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#1
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| Hallo, ich habe ein Problem. Ersteinmal die Vorgeschichte. Im August 2003 begann ich eine Ausbildung zum Mechatroniker in einer Firma. Ich habe mit meinem Ausbildungsvertrag einen zusätzliches Darlehensvertrag unterschrieben. In dem Stand, dass ich während der gesammten Ausbildung (42 Monate) jeden Monat zusätzlich 100 EUR als zinsloses Darlehen bekomme. Dazu stand, dass ich dieses Darlehen nicht zurückzahlen muss, wenn ich meine Ausbildung mit der Note 2, oder besser abschließe, und anschließend 5 Jahre in der Firma bleibe. Meine Berufsausbildung habe ich am 25 Januar 2007 mit der Note 2 abgeschlossen, und freute mich auf die Arbeit als Facharbeiter in dieser Firma. Nun zum eigentlichen Problem: Nachdem ich mein Facharbeiter Zeugniss hatte, versuchte ich einen Termin beim Cheff zu bekommen, wegen eines Arbeitsvertrages. Ich wurde aber immer nur auf "... villeicht nächste Woche" vertröstet. Das ging fast 3 Monate so weiter, indem ich keinen Arbeitsvertrag bekam. Nun nach diesen fast 3 Monaten hatte ich darauf keine Lust mehr, und habe gekündigt. Anschließend fang ich in einer anderen Firma als Mechatroniker an. Der Kündigungsgrund in meiner alten Firma, ist zu geringer Lohn. Nachdem ich nun gekündigt hatte, bekam ich auch aufeinmal ganz schnell ein Termin beim Cheff. Nun will er seine 4200 EUR + 4% Zinsen bis zum 04.05 zurück haben. D. h. ich habe ab heute 8 Tage Zeit. Ich halte das aber für ungerecht meinerseits. Meiner meinung nach besteht kein Arbeitsvertrag. weder schriftlich noch mündlich, weil mein Lohn als Facharbeiter derart niedrig ist (~6,50 EUR), dass ich davon mein Lebensunterhalt nicht bezahlen kann (Wohnung, Auto, Essen, ...). Meines wissens muss bei einem stillschweigend geschlossenem Arbeitsvertrag ein umgängliches Gehalt gezahlt werden. Das ist nun hier nicht der Fall. Ich weiß was andere Mechatroniker hier in der Umgebung verdienen, und das ist weit mehr als ich habe. So, nun habe ich viel geschrieben und hoffe euch erklären zu können worum es geht. Was haltet ihr von der ganzen Geschichte? |
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#2
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| Hallo Schelli, ist eine interessante Vorgehensweise Deines alten Arbeitgebers. In jedem Fall solltest Du Dir einen Rechtsanwalt holen. Schön wäre einer mit den Fachgebieten Arbeits und Zivilrecht. Ich gehe mal davon aus, daß man in Deinem Fall einiges bewegen kann, aber nicht virtuell in einem Forum sondern nur real mit einem Anwalt. Verliere bitte nicht zuviel Zeit, in diesem Fall arbeitet die Zeit gegen Dich! Und vor allen Dingen unterschreibe keinerlei Erklärungen bei deinem Arbeitgeber! Gruß Onkel Tom
__________________ Das Ziel meiner Aussage sind Tips und Hinweise , in keinster Weise sollten Sie mit einer Rechtsberatung verwechselt werden |
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#3
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| Ich habe mich bei einem Anwalt erkundigt. Er meinte, dass ich keine chance habe. Nunja, kann man nicht ändern. Das Geld kann ich mit sicherheit nicht auftreiben. Was kann mir jetzt schlimmsten falls passieren, wenn der Trottel das über seinen Anwalt regelt? Vom Prinzip ist es eigentlich egal, ob ich Anwälte am Hals habe, weil ich meine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, oder weil der das Geld haben will. |
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