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#1
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| Hallo zusammen! Ich würde mich sehr über Eure Meinungen zu meinem Problem freuen... Meine Chefin ist eine liebe und zurückhaltende Person, die Problemen gern aus dem Weg geht oder sie einfach aussitzt bis es nicht mehr geht. Ganz selten aber ist sie im Stress und dann passiert ein Fehler... diese Konstellation bewirkt dass sie einen "Ausbruch" bekommt und dann in einer unangemessenen Art ihre Rüge mitteilt. Danach wird so gemacht, als sein nichts vorgefallen. Leider nur bei mir und meiner Kollegin, nicht so unsere männlichen Kollegen, das sind ihre Schützlinge. Jetzt hat sie meinen fehlerhaften Auftrag mit mir offen vor den anderen besprochen - war ok. Das Gespräch nahm aber schnell einen unangenehmen Verlauf und sie bewertete mich vor den anderen... war nicht ok. Unter anderem fiel der Satz: in letzter Zeit machst Du oft Fehler. Da wir über die Fehler unserer Aufträge kein Protokoll führen und viele Fehler von anderen auch unter den Teppich kommen, finde ich diese Mutmaßung gefährlich. Ihr "gefühltes" OFT hinsichtlich der Fehler sehe ich (und einige andere) ganz anders. Meine Frage: Kann ich Forderungen in einem klärenden Gespräch an sie, meine Abteilungsleiterin, stellen? Sowas wie: in Zukunft persönliche Beurteilungen unter 4 Augen! Oder: bevor gemutmaßt wird über die Häufigkeit meiner Fehler, bitte ich um Einführung eines Fehlerprotokolls (Statistik). Ich sehe es nunmal völlig anders... Ich fühle mich ungerecht behandelt und möchte das geklärt wissen. Das geht doch nur, wenn man protokolliert. Oder wie soll ich an die Sache ran gehen?Man kann auch so schwer mit ihr reden... ich hab immer das Gefühl, ich quäle sie mit einem klärenden Gespräch. Man muss sich das so vorstellen, als wenn sie sich bildlich gesehen windet und dreht und es dann doch über sich ergehen lässt - ein normales Klärungsgespräch! Sie hat leider wenig Führungsqualitäten. Vielen Dank schonmal für Eure Zeit und Hilfe, LG! |
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#2
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| Tach, ein Protokoll oder eine gewisse Kommunikationskultur "fordern" dürfte schwierig werden. Die Grundlage fehlt. Es geht ja nicht um datenschutzrelevante Dinge, die deine Chefin da posaunt, sondern um "nur" unangenehme Dinge. Um hier "fordern" zu können, bräuchtest du ein Druckmittel im Falle der Nichterfüllung und das wäre in deinem Fall maximal die Kündigung - eine zu große Kanone für den Sachverhalt. Die Frage ist, was ist dein konkretes Ziel. Möchtest du eine falsche Beurteilung deiner Leistung verhindern, indem du ein Tool einbringst, das dir ermöglicht zu belegen, dass du deine Arbeit gut machst, dann ist dein Ziel die Einführung des Controlling-Tools. Geht es dir darum, nicht in dieser Form angesprochen zu werden, wird das Tool wenig hilfreich sein, es wird nur dieses eine Thema unangreifbar machen. Deine Chefin wird sich andere Angriffspunkte suchen. Dann ist das Tool irrelevant und notwendig wäre ein Gespräch über den Umgang miteinander innerhalb der Abteilung. Das Tool durchzubringen wäre der einfachere Weg. Du kannst argumentieren, dass du die Qualität deiner Arbeit verbessern möchtest und zur Beurteilung der Entwicklung auf ein Protokoll angewiesen bist. In Sachen Kommunikation müsste eine Metadiskussion her, sprich, ein Gespräch darüber, wie Gespräche in der Abteilung geführt werden sollen. Gruß Eauvive
__________________ All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move. |
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jana83 (13.08.2011) | ||
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#3
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| Vielen lieben Dank für Deine Meinung ![]() Das Controlling-Tool, wie Du es nennst, ist dann mein Ziel, weil ich meine Arbeit dokumentiert sehen will, bzw. die Fehler. Das soll dann aber für alle in der Abteilung gelten. Die Dinge, die meine Vorgesetzte aussprach sind zum einen unangenehm, aber vor allem auch mehr oder weniger meinungsbildend für meine Kollegen. Jetzt haben sie aber eine falsche Meinung, weil wir das Ganze vor ihnen nicht ausdiskutieren bzw. belegen konnten. Sehr ärgerlich. Ich denke nicht, dass sie Angriffspunkte sucht, sondern sich da einfach verschätzt hat. Zufällig bekam sie zwei Aufträge in einer Woche auf den Tisch, die aber in einen Zeitraum von einem halben Jahr bearbeitet wurden... Nur zum Verständnis: in der Woche mache ich bis zu 50 Aufträge. Jetzt stellt sich bzgl. des Controlling-Tools die Frage: Ab wann sind es zuviel Fehler? Wo wird die Grenze gezogen? Es ist echt ne blöde Situation. Außerdem lässt sich schwer nachvollziehen, ob Fehler unterlaufen. Manchmal kriegt man das nicht mit, wenn z.B. einer Spätschicht hat und schnell nachkorrigiert. Wenn sie sich quer stellt hinsichtlich meiner Bitte, wäre es vertretbar zum BigBoss (man kann gut mit ihm reden) zu gehen, der dann über ihr steht? Es geht schließlich um meinen guten Ruf... das kratzt schon an meinem Stolz. Herzlichen Dank... LG |
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#4
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| Hallo nochmal! Für die, die es interessiert, wollte ich gern noch das Ende dieser Geschichte notieren... Ich bat meine Vorgesetzte zu einem Gespräch und fragte direkt, warum sie vor den Kollegen behauptet, dass ich viele Fehler mache, obwohl es nicht stimmt. SIE: Das habe ich wirklich gesagt? ICH: Ja! Genauso. SIE: Dann nehme ich das alles zurück, das ist natürlich nicht so. ICH IN GEDANKEN: Oh Mann, sie kanns nicht besser ![]() Na gut. Dann bat ich Sie ein Controlling-Tool einzuführen, damit solche Fehleinschätzungen in Zukunft nicht mehr passieren und nannte auch andere Gründe, warum sowas sinnvoll sein könnte. Sie blockte das sofort vehement und stammelte sich was zurecht (Ablenkungsmanöver), wie Aufträge geprüft werden, damit keine Fehler passieren können. Alles Laber-Rhabarber, nur damit ich sie nicht mit diesem Tool nerve. Was soll man dazu sagen. Wir merkten beide, dass sie mir im Gespräch unterlegen war und ich verstellte mich sogar, damit es nicht noch peinlicher für sie wurde. Das wars. LG! |
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