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#1
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| Hallo da draußen, vielleicht könnt ihr mir aus einer Zwickmühle helfen. Ich arbeite seit 5 Jahren in einer kleinen Firma (20 MA), der es im Moment nicht sonderlich gut geht, aber das Schlimmste hoffentlich überstanden hat. Grundsätzlich erfolgte in der Firma eine jährlich gestaffelte Erhöhung des Gehaltes. Mit dieser Zusage habe ich angefangen zu arbeiten zu einem geringen Anfangsgehalt. Die Krise der Firma (kurz darauf) veranlasste den damaligen GF dieses Erhöhungen einzustellen. Er ist in Rente gegangen und nun habe ich einen neuen Chef. Ich komme prima mit ihm aus und in einem gemeinsamen Gespräch über meine Arbeit, sagte er, dass an meinem Gehalt definitiv etwas getan werden muss. Wir sprachen auch über ein recht konkrete Zahl. Auf seine Entscheidung, wie meine Gehaltserhöhung aussehen soll, warte ich noch heute (seit 5 Monaten). Wass soll ich machen? Ich weiß ja, dass die Firma Probleme hat, aber deshalb kann ich doch nicht pleite gehen? Ich habe nach Abzug meiner Festkosten weniger als ein H4-Empfänger zum Leben. Ich arbeite gerne in der Firma, und mein einziges Druckmittel ist, dass er mich braucht. (100%) Wenn ich gehen würde, hätte er ein echtes Problem. Aber wie bekomme ich ihn dazu, endlich eine Aussage zu machen? Ich will ihm ja nicht die Pistole auf die Brust setzen und sagen, so, bis dann und dann hast Du zu antworten, sonst.... Ja, was sonst? Habe ja kein Druckmittel. Ich hätte mir auch schon was neues gesucht, wenn es was geben würde. Ach, ich weiß auch nicht. Könnt ihr mir einen Rat geben? |
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#2
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| Bitte deinen Chef doch noch einmal um einen Termin für ein Gespräch. Dann berufe dich auf euer altes Gespräch, und frage ihn wie es mit seiner Zusage aussieht? Zeige ihm ruhig, dass die Krise nicht an dir vorbei gegangen ist, aber erkläre ihm auch, dass du ein richtiges Gehalt benötigst, damit du ohne Zuschüsse davon leben kannst. Mehr als nein sagen kann er nicht, den du sagst ja er benötigt deine Arbeitskraft. Wünsche dir viel Erfolg bei dem Gespräch!
__________________ Viele Grüße, FreiBir Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben. Georg Christoph Lichtenberg |
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#3
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| Danke, für den Rat. Dieses Gespräch hatte ich schon. Habe ihm auch meine wirtschaftliche Situation erklärt. Er wollte ja darüber nachdenken, wieviel er sich leisten kann mir zu zahlen. Ich habe das Gefühl, dass er mich hinhält. |
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#4
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| Dann hilft nur bewerben, bewerben und nochmal bewerben. Wer weiß, wie er darüber denkt, wenn du eine Alternative in petto hast?
__________________ Viele Grüße, FreiBir Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben. Georg Christoph Lichtenberg |
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#5
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| Nun, ich sehe schon. Ich werde wohl doch in den sauren Apfel beißen müssen und ihm die Pistole auf die Brust setzen. Bewerbungen versende ich oft. Im Moment gibt es nur leider nicht so viel Angebot auf dem Markt. Aber trotzdem Danke für die Antworten. |
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