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#1
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| Hallo Zusammen, Ich brauch mal Euren Rat. Ich habe ein kleines Problem in der Arbeit und zwar geht es um private Internetnutzung bzw. das Nutzen von Messenger für private Zwecke während der Arbeitszeit. Meine Kollegin, die gleichzeitig so was wie eine Gruppenleiterin spielen soll, ist den ganzen Tag damit beschäftigt, mit Freunden und Kollegen über diverse Messenger wie Skye, MSN-Messenger oder Yahoo-Messenger zu kommunizieren. Dort werden dann unter anderem Rauchtermine ausgemacht, das vergangene Wochenende ausgewertet oder das kommende Wochenende geplant. Teilweise wird mit bis zu 15 Personen gleichzeitig gechattet. Das da natürlich keine Zeit für Arbeit bleibt, ist klar…was zur Folge hat, dass natürlich viel Arbeit an andere Mitarbeiter abgeschoben wird. Hinzu kommt das Problem, dass die Chefin der Abteilung weder fachlich noch führungstechnisch was auf dem Kasten hat. Von daher wird es nicht viel bringen, bei Ihr das Problem anzusprechen. Aufgrund dieser Probleme habe ich mich bereits woanders beworben, da ich echt keine Lust mehr habe. Vielen Dank für Eure Hilfe. Marko |
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#2
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| Kann ich verstehen, dass man die Nase voll hat. Ich würde in der Kündigung auch den Grund bzw. die Gründe erwähnen. So neutral wie möglich. Einen schönen ausführlichen, breitgetretenen Absatz. Dann dem Personalmanager in die Hand drücken. |
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#3
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| Zitat:
Ich würde mich zu diesem Thema nur auslassen, wenn ich auch beweisen könnte, was ich vorwerfe. Es scheint so zu sein, dass Vorgesetzte durchaus auch die mit ihrer Stellung verbundenen Freiheiten nutzen, dazu gehört eben auch die private Internetnutzung, da wird dann eben nicht gearbeitet, sonder sexy Seiten aufgesucht, Ebay-Handel betrieben, gemailt, dass die Leitungen glühen, PRIVAT telefoniert in einem Umfang, dass diese Leute teilweise dienstlich nicht mehr zu sprechen sind. Das ist alles ärgerlich, aber die Geschäftsleitungen sind üblicherweise immer gut informiert, und wenn die das tolerieren, was will man sich da den Kopf zerbrechen über Dinge, die offensichtlich nicht abzustellen sind.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#4
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| Genau deswegen schau ich mich auch nach einer neuen Tätigkeit um. Dieses unkollegiale Verhalten hat eben zur Folge, dass meine Motivation und Leistungsbereitschaft natürlich auch sinkt, was sich in meinen Arbeitsergebnissen widerspiegelt und ich nicht mehr gern in die Arbeit gehe. Gruss Marko |
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#5
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| Vielleicht ist die Chefin in Deinem Fall nicht gut informiert und sie bekommt irklich nicht mit, was da vorgeht. Vielleicht solltest Du doch mal das Gespräch mit ihr suchen, statt alles in Dich reinzufressen und gleich zu sagen, das wird ja nix bringen, die ist unkompetent.
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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#6
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| Hallo Zusammen, erstmal danke für Eure Antworten. In den nächsten Wochen stehen Feedback-Gespräche mit den Mitarbeitern an, dort geht es zwar hauptsächlich um die eigene Person aber unter anderem ist das Team auch ein Thema. Rolle, Verhalten etc im Team. Vielleicht ist das eine Möglichkeit, die Problematik darzustellen und so zu argumentieren, dass natürlich die eigene Motivation leidet, wenn man das Gefühl hat, dass die Arbeit ungerecht aufgeteilt ist und die Arbeit im Zweifelsfall auf meinem Schreibtisch landet, während die Kollegin/Gruppenleiterin wieder am Telefon das letzte Wochenende auswertet oder sich die Finger am Messenger wund tippt. Wie ist Eure Meinung, sollte so was im Feedback Gespräch angesprochen werden? Grüße Marko |
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#7
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| Zitat:
Falls Du sowieso eine Kündigung in Erwägung ziehst, könnten Dich die negativen Folgen nicht mehr schocken. Dagegen können die positive Folgen ein echter Erfolg sein. Ich würde es emotionslos aber ausführlich ansprechen. Einfach nur eine Darstellung der Vorkommnisse. Und... die Auswirkungen bzw. die Ergebnisse interessieren mich brennend! Vielleicht kannst Du später davon berichten. |
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#8
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| Hallo Helen, ich habe nächsten Mittwoch mein Gespräch. Anschließend kann ich gern über das Resultat berichten. Ich habe mich mit einer anderen Kollegin über die Situation unterhalten, die der selben Meinung ist, wie ich. Sie ist mit der derzeitigen Situation ebenfalls sehr unzufrieden, da die Faulheit der Gruppenleiterin auch Mehrarbeit für Sie bedeutet und Ihr auch aufgefallen ist,dass ich der Sündenbock bzw. Mülleimer bin. Grüße Marko |
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#9
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| Na dann warte mal ab, ob die Kollegin beim Gespräch dann immer noch der selben Meinung ist. Schön wäre es natürlich, wenn Du bereits was neues hättest. So riskierst Du einiges. Wenn Du es aber nicht länger so hinnehmen magst/kannst, musst Du wohl was unternehmen. Sprich das Thema an, so wie helen es schon sagte: emotionslos aber ausführlich Viel Erfolg
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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#10
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| Heute ist der "nächste Mittwoch". Und? Was gibt´s Neues? |