Sperrzeit trotz ärztlichen Attest
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Sperrzeit trotz ärztlichen Attest

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  #1  
Alt 17.01.2009, 14:00
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Weil ich nicht mehr seelisch und körperlich so extrem belastbar bin kann ich auch nicht mehr alle Tätigkeiten ausführen.

Hektik stellt kein Problem dar für mich.
Was ich jedoch nicht mehr abkann sind Demütigungen, Beleidigungen, kolerische Anfälle von Vorgesetzten oder anderen Kollegen.
Den Beruf als Kfz-Mechaniker ist einfach nicht mehr drinn.

Ich bekam von meinem Arzt das Formular ausgefüllt, dass ich den Arbetigeber wechseln solle. Daraufin gekündigt.

Ich hatte dann Glück und habe 2 Wochen später etwas als Kommissionierer bekommen.(befristet für zwei Monate)

Das AA hat mir geschrieben, dass das ALG nur gewährt wird für die 2 Wochen, weil ich wieder eine Beschäftigung gefunden habe. Sonst stünde es mir nicht zu.

Im Januar 2008 habe ich dann wo anders eine Stelle gefunden. Kurz bevor die Frist abgelaufen war und ich H4 Empfänger werde.

Aber dort habe ich aufgehört und wieder eine befristete Stelle angefangen, weil ich die Wechselschichten nicht mehr verkraftet habe.

Mein Körper hat sich so drauf eingestellt morgens um 04:45 aufstehen und Nachts um 01:00 ins Bett.
Ich habe die ständigen Wechsel nicht mehr kompensieren können und habe nur noch 3-4 Stunden am Tag geschlafen.

Deshalb der Wechsel wieder mit dem Rat eines Arztes.

Im Februar läuft mein Vertrag aus. Ich war jetzt übr ein Jahr lang ununterbrochen in Beschäftigung.
Kann oder darf das AA das ALG I verweigern und ablehnen, obwohl ich gesundheitlich Probleme damit habe.
Das AA wurde von mir zuvor darüber in Kennniss gesetzt, dass ich in enigen Wochen eine andere Stelle beginnen werde.





cowboy70
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  #2  
Alt 18.01.2009, 21:22
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Wenn es ein befristeter Vertrag war und er im Februar ausläuft hoffe ich mal, dass du dich 3 Monate vor Ablauf des Vertrages Arbeitssuchend gemeldet hast?! Hat man dort zu dir nichts gesagt? Es kann sein, dass dich die Arbeitsagentur zum Amtsarzt schickt, damit er dass von deinem Hausarzt bestätigt.
__________________
Wer nichts macht, dem unterlaufen auch keine Fehler!!!
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  #3  
Alt 18.01.2009, 21:48
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Ich war sogar 3,5 Monate vorher dort und habe gemeldet, dass der Vertrag ausläuft.
Beim Amtsarzt war ich auch schon, vor etwa 2 oder 2,5 Jahren.
Dort wurde festgestellt, dass ich nicht mehr so belastbar bin und Berufsunfähig.

Ich habe auch gleich mit drei Behörden Probleme.
Die Arbeitsagentur, ARGE und der Rententräger.

Der Arbeitsagentur sind die Hände gebunden, weil der Rententräger sich seit 3 Jahren quer stellt.
Ein Amtsarzt hat die Berufsunfähigkeit festgestellt. Das interessiert jedoch den Rententräger nicht.

In der Zeit wo ich Arbeit habe habe ich 700,-- Netto.
Zieht man die Miete und Nebenkosten und andere Ansprüche ab, die einem zustehen habe ich weniger als 250,-- zum Leben.
(Wird in einem anderen Thread schon behandelt)

Die ARGE hat mich schon zweimal weggeschickt mit dem Argument:
"Verkaufen sie ihr Auto, dann haben sie mehr zum Leben!"
Nur ohne Auto erreiche ich die Arbeitsstelle nicht bzw. bin nicht mehr flexibel was der Arbeitgeber verlangt.

Ich befürchte, dass die AA mich sperren wird, auch wenn es nicht angemessen ist.
Geld auf der hohen Kante habe ich nichts mehr.
Ist für die Behadlungen drauf gegangen.

Jetzt wird auch entschieden, nach einem Vorstellungsgespräch, ob mich ein anderer Arbeitgeber übernimmt und wann.

Sollte ich erst Arbeitslos sein für ein paar Wochen oder Monate, bin ich gezwungen das Auto zu verkaufen.

Entscheided sich der Arbeitgeber für mich, dann kann ich die Stelle nicht mehr antreten.




cowboy70
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  #4  
Alt 19.01.2009, 21:26
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Zitat:
Nur ohne Auto erreiche ich die Arbeitsstelle nicht bzw. bin nicht mehr flexibel was der Arbeitgeber verlangt.
Was ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Wäre dies eine vertretbare Alternative zum Auto für Dich? Du kannst Dich mit Händen und Füssen währen, dennoch wird man kein Auge zudrücken. Wichtig sollte für Dich jetzt sein, einen Weg zu finden, der es möglich macht, dass Du dem Arbeitgeber (wenn er zusagt) nicht absagen musst!
__________________
Liebe Grüße Ratgeberin
http://arbeits-abc.de/

Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT!

Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen.
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  #5  
Alt 20.01.2009, 16:52
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Ist keine Alternative!
Grund: Der Arbeitgeber fordert ein eigenes Auto als Bedingung.
Ohne Auto kein Job!
Die einzigste Alternative ist: Kein Job und dann Arbeitslos bleiben.
Damit habe ich dann kein Problem mehr.

Viele der Firmen sind durch öffentliche Verkehrsmittel nicht erreichbar oder nehmen eine 4-fache Zeit in Anspruch um auf die Arbeit zu kommen.
Statt 45min. sind es dann 3 std.

Ich habe es auch ausgerechnet was ein Monatsticket kostet und was mich der Sprit und sonstiger Unterhalt kostet. Der Sprit ist definitv billiger.

Ich muss durch mindestens zwei Tarifregionen fahren.

Auto verkaufen ist keine Option!



cowboy70
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