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#1
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| hallo zusammen, bin ganz neu hier dabei und weiß nicht, ob ich in der richtigen rubrik schreibe. also seit ungefähr über einem monat bin ich bei einer neuen firma beschäftigt.. ich muss dazu sagen, dass ich nach über 10 jahren in einer bank in ffm einen neuen tapetenwechsel nötig hatte... und deswegen in ein kleineres familienunternehmen in einer kleinstadt gewechselt bin. dort herrscht richtig rauer wind.. man kann mit keinem sich unterhalten, behandeln einen richtig mies, dumme sprüche, blicke, informationsvorenthaltungen etc. jeden tag. zu dem bin ich für ein ganz anderes aufgabenfeld eingestellt worden und mach momentan nur den letzten schrott, der kollege nebenan reisst alles tolles an sich und ich steh wie der letzte **** nur dumm rum. kurz gesagt, mir gefällt es überhaupt nicht. von alleine gehen möchte ich ja auch nicht unbedingt, weil dann die doofe sperre vom arbeitsamt drin ist. wie soll ich das am besten anstellen, kann man mit dem arbeitsamt mal reden... es ist erst mein zweiter job in meinem leben und ich bin totunglücklich und bereue jeden tag umsomehr diesen wechsel... habt ihr auch so was mal durchgemacht..glg |
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#2
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| Ich glaube nicht, dass du dir über deine Situation noch lange Gedanken machen musst. Du hast sicherlich eine Probezeit, in der wird man dich kündigen. Deinen tollen Kollegen wirst du nicht bessern, und die internen Firmensitten sind so gut wie unkaputtbar. Suche dir einen neuen Job, in dem Laden wirst du nicht alt. Arbeitslosigkeit - www.arbeitsagentur.de
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Zitat:
Es gibt nur noch eine Agentur für Arbeit und eine Arge/Jobcenter. Das sind zwei verschiedene Baustellen, mit deren Unterschieden du dich befassen solltest. Du kannst von der Agentur für Arbeit keine Hilfe erwarten. Die können dich bestenfalls verwalten. Ich rate dazu, dass du dich arbeitsuchend ohne Leistungsbezug meldest. Diese Meldung ist für dich nicht besonders nahrhaft, aber du lernst dabei, wie dieser Laden tickt. Du bist dann besser für einen möglichen Ernstfall vorbereitet. Ich sehe deine Situation so: Du hast einen gut bezahlten Job aufgegeben, vermutlich weil dir ein Burn-out drohte, dann hast du einen neuen Job angenommen, der Mist ist und der dir einen Knick im Lebenslauf zufügt. ALG I gibt es für max. 12 Monate, danach musst du dich selber fnanzieren, und zwar solange, bis dein Vermögen bis zur ALG II - Schonvermögensgrenze aufgebraucht ist. Ich rate dringend dazu, dass du die Notbremse ziehst und deinen Lebensstandard sofort runterfährst bis auf das absolut Lebensnotwendige. Denke bitte über meine Worte nach. Wahrscheinlich hälst du diese noch nicht für realistisch.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#4
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| Kündige nicht von Dir aus! Dann wird alles auf Dir abgeladen. Du erhälst eine Sperre, stehst wie eine Schuldige da und fühlst Dich am Ende auch so. Beiße die Zähne zusammen und suche intensivst nach einer anderen Stelle. Versuche, Dich innerlich darauf einzurichten, dass dies mindestens einige Monate dauern kann. Ich bin auch schon einmal in einem Unternehmen gelandet, in dem ein grauenvolles Klima herrschte und ich völlig andere Aufgaben erhielt als vor Einstellung vereinbart. Bis ich dort anfing, hatte jemand gekündigt, dessen Aufgaben ich dann plötzlich und ohne Absprache mit mir übernehmen sollte. Ich war die siebente in kurzer Zeit auf dieser Position und blieb am Ende mit 11 Monaten am längsten von den sieben bis dato (nur eine von denen hatte auch nur die Probezeit überstanden). Als ich ging, hatte ich dennoch eine Menge interessanter Aufgaben erfüllt, denn ich erhielt (anfänglich gar nicht absehbar) diverse Zusatzaufgaben (bis hin zu interessanter, verantwortungsvoller Projektarbeit für einen Kunden im Ausland). Das war extrem stressig. Freizeit so gut wie null. Aber nachträglich betrachtet war dies eine meiner lehrreichsten Zeiten im Berufsleben (und mit 11 Monaten bislang das kürzeste Engagement). Ich ging erst, als ich eine neue Arbeitsstelle hatte. Im Bewerbungsgespräch fragte ich den nächsten Arbeitgeber sehr direkt nach der dort herrschenden Fluktuation (war in dem Unternehmen, in dem ich tätig war, insgesamt extrem). Außerdem bestand ich darauf, mit den zukünftigen Kollegen sprechen zu können, wofür so viel Zeit eingeräumt wurde, wie die Kollegen und ich wollten. Der neue Chef hatte erst einige Jahre zuvor sein Unternehmen gegründet. In diesen ersten Jahren war noch niemand ausgeschieden. Dort war ich dann ca. 10 Jahre lang tätig, bis ich wiederum aus eigener Motivation kündigte. Solche Berufserfahrungen, wie Du sie gerade erlebst, kann es nun einmal geben - so wie es auch andere Dinge im Leben geben kann, die nicht einfach auszuhalten sind. Manchmal melden sich hier im Forum Leute, die durch ihre Arbeit wirklich krank wurden, zusammenbrachen, einfach nicht mehr können. Hand auf's Herz: ist es so bei Dir? Ich weiß, wie fürchterlich man sich fühlen kann, wenn man noch nichts anderes in Aussicht hat. Aber glaube mir: Es können wieder ganz andere Zeiten und Erfahrungen folgen und eine solche Zeit kann im Nachhinein betrachtet ganz einfach lehrreich sein. Lass Dich nicht einfach so in die Wüste schicken bzw. zum Aufgeben bewegen! Versuche, Dir einen Panzer zuzulegen und Deine nächste Chance zu suchen! Ich wünsche Dir von Herzen viel Glück!
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. Geändert von Melete (15.02.2010 um 00:03 Uhr) |
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wellen (15.02.2010) | ||
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