Unterforderung im Job, schlechtes Klima, weiß nicht mehr weiter...
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Unterforderung im Job, schlechtes Klima, weiß nicht mehr weiter...

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  #1  
Alt 05.02.2012, 20:09
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russisch_brot befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hi,

ich arbeite seit Dezember 2010 in einem kleinen Handwerksbetrieb als kaufmännischer Mitarbeiter. Ich musste schnell feststellen, dass mir die Arbeit überhaupt keinen Spaß macht und auch die Kollegen alles andere als "helle Leuchten" sind und sich alle gegenseitig in die Pfanne hauen bzw. auch alle gegeneinander arbeiten.
Die Firma ist im erneuerbare Energiengeschäft, wo ich unter anderem auch im Vertrieb Photovoltaikanlagen verkaufen soll. Dies ist z.B. eine Aufgabe, die mir keinen Spaß macht und mich auch so gar nicht interessiert, da ich nun mal etwas kaufmännisches gelernt habe und kein Techniker bin. Hinzu kommt, dass im Büro überall geraucht wird und ich ständig Kopfschmerzen davon bekomme, dieses Thema man dort aber nicht ansprechen darf, da man dann nur blöde Sprüche von der "Chefin" bekommt wie: "Selbst schuld, wenn man nicht raucht und keinen Spaß im Leben haben will".
Des weiteren bringt die Chefin ständig ihre zwei Riesenköter mit und lädt auch ständig irgendwelche Freunde oder Chefs von Nachbarfirmen an, die ebenfalls alle ihre Köter mitbringen, wo man sich überhaupt nicht mehr konzentrieren kann, bei dem ganzen gebelle.

Dies sind nur ein paar Beispiele, dort passieren noch ganz andere seltsame Dinge.

Ich bin völlig verzweifelt, ich bewerbe mich nun schon wieder über ein halbes Jahr finde aber nichts neues. Ich lebe in einer ländlichen Gegend, es gibt hier natürlich nicht viel, aber ich bin kein Stadtmensch, der jetzt unbedingt nach Hamburg ziehen möchte (liegt ca. 100km weg). Bremen liegt ca. 40km von hier, aber dort finde ich ebenfalls keine interessante Stellenangebote bzw. ich kriege nur Absagen oder höre gar nichts von den Firmen wo ich mich bewerbe.
Habt ihr Erfahrungen über Zeitarbeitsfirmen, hat man dort eine Chance auch schnell eine Festanstellung zu bekommen?
Ich habe Bürokaufmann gelernt, wollte eigentlich gerne den Betriebswirt machen, habe aber leider noch nicht die 2 Jahre Berufserfahrung die man dafür braucht. Mein höchster Schulabschluss ist die Fachhochschulreife, aber ich bin nicht der Typ der studieren möchte, ich möchte gerne weiterhin Geld verdienen.
Habt ihr vielleicht Ideen was man machen könnte oder muss ich wirklich so lange in diesem dämlichen Betrieb arbeiten, ich bin langsam echt am Ende, kann nachts teilweise nicht mehr schlafen, weil ich mich dort überhaupt nicht wohl fühle.
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  #2  
Alt 06.02.2012, 07:52
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Standard AW: Unterforderung im Job, schlechtes Klima, weiß nicht mehr weiter...

=russisch_brot;96205]Hi,

ich arbeite seit Dezember 2010 in einem kleinen Handwerksbetrieb als kaufmännischer Mitarbeiter. Ich musste schnell feststellen, dass mir die Arbeit überhaupt keinen Spaß macht und auch die Kollegen alles andere als "helle Leuchten" sind und sich alle gegenseitig in die Pfanne hauen bzw. auch alle gegeneinander arbeiten.

In kleineren Betrieben ist das schon mal so, insbesondere wenn die handwerkich strukturiert sind, Meister, Vorarbeiter, Geselle, Lehrling, Nichtsnutz, können da schon mal seltsame Hierarchien entstehen, die alles andere als dem Unternehmensziel, nämlich der Gewinnerwirtschaftung, dienen.

Die Firma ist im erneuerbare Energiengeschäft, wo ich unter anderem auch im Vertrieb Photovoltaikanlagen verkaufen soll. Dies ist z.B. eine Aufgabe, die mir keinen Spaß macht und mich auch so gar nicht interessiert, da ich nun mal etwas kaufmännisches gelernt habe und kein Techniker bin.

Hier müsstest du natürlich umdenken, denn du bist Kaufmann und nicht alleine Verwaltungssachbearbeiter. Selbst wenn das in deinem Arbeitsvertrag so festgehalten ist, die Realität macht dich dazu und dazu gehört dann auch, dass man sich in ein fremdes Gebiet einarbeitet, zumal das ja Zukunftstechnologie ist. Wenn du dich anderweitig bewirbst und du durchblicken lässt, dass dich das da alles einen feuchten Kehricht interessiert hat, bringt dir das einen dicken Minuspunkt ein.


Hinzu kommt, dass im Büro überall geraucht wird und ich ständig Kopfschmerzen davon bekomme, dieses Thema man dort aber nicht ansprechen darf, da man dann nur blöde Sprüche von der "Chefin" bekommt wie: "Selbst schuld, wenn man nicht raucht und keinen Spaß im Leben haben will".

Da wird man nie eine Lösung finden, deine Chefin pocht auf ihren privilegierten RANG und ist demzufolge auch nicht zugänglich. Das hat etwas mit sozialer Kompetenz zu tun, man muss leider feststellen, dass der Bodensatz der Gesellschaft da oftmals kompetenter ist als unsere sogenannten Leistungsträger.


Des weiteren bringt die Chefin ständig ihre zwei Riesenköter mit und lädt auch ständig irgendwelche Freunde oder Chefs von Nachbarfirmen an, die ebenfalls alle ihre Köter mitbringen, wo man sich überhaupt nicht mehr konzentrieren kann, bei dem ganzen gebelle.

Gegen den "Club" kommst du erst recht nicht an ...

Dies sind nur ein paar Beispiele, dort passieren noch ganz andere seltsame Dinge.




Ich bin völlig verzweifelt, ich bewerbe mich nun schon wieder über ein halbes Jahr finde aber nichts neues. Ich lebe in einer ländlichen Gegend, es gibt hier natürlich nicht viel, aber ich bin kein Stadtmensch, der jetzt unbedingt nach Hamburg ziehen möchte (liegt ca. 100km weg). Bremen liegt ca. 40km von hier, aber dort finde ich ebenfalls keine interessante Stellenangebote bzw. ich kriege nur Absagen oder höre gar nichts von den Firmen wo ich mich bewerbe.

Habt ihr Erfahrungen über Zeitarbeitsfirmen, hat man dort eine Chance auch schnell eine Festanstellung zu bekommen?

Es wird zwar propagiert, dass ZAF ein Einstieg in einen festen Job sein kann, die Realität sieht aber eher nach sozialem Abstieg aus. Finger weg!


Ich habe Bürokaufmann gelernt, wollte eigentlich gerne den Betriebswirt machen, habe aber leider noch nicht die 2 Jahre Berufserfahrung die man dafür braucht. Mein höchster Schulabschluss ist die Fachhochschulreife, aber ich bin nicht der Typ der studieren möchte, ich möchte gerne weiterhin Geld verdienen.

Habt ihr vielleicht Ideen was man machen könnte oder muss ich wirklich so lange in diesem dämlichen Betrieb arbeiten, ich bin langsam echt am Ende, kann nachts teilweise nicht mehr schlafen, weil ich mich dort überhaupt nicht wohl fühle.

Wenn du jünger bist, würde ich versuchen, meine Qualifikation in technsicher Hinsicht zu verbessern und ein paar techn. Kenntnisse auf die Schwarte zu bekommen. Du kannst dein Begehren ja auch entsprechend begründen, also z.B. bessere Verkaufsgespräche führen usw. Einfach die Möglichkeiten nutzen, die der Betrieb bietet.

Du musst aufpassen, dass du kein Burn-out oder Depressionen entwickelst. Auswirkungen: Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, bleierne Müdigkeit, starke Antriebslosigkeit, morgens kaum noch aufstehen können usw.

Dann wäre es besser, in die Arbeitslosigkeit zu gehen.

__________________
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  #3  
Alt 07.02.2012, 11:42
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Zitat:
Zitat von nontestatum Beitrag anzeigen
=russisch_brot;96205]
In kleineren Betrieben ist das schon mal so, insbesondere wenn die handwerkich strukturiert sind, Meister, Vorarbeiter, Geselle, Lehrling, Nichtsnutz, können da schon mal seltsame Hierarchien entstehen, die alles andere als dem Unternehmensziel, nämlich der Gewinnerwirtschaftung, dienen.

Soweit war ich auch schon, da ich in einer Handwerksfirma gelernt habe. Diese war jedoch mit 55 Mann einer für den Bereich große Firma und sehr gut strukturiert. Das ist eben auch der Grund warum ich hier weg will.

Hier müsstest du natürlich umdenken, denn du bist Kaufmann und nicht alleine Verwaltungssachbearbeiter. Selbst wenn das in deinem Arbeitsvertrag so festgehalten ist, die Realität macht dich dazu und dazu gehört dann auch, dass man sich in ein fremdes Gebiet einarbeitet, zumal das ja Zukunftstechnologie ist. Wenn du dich anderweitig bewirbst und du durchblicken lässt, dass dich das da alles einen feuchten Kehricht interessiert hat, bringt dir das einen dicken Minuspunkt ein.

Ich habe kein Problem damit, mich in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten, nein, dafür bin ich sogar dankbar, aber dies entspricht nun nicht meinen Vorstellungen. Für Bewerbungen in anderen Firmen kann dies ja nur gut, sein, wenn man vor neuen Aufgaben nicht zurückschreckt und ich würde den Teufel tun und mich irgendwie negativ über meine aktuelle Firma in einem Vorstellungsgepräch zu äußern.

Da wird man nie eine Lösung finden, deine Chefin pocht auf ihren privilegierten RANG und ist demzufolge auch nicht zugänglich. Das hat etwas mit sozialer Kompetenz zu tun, man muss leider feststellen, dass der Bodensatz der Gesellschaft da oftmals kompetenter ist als unsere sogenannten Leistungsträger.

Ja, damit habe ich mich auch abgefunden, es nervt nur gewaltig, wenn man dadurch schon gesundheitlich leidet und nicht nur das, mein Großvater ist vor etwas über einem Jahr an Lungenkrebs verstorben, ich habe ihn teils mit gepflegt und musste ihn leiden sehen. Das ist wirklich die schlimmste Krankheit die es gibt.

Es wird zwar propagiert, dass ZAF ein Einstieg in einen festen Job sein kann, die Realität sieht aber eher nach sozialem Abstieg aus. Finger weg!

Ok, das ist auch meine Meinung. Ich habe bislang auch nur ab und zu mal von Ausnahmen im Bekanntenkreis gehört, die dann eine Festanstellung bekommen haben.

Wenn du jünger bist, würde ich versuchen, meine Qualifikation in technsicher Hinsicht zu verbessern und ein paar techn. Kenntnisse auf die Schwarte zu bekommen. Du kannst dein Begehren ja auch entsprechend begründen, also z.B. bessere Verkaufsgespräche führen usw. Einfach die Möglichkeiten nutzen, die der Betrieb bietet.

Wie du weiter oben schon erkannt hast, bin ich kaufmännischer Natur und habe nicht vor, meine Qualifikation im technischen Bereich zu vertiefen, da ich kaum techn. Verständnis habe. Schulungen wie Verkaufstraining nehme ich über die Firma bereits wahr.

Du musst aufpassen, dass du kein Burn-out oder Depressionen entwickelst. Auswirkungen: Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, bleierne Müdigkeit, starke Antriebslosigkeit, morgens kaum noch aufstehen können usw.

Dann wäre es besser, in die Arbeitslosigkeit zu gehen.

NAja, schlaflosigkeit ist bereits gegeben, Kopfschmerzen habe ich von dem ganzen Zigarettenqualm auch, auch Antriebslosigkeit und schlechtes aufstehen sind vorhanden. Ich komme auch immer auf den letzten Drücker zur Arbeit, weil ich mich hier schon richtig herschleppen muss.
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  #4  
Alt 07.02.2012, 13:33
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Diesen "Zustand" kenne ich ähnlich, allerdings war es bei mir in der Ausbildung.

Am besten ist natürlich wenn du einen neuen Job findest. Vielleicht müsste man deine Bewerbung mal überarbeiten.

Du kannst auch zu deinem Hausarzt gehen und mit dem mal darüber sprechen, der könnte dich auch auf ärztlichen Rat kündigen lassen - du würdest dann automatisch Arbeitslosengeld -OHNE SPERRE!- bekommen!

Vielleicht kann dich auch die Agentur für Arbeit vermitteln! Wenn gar nichts geht könntest du evtl. mit einem Bildungsgutschein eine Weiterbildung machen um besser qualifiziert zu sein, das muss allerdings der Berufsberater entscheiden!

Die Agentur für Arbeit wird dich aber (wenn keine anderen Stellen vorhanden sind) erstmal zur Zeitarbeit schicken!
War gestern erst bei der Berufsberatung und der gute Mann hat mich aufgeklärt dass die Agentur für Arbeit und die Zeitarbeitfirmen einen Tarifvertrag haben.
Du darfst die Zeitarbeit nur ablehnen wenn du persönlich schonmal schlechte Erfahrungen gemacht hast.
Wenn du in der Zeitarbeit gemeldet bist wirst du sicher schnell vermittelt (wenn eine stelle vorhanden ist!). Verdienen kannst du dort natürlich nicht die Welt.
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  #5  
Alt 07.02.2012, 17:34
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Zitat:
Zitat von Butterbluemchen Beitrag anzeigen
Diesen "Zustand" kenne ich ähnlich, allerdings war es bei mir in der Ausbildung.

Am besten ist natürlich wenn du einen neuen Job findest. Vielleicht müsste man deine Bewerbung mal überarbeiten.

Du kannst auch zu deinem Hausarzt gehen und mit dem mal darüber sprechen, der könnte dich auch auf ärztlichen Rat kündigen lassen - du würdest dann automatisch Arbeitslosengeld -OHNE SPERRE!- bekommen!

Vielleicht kann dich auch die Agentur für Arbeit vermitteln! Wenn gar nichts geht könntest du evtl. mit einem Bildungsgutschein eine Weiterbildung machen um besser qualifiziert zu sein, das muss allerdings der Berufsberater entscheiden!

Die Agentur für Arbeit wird dich aber (wenn keine anderen Stellen vorhanden sind) erstmal zur Zeitarbeit schicken!
War gestern erst bei der Berufsberatung und der gute Mann hat mich aufgeklärt dass die Agentur für Arbeit und die Zeitarbeitfirmen einen Tarifvertrag haben.
Du darfst die Zeitarbeit nur ablehnen wenn du persönlich schonmal schlechte Erfahrungen gemacht hast.
Wenn du in der Zeitarbeit gemeldet bist wirst du sicher schnell vermittelt (wenn eine stelle vorhanden ist!). Verdienen kannst du dort natürlich nicht die Welt.
Hör mir bloß auf mit dem verlogenem Pack von der Arbeitsagentur! Nach meiner Lehre war ich ein halbes Jahr arbeitslos, darauf kann ich gut und gerne verzichten. Ich weiß wie das bei denen abläuft.
Und von der Agentur wird man nicht irgendwo hin vermittelt, die kommen einem gleich mit Zeitarbeit, damit die dann ihre geschönten Arbeitslosenzahlen halten können. Meine Arbeitsvermittlerin hat mir bei jedem Besuch das gleich erzählt und die Stellenangebote auf Arbeitsagentur.de konnte ich schon auswenig, ich konnte der Dame sogar sagen, was TZ und was VZ war, wo sie nie drauf geachtet hatte.
Und auf Berufsberater kann ich auch verzichten, den ich mal besucht habe, saß grade an seinem Schreibtisch mit Frühstücksgedeck und las seine ****-Zeitung und fragte mich erstmal, was mir einfällt ihn zu stören, obwohl ich einen Termin hatte. Und dann besaß der gute Mann noch die Frechheit mir zu sagen, dass ich doch Maurer oder ähnliches im Handwerk werden soll!!!
Da kam man direkt vom Fachgym Wirtschaft und dann sowas! Armes Deutschland sag ich da nur.

Geändert von russisch_brot (07.02.2012 um 17:38 Uhr)
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  #6  
Alt 07.02.2012, 18:44
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Butterbluemchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Begeistert von dem Verein bin ich auch nicht. Ich bin 21 Jahre, habe eine abgeschlossene Ausbildung und 1 Jahr Berufserfahrung in 4 Abteilungen. Bin jetzt wieder auf Arbeitssuche und der gute Herr klickt und klickt sich durch seine Agentur für Arbeit-Börse durch. Leider hat er nichts gefunden, da fragt er mich doch tatsächlich "Was haben Sie denn für Alternativen?" Meine Antwort darauf war nur dass ich das kann, was ich gelernt hab und von anderen Sachen weiß ich nicht ob ich sie kann weil ich sie nie gemacht habe.
Zum Schluss habe ich einen Bildungsgutschein bekommen Darf jetzt nochmal 2 Monate (oder länger ;-)) mein Englischniveau erhöhen
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  #7  
Alt 07.02.2012, 20:35
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Mmh das ist natürlich ziemlich doof, wenn man sich auf der Arbeit nicht wohl fühlt. Sicher ist aber, das du es da nicht lange aushalten wirst.

Ich kann aus eigener erfahrung sprechen, wie ätzend es ist, wenn man keinen Spaß im Beruf hat oder gar unterfordert ist.

Anfang 20 ist doch super, um die nächsten Schritte zu tun :3

Mit fachhochschule kannst du doch einiges anfangen. Es gibt viele gute Angebote weiterbildungsmäßig per Abendstudium gerade im Kaufmännischen berreich.

Was das Wegziehen angeht, bzw. den Weg. Wenn du etwas im Blickwinkel hast, was dich wirklich interessiert, dann würde ich mich auch mal weiter weg umsehen.

Wenn es nur um einen anderen Betrieb geht, in dem du dich wohl fühlst, ist es meiner Meinung nach eben so wichtig, dass du die Firmen, bei denen du dich bewirbst auch mal vorab einfach ansiehst. Gerade in kleineren betrieben ist Vitamin B Gold wert. + du hast nicht mehr so stark die Gefahr, dass du in einen Betrieb gerätst, der mal Betriebsklimatechnisch so gar nicht geht.

Geändert von ca_celino (07.02.2012 um 20:59 Uhr)
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  #8  
Alt 08.02.2012, 06:55
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Naja, ich sag mal die Zeit rennt. Ich bin 26 und habe Mitte 2010 erst die Lehre beendet, da vorher Höhere Handelsschule und Fachgym Wirtschaft besucht, danach kam noch Zivildienst und dann die Lehre, die ich eben Mitte 2010 bestanden habe. Die Zeugnisse sind top, obwohl ich mich während der Lehre schon stark gelangweilt hatte, was auch meinem Lehrbetrieb auffiel.

Ich überlege seit Jahren studieren zu gehen, verdiene aber gleichzeitig auch gerne Geld und traue mich nicht so richtig zu studieren und weiß auch nicht genau was. Ich würde mich ja auch nebenbei weiterbilden, aber ich sag mal, wenn ich beruflich keine solide Grundlage habe, wo ich mich wohl fühle, kann ich mich darauf schwer konzentrieren.
Wahrscheinlich muss ich mich durchbeißen und das hier erstmal ertragen bis ich etwas anderes habe. Vielleicht sollte ich auch wirklich mal Bewerbungen nach HH (ca.100km entfernt) schicken, denn in Bremen (40km von meinem Wohnort) ist scheinbar auch nicht viel zu holen. Dort finde ich jedenfalls nicht viel attraktives. Ich habe manchmal so das Gefühl, dass Bürokaufmann nur ein "billiger" Handlangerjob ist, obwohl man ja sehr gute Grundlagen mit dem Beruf erlangt.
Hier aufm "Dorf" will eh keiner wirklich etwas zahlen bzw. manchmal habe ich das Gefühl, dass ich zu überqualifiziert bin für den Beruf, wenn ich mich in kleineren Unternehmen bewerbe und ich deshalb dann abgelehnt werde.
An meinen Bewerbungsunterlagen kann es nicht liegen, ich werde ja zu Gesprächen eingeladen, also das Interesse an mir scheint ja da. Allerdings interessieren sich eher größeren Firmen für mich und da sind wir hier nicht grade mit gesegnet.
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  #9  
Alt 08.02.2012, 07:01
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Also bei 100 km müsstest du schon offen für nen Umzug sein denn täglich pendeln wäre glaube ich ein zu hartes Stück.
Meine Empfehlung: Geh in die Stadt und mach was aus dir! Dass es auf dem Dorf schwierig ist, weiss ich.
Vielleicht findest du einen Betrieb bei dem du dich auch weiterbilden kannst (z.B. Betriebswirt) ! Das bedeutet natürlich auch dass du mehr verdienst!
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  #10  
Alt 08.02.2012, 17:56
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Wenn du studieren willst und trotzdem weiterarbeiten willst wäre evt. ein BA-Studium etwas für dich. Da wechseln sich Praxisphasen mit Lehrphasen ab, du hast quasi einen Ausbildungsbetrieb (musst du dir aber alleine suchen, evt. hilft die BA) der dir im besten Falle ein Gehalt zahlt, was zwar nicht unbedingt hoch ist und ansonsten gibts BaföG.
Und im Idealfall ist der Betrieb daran interessiert dich nach dem Studium einzustellen, schließlich hat er die Arbeit mit dir. Und wenn dir das Klima nicht gefällt kannst du nach dem Studium was neues suchen. Ich würde an deiner Stelle schnellsten Kontakt zu einer BA aufnehmen und mich beraten lassen.
Da du ja aus der Industriekaufmannrichtung kommst (wenn ich dein Schreiben richtig gedeutet habe) wären die Richtungen Finanzen und Controlling - sprich Buchhaltung und Bilanzierung oder Personalmanagement vielleicht was für dich.
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