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#1
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| Hey.^^ Derzeit bin ich wirklich ratlos, was ich machen soll. Ich verließ das Gymnasium mit einem mehr als dürftigen Realschulabschluss von 3,x. Da eine Wiederholung für mich wegen G8 nicht in Frage kommt, möchte ich mir nun was anderes suchen. Eigentlich würde ich sowieso gerne endlich mal mein eigenes Geld verdienen. Am liebsten wäre mir etwas im künstlerischen Bereich (Gestaltung o.ä.), ruhige Arbeit in einer Bibliothek bzw. PC-Arbeit, oder vielleicht etwas im Büro. Spezielle Berufe habe ich noch nicht wirklich vor Augen. Aufjedenfall nichts mit Beratung/Pflege o.ä., sowas liegt mir überhaupt nicht und ich bin auch nicht wirklich der Typ für sowas. Alles, was mit handwerkl. Dingen zutun hat, kann man bei mir ebenfalls abhaken. Dafür bin ich zu unbegabt und ungeschickt. Nach meiner Berufsberatung beim Arbeitsamt fange ich an, mich fleissig zu bewerben, nur leider bin ich momentan alles andere als zuversichtlich. :( Die richtige "Bewerbungsphase" dürfte mittlerweile bestimmt schon rum sein und mit solchen Noten sind die Aussichten nicht besinders rosig. Jeder würde einen guten Hauptschüler/Realschüler bzw. schlechten Abiturienten mir vorziehen. Im Prinzip würde ich schon gerne noch das allgemeine Abitur nachholen, die Frage ist nur, WIE. Mein erster Gedanke wäre eine Abendschule. Das man dafür erst vorher noch Berufserfahrung oder eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen muss, käme mir gelegen. Zudem kann ich mich abends sowieso am besten konzentrieren. Natürlich würde es hart werden, aber ein Versuch ist es wert. Ich frage mich nur was ich machen soll, wenn ich wirklich keinen Ausbildungsplatz finde. Hilfsarbeiter? Oder irgendwelche Jobs auf 400 Euro Basis machen? Meine Eltern würden mir den Kopf abreissen, wenn es so wäre. Ich bekomme so schon jeden Tag an den Kopf geworfen, dass ich unbedingt irgendeine Ausbildung machen muss, damit ich später nicht ganz auf der Straße stehe oder Toiletten putze. ._. |
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#2
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| als aller erste snicht unter druck setzen lassen.. weil unter druck lässt die konzentration nach.. Hmm also um zu beweisen das du genauso gut bist wie eine rmit einen besseren Zeugnis wäre in der bewebrung ein Praktikum zu machen somit kannst du beweisen das du gut bist und sie nehmen dich vielleicht |
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#3
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| Wie wäre es mit dem Besuch einer Fachoberschule? Fachoberschule ? Wikipedia Die sind nach Fachrichtungen strukturiert. Vielleicht kannst Du dann ja auch eine Richtung wählen, die Dir mehr liegt und so bessere Noten erzielen. Hier findest Du entsprechende Schulen: KURSNET - Bildungsangebote einfach finden Auf einer FOS kannst Du auch nach einer Ausbildung (falls Du jetzt eine finden solltest) das Abi nachmachen (als Alternative zum Abendgymnasium). Oder gleich beide Ziele gleichzeitig erreichen? Außerdem gibt es Schulen, die beides in Kombination anbieten: eine Ausbildung plus Fachhochschulreife. Das hängt vom Beruf bzw. der Ausbildung ab, die Du Dir aussuchst.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#4
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| Zitat:
Wäre ich bloss Müllmann geworden ... ![]() Zitat:
Wie wäre es mit Maler und Anstreicher, da lernst du mit Farben umzugehen und Tapeten zu kleben, ist zwar handwerklich, das heisst aber nicht, dass du da ewig arbeiten musst. Du wirst auch feststellen, dass du mit den Anforderungen, die man an dich stellt, auch wächst. Zitat:
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#5
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| @weissekatze9 Wie meinst du das? Also Praktika schon vorher machen, damit der Lebenslauf nicht so leer ist? @Melete Danke. Darüber habe ich mir ebenfalls Gedanken gemacht. Bei uns in BW gibt es nur Berufskollegs und so wie ich das auf einer Homepage verstanden habe, kann man nur bestimmte Fachrichtungen wählen. Also bei uns in der Nähe gäbe es etwas mit Modedesign, kaufmännisches, irgendwas mit Holz usw... Von den Richtungen her hat mich jetzt aber nichts soooo richtig angesprochen... Für das BK benötigt man keine abgeschlossene Ausbildung, nur leider kann man eben so kein Geld verdienen. >.< (Also während dieser Zeit) @nontestatum Falls man es meinem Nickname nicht entnehmen kann: Ich bin eine SIE. xD Oder gibt es dort echt schon so viele Frauen? Wäre zwar schon interessant, aber dafür bin ich wohl ETWAS zu unsportlich. Noch dazu bekomme ich von Dreck und Insekten regelrechte "Anfälle". Achja und fürchterliche Höhenangst habe ich ebenfalls noch. So einen Jammerlappen können die nicht brauchen... ![]() ----------------------------- Was mich aber noch interessieren würde: Was ist eigentlich, wenn man wirklich einige Zeit nach einem Ausbildungsplatz sucht und währendessen noch Minijobs macht. Ist das dann eine "Lücke" im Lebenslauf, oder wird das auch anerkannt? |
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#6
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| Du solltest mehrgleisig fahren, Dich nach Ausbildungsstellen, Schulen und Praktika umsehen, damit Du kein Loch in den Lebenslauf bekommst. Ein Loch wirkt sich wirklich übel aus. Solltest Du eine Ausbildung erhalten (im Betrieb oder schulisch), die nicht ganz Deinen Vorstellungen entspricht, so ist das nicht schlimm. Die meisten Leute landen im Laufe ihres Berufslebens ohnehin in ganz anderen Richtungen als sie sie zunächst eingeschlagen hatten. Es gibt später wirklich sehr viele Möglichkeiten, die berufliche Richtung zu beeinflussen. Nur wenn man draußen steht, Leerlauf hat, nehmen die Gestaltungsmöglichkeiten immer mehr ab.
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Melete für den nützlichen Beitrag: | ||
.Alice. (02.08.2010) | ||
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#7
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| Und wann spricht man wirklich von einem "Loch"? Zählen da Neben-Jobs o.ä. auch dazu? Wäre ja zur Überbrückung besser als überhaupt nichts. Außerdem zeigt man, dass man bis dahin nicht nur Däumchen gedreht hat. Oh und noch was: Vor einer Weile habe ich auch mal was über "Fernabitur" gelesen. Wäre sowas ratsam? Die ersten Monate wären eh wie eine "Wiederholung" für mich. Schön finde ich, dass man sich alles selbst einteilen kann und teilweise auch das Tempo mitbestimmt. Und nebenher bliebe die Option noch offen, etwas zu jobben (für die Finanzierung).... Nur bei Fächern wie Mathematik hätte ich etwas meine Bedenken, weil ich in der 11. Klasse überhaupt nicht mit meinem Schulbuch klar kam (von dem Lehrer will ich gar nicht erst sprechen, der war keine Hilfe) und es erst bei meiner Nachhilfe so langsam verstanden habe. So wie ich das gelesen habe, wird einem ja direkt nichts erklärt. Geändert von .Alice. (02.08.2010 um 10:26 Uhr) |
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#8
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| Zitat:
Idealerweise haben die Neben-Jobs auch irgendetwas mit dem zu tun, was man später machen will, oder bringen einem zumindest irgendeine Erfahrung, die dafür nützlich ist und die man dann auch entsprechend im Lebenslauf darstellen kann. Zitat:
Holen Sie Ihren Schulabschluss einfach in einem Fernstudium nach Ich kann mir vorstellen, dass man dann auch mit anderen Fernstudenten Lerngruppen bilden kann und von Seiten der Bildungsinstitutionen, die Abi im Fernkurs anbieten, einiges bereit gestellt wird (Foren, in denen Fragen gestellt werden können, Präsenztermine etc.). Allerdings braucht man sicher sehr viel Eigenmotivation und Disziplin dafür.
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