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#1
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| Ich bin Lokführer und habe u.a. nach einen Suizidfall (vor 4 Jahren) immer wieder (3-4mal im Jahr) Phasen mit Einschlaf- und Durchschlafstörungen sowie Depressionen von unterschiedlicher Dauer, woraufhin ich mich mein Hausartz immer wieder krank schreibt. Ist auch besser so ich bin den ganzen Tag unkonzentriert, und übernervös. Ich war schon in psychologischer Behandlung und auf einer psychosomatischen Reha. Aber es kommt immer wieder und ich drehe bald durch. 3 Wochen lang geht es schon wieder so und ich bin mal wieder zum Hausarzt der mit Antidepressiva mit mehr oder weniger Erfolg verschreibt. Ich habe mein Problem beim Betriebsarzt nie gemeldet aus Angst meinen Job zu verlieren. Zudem machen der unregelmäßige Schichtdienst und das Alleinsein am Arbeitsplatz das Leben für mich zur Hölle. Ich muss etwas tun. Die Bahn schiebt einen in irgendwelche alternativen Arbeitsplätze ab, doch das möchte ich nicht. Gibt es die Möglichkeit wegen meiner ständigen wohl berufsbedingten gesundheitlichen Probleme eine Umschulung zu bekommen? Wie läuft das ab? Über den Rentenversicherer oder die Krankenkasse oder das Arbeitsamt? Wie komme ich an eine Umschulung ran? Muss ich die selbst finanzieren? Mich würde der Bereich Physiotherapie sehr interessieren. |
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#2
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| Du benötigst eine sehr kompetente Beratung: ich würde dir raten, einen Fachanwalt aufzusuchen. Du solltest auch einer Gewerkschaft beitreten, wenn du nicht bereits Mitglied bist. Du würdest nach einer Wartezeit Rechtsschutz geniessen und könntest sofort Beratungsangebote in Anspruch nehmen. Beraten kann dich auch die Telefonseelsorge, das geht sogar per E-Mail. TS-Start Dies geschieht absolut anonym, es ist genau beschrieben, wie es funktioniert. Noch ein Hinweis: Du solltest auf deine Ernährung achten. In den Nahrungsmitteln sind sehr oft künstliche Süßstoffe verarbeitet, dabei denke ich vor allem an die allseits bekannten Erfrischungsgetränke und "Light"-Produkte. Künstliche Süßstoffe sind psychoaktive Stoffe, die eine entsprechende Wirkung entfalten können. Meide diese Stoffe. das gilt auch für Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker (Glutamat), die vor allem in Fertigspeisen enthalten sind. Ich brauche wohl nicht zu sagen, dass psychische Probleme und Wechselschichten einen extrem giftigen und explosiven Cocktail ergeben. Man sollte Probleme nicht potenzieren. Lasse dich in eine Schicht mit "normalen" Dienstzeiten versetzen. Wenn das nicht möglich ist, dann gib den Job auf. Niemand will zu einem ungünstige Zeitpunkt neu anfangen, aber oft genug bleibt es uns nicht erspart, zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer eine Entscheidung zu treffen. ![]() Zitat:
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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