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#1
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| Hi. Ich war in einem Klinikum als Patient in der Psychiartrie und in psych. Behandlung. Ich war dort mehrere Monate lang als Patient, angefangen von der geschlossenen, über die offene, und schließlich Tagesklinik. Dort wurde ich nicht nur behandelt, sondern auch bis ins letzte Detail sehr genau untersucht, psychisch und körperlich. Ich habe jede Menge psychologische Tests mitgemacht, Intelligenztest, Begabungstests, Eignungstests, Belastungstests, eine forensiche Untersuchung, DNA Untersuchung und alles. (Bin übrigens kein Straftäter, die Forensik und die DNA Untersuchung wurde aus anderen Gründen gemacht, wissenschaftliche und Sozialrechtliche Gründe) Nunja, die kennen also all meine Probleme, meine Suchtprobleme, meine Kindheits- und Familiengeschichte usw. Ich habe in dem Klinikum ein Arbeitstraining gemacht, danach noch als Praktikant über das Arbeitsamt verlängert (Als Wiedereingleiderungsmaßnahme) Jetzt haben sie mir gesagt, sie würden mich gerne einstellen, als normaler Arbeitnehmer. In der Klinik ist natürlich alles über mich bekannt. Aber nicht nur bei den Ärzten usw, auch in der Abteilung wo ich bin, ist einiges bekannt, da ich ja ursprünglich als Patient im Arbeitstraining da hin kam. Blöde Situation, der Job ist schon gut, es macht spaß und die Arbeitsbedinungen sind gut. Medizinisch und psychologisch wäre ich für diesen Job auch ideal geeignet. Das kam auch so im Gutachten drin vor, was damals ans Arbeitsamt ging. Es passt halt einfach ideal zu meiner Person. Einen besseren Tätigkeitsbereich gibts für mich kaum. Eine passende Ausbildung habe ich, und eingearbeitet bin ich auch. Ich bringe konstant gute Leistungen und die sind zufrieden. Was will man also mehr? Aber ich habe starke Bauchscherzen, wenn ich dran denke, dass die alles über mich wissen. Einen so gut durchgecheckten Arbeitnehmer bekommen die auf dem Arbeitsmarkt nirgendwo. Würdet ihr einen solchen Job annehmen, wo der Chef alles über einen weiß oder notfalls auf dem "kleinen Dienstweg" intern in Erfahrung bringen könnte? |
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#2
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| Achja: Die Stelle wollen sie mir nicht aus Mitleid geben, oder weil sie irgendwelche Gelder für schwer vermittelbare oder behinderte Leute kassieren wollen. Bei mir wissen sie halt, was sie "einkaufen". Die kennen mich, die kennen meine stärken und schwächen. Ich war nicht lange ein einfacher Praktikant. Ich habe relativ schell angefangen, produktiv zu arbeiten. Und ich habe einiges an Gewinn erwirtschaftet/Gelder eingespart (indem ich etwas hochwertiges quasi für lau umgesetzt habe). Wenn das ein Dienstleister gemacht hätte, wäre es sehr teuer geworden. |
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#3
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| Es geht hierbei ja um dich, nicht um die anderen! DIR gefällt die Arbeit, DU siehst anscheinend Zukunft und ähnliches darin. Dich scheinen ja dort alle zu mögen. Also hast du schon einige Vertrauenspersonen (evtl sogar deinen Chef/Cheffin) und sobald es Schwierigkeiten gibt kannst du dich ja an die wenden. Hat dann ja auch nichts mit Petzen zu tun. Und wenn es dort so gut ist mit den Cheffs wie ich denke, bekommen wohl eher die Leute die dich mobben eine Abmahnung oder Verlieren sogar ihren Job als das du Ärger bekommst. |
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#4
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| Hallo, na dann gratuliere ich mal zu der wirklich sehr aussergewöhnlichen "Karriere". Mach deinen Job dort - und mache ihn gut. Versuche das dir gegebene Vertrauen zu nutzen und vertrau auch deinem Chef. Vergiss dein Bauchweh und vervollkommne dich in deiner Arbeit. So ein Glück hat nicht jeder alle Tage. Gruss + viel Erfolg ![]() wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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