerbungsfotos) von euch machen. Erkundigt euch selbst. Ich würde hier jetzt vom Thema abweichen...

viel
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