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#1
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| Nach einem Unfall konnte ich in meinem alten Beruf nicht mehr arbeiten und musste eine Umschulung machen. Letztes Jahr hatte ich eine sogenannte Berufserprobung bei der ich verschiedene Berufe “testen” konnte. Zum Schluss hatte ich zwei zur Auswahl, Kauffrau im Gesundheitswesen ud Touristikkauffrau. In dieser Bildungsstätte wurde jedoch letzteres nicht angeboten, außerdem war ich gelernte Arzthelferin deswegen wurde mir das Gesundheitswesen aufgeschwatzt. Am Ende musste ich doch in eine andere Schule in der ich Mitten im ersten Halbjahr bin. Die ersten Prüfungen sind gelaufen, ich hab mich bereits für mein Praktika umgehört. Jedoch merke ich immer mehr dass DAS nicht der Beruf ist in dem ich glücklich bin bze sein werde, es wurde mir von allen Berufs- und Rehaberatern der Beruf anders erklärt wie er in der Realität sein wird, kaum einer kennt den Beruf, die Chancen später ein Job zu bekommen ist gering. Während meinen Praktikabewerbungen hab ich auch erfahren dass keine Krankenkassen etwas anbieten, denen teilweise der Beruf fremd ist, ich höchstens in einem Krankenhaus am Empfang oder Verwaltung eine Chance habe.. Abgesehen davon ist mir der Beruf viel zu trocken, einseitig farblos und kein persönlicher Kontakt zu den Kunden..... Der Beruf von der Reisekauffrau währe wahrscheinlich die Erfüllung, ich liebe es für Freunde etwas zu organisieren, buchen, Reisen zusammenstellen, ich lerne gerne Sprachen, hab Interesse was Geografie betrifft... hätte Abwechslung, Kontakt zum Kunden. Ich weiß nicht ob ich wechseln soll, mir wurde von einer Freundin und meiner “Familie” abgeraten, *Ich hätte bereits ein Beruf im Gesundheitswesen da würde dass andere im Lebenslauf besser ausgucken.. *Der Beruf muss kein Spaß machen, Hauptsache man hat einen, brauch nicht immer was ich will * Bald wird alles nu noch über das Internet gebucht, dann wird der Beruf aussterben (einzigste was für mich ein Grund ist) Vor Jahren hab ich bereits eine Ausbildung abgebrochen weil ich u.a. durch die einseitige Tätigkeit im Büro ziemliche Probleme mit dem svv hatte... hab Angst dass mich das wieder (heftiger) einholen könnte Was denkt ihr bzw würdet ihr machen? |
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#2
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| Hallo Maranwe, ich selbst habe auch meine erste Ausbildung abgebrochen und hatte lange damit zu kämpfen! Jetzt habe ich einen 2ten Beruf erlernt und in dem auch nen Festvertrag bekommen...nur: Bis ich da hin kam musste ich mich IMMER dafür rechtfertigen eine Ausbildung geschmissen zu haben! Ich will mir gar nicht ausmalen was passiert wenn man 2 geschmissene im Lebenslauf hat... Jeder Arbeitgeber wird das als unentschlossen, unreif, unzuverlässig und sehr risikobehaftet einstufen (woher sollen die wissen das du DAS jetzt endlich durchziehst?!)! Schwierige Situation aber ich würde dringend dazu raten die Zähne zusammenzubeissen und das durchzuziehen! Man trifft im Leben eben manchmal Entscheidungen die sich im Nachhinein als nicht optimal herausstellen aber die Konsequenz muss man dann halt tragen! Und das gilt für den Fall jetzt weiterzumachen genauso wie für den Abbruch... Diese Entscheidung kann dir am Ende niemand nehmen! Liebe Grüße Luni |
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#3
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| Es ist im Moment auch eine schulische Ausbildung, würde hier Lückenlos weiterlaufen, werde sozusagen wechseln, nicht abbrechen... Meine anderen Ausbildungen die ich abbrach (eben im Büro wegen Mobbing und weil es im Büro mir mies ging, etc... was bei mir auf die Psyche ging) zählt als PraKTIKA, da ich nicht lang dabei war. Meine eigentlichen Traumberufe hab ich bereits erfolgreich absolviert darf aber nicht mehr darin arbeiten... werde also mein Leben lang in dem Beruf was ich jetzt mach arbeiten, wie soll dass gehen wenn es dass ist was mi nicht liegt, ichangst habe dass es mir dan psychisch schlechter geht..... Bin absolut kein Mensch der den ganzen Tag am Schreibtisch im Kostüm arbeitet, ich brauch Abwechslung, Publikumsverkehr, etc... |
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#4
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| Wenn du wirklich denkst das es richtig ist, solltest du wechseln! Ich habs vor 6 Jahren auch gemacht, leicht war es nicht immer aber nun arbeite ich in DEM Job, den ich wirklich will und der mir Freude macht. Wenn du den Wechsel/Abbruch gut begründen kannst und schlüssig argumentierst wirds irgendwann klappen mit einem Arbeitsplatz (war bei mir ja auch so)! Und mal ehrlich: Sooo ungewöhnlich ist das gar nicht, das Leute mit Abbruch o.ä. im Lebenslauf rumlaufen...das soll nicht heissen dass das super ist aber wie gesagt: Es ist machbar und wie du schon sagst warscheinlich besser als in einem verhasste Job jahrelang unglücklich zu sein! Liebe Grüße Luni |
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