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#1
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| Hallo, ich habe ein riesen Problem und ich hoffe es kann mir jemand helfen. Ich muss ein bisschen ausholen: Ich arbeite seit über 4 Jahren in der Zentrale/Verwaltung eines Altenzentrums vom Deutschen Roten Kreuz auf 400 € Basis. Von Anfang an habe ich gesagt, dass ich mehr arbeiten möchte, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Vor 1 1/2 Jahren etwas wurde eine Praktikantin übernommen (30 Std.). Da habe ich mich das erste mal geärgert. Zum 1.10.2009 sollte ich eine 1/2 Stelle übernehmen. Mit der Begründung, dass der Betriebsrat noch nicht zugestimmt hat und dass der Landesverband noch nicht zugestimmt hat, aber es nur eine Formsache ist, verzögerte sich alles von Monat zu Monat. Zum 01.01.2010 sollte es dann endlich losgehen. Mein Vertrag war zwar noch nicht da, aber ich sollte schon mal mit den neuen Arbeitszeiten beginnen. Mitte des Monats sollte ich wieder alles umstellen, weil ein Arbeitsvertrag ja nicht rückwirkend wirkt. Am letzten Donnerstag habe ich erfahren, dass meine Stelle gestrichen ist. Muss ich mir das gefallen lassen? Was soll ich tun. |
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#2
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| Hallo, Antwort in Kurz: damit leben Antwort in Lang: Nur weil irgendwo im Unternehmen irgendwer eingestellt wird beinhaltet das nicht automatisch, dass es irgendeinen Sinn ergeben würde - Arbeitgeberseitig - dir stattdessen eine volle Stelle einzurichten. Zum Beispiel kann die besagte Praktikantin schlicht einen deutlich niedrigeren Stundenlohn fordern als du, womit es unterm Strich mehr bringt, sie auf 30h einzustellen statt dir 20h mehr einzurichten. Dass Stellen gestrichen werden kommt vor. Die Anzahl der Stellen im Unternehmen muss in keinem vernünftigen Verhältnis zum Arbeitsanfall stehen - das ist in der freien Wirtschaft so, das ist auch in deinem Bereich so. Ein "Recht" auf eine volle Stelle hast du schlichtweg nicht. Dir steht frei, dich anderweitig zu bewerben etc. Gruß
__________________ All mankind is divided into three classes. Those that are immovable, those that are movable, and those that move. |
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#3
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| Danke erst mal für die Antwort. Der Punkt ist aber ein Anderer. Es geht darum, dass mir über Monate hinweg eine Stelle angeboten wurde, ich Monat für Monat hingehalten wurde und am Ende fallen gelassen wurde. Ist denn eine mündliche Zusage nicht auch bindend (die war unter Zeugen)? Ich habe zu wenig Ahnung davon, darum habe ich mich hier angemeldet. Ich schreib das nicht um Mitleid zu erregen, sondern um herauszubekommen, ob ich da was gegen tun kann. Ich habe mich ja auch schon anderweitig beworben und eine halbe Stelle (immerhin) bekommen können. Meine jetzige Firma hat mir ja ein besseres Angebot gemacht, darum habe ich dort abgesagt. Ich bin damals davon ausgegangen, dass das stimmt, was die mir sagen. |
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#4
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| Zitat:
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu HBLZ für den nützlichen Beitrag: | ||
Anita23 (16.03.2010) | ||
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#5
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| Selbst wenn es so wäre, dass du einen Arbeitsplatz einklagen könntest: Man könnte dich dann auch fristgerecht kündigen. Buche das ab unter Lebenserfahrung.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu nontestatum für den nützlichen Beitrag: | ||
Anita23 (16.03.2010) | ||