Probleme mit Jobwechsel
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Probleme mit Jobwechsel

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  #1  
Alt 08.07.2011, 17:56
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Hallo,

ich bin mir nicht ganz sicher, ob mein Beitrag hier an der richtigen Stelle ist aber ich fand es hier am sinnvollsten, ihn hier her zu schreiben :-).

Also fange ich mal an...

Ich arbeite seit über 2 Jahren an einer Tankstelle. 2007 habe ich meine Ausbildung zur Fachffrau für Systemgastronomie abgeschlossen und danach knapp 2 Jahre lang in einem kleinen Büro gearbeitet. Neben der Arbeit mache ich ein Fernstudium zur Bürosachbearbeiterin.

Das arbeiten an der Tankstelle wird von Tag zu Tag schlimmer und ich möchte endlich dort weg. Seit Monaten bin ich am Bewerbungen schreiben ( im Bereich Büro) und bekomme eine Absage nach der anderen. Ich denke, das wird sich vielleicht bessern, wenn ich erstmal mein Fernstudium beendet habe, da ich einen sehr guten Notendurchschnitt habe aber so lange kann ich nicht mehr warten. Ich könnte erstmal zurück in die Gastronomie gehen aber dann versaue ich mir meinen Lebenslauf total. Der würde dann so aussehen:
- Ausbildung in der Systemgastonomie
- Bürokraft
- Tankstelle
- Gastronomie
und dazu das Fernstudium

Wenn ich mich danach wieder als Bürosachbearbeiterin bewerbe, denkt doch jeder, der den Lebenslauf sieht: "Die weiß doch gar nicht was die will". Ich bin am überlegen, mich nachmal auf eine Ausbildung als Bürokauffrau zu bewerben aber da hätte ich das finanzielle Problem, da ich eine Wohnung etc zu zahlen habe.

Hat jemand einen Tip was ich jetzt machen kann oder soll???

Als erstes muss ich dringend von der Tankstelle weg, hier die Gründe, damit ihr versteht warum es so dringend ist:
Ich arbeite im 3-Schicht-System und muss sehr oft 7 Tage die Woche arbeiten. Freie Tage habe ich so gut wie nie. Die Arbeitszeit beträgt mindestens 9 Stunden pro Tag und das ohne wirkliche Pausen. Einen Dienstplan gibt es höchstens mal für eine Woche, das heißt also, ich weiß nie wie ich die nächste Woche arbeiten muss und kann so nie etwas planen. Ein Beispiel: Ich habe laut Dienstplan 7 Nachtschichten, in meiner 6 Schicht hängt dann der neue Dienstplan und ich erfahre dann erst, dann ich noch 5 weitere Nachtschichten habe. Urlaubsanträge werden auch grundsätzlich abgelehnt und wer krank ist wird am Telefon terroriesiert.
Das sind so die wichtigstern Punkte. Es gibt noch eine ganze Menge mehr aber die will ich nicht noch alle aufzählen. Das ganze mache ich nun schonseit über 2 Jahren mit und kann echt nicht mehr. Freunde habe ich fast gar keine mehr, meine Familie wohnt nur 20 km entfernt und die habe ich schon seit 8 Monaten nicht mehr gesehen und meinen Freund, der nur 5 min von mir entfernt wohnt, sehe ich höchstens alle 1-2 Wochen mal für ein paar Stunden, weil ich einfach immer nur so ko bin von der Arbeit und kaum Freizeit habe.

So, jetzt habe ich schon viel zu viel geschrieben aber ich wollte das ganze einfach so genau wie möglich erklären. Vielleicht war ja jemand schonmal in so einer ähnlichen Situation und kann mir irgendwelche Tips geben???

Danke schonmal im Vorraus :-)
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  #2  
Alt 09.07.2011, 17:56
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Hat denn niemand einen Tip für mich???
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  #3  
Alt 10.07.2011, 10:03
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Hallo Summer,

einen wirklich guten Ratschlag habe ich auch nicht. Im Grunde genommen musst du für dich selber entscheiden, was du beruflich machen möchtest.
Wie alt bist du denn? Wenn du eine Ausbildung machen möchtest, dann könntest du evtl. Unterstützung vom Amt bekommen.

Liebe Grüße
Jenny
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  #4  
Alt 10.07.2011, 17:56
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Standard AW: Probleme mit Jobwechsel

Hi,

ich bin 29. Was ich beruflich machen will, ist wieder die Sachbearbeitung, deshalb mache ich auch das Fernstudium. Was mir dabei nur total im Weg steht ist diese Tankstelle. Bevor ich dort angefangen habe, habe ich immer schnell einen Job gefunden und auch meine Ausbildungsstelle hatte ich damals sehr schnell gefunden. Aber seitdem ich die in meinem Lebenslauf drin habe, habe ich nur Pech . Deshalb komme ich da auch nicht weg. Es war ein Fehler, dass ich da überhaupt angefangen habe, das weiß ich mittlerweile aber ich kann das ja leider nicht rückgängig machen.
Nun bin ich nach über einem Jahr Suche auf die Idee mit der Ausbildung gekommen aber da liegt das Problem beim finanziellen. Kann man mit 29 noch Unterstützung beim Amt beantragen? Als ich damals mit 21 meine Ausbildung in der Systemgastronomie angefangen habe, meinten die nämlich auch, ich bekomme Unterstützung etc. Als ich denen dann meinen Ausbildungsvertrag vorgelegt hatte, meinten die dann auf einmal, ich würde gar nix bekommen und wollten mir die Ausbildung sogar ausreden mit der Begründung ich wäre zu alt. Hab die Ausbildung dann aber trotzdem gemacht und bereue es bis heute nicht ;-). Also wenn man für die mit 21 schon zu alt ist, was sagen die dann mit 29???
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  #5  
Alt 10.07.2011, 18:13
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Meiner Meinung nach ist es für eine Ausbildung nie zu spät.
Die Sache mit der Tankstelle kann man nicht rückgängig machen, aber ob es nun wirklich daran liegt, dass sie dich nicht nehmen?
Wenn du eine 2. Ausbildung machst, könntest du Wohngeld beantragen oder es mit ALG II versuchen. Mehr als es zu probieren kannst du nicht. Oder du suchst dir dann einen Nebenjob um über die Runden zu kommen.

Liebe Grüße
Jenny
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